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Buntes

Das Zahnputzbecherproblem

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Der kommende Neumond mitternachts erinnert mich in seiner Radikalität an meinen Zahnputzbecher. Auch wenn es gar nicht um's Aufräumen geht, im Wassermann, sondern um mehr Raum. Zeit, Platz freizumachen, nicht nur im Bad. Uranus = Abstand halten, klaren Blick entwickeln, frische Luft hereinlassen. Astrologisches Feng-Shui nenne ich das: Eine Art freiwilliger Selbst-Impfung mit den aktuellen Themen der Zeit (damit sie sich nicht ständig als unwillkommene Störer bemerkbar machen müssen). Damit ist man auf der sicheren Seite, wenn man in den verwirrenden Phasen des transpersonalen Quadranten, die ja unbedingt Ergebnisse bis Abschlüsse wollen, wieder mal nicht weiß: Was um Himmels Willen soll ich denn aber genau tun? Frage da am besten die allgemeine Tendenz, was sie mit dir zu tun hat. Also, in welchem Bezug zum Radix stehen die Hits des ausgelösten Mundan-Klimas?
 
So oder so, handele - aber unbedingt mit ihnen, nicht dagegen. Dann gibt's auch keine Reibungsverluste. Oder ganz wenige. Durch Zeiten von Waage, Skorpion und Schütze lief ich allerdings wochenlang bereits an um die 1000 halb aufgebrauchten Zahnpastatuben vorbei, vollauf beschäftigt mit anderem (meinen Beziehungen). Jeden Morgen dann das gleiche Spiel: Das gute Mädchen heraushängen lassen, gründlich sein, Reste aus den Tuben quetschen, alle wieder zurückstopfen. Jedesmal hat mich der Aufwand unendlich gestört, es sah auch wahllos aus und jedes Mal dachte ich, ich sortiere morgen. Und nun haben wir Wassermann-Neumond, der fordert unpopuläre Entscheidungen gegen die Gemütlichkeit.
 
So ist es ja oft: Bis dann früh im Jahr die Dominanz ab Steinbock endlich Beschlüsse sehen will, schleppt man gern seine Zahnpasta-Probleme (das Überfüllung-unter-der-Spüle-Problem, das Geldproblem in der Beziehung, das Mein-Freund-redet nicht-mit-mir- oder das Ich-meditiere-wieder nicht-sondern-brülle-lieber-Problem) wie die mentalen Grauschleier durch den Alltag.

astrovorhersageAber jede weggedachte oder verschobene Aufgabe wirkt dann doch wie ein unterschwelliger Energie-Räuber. Das spürt man allerdings meist erst in der Widder-Stier-Phase (oder wenn Mars-Venus tätig werden) an der Erleichterung nach der Absicht, der beinhartes Handeln folgt. Oh wie schwer das war! 

Vorher. Wie man am Zustand der Welt gerade merkt, stehen wir alle noch unter der Bürde des Vergangenen, aus Sonnensicht. Auch in der leichtherzigeren Narrenschiff-Phase dieses Wassermann-Neumondes, der Cuts zuerstmal nur radikal andenkt. Aber es herrscht trotzdem eine gewisse Rastlosigkeit und Unverbindlichkeit, der wir ruhig gerade noch saturnisches Gewicht entgegensetzen dürfen. Morgen aber entert dann Mars sein Setting im Widder und will Taten sehen. Oder er ärgert uns eben so lange, bis wir endlich auch (dann aber zornig) ins Tun kommen. Warum also nicht gleich?

Gut, es kann sein, weil wir uns durch Ablehnung blockiert fühlen, denn Venus stand heute im Quadrat zu Saturn. Aber das ist vorbei. Die sonstigen Nachteile des Uranischen (oder aller Luft-Zeiten und -Typen) ausgehebelt, da ja ein Denker nicht einfach locker zum Macher wird. Erde steht im Zodiak bei allen Luft-Zeichen generell im 12. Haus, also verdrängt. Was Wirklichkeit werden soll, braucht Erde, sonst verpufft's, wird in reinen Ideen verfeuert, oder ertränkt in Gefühl. Nicht umsonst heißt es:

"Konsumenten versuchen, das Handeln zu umgehen, indem sie sich mit neuen Informationen zustopfen." (The Tools, Stutz/Michels, Arkana)

Stimmt [bei astrologischen Informationen darf man da natürlich Ausnahmen machen, da gilt's nicht :-)]. Jedenfalls sind nach diesem Neumond (in hiesigen Breiten in 3/4 und damit ein funktionaler HomeRun, der stark auch Privates betrifft) Kehrtwenden in festgefressenen Prozessen möglich und erwartbar. Allerdings muss man vorher bewusst entscheiden, was genau tun: Bleibt die Zahnpastatuben-Sammlung das nervige Denkmal im Zahnputzbecher? Oder macht man endlich reinen Tisch mit allem, was den Geist und die Umgebung verstopft?

