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Plötzlich im Chaos

Die Massenkarambolagen

In der Nähe von Cloppenburg (Niedersachsen) ereignete sich wieder eines dieser seltsamen Massenphänomene, die vor allem von Autofahrern gefürchtet werden.

Es kommt plötzlich, unerwartet und binnen Minuten entstehen Chaos und Zerstörung. Aber obwohl sich auf Deutschlands Straßen bereits Anfang 2007 knapp 56 Millionen Kraftfahrzeuge tummelten, ereignen sich Massenunfälle im Verhältnis dazu relativ selten. Was liegt also näher, als einen astrologischen Blick darauf zu werfen?

Grundsätzlich – Astrologie arbeitet mit archetypischen Bildern. Diese sind in der Regel einfach gehalten und deswegen auch relativ einfach zuzuordnen.

In diesem Fall handelt es sich um ein Phänomen, das die Masse (die Bevölkerung) betrifft. Als Grundarchetypen bieten sich Mond und Jupiter samt Zeichen und Häusern an.

Hinzu kommt das Prinzip Auto = individuelle Mobilität, das Merkur zugeordnet werden kann (zusammen mit Mars). Zuletzt bleibt das Unfallgeschehen selbst: Plötzlich und unerwartet, das bezieht sich deutlich auf Uranus. Die Geschwindigkeit und auch der zerstörerische Effekt findet sich wiederum bei Mars.

Fazit: Es sollten also direkt bei allen Phänomen dieser Art die Auslöser Mond, Merkur, Mars, Uranus und Jupiter direkt (über Planetenkonstellationen) oder indirekt (Zeichen- und Häuserstellungen) betont bzw. auch verknüpft sein.


Beispiel 1 – aktueller Massencrash 

Der erste Blick zeigt für den Zeitpunkt des Unfalls Merkur am MC. Und es gibt einen exakten Aspekt: zwischen Mond und Mars, ein Quadrat. Zudem befindet sich Mars gerade auf seinem stationären Umkehrpunkt, d.h. aus geozentrischer Sicht befindet er sich kurz vor seiner Rückläufigkeit.

Stationäre Planeten können kurzzeitig zu den extremsten Langsamläufern werden, sie laufen also quasi den äußeren Planeten ihren Rang als kollektive Faktoren ab. Mars bewegt sich normalerweise mit einer Geschwindigkeit von ca. 0,45 Grad pro Tag, im Moment sind es gerade mal 2 Bogenminuten.

Zudem steht Mond im Schützen (Jupiter-Aspekt), Mars in der Jungfrau (Merkur-Aspekt). Wir haben also vier von unseren fünf Indikatoren dominant vertreten. Aber wo bleibt das uranische Prinzip? Oberflächlich könnte man das Sextil zwischen Sonne und Uranus geltend machen, aber hier bietet sich auch ein kleiner Abstecher in eher weniger bekannte astrologische Bereiche an.

Planetenknoten – astrologisches Feintuning

Die Bedeutung des Mondknotens ist unter Astrologen weitestgehend unbestritten, lediglich, was Interpretation und Herleitung angeht, gibt es sehr unterschiedliche Ansätze. Eine ausführliche Erläuterung würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, deswegen sei nur darauf hingewiesen, das es sich dabei nicht um esoterische Anhängsel handelt, sondern um astronomisch relevante „Eckpunkte“.

Wenn also der Mondknoten innerhalb bestimmter Bereiche eine nachvollziehbare Bedeutung hat, darf man getrost davon ausgehen, dass dies auch für die anderen Planetenknoten zutrifft, in unserem Fall also z.B für die Mars- und Uranusknoten (aufsteigend und absteigend).

Bindet man diese nun in das Ereignischart ein, findet sich der absteigende Marsknoten auf 15°46 im Schützen, der uranische Knoten auf 16°06. Beide zusätzlich in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten. Auch die Stellung des aufsteigenden Uranus-Knotens sollte man sich merken: 11° Zwilling.

Zum heutigen Unfall muss man aber auch das mundane Quadrat zwischen Sonne, Jupiter und Saturn zählen, als Ausdruck einer Grundspannung, die nach einem Erscheinungsbild sucht.

Kurz und gut: bei dem heutigen Unfall finden wir viele relevante Indikatoren, die zuvor nur theoretisch (auf der Grundlage astrologischen Denkens) in Betracht gezogen wurden. Und nein, das ist sicher nicht im Sinne einer Beweisführung zu verstehen, sondern als Denkanstoß für ausgiebigere Forschungen. 

Und natürlich müssen diese Prinzipien dann auf ähnliche Ereignisse übertragbar sein, bzw. sich dort auch wiederfinden.

