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Buntes

Adieu, du dickes "Buch der Narren!"

Berühmt bist du, wenn dein Name überall steht, nur nicht im Telefonbuch.

So sprach einst Henry Fonda (Radix Astro-Databank), den zufällig tatsächlich Stier-Kontakte mit den Geburts-Bildern der deutschen, schweizerischen und österreichischen Telefonbücher verbinden. Unter anderem über Jupiter, den Herrn der dicken Bücher. Was den als lexikalischen Gott, Füger, Finder und Verbinder über weite Entfernungen hinweg angeht, hat es sich aber jetzt hierzulande austelefoniert. Denn die Telekom verabschiedet sich von ihrer ständigen Vertretung der Festnetznummern.

Das Buch soll nicht mehr von ihr vertrieben werden, heisst es, was bedeutet: Vermutlich ist es weg. Herausgeberin DeTeMedien will man verkaufen, bei Uranus über ihrer Widder-Venus. Egal, wer sie dann nimmt oder eher nicht. Pünktlich mit anrückenden Uranus-Transiten über Steinbock-Merkur-Neptun der Mutter entspricht das dicke Werk in der BRD wohl nicht mehr der Zeit und ihrem Denken. Was die Nachbar-Länder telefonisch bewegen wird, bleibt abzuwarten - so wie sich die Stellungen ähneln (über zeitnahe "Erfindungen" von Telefon-Abonnements, siehe unten). Wie das deutsche Telefonbuch, das erstmals am 14. Juli 1881 als "Verzeichnis der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten" nur 100 Telefon-Besitzer listete, haben sie harte Überläufe zu gewärtigen.

Dessen Krebs-Sonne (im Mitternachts-Chart als traditionell und abgesichert in 4 stehend) wird in Bälde von Uranus im Quadrat transitiert. Wobei der Uranus der Telekom ohnehin schon immer eine Opposition zum "Wesen" des einst so beliebten Nachschlagewerks machte, in dem viele Leute sogar bei Langeweile lasen. Sprich, seiner Sonne deutet die Verbindung zur modernen, neuen Telekom im Radix als Anlage den Garaus an. Und holt jetzt Trennung von der Existenz in die Sichtbarkeit. Auch wenn das Nummern-Lexikon immer Vorreiter war: Dem Wassermann-Mond entsprechend, nannte der Volksmund es seinerzeit "Buch der 99 Narren", da man glaubte, dass die Telefonierer nicht mehr alle Tassen im Schrank hatten. In Wahrheit waren sie uranische Rebellen, Vorläufer technischer Revolution im Kommunikations-Bereich. Bis 2017 soll der unrentable Telefonbuch-Bereich weg, verkauft werden oder was auch immer - dann nimmt ja auch Pluto Kurs auf die jetzt von Uranus angesteuerten Positionen. Aus die Maus für den guten, alten "Backstein".

Sieht man sich das Mitternachts-Radix des einst so dünnen, blauen Heftchen an (Grafik rechts - die SZ beschreibt seine Herkunft auch sehr schön), das dann zum riesigen Wälzer mit 100 Millionen-Auflage pro Jahr mutierte, findet man alles darin, was zur Geschichte des Telefonbuchs gehört: Da ist also oben der Rebell Mond (um 0 Uhr in 11 und dem Wassermann sogar doppelt erneuernd), der die technische Entwicklung spiegelt und mit ihr Sprünge macht. Dann der Umsetzungs-Cluster rund um den AC des neuen Tages, der eine neue Ära einläutet im Stier, was zusammen noch einmal auch den Aspekt Venus-Uranus der "Fallenden Systeme" beinhaltet, wie er ebenfalls noch einmal einzeln vorkommt als Quadrat.

