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Manege frei: Öl, Skorpione + Löwen

Gerangel um US-Macht.

Politik ist ja der Versuch, die menschliche Komödie als ernsthafte Veranstaltung darzustellen. Nur astrologisch eine erfreuliche Labor-Situation: Wenn Doppel-Skorpionin Hillary Clinton ihren Mars-Pluto auspackt, kann man die Wirkung von Transiten wie im Reagenzglas beobachten. Der Jupiter nähert sich - und wen sucht sich ihr Aspekt "Stellvertreter des lieben Gottes" (nach Döbereiner) im Löwen als Ziel? Am besten eine Löwe-Sonne, die auch Jupiter-Schübe erwartet und Clintons Mars-Pluto sowieso aufregt. Den ersten Löwen der USA, Barack Obama, der mit Wassermann-AC auch im Zentrum der Vollmond-Achse steht.

Beide aneinander gefesselt in derselben Partei, aber mitnichten Freunde. Jetzt hat sie es getan und wirft ihm scharf Versagen vor. Aber es geht um weit mehr: Die Macht in Amerika - worauf sich auch die Öl-Dynastie Bush wieder rührt, die solche Flügel-Kämpfe der Opposition mit großer Freude betrachtet. Clinton aber ist bereits im Sturzflug Richtung Weißes Haus unterwegs. Der Doppel-Skorpion wäre ja keiner, wenn er sich nicht stets für reifer hielte als die Löwen, die ihm meist wie gedankenlose Spiel-Kinder vorkommen. Ein astrologischer Treppenwitz. Denn gerade den Applaus-Hunger haben alle Fix-Zeichen auch bei starker Persona gemeinsam. Allesamt sind dennoch sehr verletzlich, da real leicht in der Existenz bedroht. Skorpion ist dabei einer der Ängstlichsten, gerade wegen seines intensiven Kontroll-Bedürfnisses. Eins seiner größten Probleme heißt: Das Gesicht verlieren.

Trotz Hillary Clintons umstrittener Geburtszeit, reagiert ihr Achs-Kreuz, der stärkste individuelle Marker, immer klassisch auf Überläufe. Merkur, der Denker, steht mundan gerade im Quadrat zu AC und auf Saturn, Anhängsel von Mars-Pluto, der sonst ihre Macht-Demonstrationen mühsam zügelt. Aber Mars mundan läuft auch noch ins Quadrat zum Cluster, aus dem Skorpion. Wenn man als solcher etwas im Löwen hat, böten sich natürlich auch Selbst-Opfer an. Nur wir kennen das alle: Etwas zieht sich zu, die Spannung steigt, man macht Fehler. Hillary Clinton gibt sich drum in einem Interview mit THE ATLANTIC als 13 Jahre Ältere wie Löwe Obamas Lehrerin. Der Präsident, unter Mars auf Neptun (Revier-Verletzungen), wird gar nicht amüsiert sein. Neptun selbst transitiert scharf in Opposition zu Pluto in 7 und führt öfter dazu, dass man wie ein Fisch im Aquarium bloßgestellt wird.

Dann ist da ja noch sein Sonne-Neptun-Quadrat im Radix (rechts innen, außen Hillary Clinton), die ständige Unsicherheit, wer einen wohl gerade wieder überflügeln will. Die bringt Neptuns Überlauf aus den Fischen auch mit. Hier wäre die Identität der Angreiferin klar: Mars-Pluto traktiert Obama mit einfachsten Logicals. Auf Clinton hätte ja damals keiner gehört: In Syrien waren USA zu unsichtbar, dafür fehlt jetzt Einblick, was dort passiert, Macht-Vakuum wurde geschaffen, das ISIS dann nutzte. Kurz: Völlig versagt hat er, der Löwe, aus Sicht seiner ehemaligen Außenministerin, die mit Sonne in 12 ein vergleichbares Identitäts-Problem wie Obama hat. Obwohl man es der Skorpionen weniger anmerkt.