Das Klima sucht rund um diesem Neumond und bis zum nächsten Vollmond so oder so immer wieder Platz, um Neuem zu erlauben, endlich auch durchzukommen. Das ist prima, toll und wunderbar, aber fällt einem nicht einfach so auf den Kopf, wie der liebe Himmel öfter mal. Wer den immensen Kraft-Schub von Widder-Mars und -Uranus in Kürze nicht klug auch auf die nötigen Problem-Lösungen lenkt, sondern weiter bloß zerredet oder zerdenkt, sitzt in der Tinte. Und soll das vermutlich auch, denn dann ist für ihn/sie dieser Veränderungs-Prozess noch nicht dran. Also bloß keine Sorge, es passiert alles doch, wie es muss, für jedes eingebundene Radix. Man kann da auch gar nichts verpassen. 

Sicher ist, was bloß neue Probleme schafft, wird ein altes Verhalten sein, bei dem die noch saturnisch angehauchte Sonnen-Energie (Saturn alter Herr Wassermann und drum immer eine Verlockung) Wandel blockiert und alles sehr schnell und heftig dann in die üblichen Rituale der Selbstverletzung schießt. Irgendwohin muss er ja, der Mars, und seien es dann eben auch die typischen sinnlosen Streitereien, tausend zerfaserte Anfänge, die nichts bringen. Das Aufräumen innen und außen wäre ein viel besseres Ziel für die ungerichtete Energie. Das dient jetzt ja auch gar nicht so der Ordnung. Leere zu schaffen bedeutet nun einfach, Fülle einzuladen. Dabei spiegelt sich die Befreiung von vielen gedanklichen Konzepten, um die es ja hier geht, natürlich auch in klareren Außenstrukturen. Der buchstäblich freigemachte Raum in allen äußeren Räumen (Wassermann als Stier-Schatten, zusammen unschlagbar) ein Symbol für geistiges Loslassen. Wo man anfängt, innen oder außen, ist auch egal, Hauptsache, bei Widder-Mars gibt es überhaupt einen Anfang. 

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Aber das Neumond-Radix (links Greenwich) zeichnet eben auch den schwierigen Anlauf bis dahin, die nicht so easy zu handhabenden Gegen-Tendenzen: Mars steht ja hier gerade noch "void of course", heute Nacht, aspektlos im letzten Fische-Grad, in der Verwirrung. Er zieht erst nach Widder - entweder ins Aktivieren oder in den Ärger. Dazu der gordische Knoten: Bis Sonntag Abend läuft der manchmal etwas verbohrte, saturnische Merkur im Steinbock in die Konjunktion mit dem auch steifen und knallharten saturnischen Pluto hinein. Zusammen bewirkt das einen Kopf oder viele Köpfe, in denen es tendenziell immer noch zuviel um Grenzen (eigene und die der anderen), Organisations-Formen und Bestimmung geht.

Dabei sind Grenzen im Wassermann nur wichtig, sofern sie Toleranzen beinhalten und dazu dienen, das, was da abgegrenzt ist, füreinander wieder zu öffnen. Aber soweit sind wir noch nicht ganz. Es fehlt noch das Flexible, was laut Wassermann-Neumond gerade das Wesentliche ist. Wir sind damit immer noch alle ein bisschen mehr als versucht, die Dinge, die in unserem Urteil klemmen (oder wo unser Urteil klemmt), buchstäblich mit aller Gewalt durchzudrücken. Da sehr viel unserer Meinung oder besser, dem sehr fixierten Empfinden nach, ja völlig falsch läuft.

Das liegt auch daran, dass wegen der Verbindung von Denken, Verregelung und Zwang (wenn's schlecht kommt) im saturnischen Zeichen nun extrem starke Konzepte darüber, wie alles sein sollte, noch stärker werden. Sie können dabei emotional manchmal schon fast zwanghaft wirken, wie eine ständige Injektion von Sollen, Nicht-Dürfen, Müssen. Auch Vorurteile bilden ganz gern Nester. Diese Lagerung, etwas auf den Punkt bringen zu müssen, wo anderswo im Dasein der Neptun alles wegwischt, spielt sich jetzt Schwarz-Weiss aus. Eine Kompensation, gar nicht schlecht, man sollte nur nicht überziehen. Sonst werden wir rigide. Falls wir plutonische Anteile haben jedenfalls, und falls nicht, dann auch.

