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Jürgen Klopp: Parallelwelten

Jürgen Klopp ist ein Phänomen. Menschlich sowieso, aber auch astrologisch gibt er einem immer wieder das eine oder andere Rätsel auf. Im Moment hat er eine Pechsträhne, zumindest was die Spiele von Borussia Dortmund in der Bundesliga angeht. Da wird gegen Hamburg, Hannover und Köln verloren, obwohl seine Mannschaft eigentlich alles richtig macht und klar besser ist, nur das mit dem Tore schießen klappt überhaupt nicht mehr. Und so steht man jetzt fast auf einem Abstiegsplatz.

Aber in der Championsleague, da wo die wirklich Großen unterwegs sind, räumt Klopp richtig ab. 2-0 gegen Arsenal London, 4-0 auswärts bei Anderlecht und 4-0 auswärts bei Galatasary Istanbul. Dann fährt man wieder nach Hause und verliert am Samstag das nächste Heimspiel sang- und klanglos.

Wie kann das sein? Denn nach der reinen, deterministischen Brachial-Astrologie, hat man eben manchmal einfach Pech und dann wieder Glück. Und schuld sind Transite, Direktionen oder sonstige Auslösungen. Aber wie kann man gleichzeitig in der Bundesliga nur Pech haben, während man in der Championsleague alles abräumt? Geht eigentlich gar nicht, wenn man dieser Abart der Schicksalsgläubigkeit anhängt. Aber statt sich mit diesen Widersprüchen einmal ernsthaft auseinanderzusetzen, werden die meistens astrologisch totgeschwiegen, weil es einfach nicht in die Grundthese passt. Aber nur Mut, liebe Schicksalsgläubige, man kann und darf auch als praktizierender Astrologe die Lektionen des wirklichen Lebens nutzen, um besser zu verstehen, was womit wie zusammen hängt.

Dann fällt als erstes auf, dass es da tatsächlich einen Unterschied zwischen Bundesliga-Spielen und den Begegnungen in der Championsleague gibt. Erstere finden meistens nachmittags statt, letztere in den späten Abendstunden. Und wie einer meiner astrologischen Mentoren, Hans Christian Meier Parm immer zu sagen pflegte: „Das Glück ist eine Sekundensache“.

Seine Erkenntnisse gewann er am Roulette-Tisch, akribisch wie wer war, notierte er sich über lange Zeit alle Auslösungen in Bezug auf bestimmte Zahlen, ihre Farben und anderes, bis ihm langsam dämmerte, dass es eben nicht nur die großen Zeitbögen sind, die bestimmend wirken, sondern ganz genauso die kleinen und allerkleinsten. Beides zusammen ergibt dann das große Gesamtbild und mit etwas Glück, versteht man dann auch, wann denn der wirklich richtige Zeitpunkt ist, um etwas positiv zu bewegen. Oder eben wann die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass die Zahl 23 wieder eine Glückszahl wird.

Dummerweise kann sich nun Jürgen Klopp nicht aussuchen, wann er mit seiner Mannschaft antritt. Die Spielzeiten stehen fest und man muss dann eben mit dem arbeiten, was da ist. Das bedeutet aber auch mal ganz praktisch betrachtet – was abends gegen Istanbul prima funktioniert, muss zwei Tage später am Nachmittag gegen Köln überhaupt nicht klappen. Trainer braucht dafür eine andere Strategie und womöglich sogar eine andere Mannschaftsaufstellung, selbst wenn man als Fußball-Experte von solchen Umstellungen wenig halten mag.

Denn schließlich hat man sich die eigene Mannschaft ja meistens auch entsprechend und analog zu den eigenen Anlagen ausgesucht. Jürgen Klopp ist von seiner Grundanlage ja eigentlich ein Bruder Leichtfuß mit Zwillings-Sonne und Waage-Mond. Und so wundert es einen nicht, daß sich im aktuellen Borussen-Kader sechs Spieler mit dem gleichen Sonnen-Stand finden, darunter wichtige Stürmer wie Reus und Aubameyang.

Wenn dann ein Spiel wie das in Istanbul mit einem 3° Krebs-Aszendent beginnt, erleben alle Zwillinge der Mannschaft quasi symbolisch ihren Sonnenaufgang. Platt gedeutet – sie werden als Wirkung in der Welt sichtbar. Dasselbe gilt dann natürlich auch für den Trainer, auch seine Sonne befindet sich auf einer aufsteigenden Bahn und somit kann man generell von einer gewissen Grunddynamik ausgehen. Das bedeutet noch nicht zwangsweise, dass damit das Spiel schon gewonnen ist und auch Tore fallen. Aber grundsätzlich ist man eben stärker präsent, als zu anderen Zeiten.

