Der Astrologe, der gar keiner war

"Ich kann mit völliger Sicherheit sagen, dass Du von echter Astrologie weniger als nichts verstehst. Du, der nicht die geringste Bewegung irgend eines Sterns zu kalkulieren weißt." (Laurens Videl über Nostradamus, via AstroWiki).

Dass er eigentlich Apotheker war, als Arzt kurierte, die Gabe der Prophetie besaß und neben allem anderen einen wahrhaftig tief schürfenden Skorpion-Mond hatte, ist trotz des harten Urteils seines Zeit-Genossen unbestritten: Unheimlich, fixierend, zwingend kryptisch, durchweben Nostradamus' Prognosen noch viele Jahrhunderte nach ihm die Welt. Um ihn war aber immer auch viel Rätsel, das genau diese Sorte Berühmtheit befördert. Viel Häme und viel Bedeutung, wie sie zu einer Sonne am MC im Steinbock passen. Saturn des Saturns, ein Bestimmer, ein Konzentrant, Primus Inter Pares, als erster von fünf Söhnen (und - angenommen - bis zu 17 Geschwistern). Der Stellvertreter der Wichtigkeit auf Erden. Wäre da nicht der prominente Neptun, der wie ein Schwamm als Rausschmeißer seiner Steinbock-Krebs-Oppositionen auf Saturns Boden steht und all das wieder auflöst. So wird das Leben des Jungen aus der Provence nicht nur durchwirkt sein von dem Großen, was er in sich spürt.

Sondern auch von Geheimnis, reinen Ahnungen, Täuschungen und den Schemen der Unerklärbarkeit. Wie auf einem Teppich geht er auf der Zeit, die war und die noch kommen soll. Tastend, nicht glasklar, wie Steinbock es sonst vorgibt. Dennoch beginnt alles mit diesem Saturn: Als dieser Michel de Nostredame am 14. Dezember 1503 (allerdings nicht heute vor 512 Jahren, sondern julianisch - gregorianisch war er ein Christkind), angeblich mittags zur Welt kommt, geboren in eine wohlhabende Familie, die zwischen Formen und faszinierenden Schatten angesiedelt ist, spiegelt sich das schon in seinem Chart. Allein die auffällige Tageszeit-Angabe kann Frucht der späteren Übertreibung seines erhöhten Jupiters sein. Ja, angeblich setzt er selbst auch alle Horoskope, die er dann für Könige und Reiche auslesen wird (die sie aber lieber gleich mitbringen sollen, von anderen erstellt) auf Mittag, auch wenn das die Aussage von Planeten in Zeichen stark verändert. Was soll's, Nostradamus, der Seher, nimmt seine Sicht ohnehin von anderswo. Logisch, sobald man sein Wasser-Trigon von Mond-Jupiter/Saturn/Mars und Uranus sieht (als Herr 12 in 12), dass hier einer sich als Kanal von oben nach unten begreift und das Nicht-Sagbare (Neptun) seiner Zeit (Saturn), wie er es versteht und voraus denkt, in Verse kleidet. Centurien, hießen die. Und er will sie nicht von Plebs und Pöbel interpretiert wissen - wobei er seine Ambivalenz zu den Sternen-Kundigen ausdrückt, deren Handwerk er besser zu verstehen glaubt (Pluto im Schützen macht da eigen im Konzept):

"Wer diese Verse liest, prüfe sie reiflich! Gottloses und unwissendes Volk soll sich nicht daran versuchen. Alle Astrologen, Tölpel, Barbaren sollen sich fernhalten! Wer anders handelt, der sei mit Heiligem Recht verflucht!" (Der 'Bannvers' des Nostradamus)

Mobbing, Arroganz und Vorrang vor Gleichen bringt Fische-Herr am Dach eines Geburts-Bildes durchaus auch einmal mit, besonders in Opposition zum Saturn. Wie er hier die Versammlung um den hoch empfindlichen, pompös dramatischen und ärgerlichen Krebs-Mars' (mit Jupiter/Saturn) vom Giebel des Charts gegenüber bescheint. Und da leuchten sie, die so schwierigen 'Türen aus Rauch' über Michels de Nostredames Bestimmung - wie Wolfgang Döbereiner den gerade wieder herrschenden Saturn-Neptun auch nannte.