Im eigenen Horoskop dealen wir unter Merkur-Pluto aktuell wieder mit den sehr alten Themen der lästigen (aber auch festigenden!) Felder, wo Pluto/Skorpion und Saturn/Steinbock stehen. Deren Angelegenheiten scheinen jetzt gefühlt absolut gefährdet und vor allem "für's Überleben unabdingbar". Ein kleiner Wahn der Fix-Faktoren. Daraus kommt dieser Drang, sie jetzt eventuell doch lieber mit dem Hammer zu lösen, das man per Merkur-Pluto Erfindungen leichter als sonst mit "innerer Wahrheit" verwechselt. Eine bekannte Skorpion-Krankheit.

doorsWie impft man sich astrologisch dagegen? Gar nicht, wenn das bedeutet, sie abzubiegen. Die Themen der Langsamläufer sind ja ganz unvermeidbar, man kann sie sich nur zumuten und es wird sich dann an den Ergebnissen zeigen, ob es eine Milderung bringt, das bewusst zu tun. Was meist der Fall ist, sagt die Erfahrung. Nur nicht, falls es nicht bewusst genug war und bloß eine andere Stufe der Verdrängung erreicht wurde. Klarheit, die fordert gerade im letzten Viertel des Tierkreises immer auch den Mut zur Stellungnahme. Es geht ja jetzt gerade um Ambivalenzen und Entscheidungen und Standpunkte, das nimmt Wassermann aus Steinbock mit: Welche Türe nehme ich? Die alte oder nicht doch lieber die neue, auch wenn ich nicht sehen kann, was dahinter ist?

Uranus, der durch Mars nun Rückendeckung bekommt, muss Veränderung finden, sonst gibt er keine Ruhe. Skorpion oder Pluto dagegen gut zu nehmen, heisst, den Bann der Fixierung zu brechen und erst mal einfach hinzusehen, wie ich denn die Dinge, die sich zu meinem Konzept verdichtet haben, auch noch sehen könnte. Es lohnt sich, das zu üben. Oder: Durchzugehen, es duchzulassen, was darunter steckt, in der Tiefe. Indem man abgibt. Indem man sich und es nicht so wichtig macht. Oder eben bei allem, was sich einem da morgens und mittags und abends immer wieder aufdrängt, herauszufinden versucht: Wem nützte es denn, falls alles plötzlich so gehen würde, wie ich es mir wünsche? Nur mir? Oder auch irgendjemand anderem?

Ist Letzteres der Fall, na, worauf warten wir noch? Dann spielt Neptun, das Unbewusste, auch meist ohne Fallenstellerei mit, weil er uns und andere verbinden soll und will. Aber wenn die fixen Ideen sich eher um unseren Vorteil allein drehen, kann es helfen, jetzt bis zum Ausklang von Merkur-Pluto bei genau dem Problem die "Macht" ausnahmsweise an andere abzugeben, für andere bewusst zu "arbeiten" oder zumindest die Füße stillzuhalten und darauf zu warten, bis wirklich etwas zu bestimmen ist.

Ob man als Bestimmer gefragt ist, merkt man übrigens daran, dass dahingehend wirkliche, hörbare, lesbare, sichtbare, greifbare Anfragen vom Leben kommen, die auch Verantwortung beinhalten (und nicht nur geschenkte Macht), statt bloß aus dem eigenen Kopf. Und wenn man nicht gefragt ist, wäre es hilfreich, auch nur über die eigenen Zahnpasta-Situation zu bestimmen und nicht gleich, wie andere ihr Leben leben sollen. Wenn mir deine offene Tube nicht gefällt, zwingt mich ja keiner, dein Badezimmer zu betreten. Aber eben auch nicht, dir einen Vortrag über richtige Tubenfaltung zu halten. 

