Loop!

Astro-Labor

Im Spiegel großer Königinnen

threewomenAus der unterschätzt kindlichen bis mütterlichen Krebsin machte sie eine eigene, starke Marke. Analog zur astrologischen Wirkung großer Königinnen der Geschichte, hat Angela Merkel, die wir ehrfach portraitierten, ein oft überraschend reagierendes Horoskop. Andreas Bleeck wagt nun eine spezielle, psychologisch-historisch astrologische Einordnung im Vergleich zu zwei großen, royalen Frauen-Gestalten, die ihre Ära durch Charakter bestimmten:

'Nach 12 Jahren im Amt ist es Zeit, eine Übersicht über Angela Merkels Agenda unter der Schirmherrschaft der Krebssonne in Konjunktion Uranus zu wagen, die Deutschland und Europa eine neue Vision gegeben haben. Aber: Ein Vergleich mit männlichen Kanzlern und ausländischen Staatsoberhäuptern ist schwierig, weil ihr Führungsstil anders als gewohnt ist. Er entspricht nicht dem Haudrauf eines Kohls, Schröders, Brandts oder Adenauers (1). 

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Es ist eher eine Mischung aus habsburgerischer Bündnispolitik und angewandter Kommunikationsmethodik, die bei manchem Kritiker die üblichen Reflexe des Chauvinismus auslösen (2). Doch Helmut Kohls ‚Mädchen‘ hat sich emanzipiert und den schwierigen Spagat geschafft, über 12 Jahre hinweg Dienerin zweier Herren zu sein. Obwohl jede ihrer Entscheidungen entweder Deutschland oder Europa wehtun musste, hat sie für stabile Verhältnisse bei beiden gesorgt. Eine objektive Bewertung derartiger Bündnispolitik ist nur im Vergleich mit historischen Vorbildern möglich, die in Europa einen ähnlich erfolgreichen Führungsstil durchzogen.

Dieses sind für mich zwei Frauen, die die europäische Geschichte ihrer Zeit prägten: Elisabeth I. von England und Maria Theresia von Österreich. Beide Horoskope haben Parallelen zu dem von Angela Merkel. Ich will sie im Weiteren in der Tradition von Elisabeth und Maria bei dem Vornamen Angela nennen, weil sie ein ganzes Zeitalter geprägt hat. Maria hatte mit ihrem Zwillingsmond und dem Krebsaszendenten - ähnlich wie Angela - eine Betonung der eher indirekt agierenden Elemente Wasser und Luft (Angelas Sonne steht in Krebs und ihr Mond im Wassermann.) Beiden gemeinsam ist die lebenslange treue Partnerschaft zu einem Mann, der ihnen einen Ausgleich zu den ermüdenden Amtsgeschäften verschaffte. Mit Elisabeth I. gemeinsam gibt es eine andere Konstellation. Ein Dreier-Stellium von Lilith, Neptun und jeweils Saturn bei Angela und Chiron bei Elisabeth sorgt für eine Kombination stark idealisierender und gemeinwohlorientierter Themen (Neptun) und emanzipatorischer Qualitäten (Lilith), die auf nüchterne Weise (Chiron, Saturn) politisch eingesetzt werde, was unreflektierte Hassreaktionen bei jenen nach sich zog, die ihre gewohnten Vorteile schwanden sahen. Nur wenigen Männern ist es bei allen drei Frauen dauerhaft vergönnt, in das Zentrum der inneren Führung zu gelangen.

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Bye Bye Mars - Jupiter

MarsJupiterTitelHeute am frühen Vormittag wurde die aktuelle Konjunktion zwischen Mars und Jupiter noch einmal mit Leben erfüllt. Obwohl sie doch eigentlich schon vorbei war, gemessen an ihrer mathematischen Exaktheit. Aber wie man immer wieder beobachten kann - gesellt sich nach einer solchen Exaktheit innerhalb eines bestimmten Orbis der Mond zu so einem Planeten-Meeting hinzu, lebt das ganze Thema plötzlich noch auf. Zumindest kann eine persönliche, emotionale Anbindung entstehen, die zuvor vielleicht nicht so deutlich spürbar war.