Denn sie hat etwas zu schützen, ihren Fische-Mond. Was außen beinhart wirken kann, während man innen längst konfus verwundet ist. Obamas Zwillinge-Mond in 4 wirkt zwar - umgekehrt - sehr familiär, ist aber in Wahrheit ein flexibler Denk-Fühler mit Abschalt-Automatik. Nun, bei Saturn-Transit durch 12, über Merkur und Venus, lagert Clinton ihre eigene Unsicherheit auf den Präsidenten aus und sagt Saturn-Sachen: „Große Nationen brauchen Ordnungsprinzipien, und 'Macht kein dummes Zeug' ist kein Ordnungsprinzip.“ Der Vorteil daran: Man muss sich nicht mit seinen Selbst-Organisations-Problemen beschäftigen. Schon im Frühjahr wurde viel über die "Feindschaft" zwischen ihr und ihm geschrieben, die sich astrologisch gut nachvollziehen lässt. Clintons Skorpion-Betonung findet in Obama ein schönes Arbeits-Feld für den eigenen Mars, der gern selbst so zündend locker wäre, wie er angelegt ist. Aber wegen Pluto die Zügel nicht schleifen lassen darf. Die Lässigkeit und Verspieltheit des Präsidenten kommt ihr darum besonders bedrohlich vor. Sie fühlt sich angestachelt, dem Land zu zeigen, was ein klarer Kurs ist. Sein Wassermann-AC dagegen, der lieber alles etwas gechillter angeht, entdeckt in ihr Mrs. Mega-Kontroletti, die seinen eigenen Mond-Pluto wunderbar bedient. So hat man immer etwas zum Delegieren.  

Beiden gemeinsam ist zur Zeit der Vor- oder Nachteil, kaum vom Uranus-Pluto-Quadrat angeschlagen zu werden. Da nimmt man auch mal gleichmütiger hin, was in Wahrheit die Welt bewegt, weil man innerlich und äußerlich keinen Zugang findet. Clinton, die gesundheitlich 2013 bei Uranus-Pluto über ihren Neptun so geschwächt war, dass sie sich zurückzog, wirkt wieder äußerst gesund und von Saturns Hin und Her über den AC auf Maßstäblichkeit regelrecht festgenagelt. Der Präsident hingegen schien bei den letzten Krisen des Planeten leicht gereizt, die jeder viel ernster nahm als er. Aber wer etwas werden will, muss mit den Zeichen der Zeit astrologisch in Berührung bleiben. Natürlich geht es in der neuen Arena Clinton-Obama auch um Macht. Um die Präsidentschaft, bei der Skorpionin dem Löwen einst als Kandidatin unterlag. Phoenix Rising ist jedoch Motto des Plutonischen. Zeit, auf sich aufmerksam zu machen. Vielleicht kann Clinton erst wissen, ob sie wirklich Präsidentin werden will, wenn der Mars in Schwung gebracht ist. Finde, was du noch in den Griff bekommen musst, das Movens für Skorpione, die mehr Energie entwickeln wollen.  

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Und weil nun sowohl Löwe, als auch Skorpionin vor den Wahlen 2016 noch einen bitteren Landstrich von schwersten Saturn-Transiten zu durchwandern haben, fragt man sich jetzt schon, wer das wohl nutzen will. Ein Tipp: Öl! Denn Bushs vielköpfige Familie hat momentan genau zwei Kandidaten anzubieten, um mit einem dritten Präsidenten ihr Stammbuch zu krönen. Marvin P. der jüngste Nachzügler, hat leider Sonne-Neptun eng im Radix (Astro-Databank), dazu eine etwas schlappe Waage-Sonne, und macht so "sein Ding" (wie damals die WTC-Sicherung, die bekanntermaßen nicht ganz so gut klappte). Er ist noch nicht soweit. Aber auf John Ellis, genannt Jeb (links), den Wassermann mit fleißigem Jungfrau-AC und Gouverneurs-Erfahrung in Florida, zeigte schon George W. auffällig mit allen zehn Fingern. Seinen beeinflussbaren Bruder, der wie viele Bushs zwischen Eitelkeit und Familien-Zwang schwankt. Mit aktuellem Uranus-Quadrat und Pluto-Opposition zum Geburts-Uranus in 10 (am WTC-Tragödien-MC) bringt er Kontakt zum wichtigen Zeit-Signum mit. Wenn er antritt, sollte man lieber dafür sorgen, dass Skorpionin und Löwe sich wieder vertragen. Indem man sie erinnert, dass unter Saturn weniger oft mehr und viel Disziplin gefordert ist.

