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Buntes

Jupiter + der Finger Gottes

finger1Was ist da eigentlich los? Noch einmal halten wir ganz zäh am Alten fest. Aber dann kommt Mitte der Woche eine hoch energetische Konstellation und Chance, die vieles ändert: Jungfrau-Nordknoten steht auf praktischen Großputz und macht mit Venus und Merkur eine leicht verschobene Yod-Figur oder "den Finger Gottes". Als ungewöhnlich wichtige Wegkreuzung wird da bewusste "Arbeit am Verdorbenen", wie es im I-Ging heißt, nötig und möglich.

Kreatives Bilddenken als kleine Übergangs-Lösung, sprich, der Erfindungsreichtum des Gehirns wird nun durch das zulaufende Sextil zwischen Maßstab-Geberin und mentalem Trickster bis Freitag stark unterstützt. Das betrifft auch alles, was sich bisher gegen Veränderung sträubte. Kurz: Da geht noch was und zwar bald. Man muss allerdings den Schalter im Denken selbst umlegen. Denn die versetzten Quinkunxe als Kanäle zum "gordischen" Knoten, der Bereinigung, bezeichnen ja erst mal ein Sich-Sträuben.

Sprich, man solte sich jetzt unbedingt einstimmen auf Konstruktives (ohne in Beschönigung zu verfallen), und auch nicht dagegen anarbeiten, was entsteht. Da das Yod nicht nur leicht verzerrt ist, sondern auch über einen sensitiven Punkt hinein kommt, gibt es auch keine Erfolgs-Garantie, aber eine wirklich sehr schöne, vielversprechende Tendenz. Und manchmal übersinnliche "Eingriffe", die letztlich zum Guten sind, auch wenn sie vielleicht anders aussehen.

jupi

Feuer-Luft-Sextil macht ja den Mind, das Bewusstsein, deutlich offener als sonst. Dann tauchen unter Umständen durch das Yod auch merkwürdige, ungewöhnliche blitzartige Einsichten auf, die eine Situation und damit unsere erlebte Wirklichkeit völlig drehen können. Aber ein Finger Gottes fordert eben auch eine persönliche Anstrengung. Denn unter Umständen müssen wir gegen den Zug der voneinander wegstrebenden Elemente in uns erst kämpfen. Und der Finger zeigt ja nicht nur auf uns unten, auch wir müssen in den Himmel greifen, zum Uranischen, in die Veränderung. Weg mit dem vielen tatsächlichen und geistigen Müll. Mehr davon bringt sonst nur mehr davon. 

Überhaupt springt jetzt die astrologische Uhr endlich auf die etwas bessere Art des Problem-Recyclings an: Neben Merkurs Flug in den Wassermann morgen, der sich jetzt schon etwas unruhig anfühlt, hat heute früh ja auch der kosmische Philosoph Jupiter in Waage "gedreht". Im scheinbaren Rückwärtslauf wird der Dampfplauderer wieder zum Lehrer, der immer und immer wieder neu seiner Vision folgt, das Gute sucht und nach der marsisch ärgerlichen Tendenz der letzten Wochen, sich völlig in seinen Ärger fallen zu lassen, eine Art homöopathischer Umstimmung bringt. Hier ist nun auch die Chance, sich auf Toleranz und immer vorhandene Güte zu besinnen, die irgendwo unter dem Schutt des vielen Zorns wohnt, den wir erlebt und beobachtet haben. Ein Jupiter, der sich in der Kehre zurücknimmt und den man nicht mehr einfach egomanisch überhöht spielen lässt, sondern mit Widder-Venus (Phasen-Herrin) initiativ selbst im Sinne der eigenen, konstruktiven Werte bewegt, unterstützt uns in den Bereichen des Radixhauses, das er transitiert, noch mal viel leiser und neugieriger nach innen zu gehen.