Mars-Jupiter Konjunktionen haben nun einen äußerst eigenartigen Effekt. Denn hier verbindet sich der Herr der Impulse und Ursachen mit dem Herrscher des Überdimensionalen und Entgrenzten. Einfach ausgedrückt – was immer in solchen Zeiten als Ursachen in die Welt gesetzt wird, hat das Potential richtig groß zu werden. Riesig groß.

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Venus-Pluto: Der Hunger nach Liebe

loveretroUnd die wahre Liebe? Ja, die ist auch wieder Thema, gerade, wo sie fehlt. Denn morgen in der Früh steht mit Sonne-Venus-Pluto ab 8.01 h eine ganz spezielle, leidenschaftlich sehnende, sehr enge Bedürfnis-Konjunktion am Himmel. Wie ein gewollter Durchstich in großer Zähigkeit, im Steinbock, am Aszendenten. Eine Geschichte von Königskindern, die doch noch zusammen kommen wollen, über den viel zu tiefen Wassern, wobei sonnenhafte Egomanie das aus Machtgründen verhindern möchte. Venus-Pluto fesselt ja sowieso die Herrscher von Stier-Skorpion und macht als Gegensatzpaar damit immer schon für sich eine Zerrpartie auf, diese schlagende Verbindung: Wir leben irdisch dazu jetzt quasi von rostigen Nägeln (Pluto bezeichnet auch das Defizit) und wünschen doch seelisch das Paradies. Im Gefühls-Haushalt geht es beim löwehaften, selbstvergessenen Widerstand besonders dramatisch zu, hier ensteht etwas wie ein kontrolliert fixierender Überlebens-Wille. Im kollektiven Bewusstsein tanzen Archetypen: Mächtige Frauen in roten Mänteln, die aus Käfigen steigen, Männer, die besetzend wie besessen sind.

Goldgräber, Liebes-Zwänge und eine süchtige, zehrende Sehnsucht, die sich wie mit Nägeln in die Seele fremder Tiefe bohrt. Aus diesem Stoff macht man nicht nur Filme, wo die Protagonisten so nah zusammen stehen und Distanz verhindern. Klare Selbstsicht auch. Was mit Sonne-Pluto für alle Regierungs-Fragen im Steinbock fixierend ist, wird mit Venus-Pluto auch zerreißendes Emotions-Thema. Im Saturns Zeichen gehört dazu eben oft Verzicht, zusammen mit einem sehr zurückhaltenden, grollenden, fraglosen Zorn über jeden noch so kleinen, buchstäblichen Mangel. Das ist gegenwärtig ein so besondererer Aspekt, weil er überall - fast besetzt von einer Idee - zu verbindlicher Vereinigung drängt, die doch durch Ohnmachts-Ängste und Zwänge immer wieder zu scheitern scheint. Gerade die GroKo Verhandlungen unter diesem Muster tragen einen Sprengsatz in sich, den Träger solcher Kontakte gut kennen.

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Im Radixbild ist Venus-Pluto, nicht nur da, wo so eine Anlage durch die Mundan-Konstellation geweckt wird, immer auch eine Zündschnur. Es gibt hier viel, was mental zu bewältigen wäre und immer wieder aus der inneren Unterwelt an die Oberflächen steigt. Venus-Pluto prägt ja schon seit einer ganzen Weile massiv diese Zeit, da der Aspekt sich seit Anfang Dezember im Orbis befindet. Ja, nun steht dieser Venus-Pluto sogar mit Sonne als saturnisch kalt leuchtendes, aufheizendes Fanal am Himmel (rechts vergrößerbar das Radix von Morgen).