Kommt man dieser notwendigen Verbindung von Nichts und Allem, Inhalt und Form nicht nach als Träger, löst sich das Bestimmende vielleicht unkontrolliert ganz auf. Falls man denn Pech hat, was einen in den Ruin treiben kann. Also schafft man besser selbst neue Welten, anders als man sie kennt. Aus der Zeit treibende Strukturen. Sofern man als Nostradamus gedacht ist, jedenfalls. Seine Voraussagen spielen mit astrologischen Hinweisen - aber auch mit vielem anderen, was in die damaligen "Geheim-Schubladen" fiel. Ob er darum nun nur ein Blender war, wie "Kollegen" (unter Astronomen/Astrologen) dachten, wenn sie ihm vorwarfen, nicht mal Ephemeriden lesen zu können, oder doch etwa ein Genius oder einfach ein Machtmensch mit Kontroll-Wünschen gegenüber dem Dasein: Sein Radix gibt mit präsenten Saturn-, Pluto- und Neptun-Bereichen all das gleichermaßen her.

Und wo Neptun so stark im Spiel ist, mit Saturn durch Beherrschung verbunden, soll man sich nie zu sicher sein. Täuschung ist ja seine Aufgabe. Speziell und "gifted" war Michel de Nostredame (auch: 'unserer lieben Frau', siehe seine Krebs-Anteile) allemal. Was er von Astrologie verstand, kann man heute nicht genau sagen. Sicher war, er "las" Horoskope, wenn auch eher mit Neptuns Augen als merkurisch, saturnisch oder uranisch.

Das Horoskop des Nostradamus selbst (rechts, Quelle: Astro-Databank, Rodden Rating DD) ist, so, wie es hier mit der fast exakten Sonne am Medium Coeli aussieht, ein fast schon zu schöner Spiegel seines Lebens. Sehr saturnisch wird der kleine Michel von den (Ur-) Großvätern (aus-) gebildet. Der eine jüdisch, der andere konvertierter, strenger Katholik. Damit gerät der begabte Junge (Merkur-Jupiter) schon in neptunisch entkonturierte Grauzonen, zwischen Zeiten, Stühle, Kulturen. Überliefert wird (im Wirrwarr der vielen Familien-Legenden, die sich gern um Tätigkeiten für den Adel = auch Saturn rankten), dass medizinische Tätigkeiten üblicher als anderswo waren, in dieser Sippe. Und auch die Prognostik hatte Tradition, denn die Geburt des Jungen soll andererseits sogar vom mütterlichen Großvater vorausgesagt worden sein. Er kam wohl aus der jüdisch-arabischen Seite der Deutungen. Womit Michels im Ansatz gespaltene Herkunft auch den beiden so gut ineinander greifenden Clustern Erde-Wasser in seinem Horoskop entspricht. Die (Erd-) Sonnen-Seite verweist hier auf die eher strukturierteren, konventionelleren väterlichen Ahnen und der (Wasser-) Mond auf Mutters geheimnisvoll agierende Vorfahren mit dem spirituellen Hintergrund.

Form steht aber dem Inhalt zur Seite, oder, wie die tibetischen Buddhisten sagen, die "Methode" der "Weisheit". Das eine männlich, das andere weiblich. Und alle brauchen sie sich gegenseitig, um vollendet zu sein. Dies ist jedenfalls ein Radix, in dem vieles miteinander ins Fließen kommen kann, wenn mit den Transiten, wie es bei Nostradamus geschehen wird, einem der größten Propheten jener Zeit, Neptun stark tätig ist. Vom "Geschmack" her tatsächlich hellsichtig, Auch wenn die Geburtsminute fraglich scheint. Es sprechen auch die vielfach Faktoren nah den Häuserspitzen für sich und bilden das gelebte Leben ab. Die Oppositionen wie Mars-Neptun plus Saturn-Verhinderung verweisen zwar auf ererbte Projektionen (und auch Kultur-Fluchten), die aber letztlich zum Jupiter werden, dem Glück einer Erweiterung der Horizonte (mit massiv philosophischer und perspektivisch suchender Verbindung zu 9), zur Vermischung, Melange.

Und dann wäre da außerdem ja noch Mutters unübersehbar charismatisch und seelisch so beeindruckend angelegte Herkunft. Mit dem Mond an Spitze 8 Skorpion eine Archetypen-Bildnerin, ein beträchtlich weiblicher Druck auch zur Transformation und in die Tiefen des Daseins. Meist angeschoben von Traumata. Von Reynière de Saint-Rémy, der Mama, weiß man als Person allerdings so gut wie nichts. Hier, im Chart des Sohnes, ist sie jedoch als extrem verletzlich, verletzend und dominant geschildert, eine, die dem Jungen das Bohren im Schlamm mitgibt, ebenso wie den Sinn für die notwendigen, starrsinnigen Wandlungen der Seele. Der Vater dagegen war eindimensionaler, ein Kornhändler, ein bodenständiger Beruf, und Notar, was sich auch in der gesetzlichen Stellvertreterin, jener Steinbock-Sonne des Sohnes, und dessen rückläufigem Händler-Merkur zeigt, der auf sie zu läuft. Man kann davon ausgehen, dass die Väter an sich Michel stark formal prägten (hier kommen auch die Großväter zum Ausdruck), während die Ebenen der Mütter ihn psychisch in ihren Bann zogen. Bei Männern beschreibt diese Mond-Stellung manchmal eine fast magische Sensibilität, die in die Dominanz will, und es liegt (bei diesem Neptun dazu) eine ererbte Seher-Fähigkeit wirklich nah.

