Helikopter-Absturz & "London Blitz"

Manchmal beschleichen einen schon merkwürdige Erinnerungen. Als heute ein Hubschrauber nah der Themse in Süd-London abstürzte, erinnerten die Bilder einige an eine brennende Stadt, die es so schon einmal gab. Beim Beginn von "The London Blitz" 1940, wo über 40 000 Engländer starben, stand ein Stellium aus Mars, Sonne, Merkur und Neptun in Jungfrau in 8. Passend zum Namen, den Hitler den Operationen gab, die London zerstören sollten: "Loge" (nach Wagners tückischem, lügenden Halbgott) und "Seeschlange". Ein Bombenregen fiel über Monate über genau der Gegend, wo sich jetzt auch der Unfall ereignete (siehe Bild links, eingeblockt oben rechts eine Original-Luftaufnahme aus dem 2. Weltkrieg).

Wieder stehen heute vier Planeten in Erde (es gibt eine sichtbare, massive Folge). Wie am 7. September 1940, als der Beschuss nachmittags begann, hat der Aszendent eine Jupiter-Betonung. Damals mit Schütze als aufsteigendem Zeichen am GZ (das spricht für die welt-erschütternde Bedeutung der Tragödie), heute mit Saturn als Herrscher in 9. Beide Male sehen wir auch einen Wassermond (Mit-Herr 7) - seinerzeit Skorpion, heute Fische - in den letzten Graden des Zeichens. Wie übrigens interessanter Weise auch beim London Tube Bombing von 2005, dort im Krebs (RADIX). Die emotionale Beteiligung ist hyperstark, was sich bei beiden Horoskopen auch durch Chiron in Bezug zum Haus 4 zeigt. Als das Bombardement vor 72 Jahren begann, stand Venus als Herrin Krebs in 4 (die Heimat) in Konjunktion mit der großen Wunde. Heute finden wir Chiron im exakten Quadrat zu Jupiter in 4. Vielleicht erklärt der doppelte Neptun-Mond-Aspekt (einmal Opposition, einmal Quadrat) in der Synastrie auch die eigentümliche Anmutung von Ähnlichkeit und Überlagerung der inneren Bilder.

Im heutigen Ereignis geht ein ganzer Kosmos der Synchronizität auf: Ausgerechnet jetzt, wo das Hin und Her um den Berliner Großflughafen wieder in aller Munde ist, erinnert sich London an seine zerstörerischsten Brände. Der erste Spatenstich für das Mega-Image-Projekt der alten und neuen deutschen Hauptstadt wurde am 5. September 2005 getan, bei fast demselben Sonnen-Stand wie zu Beginn des London Blitz und genau zwei Monate vor dem Tube Bombing. Das Brandenburger Großprojekt entsteht passender Weise auf dem Boden der Henschel-Flugzeug-Werke, einem der größten deutschen Rüstungs-Produzenten. Henschel baute damals unter anderem den berüchtigten Bomber JU 88, mit dem Angriffe auf England in The Blitz geflogen wurden. Ab dem 21. Januar 1944 wurden er noch einmal zu Hermann Görings "Unternehmen Steinbock" eingesetzt, mit dem er London komplett vernichten wollte. Was ihm - dem Himmel sei Dank - nicht gelang. 

Am 1. März 1935, als die "neue" deutsche Luftwaffe, die später nicht nur London, sondern die halbe Welt zerstören sollte, offiziell gegründet wurde, stand die Venus auf etwa 5 Grad Widder, ebenda, wo sich heute Uranus befindet. Am 26. April 1937, dem entsetzlichen Luftangriff auf Guernica, sitzt Jupiter wiederum dort im Steinbock, wo am heutigen Tag Sonne-Merkur und Aszendent stehen, als der Londoner Hubschrauber abstürzt. Ende September 1939, als der deutsche Großangriff auf Warschau kurz vor dessen Kapitulation geflogen wird, findet sich Jupiter an dem Ort im Widder, wo heute Uranus und damals Venus der Luftwaffen-Gründung sitzen. Am Tag, den die Engländer "The hardest day" des Luftkrieges gegen die Insel nennen, dem 18. August 1940, steht Venus auf 10 Grad Krebs, genau gegenüber dem heutigen Pluto. Es sind seltsame Koinzidenzen.