Diese Vermengungen öffnen denen, die der Aspekt jetzt berührt, auch wieder die Falltüren zwischen Ober- und Unterwelt. Das Klima rundherum wird für kurze Zeit explosiver, gleichzeitig zerrender, unterkühlter und gieriger nach Kontakten. Aus jedem Venus-Wunsch nach sicherer Begegnung wächst da leicht ein ganz großes Muss, das Pluto ist. Hier  kommt nicht die Chance, sondern das Dogma der Umsetzung. Der Aspekt giert nach Liebe, unauflösbarer Verbindung und Heftigkeit. Man schwankt häufig zwischen Kontrolle, losgelassener Leidenschaft und Versagung, Hunger, Durst, Sättigung, Erfüllung und Verlusten. Jeder Sprung im Teller des Lebens (Tellus = Terra Mater, die römische Erd-Göttin) geht zugleich metaphorisch mit dem Spalt auf, durch den das Skorpionische aus der Tiefe aufsteigt. Komm, es wird Zeit! Kontakte zwischen 2. und 8. Prinzip des Zodiak, in welcher Form auch immer sind ja nicht denkbar oder virtualisierbar. Man kann sie nur so wahr fühlen. Bei der ersten Venus, im Stier, Taurus, einem der ältesten Zeichen des Tierkreises, wird geerdet, gefüttert und gesammelt, hier befindet sich aber immer auch ein immenses Wollen, wenn Lebens-Mittel fehlen. Im Rucksack befindet sich als Reserve stets der Verweis auf das trockene, nährende Land. Das lateinische Verb torrere heißt nicht umsonst sengen, brennen, rösten.

Auch Venus bebt in Plutos Tonarten. Stiers Wut und Vitalität, die mit skorpionischem Hass und Widerstands-Fähigkeiten konkurriert und sich überschneidet, findet in Venus-Pluto Ausdruck und Ventil. Im Radix spiegelt diese Begegnung sowohl die fruchtbaren, als auch bis zum Boden abgeernteten Felder von Mein und Dein. Nun erobern sich Stier und Skorpion durch die Herrscher in befreundeten Zeichen quasi neu, die Pole der Existenz-Achse. Und Sonne gibt (als Herr der narzisstischen Gegenbewegungen aus dem Löwen) die Konfliktspur dazu. Für den, der auf ihrer Wippe sitzt, hört der Bindungs- und Entbindungs-Spuk nicht auf, wenn es erst in ihm tobt: Wir träumen von Beherrschung des Stofflichen, von schwarzer Materie, fällen Urteile über die Beziehungs-Gefängnisse, in denen wir auf Erlösung von Wurzel-Konflikten hoffen. Ich brauche, ich bedarf, ich hungere nach. Mit den Spinnerinnen des Schicksals legen sich Wille und Vorstellung in solchen Zeiten besonders wegen ihres Geizes an. Gib mir. Zerlege mich. Ergib dich. Stirb für mich. Mal laut, mal leise in Skorpions Verstecken.

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First Things First!

Die größeren Linien, Konstellationen, Aspekte von 2018 inhaltlich.

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"Die Astrologie nimmt das Gesicht dessen an, der sie anblickt." (Fritz Riemann, Analytiker und Astrologe, Jungfrau mit Steinbock-Saturn).

Wie versprochen, hier nun für 2018 noch einige inhaltliche Erklärungen der wichtigsten größeren Einzel-Aspekte und der Zeichen-Wechsel. Natürlich spiegeln sich darin nur Ausschnitte der neuen Zeit-Qualität (siehe auch Liste der asuführlichen Artikel hier). Nehmt euch also heraus, was euch anspricht oder noch besser, was eure Horoskope direkt betrifft, um ein Gefühl für den Wandel zu bekommen.

Dieses Jahr ist, wie beschrieben, anders als die anderen und wir nehmen (durch die Erd-Betonung) alles Praktische besser auf und dabei ziemlich sicher auch nur das, was für uns individuell dran = entscheidend/bedeutsam oder nötig für Transformationen ist (Saturn/Pluto). Man kann überhaupt etwas schlechter verdrängen als zuvor, das kommt der eigenen Entwicklung letztlich zugute.

Was euch also nicht "hängenbleibt" an Input, lasst erst mal weg oder dosiert es zeitlich bewusst so, wie ihr es besser verarbeiten könnt. Soweit Steinbock-Saturns Botschaft, der zu Hierarchien erzieht (First Things First!) und eine Lektion, nur da selbst den Gang einzulegen in jeder Hinsicht, wo die Folfen erwünscht und absehbar sind. Alles in allem entscheide man sich immer für: Weniger, einfacher, strukturierter, reduzierter, regelhafter. Das führt zum Ziel. Wer diese ungeschriebenen "Gesetze" noch nicht verstehen will oder kann, wird sie immer da arbeitend erleben, wo Kontakte mit dem Radix-Bild kardinal vorliegen und getriggert sind. 

