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Madame Lagarde & der Steinbock-Dreier

Wenn der Währungsfonds (ein knallharter Steinbock) nach Brüssel eilt (in Form seiner Chefin, ebenfalls einer knallharten Steinbock-Frau), kann man sich vorstellen, was die Stunde geschlagen hat. Griechenland kann oder will wieder nicht zahlen und drum muss Madame Lagarde in den Salons Europas für ein wenig mentales Valium sorgen. Das können sie gut, die Steinböcke, auch durch den Ausruf neuer Regeln, wobei der dritte Regelfreund im Bunde übrigens die Weltbank ist (als Zwilling des IWF im Bretton-Woods-System am selben Tag geboren). Die Mundan-Banker sorgen - wenn's passt - für langfristige Zahlungs-Sicherheit. Während der IWF als Feuerwehr für kurzfristige Probleme und Lösungen zuständig zeichnet.

Und besagte Madame Lagarde als Feuerwehr-Boss fightet als Saturnierin mit Stier-AC nach dem sogenannten "Griechen-Gau" am Wochenende (gescheiterte Rettungs-Gespräche) mit den vielen Herausforderungen. Erde kann ja gemeinhin sparen, wenn es sein muss und auch der ganzen Truppe dient, die weiterexistieren soll. Es sei denn, man wäre das moderne Griechenland selbst - der 4. Steinbock dieser Story mit schwer behinderter Sonne im Quadrat zum größenwahnsinnigen Saturn-Jupiter (13.1.1822, Unabhängigkeits-Erklärung von den Türken, der Königs-Konstellation, der leider gerade von Uranus zerrieben wird). Man nervt; so gut man kann; und lässt sich nerven. Dazu steht das Land leider immer noch unter Neptun Konjunktion Fische-Venus und Opposition zum R-Mars. Das Lob der Unvernunft. Da will man auch da ruhmreiche Verbesserungen zwingen, wo andere schon auf Knien nach Canossa rutschten. Aber das ist sowieso nicht Steinbocks Ding und noch schwieriger, wenn der Rest der Welt gegen einen rebelliert und die ganzen anderen Steinböcke zum Bestrafen schickt.

Auch das beherrscht Erde (wie Lagarde, IWF und Weltbank) sonst im Schlaf. Stier vorwiegend aus Angst (sonst kündigt einen die Herde noch oder man bekommt alles weggenommen), Jungfrau aus Pflichtschuldigkeit (und wegen des Himmels, der einem auf den Kopf fallen könne) und Steinbock, weil es für alles auf der Welt einen Boss geben muss, der unangenehmen Sachen umsetzt, die andere drumherum nicht auf die Reihe kriegen. Soweit, so grob. Insofern ist das griechische "Nervengezerre" für die drei anderen Steinböcke nicht schön. Wahrlich nicht. Wenn die Vorgänge sich nicht bestimmen lassen, kommt Saturn erst ins Organisieren, dann ins Befehlen und dann irgendwann ins Verregeln.

Der österreichische Kanzler Faymann ist Stier und hat Jupiter und Saturn im Steinbock und schimpft, Steinmeier ist Steinbock und schimpft, US-Finanzminister Lew hat Steinbock-Mond und Jupiter-Saturn-Quadrat, dessen Doppelsignale er Griechenland mit der Radix-Konjunktion aufhalst. Er schimpft. Hilft alles nichts - Tsipras hat Venus-Merkur-Saturn (angeschlagen weiter im Krebs durch die kardinalen Langsamläufer jetzt). Varoufakis hat auch den Saturn im Steinbock Konjunktion Jupiter, nur über die Grenze Wassermann hinaus. Variationen eines Themas bei Schuldner und Gläubigern. Was soll bei solchen astrologischen Zuspitzungen also jetzt schon herauskommen? Denn das arme Griechenland (rechts, mittags, via ASTROLOGYWEEKLY) hat in Sache Ärger-Verursachung schlicht bessere Karten.

Sprich, auch noch einen weiteren Übel-Transit in der Hinterhand: Uranus setzt zu allem Überfluss der Armut Steinbock-Merkur im Quadrat Flöhe ins Hirn und Pluto kommt als dickes Ende nach. Wenn die innere Zerrissenheit mit dem Wassermann-Herrn in Spannung zu Sonne dann endlich, endlich ihre Früchte finden wird, geht vielleicht mal wirklich etwas weiter. Soweit, so schlecht. Vorerst. Denn es kracht auch, weil dem IWF (gegründet am 27.12.1945 mit vornehmen Papiertiger-Aufgaben) passiert, was der IWF als Waage-Mond mit Neptun, Jupiter und Chiron im Stellium gar nicht mag - die Dinge laufen nicht so nett, wie man es angedacht hatte. Luft (besonders Waage) ist da treuherzig, weil theoretisch immer hoffnungsvoll. Aber verkraftet nicht wirklich, wenn sich die, denen sie helfen will oder soll, sträuben. Dann wird manchmal alles leer rundherum und gerade die ewige Seiltänzerin auch mal brutal, Luft hin oder her.

Was Griechenland, in seiner Verwirrung über das, was ihm zusteht, noch nicht ganz absieht. Das Land spielt famos die Außenfigur des Uranus- und Pluto-Transits über Mond-Chiron, unter dem IWF und Weltbank (links, Inkrafttreten des Bretton-Woods Abkommens) momentan beide stehen. Wer den schon problematisch findet, hat jedoch womöglich noch keinen Blick auf die weiteren Mundan-Verläufe geworfen. Denn richtig schwierig wird es erst, wenn der Schütze-Merkur von Bank und Fonds (immer im Dienst der Hoffnung unterwegs!) dann ab nächstes Jahr stark vom Konkurs-Quadrat Saturn-Neptun ergriffen wird. Da kann man schon Wetten abschließen, welche Länder mit Schütze-AC und Stellungen (neben den von Uranus und Pluto tangierten), dann wie genau wackeln.

