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Uranus: Das war's dann wohl, Tomcat!

Wieder mal hat ein Combin dem Transit von Uranus-Pluto nicht standgehalten. Wehe (oder auch wohl!) dem, bei dem nun das problematische Mundan-Quadrat auf wichtige Paar-Horoskop-Figuren trifft. Veränderung unumgänglich, Scheidung möglich. Nach Heidi-Seal und Demi-Ashton erwischt es jetzt sogar Tomcat, die leuchtende Vorzeige-Ehe der Church of Scientology. Tom Cuises' und Katie Holmes' Beziehungs-Chart war ja grundsätzlich immer schon mit Sonne-Uranus-Merkur-Jupiter in der Waage in 7 die Neid-Projektionsfläche aller Flächen für jene, die's nicht so gut getroffen hatten.

Leider hat es aber einen großen Makel: Ein ziemlich nervendes Sonne-Uranus-Quadrat zu Mars im Steinbock, inklusive einer Opposition zum Mond vorne im Widder. Kurz, es ging ab. Schwankende Verhältnisse und das immer. Von den ersten Tagen der Bindung an. Auch wenn man das höchstens an Holmes immer mehr vereisenden Blicken auf Fotos merkte. Um in den vergangenen Jahren erst Plutos, dann Uranus' Überlauf einer solchen Kern-Konstellation zu überstehen, musste man schon in Drachenblut gebadet haben und einen Double-Whammy Venus-Saturn-Saturn-Venus in der Synastrie-Konjunktion mit Cruise vorweisen können.

Oder zumindest Ron Hubbards gefährlichem Dianetik-Verein angehören, der mit marsisch-plutonischem Druck zusammenhält, was für die Sekte gut aussieht. Zum Beispiel Cruise, den immer überdrehten Löwemond, der - völlig vernebelt von scientologischen Behandlungen, seinen fanatisch-wechselhaften Zwillinge-Merkur in 8 über die "Kirche des  Wissens" endlich fixiert bekam. Auf eine schwarz-weiße Superwelt, die in seiner Wahrnehmung aufstieg, und zu der dann, ab 2005 (als Jupiter auf Combin-Jupiter und Pluto auf Combin-MC stand) auch die Katholikin Katie Holmes gehörte. Tom hatte seinerzeit gerade Saturn-Sonne hinter sich und fühlte sich irgendwie leer. Katie Jupiter-Pluto und Pluto auf der Sonne am Galaktischen Zentrum kurz vor sich.

Worauf sie begann, etwas Zwingendes zu suchen. Alles klar? Das war Tom. Tom, der Hollywood-Star. Tom, der Scientologe. Da sagt man nicht nein, wenn er entscheidet: Nach so viel Leid um Nicole Kidman muss eine neue Ehefrau her. Wieso nicht gleich Katie, 16 Jahre jünger als er und vermeintlich formbar, mit den drei Schütze-Planeten und dem auch recht vorzeigbaren, frohgemuten Löwe-Aszendenten. Dass das alles eigentlich überhaupt nicht passte, begriffen beide wohl damals noch nicht so ganz. Skorpion-Herr T-Quadrat Skorpion-Herr am Deszendenten. Sprich: Pluto hat's gegeben. Pluto hat's genommen. Jetzt lassen sie sich scheiden. Unter Uranus-Pluto auf einem rückläufigen Combin-Merkur, passenderweise Herr von 4 (Zuhause) und 7 (Beziehung). Kommt wie bestellt.

Katie war Scientology, die Sekte mit dem genauen Pluto-Jupiter-Quadrat, wohl so herzlich leid, dass selbst all die Rufschädigungen, die sie mit ihrer listigen und schnellen Trennung Tom und der "Kirche" zumutet, sie nicht halten konnten. Glückwunsch, kann man da nur sagen. Stärker als Scientology ist vielleicht wirklich nur eine Sonne am GZ. Gerade, wenn die auch noch ein Kind hat, Suri Cruise, die mit Mond-Pluto - ebenfalls am GZ - und Venus-Uranus auf Papa Toms Fische-Jupiter just als altersmäßig passendes Lieblingskind für weitere, scientologische Hirn-Bearbeitungsversuche galt. Prima gemacht, Mutter, Katie. Wenn die "Kirche" denn Suri nun wirklich in Ruhe lässt. Was nicht unbedingt zu erwarten ist.  