Nun zu den Mundan-Aspekten, die sich auswirken können. Chronologisch findet ihr sie (mit Unter-Aspekten) von 2018 auch direkt von hier aus:

Die Lilith-Aspekte sind eingebunden in die anderen Bescheibungen.

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Astro-Daten 2018 in Kürze

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Welche wichtigen astrologischen Ereignisse mundan gibt es wann genau 2018? Hier von uns für euch zum Nachschauen, Vorbereiten, Planen, Übertragen in den eigenen Terminplan oder einfach für's Transit-Testen auf einen Blick der astrologische Kalender 2018 mit allen Daten (es wird dazu bald ein eigenes Modul geben).

Außerdem findet ihr unten noch alle wichtigen Rückläufigkeiten und Mondphasen (auch über Direktklick auf die Links). Eine inhaltliche Erläuterung der bedeutsamsten Langsamläufer-Aspekte des neuen Jahres folgt am kommenden Samstag. Zum klimatischen Überblick über das astrologische 2018er Klima geht es hier: 2018 - DAS GROSSE ANSAMMELN.

Januar

16.1.2018 05:13:30 MEZ Jupiter Sextil Pluto 19°17´43 Skorpion-Steinbock

17.1.2018 03:17:14 MEZ Neumond 26°54´30 Steinbock (Quadrat Uranus!)

aktuell

31.1.2018 14:26:44 MEZ Vollmond 11°37´04 Löwe + 14:29:50 MEZ Mond-Fisternis Total 11°39´00 Löwe

Februar

15.2.2018 22:05:12 MEZ Neumond 27°07´50 Wasserm. + Sonnen-Finsternis Partial 21:51:19 MEZ 27°00 44 Wassermann (Sextil Uranus) 

28.2.2018 18:32:10 MEZ Neptun Quincunx Mondknoten 13°47´13 Fische-Löwe 

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Auf einen Blick: Lilith + Priapus

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Lilith und Priapus werden als zwei neuere astrologische Faktoren immer wieder gern gebraucht, aber meist tappt man im Dunkeln darüber oder streitet sich, ob und wie sie eigentlich zusammengehören und was sie inhaltlich zu sagen haben. Den folgenden klärenden Ansatz veröffentlichen wir dankend als Crosspost von Mag. Stefan Hofbauer (Astrologe und Gestalttherapeut aus Wien) aus seinem Blog "HOFASTRO":

"Bei allen Begierden muß man sich fragen: 
Was geschieht, wenn mein Begehren befriedigt ist, 
und was, wenn es nicht befriedigt wird?
(Epikur von Samos)

(Im folgenden Text beziehe ich mich, wo das nicht ausdrücklich anders angegeben ist, auf das Buch „Lilith und Priapus – die ‚Schalen‘ des Menschen“ von Dieter Koch und Bernhard Rindgen.)

Immer wieder kommt es vor, dass ich von Klienten und Seminarteilnehmern höre: „Meine Lilith steht aber ganz woanders als in Ihrer Grafik!“ Und ich antworte dann regelmäßig, dass das gut möglich ist, denn es gibt viele Berechnungsmethoden für Lilith. Berücksichtigte ich nur jene drei Berechnungs-Varianten, die mit der Software Sarastro möglich sind, so stünde Lilith beispielsweise am 16.11.2017, 12:00 Uhr mittags, entweder auf: 0°48‘35‘‘ Steinbock, 5°03‘38‘‘ Steinbock  oder auch auf 21°27‘27‘‘ Schütze. Das sind Differenzen von 14 Grad! Es gilt also die Frage zu stellen, welche Lilith denn nun die richtige ist.

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Um diese Frage zu klären, müssen wir zunächst festhalten, was Lilith NICHT ist. Sie ist definitiv kein zweiter Erdmond und auch kein Himmelskörper. Zwar gibt es einen Asteroiden namens Lilith und gegen eine astrologische Arbeit mit diesem Asteroiden ist prinzipiell nichts einzuwenden. Eine Ephemeride für diesen Asteroiden ist beispielsweise bei astro.com zu finden. In der persönlichen Horoskopgrafik kann dieser Asteroid eingeblendet werden, indem „Erweiterte Grafikauswahl“ gewählt wird und ganz unten auf der Seite bei „Zusätzliche Asteroiden, Fixsterne und andere Objekte“ die Zahl „1181“ eingegeben wird. Letzteres ist der astronomische Objektname für Lilith, den Asteroiden. Am 19.11.2017 befand sich dieser Asteroid auf 24°22′ Zwillinge und war aus geozentrischer Perspektive rückläufig.