Auch das erste Telefonbuch Österreichs (vom 15.6.1881) hat übrigens so einen orientierenden, großen Stier-Cluster wie das deutsche. In der Schweiz kam kurz zuvor, ab 2.10.1880, das erste Stadtnetz in Zürich mit 98 gelisteten Abonnenten auf - bei Waage-Cluster und Mond-Uranus in Jungfrau. Sie ähneln sich da doch sehr, die lexikalischen Werke mit Blick auf das Telefon. Immer venusisch in deutschsprachigen Gebieten, mit wichtigem Jupiter. Jupiter in 1 macht - grob gesagt - wie beim deutschen Telefonbuch unter Umständen auch mal dick und ausufernd. In der Schweiz steht er im Widder gegenüber Mars und Merkur. In Österreich auf Stier-Venus und Neptun. Alles einen Tick größer als sonstwo, ausgedehnter. Bei ihm geht jedenfalls niemand unter, der irgendwo einen Raum oder eine Zeit betritt.

Die Posttochter DeTeMedien, die am  26. Februar 1924 als Deutsche Reichs-Postreklame zur Welt kam und mit dem etwas schlappen Sonnen-Auftrag in den Fischen Reklame-Welten prima schuf, wird nun mit dem Telefonbuch abgestoßen. Sie war sowieso nur ein Mittler, ohne großen eigenständigen Wert, und hat nun ihre Nische verloren. Bei Uranus auf ihrem Markt (Venus im Widder - stößt wertschöpfend in neue Lande vor) und nachdem Neptun die besagte Fische-Sonne kreuzte. Worauf die Telekom wohl fand: Gähnende Leere, kein Wirtschafts-Potenzial mehr in diesem Zweig. So wie es astrologisch aussieht, eine kleine Depression in Sachen unnützes Telefonbuch. Dafür gab es ja jetzt das Netz. Auch Mars-Jupiter im Schützen der Medien-Tochter ist nun durch den mundanen Jupiter im Quadrat stark angeschlagen.

"Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" 

So lautete angeblich der erste Satz, den je jemand in ein Telefon sagte (SWISSINFO). Auch das wieder ein Hinweis (oder eine Synchronizität) mit Bezug zum großen Gott des Schützen. Seine Aufgabe ist es ja, auf dem Boden der Technik des Wassermann, die Ferne nach Hause zu holen oder selbst immer wieder fügend in die Ferne zu gehen. Johann Philipp Reis (links, Daten-Quelle Astro-Databank, Rodden Rating AA), der etwas glücklose, aber umso bedeutsamere deutsche Telephon-Wegbereiter, hatte vier wichtige Faktoren im Schützen in 2 und 3 (Kommunikation) und einen leider privaten (4) Wassermann-Uranus. Weshalb sein erstes Telefon nicht recht durchkam ins Leben.

Nun sitzt der Herr Reis aber posthum ebenfalls in den Berührungs-Zonen von Uranus und Pluto, mit seiner Sonne, die ihn überhaupt erst als maßgeblich bekannt gemacht hat. In seinen telefonischen Umtrieben. Das deutet natürlich rückbezüglich an, dass die fernmündliche Ära, an der er mitstrickte, nun wirklich so dem Ende entgegengeht, wie sie einmal war. Auch wenn man es längst selbst bemerkt, durch allgemeine Abhängigkeit von Handys, ist es ja schön zu sehen, dass all die beteiligten Horoskope da rhythmisch mitgehen und betroffen sind.

Der Jupiter spielt ja in vielen solch verflochtenen Geburts-Bildern als Verbinder über weite Entfernungen eine große Rolle bei telefonischen oder fernseh-technischen Fragen und Ereignissen. Während Merkur die kleinen, fliegenden Verbindungen unterstehen, regelt er ja die großen. Die Venus spricht mit ihren einbezogenen Zeichen auch von Märkten. Jupiters Beteiligung zufolge bei den Telefon-Nachschlag-Werken war die Zukunft der einst dünnen Broschüren glänzend geplant, ins Wachstum gezielt. Er entspricht dem "Holz" mit seinem rasanten Ausgreifen der asiatischen Elemente-Lehre. Mit seinem Aspekt vorn fällt man als Superlativ unbedingt auf (aber nicht nur positiv, wie einige Jupiter-AC Träger empfindlich lernen). Mars-Neptun jedoch (von ihm, Pluto und Saturn umkränzt beim hiesigen Telefonbuch) beschreibt auch die neue Des-Orientierung und eine Flucht aus den Realitäten durch das Aufpoppen ganz anderer Vorstellungs-Welten. Die hiesigen Telefonbücher begleiteten ja dann als "Listenführer" (auch wieder Jupiter am Mitternachts-AC) eben den Einschnitt in der Kultur und boten den Herden (die Venus körperlich und geistig unterstehen) dann eine Orientierung an, etwas Materielles zum Festhalten. Dieses andere Gefüge der Vor-Ornungen, eine Welt der findbaren Nummern, in denen man sich (Neptun) sonst so leicht verirren konnte und Struktur und Ordnung brauchte.