Es wäre für Clinton und Obama gut, sich radikal an alle Spielregeln des Anstands zu halten, falls sie im Spiel bleiben und nicht von außen beengt werden wollen. Denn wenn schon göttliche Komödie in der Politik (was sich leider nie vermeiden lässt), empfiehlt sich ja der Spatz in der Hand, bevor Welt sich noch endgültig in eine Schlangengrube der Marionetten verwandelt. Mond-Saturn-Neptun-Quadrat beim Hoffnungs-Träger Jeb der texanischen Öl-Dynastie ist ja so eine Sache. Von 5 nach 2 zeigt es nämlich an, dass viel wieder kaputt geht, was er sich selbst so aufbaut. Deshalb ist er auch anfällig für jede Einflüsterung. Sonne-Pluto macht zwar viele andere zu zwingenden Freigeistern, aber hier ist der Mond-Kokon doch der Drücker-Kolonne (von Seiten des gleichgeschlechtlichen Elternteils) ausgeliefert. Jenem George Herbert Walker Bush (RADIX), dem Patriarchen, mit seinem ärgerlichem Wassermann-Mars mitten auf Jebs Sonne. Einem Vater, der gerade seinen letzten Alters-Sieg gegen "die Achsen des Bösen" sucht. Während auch der große Bruder George W. Jeb deshalb schon als "tollen Präsidenten" handelt, bricht in dem manchmal noch Neptun in 2 durch, mit narkotisierten Erinnerungen wie:

Wir haben zu Hause nie viel über Politik gesprochen, sondern über normale Dinge wie Sport." (Jeb Bush, Artikel NTV) 

Etwa auch, als die Türme einstürzten? Das würde einiges erklären. Nun, Jeb hat Merkur auf 0° Fische, denkt sich die Welt schön und wirkt selbst auf andere Republikaner manchmal erschreckend ahnungslos. Sogar deren heiligste Kühe und Verbote, wie das der illegalen Einwanderung, werden da plötzlich biblisch milde kommentiert: Nicht als "schweres Verbrechen, sondern einen Akt der Liebe" sieht er die Grenz-Einbrüche. Ja, genau so ist es zwar auch. Nur weiß der Mann wirklich, was er da redet, mit Neptun in 2? Das werden sich die Kollegen gedacht haben, die keinen Warmduscher in ihren Reihen wollen. Aber die Hand des Schicksals, in Form des großen Vater-Prinzips, das eigentlich jeder Uranus in 10 überwinden müsste, ist noch stärker und schiebt unaufhaltsam den nächsten Sohn nach vorn. Herbert Walker hat ja Uranus-Pluto-Zulauf auf Krebs-Venus, Herrscherin seines Stier-MC. Und dieser Jeb, sein später Joker, ist auch ein Produkt aller Kräfte, die in ihm Mond-Saturn-Neptun im Kokon zwischen Strafangst und Verschmelzungs-Sehnsucht mit Zuckerbrot und Peitsche je beeinflusst haben. Schlecht für Amerika und noch schlechter für die Welt. Auch wenn die Zustände unter Uranus-Pluto und Neptun allein zuhaus schlimm genug sind. Sie könnten durchaus noch schlimmer werden.  

Bilder (bearbeitet): Obama by Pete Souza [Public domain]+ Clinton on Senator Clinton's US gov congress site [Public domain], both via Wikimedia Commons

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