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Wein-achten statt Weihnachten?

xmaspeaceUnd Friede auf Erden? Leider nicht wirklich immer, bevor das Fest vorbei ist. Wieso kracht es eigentlich astrologisch vor, unter und um den Tannenbaum so oft? Was die Gestirns-Stände angeht, sind die heiligen Kriege, die zu Weihnachten unter liebenden Menschen ausbrechen, ja nun gar kein Wunder und dieses Jahr erst Recht nicht - da Saturn kardinal und zuhause steht und die Sonne ebenda beherrscht. Was erst mal ein kleiner Trost sein soll. Leute, es sind alle angespannt. Jetzt heißt es, bewusst das Licht anzuzünden im saturnischen und plutonischen Dunkel.

Achte das Weinen. Wein-Achten. Rührung, Wunsch, Wille, Fehlbarkeit, die in dieser Zeit stecken. Das bedeutet, die Botschaften des großen Meisters der Zeiten auch anzuwenden. Mäßigen wir uns. Aber übertünchen wir auf kleinen Fall, was ist. Schon grundsätzlich findet das Fest ja als Feier der Realitäten in Saturns Zeichen statt, das zu denen von Venus und Mars immer im Konflikt steht. So wie Steinbock- und Krebs-Betonte überhaupt im Leben ein erhöhtes Risko haben, in Streitigkeiten verwickelt zu werden (dort ist auch Mars' Erhöhung und Fall!), geht es mit den Ereignissen in diesen Zodiak-Phasen.

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Vieles hat sich über's Jahr angesammelt an Härten (Saturn). Dagegen kommt dann der wehmütige, kindliche Wunsch auf "Wir wollen es doch schön haben!" (Krebs). Was sich gemeinsam zu einem Gefühls-Hammer dogmatisch verdichtet:

Und bist du nicht willig, dann brauch ich eben Gewalt. Und schon ist der Konflikt in den Boden gemeißelt: Was ich dir immer schon mal sagen wollte (Saturn als "Rückseite" = Spiegel über 0° Widder von Merkur und er drückt zur wichtig-wichtig Rede - was andere ziemlich nervt). In seinen starken Mundan-Phasen bringt Saturn auch nich ein Vielfaches der üblichen Klarheit mit über all das, was gerade unter unseren Illusionen sehr wirklich ist: Ärger, Liebe, Uneinigkeit, Bedürfnisse. Großer Schmerz wird aber daraus nur, wenn man sich gegen diese Wirklichkeit wehrt und lieber Illusionen leben würde. Da Saturn ernst ist, zwingt einen zu Weihnachten auch wirklich keiner, heiter zu sein. Es reicht manchmal schon, nicht zu eskalieren um das Fest zu einer Feier der inneren Entwicklung zu machen. Und uns für jedes Licht am Baum eine weitere Sichtweise der Situation auszudenken. Verhärtung ist  ja Saturns großes Risiko, wo wir ihn verleugnen. Er schlägt dann umso mehr die Nägel seiner unabweisbaren Themen in die Zeit ein. Wenn wir uns auf Saturns Geschenk besinnen, die Selbstdisziplin, fühlt sich das zwar zuerst als Akt der Vernunft oft nicht schön und feierlich an. Aber wahr. Denn es IST ja einfach nicht nett, sich zusammenreißen zu müssen, um nicht das gelangweilte Gesicht des Pubertierenden beim falschen Geschenk von Ma und Pa zum 1000 Mal kommentarlos auszuhalten. Saturns macht, dass das Echte vorbricht, um das Echte abzuarbeiten. Wo wir es würdigen, würdigen wir auch uns und die anderen in unserer Fehlerhaftigkeit und neben dem Konflikt zieht eine andere, wirklichere Liebe ein. 

