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Das blinde Huhn macht Druck

spacey"Ich bin hier bei der Arbeit und nicht auf der Flucht!" (Anonym).

Wer immer das gesagt hat, es wird keiner mit Jupiter-Uranus gewesen sein, der berüchtigten, oft rettenden und drängenden, plötzlichen Feuer-Luft-Begegnung, die Freitag wieder akut wird (und zum vorletzten Mal) das Klima prägt.

Überaus vereinnahmend geboren oder vom Transit dazu gemacht werden ja paradoxerweise - freundlich ausgedrückt - oft selbst eher tiefenentspannte Leute. Aber eben auch manchmal Zeitgenossen, die gleichzeitig diesen riesigen Anspruch auf Sonderbehandlungen haben und darum gern im Großen bestimmen, was die beste Veränderung für andere ist. Weshalb sie im Umfeld dann große Unruhe verbreiten. Jedenfalls unter denkenden Menschen, die bereit sind, sich doch irgendwo an feste und für alle gültige Regeln zu halten.

000wetterchen

Ein Spannungs-Feld dieser Tage. Das Foto aus dem weißen Haus, wo die blonde, überaus weiße Kellyanne Conway sich mit Schuhen auf dem Sofa räkelt und dunkelhäutige, hochstehende "Nafris" (anderswo Staatsgäste genannt) fotografiert, ist einer der besten Ausdrücke dieser Konstellation. Man empfindet in sich häufiger das Recht zu allem, vor allem zu Chauvinismus.

Aber: Etwas knirscht diesmal speziell zwischen all den freifliegenden Visionen von Aufbruch, Änderung und geforderter Resonanz, die uns alle jetzt immer wieder spürbar erreichen. Hier trifft nämlich mit Jupiter und Uranus die Gattung "blindes Huhn" ein jetzt wieder sehr sehr stark neptunisches Umfeld mit aller Sehnsucht nach Ganzheit. Das Gute daran: Der marsische Ärger der letzten Wochen lässt stark nach. Nun hat man stattdessen mit Zulauf von Sonne und Merkur auf Neptun zwar die kleine Narkose (durch mehr "Alles-Egal"-Zugänge), aber  das Dasein will ja faktisch und praktisch immer noch nicht das, was sich die vielen Egos vorstellen, die in ihm Leben spielen. Drum wünschen sich vielleicht einige von uns mit schwierigen kardinalen Spannungen zur Widder-Waage-Opposition (die den ganzen Veränderungs-Druck ununterbrochen produziert) gerade auch am liebsten weg. Ausreisen, abtauchen, sich loseisen. Möglichst weit und möglichst lange, sobald nur der kleinste Stress am Horizont erscheint, was diesmal noch stärker als sonst zehrt und an den Nerven zerrt. Weil: Änderung braucht Ziele. Die sind aber noch nicht da.

Wie innen so außen. Weshalb dann heute mittag auch noch ein "Minor Geomagnetic Storm" auftritt, Symbol für die allgemeine Nervosität. Spitze 11 (Greenwich) auf zulaufendem Sonne-Neptun löst das aus, mit einigen begeleitenden, unerklärlichen seelischen Unruhen.

Solche Wochen mit Stier/Zwillinge-Mond sind bekannt für Verwirklichungs-Druck, Mengen von Ideen, bei aktuell aber wenig Realisierung (wegen Neptun) und großer Ambivalenz. Klärungen können noch warten, bis Sonne- und Merkur-Neptun vorbei sind. Bitte Wichtiges nicht gezwungen früher entscheiden. Vielleicht lieber um Einsicht bitten, den oder die, an welche wir da oben glauben. Danach werden die bisher neptunisch verschwommenen Ziele auftauchen. Die Tendenzen im Detail:

Donnerstag, 2.3.2017

  • 2:44:00 GMT Sonne Konjunktion Neptun 11°42´27 Fische
  • 7:42:32 GMT Mond Eintritt Stier 
  • 16:24:39 GMT Mond Sextil Nessus 05°10´45 Stier/Fische
  • 22:47:51 GMT Mond Sextil Merkur 08°59´01 Stier / Fische

balloon108Bis Sonne den Neptun dann nachts überschritten hat, kann sich innerlich das Leben noch anfühlen wie unter Wasser. Zu viele Fäden liegen auf dem Tisch, aber man weiß nicht, wie sie sich aufrollen lassen. Dazu kommt aber jetzt dann ein Stiermond, der tätige Umsetzungen will. Man tue immer das, was als nächstes dran ist. Das andere forciere man bitte noch nicht. Was die ewige Warterei auf "Großes" anbelangt, sie ist nützlich. Im Untergrund wächst vieles noch diffus Ungeklärte weiter. Entwicklung findet nicht immer im hellsten Licht der Öffentlichkeit statt, sonst würde ja kein Baby je ausgereift das Licht der Welt erblicken.