Aber bevor daraus noch astrologische Verschwörungs-Theorien gestrickt werden: So funktioniert einfach die Astrologie. Die Charts rechts zeigen innen den heutigen Absturz, außen den Beginn des "Blitz" 1940. Gegenseitige Bezüglichkeiten, die sich auf Konstellationen und Stände beziehen, verstricken sich synastrisch oft in ähnlichen Ereignissen. Meist ohne kausalen Zusammenhang - wenn man es saturnisch sieht. Schaut man es sich jedoch mit einem eher neptunischen Blick an (Alles gehört mit allem zusammen), dann finden sich durchaus Analogien, die nicht ganz von der Hand zu weisen sind und ein fast magisches Netz von Bedeutung weben.

Der heutige Unfall in London, bei dem mindestens zwei Menschen starben, gehört in diese Erinnerungs-Kategorie.  Manchmal schiebt sich eine Vergangenheit bis in die Gegenwart und holt Archetypen aus dem großen, menschlichen Fundus der Geschichte, auf deren Boden auch die stehen, die sie nicht erlebt haben. Dies ist zweifelsohne eine Erinnerung an Krieg. Und noch eine eigenartige Synchronizität: Als am 2. April 1982 vor Cape Pembroke auf den Falklandinseln den Briten die ersten Radarkontakte mit argentinischen Truppen gemeldet wurden, stand Mars auf knapp 10 Grad Waage, genau im Quadrat zur Venus-Pluto-Konjunktion des heutigen Tages. Hier begann der Falkland-Krieg. Am Ende nahmen die Engländer zwei Hubschrauber vom Typ Agusta A 109 als "Prize Of War" (eine alte Sitte) von den Argentiniern mit. Das Symbol ihres Sieges. Der Helikopter, der heute abstürzte, ist ausgerechnet ein solcher Agusta 109, die Zivil-Version eben jenes Modells, wie es weltweit weiter auch militärisch eingesetzt wird. Das Radix seines Prototyp-Erstflugs von 1971 weist den Uranus auf 10 Waage auf, ebenfalls im Quadrat zum aktuellen Pluto.

Und hier schließt sich der Kreis: Die italienische Firma Agusta, heute Hersteller des Helikopters, die auch gegen die Alliierten Militär-Maschinen entwickelt hatte, wurde 1943 nach Mussolinis Absetzung bei der deutschen Besetzung Italiens von Hitlers Truppen kassiert, die verbleibenden Flugzeuge auf deutscher Seite eingesetzt. Das alles passierte wiederum bei Jungfrau-Sonnenstand, im September 1943, einer Konjunktion des Zentralggestirns mit dem Beginn des "London Blitz". Und es wird noch ein bisschen unheimlicher: Der Kran, den der Hubschrauber kreuzte, dient dem Bau des ST. GEORGE WHARF TOWER. Am Turm, der einmal das höchste Wohngebäude der Insel werden soll, haben am 11. März 2010 die Gebäude-Arbeiten begonnen. Venus stand auf 5 Grad Widder, wo jetzt Uranus sich befindet und im exakter Konjunktion mit der Venus der Gründung der deutschen Luftwaffe.

Um das Ganze noch verwirrender zu machen: Der Planfeststellungs-Beschluss für den umstrittenen, neuen Riesenflughafen in Berlin stammt vom 13. August 2004. Mit ihm wurde der Ausbau der Hyper-Anlage besiegelt. An diesem Tag stand die Venus auf 5 Grad Krebs, im genauen Quadrat zu ihren obigen, historischen Ständen. Den 13. August 1940, exakt 64 Jahre zuvor, nennen Militaristen übrigens den "Adlertag". An ihm begann Deutschland in der Luftschlacht um England mit seinen Großangriffen auf Ziele der Royal Air Force, kurz vor dem London Blitz. Aber auch das heutige Datum passt in die verwickelte Geschichte: Genau am 16. Januar 1945 wird nämlich fast die gesamte Altstadt von Magdeburg durch einen Großangriff der britischen Royal Air Force zerstört. Das ist übrigens auf den Tag genau 67 Jahre her. Dass der umstrittene Berliner Flughafen Willy Brandts Namen tragen soll, ist eine ganz andere Geschichte. Auch wenn die Sonne des ehemaligen Kanzlers auf dem GZ steht, genau wie der Aszendent des "London Blitz".

Deshalb ist es auch fast schon logisch, dass gerade gestern bekannt wurde: Kuratoriumsmitglieder der Willy-Brandt-Stiftung sind inzwischen dagegen, dass der "Katastrophen-Flughafen" den Namen des Politikers trägt. Alles hängt eben mit allem zusammen. Noch Fragen?   

 

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Samstag, 25. Oktober 2014

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