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Neptun vernebelt Schweizer Tagesschau

Wenn das deutschsprachige Fernsehen überhaupt noch heilige Kühe hat, sind das die Nachrichten-Sendungen der Länder. Auch in der Schweiz gibt es die SRF-Tagesschau, eine rechtschaffene, sehr zuverlässige Jungfrau-Sonne, zudem äußerst penibel in 6, "geboren" am 29. August 1953 (MEDIENHEFT). Das Problem: Damit steht die ständige Einrichtung zur besten Unterrichtung der Eidgenossen jetzt unter einer derartig exakten Neptun-Opposition (nur 20 Bogenminuten Abstand), dass man sich schon wundern müsste, wenn da nicht ein leichtes Chaos auftauchte.

Und siehe: Bei diesem Titanic-Aspekt, der gern eine Weile überall jede Anpassung auflöst, versank auch hier kurzfristig die Welt im Nebel, genau so, wie das Menschen passiert. Sprich: Die Tagesschau erfuhr ihren ersten Abbruch seit über 60 Jahren, als Sprecherin Cornelia Boesch (Zwillinge-Sonne mit passender Neptun-Opposition als "Ausführende" des Transits) nach nur 10 Minuten Senden neptunisch betäubt, das heißt: "schwarz vor Augen" wurde (Klick auf ihre Twitter-Nachricht im Bild links):

Das bisschen Fieber steck' ich weg, dachte ich. Doch dann wurde es plötzlich dunkel." (Cornelia Boesch auf Twitter)

Die Frontfrau hatte einen Infekt unterschätzt, der offenbar ziemlich zehrte. Kein Wunder, sie steht momentan unter Pluto-Uranus in engem Kontakt zu ihrer Mars-Jupiter-Konjunktion in Widder. Da will man im Stress der uranischen Plötzlichkeit oft schneller, als man kann, denn Pluto, im Steinbock ein Bremser, der Nachhaltigkeit bei den betreffenden Faktoren entwickeln soll, lässt selbst das gewohnte Mars-Tempo nur mit Murren zu. So kippte die Sprecherin, der es heute schon wieder gut zu gehen scheint, in der Zerrpartie zwischen Standhalten und Vorwärts-Stürmen dann kurzfristig einfach um. Vor zwei Jahren passierte in der deutschen Tagesschau etwas ganz ähnliches (Loop! Artikel), bei starken Transiten über den 12. Haus-Herrn der Sendung. Ein stabilisierender Stier-Mond, wie ihn übrigens auch die Schweizer Schwester-Sendung und ebenso deren Sprecherin hat - als Sicherheits- und sozialer Bindungs-Faktor sonst für solche Langzeit-Einrichtungen auch ganz hervorragend zu gebrauchen.

Cornelia Boesch, die seit Jupiter über diesem Mond als Gesicht der Tagesschau richtig bekannt wurde, ist ansonsten ja ohnehin eine merkurisch-flexible Person, soweit man das aus den reinen Tagesständen ihres Radix' (rechts) erkennen kann. Mit einem mehr als 20 Jahre älteren Mann glücklich verheiratet (Thomas Wild, Musikchef von Radio SRF Musikwelle), hat sie einen kleinen Sohn, ist selbst Musik-Maniac und singt in der Band Soul Jam. Eine Macherin, wie sie oft von so einem intensiven Widder-Mars in seinem Domizil geprägt werden, erst recht unter zusätzlichem Feuer des Jupiter. Der Haken:

Wenn diese Menschen sich nicht selbst immer wieder abbremsen, werden sie öfter im Leben über irgendetwas stolpern, um sich vor zu schnellen Schritten unbewusst zu schützen. Widder als Zeichen kennt ja keine Bremse, seine beliebtesten Körperteile für Verletzungen sind Schädel und Augen - das ist astrologisches Grob-Wissen aus der Haus-Apotheke, das nichtsdestotrotz auffällig oft zutrifft. Und so passiert es auch überhaupt nicht selten, dass man sich mit diesem starken Mars, der alles treibt, die Mauern lange draußen suchen muss, bevor man (wie Boesch hier mit ihrem Saturn im Quadrat) dann lernt, sie durch bewusste Langsamkeit und Selbst-Disziplin vorher schon zu setzen. Gerade unter Transiten von Saturn, Uranus oder Pluto kann dann aber bei den so mühsam antrainierten Regel-Mechanismen wieder einiges schiefgehen.