Darauf, dass sich im Unbewussten etwas ausbildet, gerade wenn sich das normale Leben erschööpfend anfühlt, dürfen wir bis Merkur-Neptun (Samstag) vertrauen. Wir empfinden mit anderen Kanälen und was uns dadurch geschenkt wird, sollten wir respektieren. Erkenntnisse, die aus seelischen Welten stammen und nun genauso wirk-lich sind wie die stofflicheren. Wenden wir sie  sofort greifbar an, statt sie theoretisch stehen zu lassen. So zu tun als ob eine Fantasie, eine Rolle, eine nur gedachte Absicht "echt" wären, kann aktuell sehr helfen, bei festgefahrenen Problemen.

Freitag, 3.3.2017 1:15:30 GMT Jupiter Opposition Uranus 22°11´22 Waage/Widder

Hier flattert nun das berüchtigte blinde Huhn in uns und anderen mit den Flügeln. Wo Jupiter-Uranus harmonisch ist (Trigone, Sextile, teilweise auch die Konjunktion, die aber auch dieses Doppelgesicht hat), bringt er oft tatsächlich großartige Hilfen, Unterstützungen, Rettungen mit. Aber in der Opposition oder dem Quadrat neigt man dazu, Wichtiges zu übersehen, sobald eine gute Idee sich nur ansatzweise auftut. Man wirft sich zu unbedacht nach vorn, hinein in den Traum von der tollen Veränderung. Deren einzige Qualität jedoch auch nur darstellen kann, dass sich irgendetwas verändert. Die Ju-Ur-Eigenheit, nicht genau hinzuschauen, ist an sich keine Garantie für Erfolg, sondern für Gezappel. Erst recht da, wo man die eigenen Vorstellungen über das Leben anderer stellt, ohne zu bedenken, dass sie auch ein Recht auf Mitsprache haben. Bitte auf keinen Fall jetzt "tricky" Lösungen in Beschlüsse einbauen, besonders nicht gegenüber Amtsträgern oder Justiz-Vertretern. Das geht meist schief. Relativ zur Enge des Aspekts nimmt das Risiko zu, sich sehr unbeliebt zu machen, wenn man die Dinge nicht strategisch abgesichert angeht, sondern über's Knie bricht.

Samstag, 4.3.2017:

  • 9:08:55 GMT Venus R 13°08´39 Widder (wird rückläufig)
  • 11:10:00 GMT Merkur Konjunktion Neptun 11°47´48 Fische
  • 10:05:24 GMT Mond Eintritt Zwillinge 
  • 18:57:24 GMT Mond Quadrat Nessus 05°15´56 Zwillinge/Fische

menepDie Nachricht des Tages: Ab jetzt kann das Leben eine Weile auch mal romantischer sein, denn Mond in den Zwillingen will reden und Venus wird außerdem morgens schon rückläufig - und zwar bis zum 15. April, wo sie dann bis 26° Fische zurück gewandert ist. Das heißt: Alle wertschöpfenden Beziehungs-Prozesse, aufgeworfenen Fragen und ungelösten Probleme, die seit dem 30. Januar anstehen, als sie sich dort zuletzt befand, sind bereit für konstruktive Nachbearbeitung. Eine 2. Chance.

Wir können im angesprochenen Bereich (Feld im Radix, wo sie transitiert) Entscheidungen überholen, revidieren, neu treffen. Was sich zunächst anfühlen mag wie endlose Wiederholung, wird auch Verjüngung in Beziehungen und Freundschaften bringen. Wenn man nicht zu plutonisch festhält! Dazu kommt der Merkur-Neptun. Gerade in den Wochen dieser zusätzlichen Traum-Konstellation sind große Erwartungen üblich. Es bewegt sich viel in sehr sensiblen, manchmal geheimen, emotionalen Bereichen. Man darf das jetzt teilen. Wer den Mut hat, erhält einen ungewöhnlichen Zugang zur Intimität. Wer sich zurückhält, kann sich eher einsam fühlen.