Ein Tipp: Man schaue sich besonders daraufhin auch die Schweiz und USA an (Schütze-AC). Weltweit aber ziehe sich dann eben auch alles, was Bank oder Anleger heißt, am besten noch einmal deutlich wärmer an. Denn manchmal braucht es auch den Knall, falls zuvor endlose Prozesse der Entscheidungs-Verhinderung nicht beendet wurden. Mögen uns das erspart bleiben. Denn dann wäre vermutlich auch Griechenland nicht mehr der General-Schuldige, zu dem es Hardliner immer gern stempeln. Nein, es geht ja darunter vordringlich auch um die Fallen des völlig maroden, virtuellen Geld-Systems an sich (seit Uranus, der Pluto, den Plutokraten, chronisch angriff, besonders zerbrechlich) das Überschuldung begeistert fördert und gleichzeitig Bodenständigkeit fordert, an der aber nichts zu verdienen ist. Siehe dazu auch den eindrucksvollen Film "Margin Call" = 'Wertausgleich', der bezeichnenderweise rund um die kardinale Klimax mit ihren Geldproblemen gedreht wurde und mehr als aktuell ist. Schaut man sich den Streifen mit Kevin Spacey an (hat einen vorderen Steinbock-Saturn und ist drum dort so glaubhaft), weiß man, wieso es einem manchmal ganz kalt wird, wenn man wieder einen Finanz-Vorgang nicht richtig verstanden hat. Weil es zuweilen schlicht nichts zu verstehen gibt.

Viel virtuelles Geld wurde in  der Geschichte dieser Krise auch in der Realität unglücklicherweise durch noch mehr virtuelles Geld gerettet und irgendwann muss das schiefgehen. Da fehlen die begreifbaren Stier-Taler, statt der vielen Waage-Bilder darüber, was Stier-Taler sind. Und nun, wo man seit Saturn in Waage immer strategischer, aber auch abgedrehter gegen die drohenden Crashs kämpft, käme Madame Lagarde, die Chefin des IWF ins Spiel. Denn gegen ihr taffes Steinbock-Radix (rechts, via Astro-Databank, Rodden Rating AA) sind IWF und Weltbank und Griechenland und so einige andere fehlgeleitete Saturnier in der Broker- und Banker-Szene nur warmduschende Waisenkinder. Sie ist nicht nur ein Versicherer mit Mars-Saturn im Skorpion (leider gibt sie den an die draußen ab, die Versicherungen suchen in 7), sondern mit Mond-Pluto-Jupiter und den Steinbock-Anteilen auch wirklichkeitsnah genug, dass sie sehen könnte, wohin das große Schiff (nicht nur Europas!) steuert, wenn es nicht endlich eine Zäsur gibt. Die nämlich versucht Uranus die ganze Zeit schon zu provozieren - entsteht der Schnitt nicht, wird eben weiter gestört, was das Zeug hält, bis irgendwann die ganze Geschichte der Währungen so am Boden ist, dass geschnitten werden muss.

Man kann eben nicht alles haben. Auch astrologisch wird aus schwierig nicht plötzlich einfach. Aber man könnte klug wählen und sich auf die teilweise ambivalenten Trends einstimmen, die durch die astrologischen Faktoren angezeigt werden. Sättigt man sie konstruktiv ab, wird die Sache oft übersichtlicher und besser zu bewältigen. Das tut man gerade leider nicht, da, wo auch eine Madame Lagarde mit ihrer Wassermann-Venus, die sonst eigentlich mit klaren Konstellationen zumindest für Beschlüsse, die abgrenzen, geeignet wäre, immer wieder dem Reiz der Abstraktionen erliegt. Auch bei den alltäglich notwendigen Ritualen der Nützlichkeit wird es bei ihr eng, mit Neptun in 6, obwohl der ja auf 0° Skorpion auch Konsequenzen will. Aber sie unbewusst verhindert. Weshalb Frau Christine letztlich als Chefin der Papiertiger durch all das Papier tigert, was kein Geld mehr ist, aber so heißt. Gut, sie hat eben jetzt auch Uranus im Quadrat zum MC-IC im Steinbock. Und verhandelt dann lieber blitzartig etwas mit Herrn Schütze-Juncker (Loop! Der neue Chef) herum, um dessen Schütze-Merkur es zur Zeit auch nicht zum Besten steht. Da dessen geistige Vital-Funktionen, kurz vor denen von IWF und Weltbank, nun Neptuns Verschwiemelungen erdulden und sich in der Weltgeschichte nicht mehr ganz zurechtfinden. Alle auf der falschen Umlaufbahn, lässt sich da nur konstatieren. Jedenfalls zu oft.

Wie war das noch? Erde könnte sparen. Umwege, Kreisverkehr und illusionen. Aber das wird schwer, wo die Steinbock-Betonungen in den Ländern der schwarzen und roten Zahlen mmer noch unter den kardinalen Belastungen ächzen. Kein Wunder, dass sich an Griechenlands Widder-Jupiter-Saturn das generelle Problem der Taler-Dynastien, Behörden und Staaten zwischen überzogener Perspektive versus Realitäts-Fanatismus bei den Geld-Geschäften bricht. Vom Umgang mit den unendlichen Helden-Geschichten hier wie da hängt es ab, ob aus Bewährungen wieder stabile Währungen werden. Spätestens unter Saturn-Neptun ab November wird's eng.  

Bilder (bearbeitet): MEDEF (Christine Lagarde) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)] + Pixabay via Wikimedia Commons

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