Loop!

News

Das Universum - ein kosmischer Ozean

Seit 16:34 Uhr (MEZ) leben wir in einer neuen Welt.  Was bisher nur als heiße Thesenluft galt, scheint jetzt Einzug in unser modernes Weltbild zu halten – die Gravitationswellen. Schon alleine die Ankündigung des LIGO Instituts brachte über 70 000 Menschen dazu, dem Live-Stream ab 16:30 Uhr zu folgen. Beifall brandete auf als um 16:34 Uhr unserer Zeit verkündet wurde, dass zum ersten Mal die Existenz von Gravitationswellen nachgewiesen werden konnte.

Kein Wunder  – heliozentrisch betrachtet steht Saturn genau jetzt  exakt im Trigon zur Position der Erde des Tages, als Albert Einstein seine Arbeit über Gravitationswellen an der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin einreichte. Das war am 31. Januar 1918, veröffentlicht wurde dies im Bericht der Akademie vom 14. Februar des selben Jahres.

Nun kann man sich natürlich wieder fragen, was denn der Nutzen einer solchen Entdeckung wäre. Erst einmal für die Menschheit allgemein, aber auch für die astrologische Gemeinschaft? In früheren Zeiten war es ja häufig so, dass neue Erkenntnisse der Astronomie auch zu einer Erweiterung des astrologischen Denkens geführt. Zum Beispiel durch die Entdeckung neuer Planeten. Allerdings entstand in den letzten Jahren genau durch die Fülle neuer Entdeckungen auch eine Art Beliebigkeit in der Anwendung und Umsetzung. Mit dem Ergebnis, dass manche Astrologen ganze Buchreihen über Asteroiden geschrieben haben und jedem  sehr spezifische Eigenheiten andichteten. Denn bestenfalls kann man in den meisten Fällen nur von einer Art dichterischer Kreativität sprechen. Wenn zum Beispiel als „Beweis“ für diese Eigenschaften von einem Autor angeführt wird, dass er bei einem Onkel mütterlicherseits, der den Asteroiden XYZ im Halbseptil zu seinem Chiron stehen hat, schon immer genau die Eigenschaften beobachtet hat, die er selbst in seinem Buch XYZ zugeordnet hat.

Eigentlich ist diese Art der „Beweisführung“ schon wieder so brüllend komisch und absurd, dass man kaum glauben kann, wie gut sich solche Werke über neue Entdeckungen verkaufen lassen. Vermutlich deshalb, weil man in der Fülle dieser Deutungen dann eben auch genau das finden kann, was man schon immer gesucht hat. Als Bestätigung für die eigenen Sichtweisen.

Bei einer Entdeckung wie der der Gravitationswellen ist das dann nicht so einfach. Natürlich kann man auch hier irgendwelche esoterischen Begriffe ankoppeln, wie zum Beispiel das Konzept der sieben Strahlen und ähnliches. Aber glücklicherweise wird es auch in absehbarer Zukunft keine Gravitationswellen-Ephemeriden geben und deshalb auch keine neuen Deutungsbücher, die seitenlangen Unsinn verbreiten.

Trotzdem könnte dieses neue Erklärungsmodell, auch eine generelle Anerkennung des klassischen, astrologischen Modells durch die Wissenschaft zumindest möglicher machen. Denn was passiert jetzt gerade?

Sollten sich die Theorien Einsteins weiter bestätigen lassen, dann würde das zu einer völlig neuen Art der Beobachtung des Kosmos führen. Bisher ging es ja hauptsächlich um sichtbare Eigenheiten, selbst wenn diese in einem Frequenzbereich des Lichts stattfanden, der für unsere menschlichen Augen nicht mehr wahrnehmbar ist. Aber Gravitationswellen kann man nicht „sehen“, auch nicht mit den größten Teleskopen der Welt. Man kann ihre Existenz nur durch ihre Wirkung auf kohärente Lichtstrahlen wie zum Beispiel Laser nachweisen. Denn – wenn es diese Wellen gibt, müssen sie nach Einsteins Theorie aus Sicht eines lokalen Beobachters die Raum-Zeit quer zu ihrer Ausbreitungsrichtung stauchen und strecken.

Sie sind somit also nicht einfach nur eine philosophische Idee, um den Kosmos zu beschreiben, sondern sie hätten auch eine unmittelbare Wirkung. Und eben nicht nur in Bezug auf einen von der Zeit isolierten Raum, sondern auf das Prinzip der Raumzeit generell.

Da Gravitationswellen auch durch Planeten entstehen können, wäre damit das uralte Argument der Astrologie-Skeptiker vom Tisch, dass die Planeten in unserem Sonnensystem keinerlei ursächliche Wirkung auf uns und die Welt haben können, da man bisher keinerlei „Strahlung“ oder ähnliches entdecken konnte, dass solch eine Wirkung hervor rufen würde.

Nein. Keine Strahlung, aber seit heute eben Gravitations-Wellen.

Natürlich gibt es auch ein Entdeckungschart. Am 14.September 2015, gegen 5:51 Uhr Ortszeit wurde auf beiden LIGO - Detektoren das heute vorgestellte Signal aufgezeichnet, knapp 3 Tage bevor Saturn bei uns vom Skorpion in den Schützen wechselte und die Angst vor einer völlig anderen Welle schürte. Jupiter steht an diesem Tag kurz vor der exakten Opposition zu Neptun, Mars zum Zeitpunkt des Signalempfangs genau am Ereignis-Aszendent.

Dieser Mars stand genau im Quincunx zu Einsteins Sonne, aber was noch viel erstaunlicher ist – Jupiter stand nur noch wenige Stunden vor dem exakten Trigon zu Einsteins Radix-Neptun, während gleichzeitig die mundane Opposition zwischen Jupiter und Neptun stattfand.

Man mag das als Hinweis verstehen, dass diese Entdeckung unsere Glaubenssysteme stärker verändern und beeinflussen wird, als das heute erscheinen mag. Denn, wie auf dem nachfolgenden Video sichtbar wird, alleine die Vorstellung, dass „der Raum“ (und mit ihm alle Formen und Erscheinungen) stabil und unbeweglich ist, wird durch die neue Entdeckung als Wunschdenken geoutet. Denn auch wenn wir es bisher nicht sehen konnten – unser Universum besteht nicht aus leerer Dunkelheit, sondern ist genau wie die Ozeane hier bei uns, von unzähligen Wellen durchzogen. Alles ist immerfort in Bewegung und diese Bewegungen beeinflussen nicht nur den Raum.

Sondern auch die Zeit. Auch sie wird gedehnt und gestreckt.

Der neue Wahrnehmungssinn, den die Menschheit jetzt gerade entwickelt, ist vergleichbar mit einer völlig neuen Form des Hörens. Das es uns in Zukunft vielleicht ermöglicht, die unzähligen einzelnen Melodien der Planeten und Sternen als gesamtheitliche Symphonie wahrzunehmen.

Und womöglich wird man dann feststellen, dass die Menschheit schon seit sehr langer Zeit für dieses Phänomen ein Modell entwickelt hat. Das zwar nicht erklären konnte, warum und weshalb da „eine Wirkung“ ist, aber dies sehr anschaulich auf praktische Lebensbereiche bezogen hat.

  • Keine Kommentare gefunden
Bitte erst einloggen, um die Kommentarfunktion freizuschalten.
Dienstag, 6. Dezember 2016

Suche

Login

Translate

German Danish Dutch English French Italian Portuguese Spanish Swedish