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Zeiten-Wende: Ein kosmisches Nadelöhr

Kalender12 2017Die astrologischen Ereignisse bis zum Jahresende auf einen Blick: Dieser Dezember ist ein kosmisches Nadelöhr. Denn es geschehen ja dann doch noch massive Verfestigungen - als Ausgleich zu den flüchtigen, feurigen Sprints auf Kurzstrecken, die mit Saturn im Schützen noch möglich waren. Nun kommen andere Zeichen und Wunder. Vor Weihnachten steht die beeindruckende Saturn-Wanderung in sein Zeichen Steinbock an. Mit einer Mond-Konjunktion am Vortag und nur zwei Tage nach einem flirrend spielenden Schütze-Neumond am Galaktischen Zentrum mit immenser letzter Aufmerksamkeit für die Themen der vergehenden Phase der übertriebenen Jupiter-Initiativen. Das dürfte man auch persönlich noch einmal deutlich merken. Es entwickelt sich in diesem Übergang dann vermutlich eine ganz besonders dominante, irdisch mächtige und wieder greifbarere Zeit-Energie (wir werden über die Themen der neuen Phase beizeiten ausführlicher schreiben).

0zeitZunächst ein kleiner Überblick: Wiederum nur einen Tag später befindet sich dann auch Sonne in Konjunktion mit dem alten, strengen Herrn der drei Zeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, über dessen Strukturen immer und überall der Wieder-Eintritt in die Erd-Atmosphäre und Erdendinge stattfindet. Darum wird jetzt auch an allen Ecken und vor allen an den offenen Enden von viel Chaos und völlig entgrenzten Zuständen entlang genau das auf Umsetzbarkeit überprüft, was in Schütze als noch nicht verwirklichbare Vision, Projekt, Mission vergrößert wie ein riesiges Wanted-Plakat an die Wand gemalt wurde. Aber Saturn, nicht Jupiter, ist für die Ergebnisse verantwortlich.

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Ein Heiland des Geldes

Salvator 3Alles Neptun: Sein Bild war ja auch der Fisch, die verborgene Wahrheit des Christentums. Und unter Neptun auf dem Fische-MC (Auktions-Beginn) wurde nun ausgerechnet Jesus, der gemalte Salvator Mundi (links), zur Fake-Frage und einem Symbol von hochkulturellem Reichtum gegenüber der Armut der restlichen Welt. Durch den finanziellen Wahnsinn mutiert dieser Christus, ein angeblicher Da Vinci ("männliche Mona Lisa"), auch zum Salvator Pecuniae, also einem Heiler der Welt, der mit 450 Dollar Verkaufserlös zum Retter des Geldes für die Eliten der Kunst absteigt. Spricht etwas im Horoskop dieser unfassbar grotesken Auktion mehr für Echtheit als für Fälschung des Gemäldes, die immer wieder diskutiert wird? Schwer zu sagen, eben wegen des unendlich neptunischen Touchs. Denn auch Leonardo selbst hatte ja eine Fische-Mond-Jupiter-Konjunktion und einen Neptun am MC samt all dem verbundenen Zauber der Zwischenwelten. Was sich in der Auktion eines seiner Werke fortsetzen und hier darum auf Authentizität hinweisen könnte.

leonardo

Für das nun offiziell teuerste Bild aller Zeiten, das je bei einer Auktion unter den Hammer kam, gibt es aber eben auch eine lange, geheimnisvolle Geschichte des Auf- und Abtauchens. Wobei die Doppeldeutigkeit der beteiligten Symbole in Leonardos Radix (rechts via Astro-Databank, Rodden Rating AA) und der Auktion zeitlos in Neptuns Tiefen passt. Einerseits der eucharistische Fisch des Christentums, andererseits besagter Fische-Neptun am Fische-MC, der es ansonsten an Klarheit darüber mangeln lässt, ob hier die unglaubliche Summe für Authentizität des Genies ausgegeben wurde. Es besteht eben die Möglichkeit der Lüge oder Fälschung. Selbst der Käufer bleibt unbekannt. Sicher ist: Mit seinem Geld, investiert in 66 mal 46 Zentimeter Bildchen, hätte er Tausende hungernder Menschen retten und die Armen mit Brot, Fisch und Kaviar speisen können. Allein das ein Zynismus, der als Wink des Schicksals gern und leicht übersehen wird. 

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Freitag, 19. Januar 2018

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