Wie zum Beispiel drei Tage später, als man zuhause gegen Hannover antritt. Da begann das Spiel mit einem Wassermann-AC auf 6°, der ganze Zwillingsbereich durchläuft gerade das vierte Haus des Ereignisses, steht am IC und somit absolut im innersten, „unsichtbaren“ Bereich des Ganzen. Das bedeutet keineswegs, dass alle Zwillinge im Team jetzt eine Tarnkappe aufhätten und vom Spielfeld verschwinden würden. Nur die dynamische Präsenz ihrer Aktionen als Individuen ist nicht wirklich zwingend und bestimmend. Gottseidank verteilen sich bei den meisten Spielern die Planetenstände auf den gesamten Tierkreis und somit könnten auch Achsen-Auslösungen über andere, signifikante Faktoren stattfinden, was sich dann auch im Ergebnis zeigen würde. Aber wenn alles schlecht läuft, dann passiert da eben auch noch wenig bis gar nichts.

Als Pierre-Emerick Aubameyang in Istanbul das 1-0 für Dortmund schießt, steht seine Sonne also knapp über dem östlichen Horizont und im Westen, am Deszendent wird exakt sein Uranus ausgelöst. In dieser Spielphase wird er absolut bestimmend, denn aktuell steht Pluto kurz vor dem Zusammenschluss mit seiner Saturn-Neptun Konjunktion und alle drei befinden sich ebenfalls kurz vor dem Übergang über den Ereignis-DC.

Dasselbe gilt auch für seinen Mannschaftkollegen Marco Reus, ebenfalls eine Zwillings-Sonne und auch mit einer Saturn-Neptun Konjunktion auf 11° bzw. 12° Steinbock gesegnet. Als er das 3-0 für Dortmund erzielt, stehen die beiden, geküsst vom aktuellen Pluto exakt am Deszendent.

Natürlich geht man als Trainer dann nach solch einem Erfolg davon aus, dass dieselben Jungs drei Tage später gegen eine Mannschaft wie Hannover (die auswärts bis dato wirklich schwach gespielt hatte), mindestens genau so oft treffen. Aber leider werden die beiden Sturmspitzen im Moment bei den Nachmittags-Spielen ein „Opfer des Zeitgeists“. Die einzigen Achsenauslösungen während des Spiels finden über das IC statt, sind somit relativ schwach im Ausdruck. Und die wichtigen Auslösungen, die im Spiel gegen Istanbul die Tore gebracht haben, greifen ins Leere, werden erst ca. 20 Minuten nach Spielende „scharf“. Mit anderen Worten – hätte das Spiel am Samstag Nachmittag eine Verlängerung bekommen, hätten höchstwahrscheinlich beide auch noch getroffen und Dortmund wäre eine weitere Niederlage erspart geblieben.

Mit Schicksal und Pech im üblichen Sinne hat das also wenig bis gar nichts zu tun, es fehlt nachmittags einfach an den entsprechenden Gelegenheiten, die zwingend genug für Tore sind. Abends ergeben sich dann aufgrund der Anlagen des Kaders wieder genügend Auslösungen durch die aktuellen Zeitraster, um dann auch das eine oder andere Tor zu schießen.

Und in wieweit spielen nun die aktuellen Auslösungen des Trainers dabei eine Rolle?

Auch hier gilt, die entscheidenden Tore fallen fast immer in den Momenten, in denen auch Klopps aktuelle Auslösungen durch die Spielachsen „getriggert“ werden. Das 0-1 am 4. Oktober zuhause gegen Hamburg um 16:06 h sieht Klopps Neptun fast genau auf dem Ereignis-MC, während sein Merkur vom Deszendent ausgelöst wird. Das ist natürlich nur die Oberfläche, das auf den ersten Blick Sichtbare. Dahinter verbirgt sich die akute Saturn-Thematik, ausgelöst durch das Pluto-Quadrat. Wann immer saturnale Themen auftauchen (wie zum Beispiel der Übergang des mundanen Saturns über das Ereignis-MC), wird dieser ganze Komplex wieder und wieder hochgeholt. An diesem Tag steht auch zu allem Überfluss die aktuelle Sonne in Opposition zu Klopps Saturn, der aktuelle Saturn läuft gerade in die Konjunktion mit Klopps Neptun. Die einzige Möglichkeit, diese geballte Ansammlung an hemmenden Einflüssen umzuwandeln, wäre vermutlich nur eine höchst defensive Ausrichtung gewesen. Die Löw´sche Pluto-Saturn Variante also, der unter diesem Transit in Brasilien einfach vier Innenverteidiger hinten eingestellt hat, ein fast unüberwindbares Bollwerk für die gegnerischen Stürmer.