Beispiel 2: Massenkarambolage bei Rostock

Im April 2011 ereignete sich der bisher schwerste Auffahrunfall (gemessen an den Opfern) in Deutschland seit 20 Jahren. Wie so oft wurde die Sicht der Fahrer plötzlich völlig eingeschränkt, in diesem Fall durch einen lokalen Sandsturm. Laut Polizei-Bericht geschah dies kurz vor 12:30 h.

Diesmal finden sich unsere Hauptindikatoren für solche Crashs, Mars und Uranus, gleich am MC in Konjunktion. Der MC selbst fällt in den Widder (wiederum Mars), der DS in den Wassermann (Uranus-Analogie). Mond steht diesmal im Zwilling (Merkur), in exakter Konjunktion mit dem aufsteigenden Uranus-Knoten.

Der absteigende Mars-Knoten ist wieder im Schützen in Konjunktion mit dem nördlichen Mondknoten. Unseren Jupiter-Archetyp finden wir in der Konjunktion von Sonne und Jupiter (der Superlativ im Sinne von größter bzw. schwerster Unfall etc.), zu der sich auch noch Merkur gesellt. Das Ganze ebenso im Zeichen Widder (Mars).

Also auch hier wieder viele theoretischen Indikatoren signifikant vereint und in „Stellung gebracht“.  Zu allem Überfluss stimmen auch noch die Stellungen der Uranus-Knoten mit unserem vorherigen Beispiel überein: jeweils auf 16° Schütze bzw. 11° Zwilling.

Aber nun gut, mag der geneigte Skeptiker denken, zwei Schwalben machen noch lange keinen Astro-Sommer. Also betrachten wir ein drittes Beispiel.

Beispiel 3: Massenkarambolage Braunschweig

Hier handelt es sich um den größten Auffahrunfall (gemessen an den beteiligten Fahrzeugen) in den letzten Jahren. Auch hier wurde die Sicht der Fahrer wieder plötzlich eingeschränkt, diesmal durch das Sonnenlicht selbst, das durch den vorherigen Nebel brach.

Als Achsenauslösung findet sich diesmal der Mond am DS. Im Zeichen Zwilling (Merkur). Hier steht diesmal das IC im Widder (Mars), weiterhin befinden sich Mars und Venus im Zwilling (Merkur). Zudem befindet sich der Mond im zulaufenden Quadrat zu Uranus.

Was nun den Superlativ angeht (größter Unfall) können wir getrost die Konjunktion von Jupiter und Neptun als Grundlage nehmen. Das kommende Trigon von Mond dazu mag eine größere Zahl von Opfern verhindert haben.

Aber auch hier sollten wir die Knotenpunkte nicht einfach übersehen: Mars- und Uranusknoten stehen wiederum in einer exakten Konjunktion, die Uranusknoten selbst befinden sich auch in diesem dritten Beispiel wieder auf 16° Schütze bzw. 11° Zwilling.

Fazit

Selbst unter Astrologen bestehen heute noch große Zweifel, ob Astrologie einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten kann. Die wenigen Versuche in der Vergangenheit wurden systematisch zerpflückt. Aber vielleicht zeigen diese Beispiele ja auf, dass es sehr wohl relevante Übereinstimmungen gibt, die, wenn man astrologisches Denken zugrunde legt, durchaus einen Forschungsansatz sichtbar machen könnten.

Natürlich werden sich dann auch viele Fälle zeigen, in denen diese Indikatoren weniger signifikant betont oder verknüpft sind. Dann sollte man sich die verschiedenen Bedingungen der Ereignisse genauer ansehen. Ob eine Sichtverhinderung durch einen Sandsturm oder durch blendendes Sonnenlicht entstanden ist, macht natürlich auch einen Unterschied in der archetypischen Symbolsprache bzw. muss sich anders ausdrücken. Und um den extrem mannigfaltigen und verschiedenartigen Ausdrucksformen der Erscheinungswelt gerecht zu werden, ist es durchaus legitim ebenso filigrane astrologische Methoden einzusetzen. Nicht inflationär, sondern immer unter Berücksichtigung der eigenen Grundthese. Planetenknoten sind lediglich ein mögliches Beispiel hierfür, sicher nicht die letztendlichen Auslöser. Hinter jeder Forschung sollte aber vor allem nicht der Wunsch stecken, skeptische Menschen mit statistischen Zahlen zu beeindrucken, sondern die Hoffnung, dass durch sie vielleicht eines Tages die Zahl solcher Verkehrsopfer verringert werden kann.