Die wichtigsten Aspekte bis nächsten Freitag

  • Samstag, 28.1.2017 um 5:38:57 GMT: Mars Eintritt Widder - klarer Kraft-Zuwachs, Unterstützung für alles Aktive, hervorragend für Anfänge.
  • Sonntag, 29.1.2017 20:21:10 GMT: Merkur Konjunktion Pluto 17°55´05 Steinbock - Fixierungen oder bewusster Switch der Haltung (siehe unten)
  • Mittwoch, 1.2.2017 3:31:40 GMT: Merkur Quadrat Uranus 21°02´39 Steinbock/Widder - Lösungen, klare Cuts oder Zerrpartien (bei mangelndem Entschlüssen) + 20:48:50 GMT Mars Quincunx Mondknoten 03°27´20 Widder/Jungfrau - Ambivalenzen in Reiz-Reaktions-Mustern können per bewusster Anstrengung überwunden werden + 23:25:50 GMT: Venus Trigon Lilith 28°39´01 Fische/Skorpion - die berühmte "Romantik-Tendenz", aber auch positiv für spirituelle "Arbeit" am Selbst
  • Donnerstag, 2.2.2017: 2:30:20 GMT; Merkur Sextil Chiron 22°22´28 Steinbock/Fische  - das gedankliche Trostpflaster + 15:15:30 GMT Merkur Quadrat Jupiter 23°07´10 Steinbock/Waage - Überhöhungs-Tendenzen, bitte nicht auf die eigenen Übertreibungen hereinfallen, keine Unterschriften, wenn möglich
  • Freitag, 3.2.2017 15:51:06 GMT: Venus Eintritt Widder -

Wie alles, was unseren geistigen Zugang betrifft, tendieren die Merkur-Pluto-Dinge (hierzulande auch noch in 3) bis Sonntag dazu, eine überzogene Fesselung an bestimmte Gedanken oder Funktions-Vorstellungen zu erzeugen. Vergesst das! Sie bieten uns destruktive Brillen geradezu an, die aber nie das einzig Wahre sind, sondern oft bloß alte Panik-Konzepte. Dazu ist diese zulaufende Konjunktion auch noch eine Wiederholung, eine Chance. Sie stand kurz vor Weihnachten schon einmal genau da, inmitten unserer Aufmerksamkeit, als Symbol der inneren Bewältigungs-Zwänge. Was auch immer es jeweils betraf, es führte da vielfach gerade zu Nicht-Lösungen, weil alle anderen sich dagegen sträubten. Das war, bevor Merkur rückläufig wurde.

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Jetzt tritt er aber endlich aus seinem Retro-Schatten heraus, der manchmal wie ein Bann über den Schwierigkeiten hängt, und läutet eine flotte neue Runde ein. Das hievt unter Umständen erst mal doppelte Energie auf das gleiche Problem ("Es muss doch jetzt!") und verstopft, wenn wir uns nicht klar anders einsetzen, die ganze Wendigkeit, die die immer noch anliegende, rettende Jupiter-Uranus-Spannung zum Ändern braucht. Das macht nur dann nichts, wenn wir es uns selbst weiter schwer machen wollen.

Wollen wir es leichter haben, räumen wir einfach kurz die überflüssigen Zahnpasta-Tuben ab und schaffen so Raum für etwas anderes. So habe ich es jedenfalls gehandhabt - weg mit dem Zuviel von allem, was ich "immer schon so gemacht habe". Sprich, es geht einfach um weniger alten Kram außen und innen. Vorwiegend im Denken, aber das setzt sich ja dann durch in seine Bilder im Leben. Wohnungen. Ordnungssysteme oder nicht. Graue oder bunte Bilder an den Seelenwänden.

Und ab da kann ich einfach handeln, wo ich darf und es das Meine betrifft, und andererseits Dinge lieber ruhen lassen, wo meine Angelegenheiten enden. Wenn es nicht darum geht, Stellung zu beziehen. Was manchmal noch wichtiger ist. Alles Wassermann-Stier. Eine Sache der Unterscheidung. Hier hilft man sich übrigens auch sehr gut und anstrengungslos durch Abgegeben an größere, gütigere Mächte, die vielleicht etwas mehr Nerven haben als eine kleine Plutonierin. Wissen, wo deine Angelegenheiten beginnen, das ist letztlich ja wirklich nicht leicht. Aber viel angenehmer, als sonst - gerade im Wassermann - immer wieder die bis zum Erbrechen bekannten alten Störer dauernd mit einem Fuß in der Tür vorzufinden. Und warum?

Weil man auch nur wieder das gemacht hat, was man immer tut, da man so gemütlich einseitig auf einen bestimmten Ausdruck von Mars, Uranus und den anderen Freunden konditioniert ist. 

Aber wofür haben wir Merkur, unser schönes Geistes-Tool?