Heute Abend kommt ein weiteres Sextil zustande, durch Merkur-Lilith, das nicht wertneutral ist, sondern einen leicht noch mal über all das Gift nachdenken lässt, was einem gerade so begegnet. Und die Angst, immer wieder in die Wüste geschickt zu werden, wo wir nicht mit den Wölfen heulen. Genau dagegen sollte man sich aber nun entscheiden. Aufstehen und bewusst mit den Schwachen, Vertriebenen und Verstoßenen gehen, DAS sagt dieser Aspekt, ist es nun an der Zeit. Und dann gibt es das Persönliche: Seit Mai 2016 (beim letzten Jupiter-Dreh) warten ja auch da, in der Unausgewogenheit der Waage (die Balance ja erst sucht und oft nicht findet, weil sie Harmonie und Ausgewogenheit geistig erkämpfen will), bei uns allen innere Knoten darauf, noch mal richtig durchgearbeitet zu werden. Was einem davon jetzt etwas anders wiederbegegnet und bekannt vorkommt, ist reif für die innere Insel: Man nehme es, sortiere es, überprüfe, was da denn eigentlich an Bedürfnis von Du und Ich unter irgendwelchen Kampf-Klischees (Früchte des Mars + Uranus) begraben liegt. Dann gehe man anders damit um als in den vergangenen Monaten. Allein das, der andere Weg, die andere Sicht, die andere Geste, kann Impuls sein, hartnäckig Haftendes wirklich anders zu lösen.

wetter4.2.17

Die ganze Achse Zwillinge-Schütze befindet sich mit ihren vielen potenziellen Ideen durch ihre beiden Herrscher ja jetzt indirekt im starken Luft-Einfluss. Reines Denken wird nun da eine Weile ganz gut helfen können, wo reines Jammern nicht mehr reicht, an das wir uns so gewöhnt haben. Aber es braucht eben immer auch einen Erde-Anteil (über Zeichen oder Haus des Radix), um diese Mundan-Schwingungen dann gezielt auch zu verwirklichen.

Donald Trump ist ein gutes Beispiel dafür, mit seiner Null-Erde-Anlage, aber zwei stark besetzten Erd-Häusern, dass man damit auch dann viel produzieren kann, wenn ein wichtiger Transit-Planet (wie Erd-Pluto zur Zeit) einem das fehlende Element "speist" oder auflädt. Und das geht uns ja aktuell allen so - die meisten realen und stabilen Früchte bekommen wir zur Zeit durch oder im Haus, in das Steinbock jeweils bei uns fällt. 

Genaueres Hinsehen wirkt mit dem nervösen Merkur dann auch gegen die beliebten "Fake-News" oder sonstigen "postfaktischen" Wahnsinn. Im Wassermann trennt der Denker: Es gibt Wahrheit, Märchen und Lügen. Das kann eigentlich jedes Kind auseinanderhalten. Mit mehr bewusstem Einstimmen auf den Trend zur Klarheit in dieser Überdenker-Woche ist mit konstruktiveren Lösungen zu rechnen.

Zu viele große Mega-Hyper-Super-Versprechungen schlagen ab jetzt wie die Bumerangs zurück. R-Jupiter wendet sich dann unter Umständen als "Globusgefühl" dessen, was man nicht schlucken kann, leichter gegen die Verursacher gehässiger Konzepte.

Wer nicht bewusst für den Jungfrau-Knoten arbeiten will, der bereinigen könnte, wird merken, wie unharmonisch zwei Quinkunx-Aspekte sich anfühlen können. Der Nordknoten belegt immer einen "Arbeits-Ansatz", das, was man gegen den Reflex, in Fische dem Chaos seinen Lauf zu lassen, tun sollte. Wenn man denn hilfreichere Ergebnisse erreichen will. Lässt man alles laufen, wird zu spüren sein, wie sehr es zwischen den beteiligten Q-Themen knirschen wird. Schaut einfach nach, in welche Häuser die Quinkunx-Beteiligten bei euch fallen! Da liegt etwas im Argen, was sich aber nun knacken lässt. Manchmal auf fast magische Weise.

Nun geht es nicht mehr um zweierlei Maß. Sondern mit dem R-Jupiter den Versuch, ein kaum ausgleichbares Übergewicht zu balancieren. Erst dann kann sich wirklich das "Glück" zeigen, was er traditionell ja auch mitbringt. Aber nicht, wenn man ihn durch falsche Zusagen, Genzüberschreitungen oder aufgeblähte, aber nicht umgesetzte Visionen auslebt. Sonst wird man von Uranus gegenüber  nur wieder radikal abgebremst.