Wenn es im Radio eben auch einen Astro-Wetter Bericht gibt, der zu mehr Umsicht und Vorsicht an bestimmten Tagen mahnt. (meta - 20.01.2012, 16:19 h) 

***

Von unserem Leser Ernst erreichte uns dazu folgender Kommentar, den wir wegen der Einbindung des Bildes hier anstelle unter "Kommentaren" anfügen:

"Die Karambolage ist etwas oberhalb, d.h. nördlich der blauen Tanks/Silos ungefähr auf der Höhe des [...] mit Bäumen begrenzten kleinen Rastplatzes passiert. Die Autos kamen von Norden, d.h. auf der linken Spur im Bild oben und auf der rechten im Bild ganz oben (dies wurde von Norden aufgenommen).  

Habe als Koordinaten von Google Earth folgende genommen: 52n49:42,7, 8ö12:53,1 ergibt mit den Döbereinerschen Kleinkoordinaten eine Quere von 29,2 Krebs (peripher noch 28 Krebs alias Mars Pluto), eine Schräge von 6,6 Wassermann alias Saturn Mondknoten Gruppenschicksal und eine Differenz von 7,4 Waage alias Uranus Sonne, der Zusammenbruch, Kurzschluß, Unfall. Ist schon recht schön.

Dann die Transite: Der Pluto steht seit Tagen (7,8 Steinbock) auf der Differenz im Quadrat. Der Saturn genau auf der Quere. Jupiter gespiegelt im Quadrat darauf: es ist nicht die totale Katastrophe. Der Mars macht es scharf: auf der Differenz im Spiegelpunkt. Die Sonne aktualisiert die Quere, indem sie im Quadrat auf 29 Steinbock steht.

Des weiteren mundan: Mondknoten auf 11,9 Schütze, ist Spiegelpunkt zu 18 Krebs, welcher in den letzten Jahren laut Döbereiner mars-plutohaltig ist. Mars auf 23 Jungfrau: 22,5 GSP Sonne Uranus. Unfall, plötzlicher Zusammenbruch. Merkur 18 Steinbock alias Mars Pluto (neuerdings). Venus 7,5 Fisch alias Mars Jupiter GSP, auf großer Fahrt. Mond auf 23 Schütze im Orbis von 22,5 Sonne Uranus GSP. Mond aktualisiert das Plötzliche.

Zum Horoskop selbst: Herr von eins, Stier, es geht um Bestand, in elf, der gewandelt wird. Sonne in 10, das Ereignis ist bestimmend für einen größeren Umraum, Sonne im Steinbock, da bekommt etwas die Grenzen gezeigt. Ergebnis Steinbock: Bestimmung wird hervorgehoben. Saturn in sechs: Im Ergebnis wird die Anpassung an die Umstände eingeschränkt. Nebenaspekt: Jupiter Saturn Neptun ist gegeben: Bereinigung, aber letztlich nicht so schlimm, keine Todesopfer, was nicht selbstverständlich ist bei solchen Unfällen.

Es ist Merkur Mondknoten gegeben mit Mondknoten GSP Mars Pluto und Merkur auf Mars Pluto. Das spricht schon für Opferkonstellation. Oder auch die irdische Auswirkung (Merkur als auf die Erde gekommener Saturn) von Saturn Mondknoten. Aber das ist jetzt Spekulation, weil ich damit keine Erfahrung habe und auch Herr Döbereiner über den Mondknoten wenig gesagt hat.

Mars Mond: der Mars kommt aus dem Nichts des 12. Hauses und bricht plötzlich in die Umstände ein, sorgt mit Mond Mars Spiegelpunkt für ziemlich aufgeregte Schleimhäute.

Zum Unfallzeitpunkt. Da habe ich die Internetseite der Feuerwehr Emstek aufgerufen. Die geben 11:58 an. Das kann der Alarmierungszeitpunkt, aber auch das Eintreffen sein. Die Feuerwehren werden ja oft bei solchen Angelegenheiten gerufen und geben in der Regel die unverfälschten Zeitpunkte an, stellen Bilder ins Netz. Bis ab Unfallzeitpunkt ein Notruf bei der Rettungsleitstelle eingeht, der Disponent Rettungsdienst- und Feuerwehrpersonal alarmiert und diese ausrücken vergehen schon mal fünf Minuten, häufig auch mehr. Von daher kann 11:41 als eigentlicher Karambolagebeginn durchaus stimmen.

[...]Zum Thema Wissenschaft: sie sprechen selbst von der Halbwertszeit des Wissens, welches je nach Fachgebiet mal fünf, mal 20 Jahre ist. Also können sie nie richtig liegen, weil sie in der Zukunft zwangsläufig etwas neues herausgefunden haben werden als sie derzeit behaupten. Von daher mache ich mir den Streß nicht mehr, da irgendwas herauszufinden und zu beweisen. Astrologie ist da schon anders."

 

 

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Mittwoch, 17. Juli 2019

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