Damit er die Quadrate zu Pluto und Uranus diese Woche nimmt wie ein flexibles, elegantes Hürdenspringer-Pferd. Man kann das steuern. Geist ist geduldig und ein feiner Helfer, wenn wir ihn endlich wieder einsetzen, statt von ihm eingesetzt zu werden, in unsere beliebten, problematischen Rituale. Die dann wieder nur mit uns durchgehen und Wahrheiten verkaufen, die wieder auf neue Frustration gepolt sind. Wassermann und Skorpion, Uranus und Pluto, haben aber auch eine ganz klare Schnittmenge im Konstruktiven - das Feld der (Selbst)-Überwindung, die zum Loslassen führt. Einmal ein gezielter Akt des Be-Greifens im Gefühl und zum anderen des Fort-Gebens im Gedanken. Auch wenn sie sich sonst nicht sehr ähneln, außer in der intensiven Durchsetzungs-Kraft. Wo immer jetzt also etwas wieder aufkommt, was schon einmal, Ende 2016, wichtiges Thema war, lohnt es sich wirklich,

  • 1. ...willentlich inneren Abstand zu suchen und schaffen sprich, das Problem wie im Test immer mal wieder von oben oder außen zu betrachten. Was würde ich einer Freundin raten, zu tun? Der eigene Uranus (genau so wie er im Radix angezeigt ist) reagiert ja deutlich mit dessen Mundan-Stellungen. Veränderung als Entscheidung wird im Widder durch Mars zulaufend noch mal viel wichtiger für Anfänge,
  • 2. ...Pluto die eigenen Rituale des Empfindens eine Weile bewusst zu opfern. Das heißt, die immense Transformationskraft der Fokussierung, die er uns schenkt, gedanklich auch wirklich auf die "gütige" eigene Macht zu richten, statt wieder und wieder auf die eigene Ohnmacht. Sache eines kleinen Switchs. 

Wenn wir oft nur ein paar Minuten lang wirklich spüren könnten, wie sehr unsere eigene Intensität und Fixierung andere unter Druck setzt, obwohl wir doch unser Leben gerade selbst als Opfer der allgemeinen Drückerkolonnen empfinden, ist manchmal die erhoffte Wandlung schon eingeleitet. Dann merkt man auch wieder besser, dass der "böse" Pluto, Uranus oder Saturn im Du keine Einbahnstraße, sondern bloß eine Spiegelung ist. Am Mittwoch gibt ja ein Merkur Quadrat Uranus uns die Schere in die Hand, um das klar und direkt abzuschneiden, was durch Positions-Änderungen nicht zu verwandeln ist. Wer das gut und ohne große Schäden macht, freut sich - gerade in der Beziehung oder Freundschaft - anschließend über das Venus-Lilith-Trigon. Was auf den Venus-Ingress Widder Ende der Woche vorbereitet. Alles neu. Auch hier. Wenn wir nicht das Alte ununterbrochen weiter abfeiern, nur weil wir so an unsere Muster gewöhnt sind und sie sich ungefährlich anfühlen. 

Oder, um noch mal die asiatische Kunst der Raumgestaltung zu bemühen: Es wird Zeit für "Den Reichtum einer leeren Schale", wie man im Feng-Shui sagt, wo das Thema notwendiger Leere mit einem vollen und leeren Gefäß beschrieben wird:

"Im ersten Fall finden wir einen leeren Raum vor, der bereit ist, etwas aufzunehmen. Es ist nichts drin und man kann frei entscheiden, was darin Platz finden könnte. Wir können die Schale befüllen. Im zweiten Fall stehen wir vor vollendeten Tatsachen, die Schale ist voll, es gibt keinen leeren Raum. Wir können nichts mehr hineintun, ohne dass wir etwas herausnehmen. Herausnehmen bedeutet aber nicht Füllen, sondern Reduzieren." (Hedwig Seipel)

Merkur-Pluto-Uranus macht aus diesen Gedanken-Schleifen nun wirklich mehr als Tricks. Sie dürfen wirken. Auch im Tierkreis wird ja die Leere (die Fische, der Neptun, die Auflösung, das Vergehen, das dem Werden folgt) unermeßlich wichtig. Nur das Ende sorgt für einen Anfang (die Aktion, die Initiative, der Widder, Mars). Wir befinden uns jetzt im Jahr wieder mal auf dem geraden Weg dahin, mehr abgeben zu lernen. Das, was zuviel ist, das was, zuwenig ist, das, was uns bindet und das, was uns wegführt von unseren Möglichkeiten al Menschen. Im Großen und Kleinen kommt erst danach Neues. Ein Drittel des Kleiderschranks, sagt das Feng-Shui, soll darum leer auch bleiben. Es ist der Kanal in das Bereichernde. Ein Drittel unserer Zeit gehört immer der Zukunft. Soviel ist sicher in aller Unsicherheit. Dieser Neumond bietet wirklich Gelegenheit, geistig auszufegen, auf unseren eigenen Schwellen, in unseren Räumen, damit Entwicklung sich entfalten kann. Die Welt ist ja voller Zahnputzbecher, die auf etwas Bewusstsein warten. Weg mit den fast ganz leeren Tuben.

Bilder: © sri - Pixabay

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