Hier die wichtigsten Aspekte bis zum Wochenende:

  •  HierHHhnnMontag: 6.2.2017 06:52:22 GMT Jupiter R 23°08´25 Waage + 20:32:00 GMT Merkur Sextil Lilith 29°11´49 Steinbock/Skorpion
  • Dienstag: 7.2.2017 09:35:15 GMT Merkur Eintritt Wassermann
  • Mittwoch: 8.2.2017 04:28:50 GMT Venus Quincunx Mondknoten 03°24´01 Widder/Jungfrau (d/r)
  • Donnerstag: 9.2.2017 15:28:40 GMT Merkur Quincunx Mondknoten 03°21´39 Wassermann/Jungfrau (d/r) + 21:16:20 GMT Sonne Sextil Uranus 21°19´08 Wassermann/Widder
  • Freitag 10.2.2017 21:18:30 GMT Merkur Sextil Venus 05°15´07 Wassermann/Widder
  • Samstag 11.2.2017 15:25:20 GMT Sonne Trigon Jupiter 23°05´42 Wassermann/Waage

rjupiterMit 0° Wassermann-AC für Greenwich Nullmeridian zeigt auch das Umkehr-Horoskop des Jupiter (rechts), wie sehr alle gerade mental Frischluft brauchen, Aufatmen suchen und am liebsten die vielen Tretminen des Pluto (in 12) gar nicht mehr wahrnähmen. Potenziell gefährlich wird Uranus in 2, da er so realitätsnah ist. Aber nur, wenn man nicht selbst neue Wege geht, sondern wartet, dass das Dasein einen ausgleicht, mit seinen unberechenbaren Molotowcocktails. Sonne in 1 im Exil, gefolgt von Neptun und Chiron (wenn man das Horoskop wie eine Geschichte liest) belegen die Sehnsucht nach Autonomie, Helligkeit und Direktheit, die mit eigenen Entscheidungen einhergeht.

Wie auch, dass man da eben noch durch eine Nebelwand muss, bevor man in der Wirklichkeit des 2. Hauses ankommt. Das Stoffliche ist aktuell noch ein Zauberzimmer, wo der wahre Schlüssel fehlt (Widder eingeschlossen). Aber es warten Venus und Mars in zulaufender Konjunktion plus Uranus schon auf Beziehungen, die wir aktiv am liebstem unglaublich interessant gestalten wollen. Was der "heimliche", private Zwillinge-Mond in 4 durch seine gefühlten Ideen stützt.

Saturn als Herr 12 in 11 am Galaktischen Zentrum sagt aber: Erlöst wird nur, was Substanz hat. Womit das Weltgeschehen sich gerade disqualifiziert. Wenn wir als Menschen das im Kleinen nicht spiegeln wollen, sondern den Bann brechen, kann Jupiter in 8 auf seiner Rückwärtsreise tiefenwirksam neue Standpunkte einbringen.

Alles läuft auf Sonne-Trigon Jupiter hinaus am Samstag. Diese Woche beinhaltet also für sehr vieles, aber vor allem für die unaufgeräumten Schmuddelecken der kaum noch entwirrbaren Faktizitäten, offenbar eine Art Heilungs-Krise, die zur Chance werden kann. Wenn wir aufhören, nur das Optimum zu suchen und Jupiter zur persönlichen Überhöhung zu verbrauchen. Wenn auch jeder sein Teil beiträgt, das eigene Leben aufzuräumen, entsteht im großen Raum des gesellschaftlichen Bewusstseins wieder mehr Platz. Der wird in der Konfusion der Milliarden Wirklichkeiten dringend benötigt, damit Dinge, Menschen, Einschätzungen wieder einen sicheren Ort finden, an dem sie wirklich, wahr und wieder auf etwas stabilerem Boden zuhause sind. Im begreifbareren Leben, für das nun ein kleiner Anfang gemacht werden kann, auch wenn sich nicht alles von einer auf die andere Minute ändern wird. Was wir dazu tun können: Vereinfachen, wer wir sind und was wir tun. Denn das vereinfacht auch, was ist. 

Bilder (bearbeitet): Pixabay + Pjotr Mahhonin (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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