Wo in solchen Zeiten erneut übertrieben wird, erfolgt die äußere Kompensation oder Beschneidung auf einen notwendigen Rückschritt hin meist sofort und unittelbar auch spürbar - in sich steigernder Heftigkeit zur Not eben auch, wenn man nichts von sich aus daran ändert. Vermutlich ist am Wochenende genau das für Cornelia Boesch passiert, als sie mit Mundan-Mars in der Spiegelung zu ihrem Regler Saturn Fieber bekam, die rote Ampel übersah und trotzdem "schnell mal eben" (wie Widder-Betonte das eben tun), noch senden gehen wollte. Gar nicht gut unter ihren Transiten (auf Mars werden sie häufiger physisch erfahren, da er das körperlichste Zeichen beherrscht), da auch die Sendung Verwirbelungen durch Aspekte zu erwarten hatte. So kommt dann 1 und 1 zusammen und es erscheint ein Ergebnis. Hier ein Spektakuläres.

Bis ins Studio klappte es - danach wurde es zappenduster. Solche Ereignisse, die dann derart öffentlichkeits-wirksam werden (und die man als Betroffene als Lerneffekt ganz sicher nicht vergisst), haben aber nie nur mit der Haupt-Person, sondern immer auch deutlich mit dem umgebenden Setting zu tun. Wie hier an den sichtbar starken Überläufen beim "Geburts-Horoskop" der ersten Abend-Tagesschau (links innen, außen ungefährer Zeitpunkt des Abbruchs) ganz deutlich wird. Neptun aus 12 über Sonne in 6 ist ein Klassiker für die Umnachtung, hochgezogen wird das Ganze an diesem Tag dann durch den Aszendenten, der in den Aspekt hineinläuft.

Pluto-Uranus am Chiron, der "Schmerzgrenze" des Tagesschau-Radix, schafft die Verbindung zu Cornelia Boeschs Transiten - da dieser Chiron ohnehin schon im Quadrat zu ihrem getriggerten Mars-Jupiter steht. Wann immer also diese Formation mundan berührt wird, ist sie im Positiven wie Negativen genau die richtige Frau am richtigen Ort. Damit sitzt Boesch im Züricher Studio auch absolut am passenden Pult, da der Tagesschau-Jupiter dazu mit ihrem Sonne-Merkur steht - synastrisch meist für beide Teile ein bereichernde Verbindung. Was allerdings in Horoskop-Vergleichen die enge Berührung ausmacht, ist es dann häufiger eben auch, was letztlich Wohl und Wehe miteinander verknüpft.

Cornelia Boesch muss unter diesen wirklich harten Transiten von Uranus-Pluto über ihre schwer zu nehmende Konstellation von Mars-Jupiter-Saturn generell gut auf sich aufpassen, dass sie sich beruflich und privat nicht durch Überkontrolle und Zwang in die Aktivität übernimmt. Das ist bei solchen Phasen stets eine Gefahr, zumal nach all dem dann erst noch ihre Sonne-Neptun-Opposition vom Neptun stark aktiviert wird. Das ist heute schon absehbar. Was im Zusammenhang auch auf die Gefahr eines jetzt fehlgesteuerten Zyklus' völliger Erschöpfung hinweisen kann, wenn man nicht mit den Kräften haushalten konnte oder wollte. Frohes und kluges Abwägen, darf man ihr da nur wünschen - damit das am Ende doch oft gegen alle Widerstände so erfolgversprechende Jupiter-Saturn-Quadrat im Radix nicht mit zu vielen Opfern erkauft werden muss. Dass der Blackout übrigens bei einer Schaltung zur Wahl nach Griechenland passierte, war zwar auch eine wunderbare Analogie, hat aber hier eher keine weitere Bedeutung...

Bilder (bearbeitet): SRF + Twitter, Screenshots

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Sonntag, 19. Mai 2019

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