Auch Uranus als Herr 12 in 12 (falls die Geburtszeit tatsächlich nicht stimmt, steht das Mittags-Chart so oder so symbolisch für den Stand in der Welt) weist auf blitzartige Einsichten einer "Begnadung" hin, die - wie alles, was im Feld des noch nicht Bewussten sitzt - von den Trägern (oft gegen die Familien-Dogmen) herausgeholt werden muss ins Leben. In 12 findet man die Wanderpokale und heißen Kartoffeln, die man als letztes Glied der Kette lebendig machen, entzaubern soll, wenn man seine Vitalität finden will. Sei anders, sagt dieser Uranus.

Nostra-Damus = auch: Wir geben das Unsrige!

Als der Großvater stirbt und der Junge nach Avignon zur Schule geschickt wird, erlebt man erstmals live sein unglaubliches, "fast göttliches Gedächtnis". Das ist wohl der Steinbock-R-Merkur am MC, der nach innen schaut, überhaucht vom Neptun im selben Zeichen, wenn auch zu weit. Aber damals steht Neptun eben auch im Fische-Sextil zu Merkurs Radix-Stellung. Seine Schulfreunde sehen da schon Michels seltsame Anlagen und nennen ihn "den jungen Sterngucker", weil Michel ihnen nicht nur die Welt, sondern auch den Himmel erklärt. 

Die folgende Zeitschiene mit wichtigen Lebensereignissen zeigt, wie fein Nostradamus' Radix in der Folge auf Transite reagiert und deren Themen ausspielt:

1519: Jupiter Sextil Sonne-Merkur und Trigon Jupiter-Saturn-Mars - Schule in Avignon abgeschlossen mit Bakkalaureat, Studienbeginn (unter anderem Astronomie) + Abbruch wegen Pest (Pluto über Sonne-Merkur)

1522: Jupiter über Neptun und Krebs-Planeten - kurzfristig zum Medizinstudium an die Uni Montpellier, da er mit den jüdischen Vorfahren von der Inquisition nicht gefährdet werden sollte.

1525 - 28: Uranus Quadrat Uranus, Chiron auf Uranus, Saturn auf dem Mittags-AC, Pluto Opposition Krebs-Planeten - gezwungene Wanderjahre, in Südfrankreich Seuchen-Ausbrüche, die Michel als "Pest-Heiler" schon mit eigenen Tinkturen (u.a. aus "blauem Ambra und Rosen" zu bekämpfen hilft. Er lernt seinen späteren Freund Rabelais (RADIX Astro-Databank) kennen, hochbegabt wie er selbst, mit einem ähnlichen Steinbock-Cluster.

1529: Pluto auf seinem NeptunMichel bekommt durch spezielle neue Methoden und Thesen große Aufmerksamkeit. Der Transit sichert nun das Konzept des Altruismus - er wird Doktor der Medizin und nimmt seinen latinisierten Namen an. 

Jetzt widmet er sich auch den berüchtigten Verschlüsselungen (Pluto-Neptun), die später für seine Texte so wichtig werden und im Zeitalter der Inquisition noch ganz andere Gründe hatten.

1534: Neptun auf AC, Pluto-Jupiter Konjunktion Venus - neue Heimat Provence und eine zwingende Liebes-Heirat.

1938: Uranus Opposition Venus, Pluto Quadrat Mond - die Frau und beide Kinder sterben an Pest

1538-46: Quadrat Neptuns zu den Steinbock-Krebs-ClusternWanderjahre

1547: Saturn geht über MC-Sonne-Merkur - man settelt sich - noch einmal Provence, Arles diesmal, neue zwingende Ehe. Sie wird geschlossen bei 7 Faktoren rund um seinen Mond im Skorpion, unter anderem Sonne. Dazu kommt ein Jupiter im Sextil-Trigon zu Steinbock-Krebs - sechs Kinder werden danach geboren, unter anderem der bekannte Sohn Caesar.

1550: Uranus Quadrat Sonne (die ja vermutlich in 7 steht und die Popularität beeinflusst): ein wesent-licher Paradigmenwechsel - der erste der dann so populären Almanache mit astrologischen Voraussagen kommt heraus. Ab jetzt ändert sich das Leben stark - während Neptun Sextile und Trigone zu den Steinbock-Krebs-Planeten aus dem Stier heraus macht - und Begabung gleichsam zu Stofflichem.