Weiter kann man rein physisch wegen der umgeleiteten Energie mehr als sonst schwächeln, innerlich und äußerlich. Oft das Signal dafür, dass die spirituellen Schritte, die jetzt gemacht werden müssten (um in Übereinstimmung mit der Zeit-Qualität zu kommen), noch weitgehend ausstehen. Man schwinge sich spätestens heute auf Unbewusstes ein. Mehr nach innen, in die Gegenden, wo sich finden lässt, was eine Seele braucht, statt immer wieder Lösungs-Szenarien aus einer unwilligen Wirklichkeit zu meißeln. Dann wird sich ziemlich sicher alles beruhigen. Samt eigentümlicher Ängste (die jetzt manchmal auftreten und auch sein dürfen). Die Merkur-Neptun-Konjunktion ist famos für alles, was "merkwürdige" Zugänge erfordert - hier können alternative medizinische Behandlungen angefangen werden (u.a. Homöopathie), es lohnt sich, auf die Träume zu achten und manchmal hat man hellsichtige Gedanken. Es ist gut, nun das aufzuschreiben, was man nicht vergessen darf. Wenn es um Fakten geht, muss man alles doppelt und dreifach überprüfen. Verträge sind an dem Tag problematisch.

Sonntag 5.3.2017:

  • 20:45:40 GMT Mars Trigon Saturn 26°59´24 Widder/Schütze
  • 6:01:50 GMT Mond Quadrat Neptun 11°49´36 Zwillinge/Fische
  • 8:13:51 GMT Mond Sextil Venus 13°07´41 Zwillinge/Widder
  • 8:50:47 GMT Mond Quadrat Merkur 13°29´31 Zwillinge/Fische
  • 11:32:22 GMT Mond Quadrat Sonne 15°05´00 Zwillinge/Fische
  • 23:12:13 GMT Mond Trigon Jupiter 21°57´36 Zwillinge/Waage
  • 23:49:56 GMT Mond Sextil Uranus 22°19´47 Zwillinge/Widder

jaSonntag ist dann noch mal große Gefühls-Feier, die positiv sein kann, wenn man sie nicht zerredet. Sechs gut gemischte Mond-Aspekte zeigen, wie bewegt und beweglich der Emotionshaushalt allgemein ist - vor allem durch die Beteiligung der fallenden Zeichen. Das Mars-Saturn-Trigon sorgt außerdem dafür, dass wir uns nicht zu stark auf Meinungs-Änderungen (bei uns und anderen) einlassen, die auch nicht wörtlich zu nehmen sind. Sondern nur als Ausdruck schnell wechselnder Energien, an denen der Geist viel zeug entlang konstruiert.

Analog zu den beteiligten Zeichen Zwillinge und Fische, die in Quadratur stehen, ist mit Mond-Neptun, -Merkur und -Sonne angezeigt, dass was ich denke nun nicht unbedingt dem entspricht, was ich fühle. Kommt es in Beziehungen zu Konflikten, empfehlen wir, zusammen etwas zu TUN und so die Ladung gemeinsam konstruktiv loszuwerden. Im Reden verhalt man sich schnell. Insgesamt neigt man in der Woche aus Überforderung zu Fluchten. Schon Dienstag danach aber steht ja Saturn am Galaktischen Zentrum. Da kann durchaus auch der Stein der Weisen auftauchen, je nachdem, was man für Bezüge zu 27° Schütze im Radix hat. Man beachte darum schon in dieser Woche, ob irgendwo ein chronischer Sog entsteht, der einen innerlich zu Menschen, Dingen oder Themen zieht, die sonst eine kleinere Rolle spielen. Das könnte eine der berüchtigte GZ-Ideen sein, die zwar lange Tragezeiten haben, aber später dann auch ganz besondere Auswirkungen. Weil sie persönlich oder gesellschaftlich sehr bedeutsam sind. Es wäre gut, solche ungewöhnlichen Trigger bei all dem Neptun-Nebel drumherum nicht zu übersehen und - wegen Lehrer Saturn - sich selbst diesmal ernst zu nehmen!

Bilder (bearbeitet): Spaceweater Alert Twitter + Pixabay

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