Auch Steinbock ist in den Charts ja stark. Nun, nachdem das Festnetz langsam den Weg allen Fleisches geht, in die Vergangenheit und Geschichte hinein, durch die Konkurrenz all der schönen, neuen wireless' Welten, wo Internet mit seinen Netzen Wichtigkeiten übernommen hat, findet sich Orientierung eben drahtlos, anderswo. Die Telekom (rechts Gründung, Mittag) als eine der vielen Neujahrs-Geburten qua Inkraft-Tretung (buchstäblich wird da immer etwas hineingetreten in die Zeit, hier die 2. Post-Reform) hat aktuell nicht nur viel Stoff rund um die Steinbock-Stellungen samt eben Veränderungen in ihren Konservativismen zu erwarten und verkraften.

Sondern leider dazu einen Neptun-Saturn. Auch noch massiv, in den Fischen, den Konkurs-Aspekt. Was nun aber - das betonen wir immer - nicht buchstäblich Bankrott darstellen muss. Es kann auch manchmal nur ein Vorbei-Schrammen am Wirklichen sein, wenn man sich nicht für die Wahrhaftigkeit entscheidet, die man nehmen müsste und darstellen oder mit bearbeiteb. So kann dann der verirrte Transit (ohne Zeiten und Felder ist er sowieso nur diffus zu bewerten) eben auch bloß Hinweis auf unpopuläre Beschlüsse sein, mit denen man sich dann möglicherweise selbst ein Bein stellt und die auch einen viel weiträumigeren Verlust von Bodenhaftung symbolisieren. Neptun schwemmt Saturns Wurzeln eben leicht einfach ganz weg, wenn man sie nicht mehr nutzt. Aber eigentlich brauchen würde.

Dieses Radix hier hat sowieso nur angreifbare Stabilisierungen angelegt, da unten, in Neptuns schwebenden Reichen - was auch sichtbar wurde in der bewegten Vergangenheit der Telekom. Mit Saturn auf Jupiter sucht sie zur Zeit ohnehin die neuen Herrscher und Beherrschungs-Reviere, die sie entern kann. Wobei es leider nur im WWW-Bereich wirklich wunderbare Perspektiven gäbe, da man ja auch den Merkur-Neptun-Uranus hat. Den Aspekt, der bei der öffentlichen Anbindung des Web per CERN (30.4.1993 - auch Stier) als Quadrat einst schon maßgeblich für die ganze mental Wirrnis um gestaltlose Korpfgeburten auftauchte, die in Folge entstehen und die Welt umspinnen sollten. Unglücklicherweise wird hier das Business aber weiter problematisch sein für die Telekom, wegen der genannten Transite, die noch Jahre eine Verwurzelung bei neuen Märkten wegen Konkurrenzen (Merkur-Neptun) erschweren oder 'verunmöglichen'. Wie man online sagen könnte, selbst wenn das stillos ist, sprachlich. Aber im Web war, wie man weiß, Stil nie ein Topos. Rufen wir also einfach: Tschüss, kleines, dickes Telefonbuch, falls dich kein melancholischer Fachverlag mit Sinn für Erinnerungen kauft, bist du fort. Ja, wir hatten es schön mit dir. Du warst als Venus-Kind auch unser gute Hirte in bewegten Zeiten - woran wir uns gern erinnern. Meistens jedenfalls.

Bilder (bearbeitet): Pixabay

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Sonntag, 19. Mai 2019

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