Als am Samstag das 0-1 für Hannover fällt, steht Klopps Sonne genau am Ereignis-IC. Das ist zwar wieder verblüffend exakt, aber die Frage wäre, wo bleibt da der Saturn-Einfluss, wenn das wirklich das Hauptthema dieser Niederlagen-Serie ist. Zwar steht Pluto an diesem Wochenende exakt im Quadrat zu Klopps Saturn und auch andere Auslösungen wie Sonne-Venus Quadrat Jupiter zeigen schon in eine seltsame Richtung. Aber viel schwerer wiegen die Stellungen von Tayfun Korkut, dem Trainer von Hannover. Dessen Widder-Sonne steht auf 12°, sein Saturn auf 28° Zwilling. Klopp bekommt eine doppelte Portion Sonne-Saturn durch ihn, und da er im Moment weitaus stärker unter energetischer Spannung steht, fällt dann auch pünktlich beim IC-Übergang über seine Sonne das entscheidende Tor.

Zugegeben – auf den ersten Blick wirkt das alles sehr komplex und verschachtelt. Aber wenn man sich einmal darauf einlässt, hinter die Fassade der offensichtlichen Auslösungen zu schauen, dann entdeckt man schnell, wie filigran und subtil sich all das über das astrologische Modell zeigt.

Bleibt nur noch die Frage, kann Jürgen Klopp daraus etwas Praktisches lernen? Oder muss man solche Zeiten eben hinnehmen und aussitzen?

Die guten Nachrichten zuerst: das anstrengende Quadrat von Pluto zu Radix-Saturn ist vorbei, ebenso die Konjunktion des aktuellen Saturns mit Radix-Neptun (was bisweilen den Spielfluss etwas eingeschränkt hat).

Die schlechten Nachrichten sind: je nach Geburtszeit könnte als nächstes das Quadrat von Pluto zum Waage-Mond ausgelöst werden, gleichzeitig mit der Uranus-Opposition dazu. Entweder steckt „Kloppo“ da schon mittendrin, oder das zieht sich noch eine Weile hin. Und noch eine schlechte Nachricht – am Samstag muss man in München gegen die Bayern antreten. Die in bisher neun Spielen gerade mal zwei Gegentore kassiert haben, während es bei Dortmund schon 15-mal im Kasten gerappelt hat.

Da erkennt dann auch der Fußball-Laie ohne einen Blick in die Sterne, dass dies kein Spaziergang werden wird. Aber eine andere Statistik besagt, dass die Bayern ihre letzten vier Heimspiele gegen Dortmund seit 2011 allesamt vergeigt haben. Drei Niederlagen und ein Unentschieden, zuletzt gab es im April dieses Jahres eine 0-3 Klatsche. Leider kann Klopp am Samstag nicht auf dieselben Auslösungen hoffen, damals stand Jupiter nur noch wenige Bogensekunden vor einem Trigon zu Pluto, soviel Dominanz wird es diesmal nicht geben.

Aber Chancen wohl, zum Beispiel gegen 18:46 h. Hier klafft eine kleine energetische Lücke, Pep Guardiola, der Münchner Trainer, hat durch ein ausgelöstes Mond-Jupiter-Quadrat zumindest Anspruch auf ein kurzfristiges Enttäuschungserlebnis. Da gleichzeitig einige Dortmunder Spieler vielversprechende Achsenauslösungen haben, wäre ein Treffer in dieser Phase durchaus möglich. Spannend dürfte es dann auch ab 19:40 h werden, der AC wechselt in den Krebs und Dortmunds Stürmer können sich wieder über torgünstige Auslösungen freuen. Allerdings gilt das auch für einige Bayern-Spieler, die unter diesen Voraussetzungen in der Vergangenheit ebenfalls gerne gepunktet haben.

Aber unabhängig davon, wie dieses Spiel ausgeht, diese Hinrunde wird wohl eher bis zum Schluss durchwachsen bleiben. Schadensbegrenzung sollte deshalb die Devise bis auf Weiteres heißen, denn erst zu Beginn der Rückrunde im nächstem Jahr kann Klopp wieder mit dauerhaftem und solidem Rückenwind rechnen.

Titelbild: von Tim.Reckmann (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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