Königin Katharina & Mars-Mars

1555: erneut mit Pluto-Unterstützung: Sextil/Trigon zu Sonne/Merkur, während Jupiter auf Mond läuft - die ersten 353 Verse der Centurien erscheinen, Katharina von Medici beruft ihn an den Hof.

Aus dieser Begegnung ergeben sich die Horoskope für ihre Söhne und mehrere Prognosen, die so eintreffen. Nostradamus' magische Voraussicht spricht sich im Adel herum.

1558: Neptun Trigon Neptun - die letzten 3 Centurien werden vollendet, hier fließt der zukünftige Ruhm ins Dasein. Neptun steht ja in 10 und beherrscht 12 mit (eingeschlossene Fische, eine beträchtlich intuitive Stellung)

1565: Jupiter Trigon Sonne-Merkur, Pluto-Trigon Jupiter-Saturn - Katharina von Medicis Sohn, der neue König, ein doppel-Krebs mit 12. Haus-Sonne, ernennt Nostradamus ehrenhalber zum Leibarzt und Berater.

(Quelle Zeitschiene: aus einem Seminar Uni-Passau, Puramaryam und französischer Wikipedia)

Nostradamus' Ruhm, aber auch Umstrittenheit, war genauso der speziellen Verbindung zu dieser 16 Jahre jüngeren Katharina von Medici (RADIX Astro-Databank) geschuldet, wie auch die späte Ehrung durch ihren erst 14jährigen Sohn. Jenen König Karl IX., der seinem früh an ererbter Syphillis gestorbenen Bruder Francis (Maria Stuarts Mann mit einem anfälligen Skorpion Mars-Saturn-Jupiter) auf den Thron gefolgt war. 

Um die Anbindung zwischen Königin und Seher, der ihr richtig voraussagte, sie würde ihre Söhne überleben, astrologisch zu erklären, findet man ein scharfes Einklicken des "Movens" miteinander: Sie, ein vorderer Stier ("Die Königinnen sind immer die Stiere," sagte Döbereiner), teilt eine 7 Bogenminuten genaue Konjunktion Mars-Mars mit ihrem "Propheten". Ihr Antrieb steht also beidseits empfindlich, da im Fall, und darum doppelt aktionsbereit und nervös aggressiv. Krebs-Mars schlägt ja schnell und prophylaktisch, wo er droht, in die Defensive zu geraten. Hier erkannten sich aber zwei fast hysterisch im Handeln Schwankende, die gleichermaßen abhängig von ihrem Empfinden waren, wenn sie in die Bewegung und Durchsetzung kommen. Was der Krebs-Mars spontan und schnell muss, soll und wird, falls er denn nicht "verschlammen" will.

Das letzte Jahrzehnt des inzwischen berühmten Nostradamus, dessen Verse bis heute nicht entschlüsselt sind, ist geprägt von dem Kontakt zu den gekrönten Häuptern Europas. Er ist da, wohin Steinbock soll - auf dem Berg, ganz oben. In der Ordnung, die bestimmbar scheint. 1566 stirbt er dennoch wie jeder andere. Am 1.Juli, vermutlich an einer Nierenkrankheit. Es passiert bei Sonne-Mars-Konjunktion und dem Jupiter passend aus der Waage (Niere, das Paar-Organ) im Quadrat zu seiner Sonne-Merkur-Konjunktion. Das kann genauso gut Wassersucht bedeuten oder Austrocknung, bzw. Verhärtungen = Steine, die unter Druck geraten. 

Manche sagen, er hätte abgeschrieben oder unglaublich taktisch hochgerechnet und so verklausuliert, dass alles auf alles anzuwenden gewesen sei. Jetzt, damals und immer. Wie es war und ob es wahr war? Ob Blendung oder großes Wissen, weiß nur Neptun. Von diesem Mann, dem Steinbock mit Skorpion-Mond in den Schattentälern des aktiven Neptun, blieben dann unzählige verrätselnde (Pluto!) Verse, die von seinem weiten Blick, seiner Lust am Geheimen und vielleicht auch von der Angst davor sprechen, von einem Leben kontrolliert zu werden, das unkontrollierbar ist.

Zumal für solche Saturnier. Besonders noch einmal in jener bekannten Panik des Skorpion-Mondes, der den Tod als Option schon als Kind in der Satteltasche hat und dann lernt: Ich muss durch Manipulation, soghafte Leitbilder oder Kulte der Macht später versuchen, diese ständig aus den Fugen brechende Welt in eine Stabilität hinein zu hypnotisieren.

Die sie leider nie haben wird, nie hattte nie hat. Unberechenbarkeit, die er, in seinen Voraussagen, auf eine seltsame, wahre, aber nicht unbedingt wirkliche Art bannte.     

Bilder (bearbeitet): Wikimedia Commons, Public Domain

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Sonntag, 28. August 2016

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