Als Tochter eines Scheidungs-Anwalts hat Katie Holmes trotzdem sehr lange gewartet, bis sie die endgültige Trennung durchzog.  Fantasie- und visionsbegabt, wie sie mit ihrer Schützebetonung ist, wußte sie nur zu gut, mit wem sie sich bei einer möglichen Scheidung anlegt. Denn ELRONS (Lafayette Ron Hubbards) Verein zum Brainwashing aller Mühseligen und Beladenen ist mit einer Jungfrau-Sonne (10.9.1952, Phoenix Arizona, keine Uhrzeit), dem besagten Löwe-Pluto am Südknoten im Quadrat zum Jupiter im Stier und einer Venus-Saturn-Neptun-Konjunktion in der Waage ebenso akribisch (manche sagen auch: kleinkariert) in Sachen Druck und Zwang zur Anpassung unterwegs, wie die "Kirche" gleichzeitig hübsche Bilder steril-ästhetischen Denkens über die tumbe Welt ergießt. Klarheit verlockt. Wenn man keine Lust hat zum Selberdenken.

Hubbard, der Gründer war mit Schütze-AC und Fische-Sonne-Merkur in 3 aber auch ein Redner und Schreiber vor dem Herrn, der den Wüsten-Nomaden Sand verkaufen konnte und Pinguinen Eis am Stiel. Leider richtete sich aber seine Mission auf Gehirn-Beeinflussung - auf dem Boden einer kruden, Pop-"Wahrheit", die bei Schütze-Fische-Themen gern mal etwas arg Talmihaftes hat - und unter Merkur-Mitwirkung (Haus 3) auch stets einen Hang zum Merkantilen. Damit trafen Hubbards dianetische Lehren Cruises Fische-Jupiter allerdings schon früh im Kern (Chart rechts, Uhrzeit nicht gesichert). Da war er also, der Inhalt zu seiner alten Visionsform, die er für Wahrheit hielt und fortan ungebrochen verteidigte.

Seit er 24 Jahre alt war und Scientology unter Uranus Opposition Merkur entdeckte (kann wirre Ideen bedeuten, mindestens aber einen neuen Zug ins Denktechnische) und außerdem unter Neptun Opposition Krebs-Sonne stand (Auflösung des bisherigen Standortes). Der Schauspieler, der einmal katholischer Priester werden wollte, mutierte rasch zum "operierenden Thetan", was eine Fantasiebezeichnung für ein hohes Lehr- und Lernlevel bei Scientologens ist. Er sog auf, was sein Zwillinge-Merkur suchte. Wissen. Aus welcher Quelle? Relativ egal. Hauptsache beweglich, flexibel, neu.

Für so viel systemtechnokratisches Denken (man erinnere sich: Cruises Merkur in 8 macht aus allem gleich Gesetz!) war seine neue Flamme Katie nun nicht wirklich zu begeistern. Sie wollte, als sie ein Jahr nach dem ersten Dating heirateten, einfach Tom. Und kaufte dessen merkwürdige Kirche gleich mit. Typisch für Pluto auf Sonne, der oft zwingende Begegnungen mitbringt, die etwas Schicksalshaftes haben. Wohin sie da geraten war, wird Holmes vermutlich erst viel später aufgefallen sein, als - kurz vor Suris Geburt - erste Infos über scientologische Geburtspraktiken die Runde zu machen begannen. Mutter soll nicht schreien. Kind soll danach isoliert werden. Um nicht von zuviel Zeug aus der Umwelt imprägniert zu werden und stattdessen als reine Leinwand für dianetische Inhalte benutzbar zu bleiben.

Vielleicht hätte Holmes schon da am liebsten die Notbremse gezogen. Aber da steckte sie bereits knietief in ihrem Pluto-Sonne-Transit. Ein einziger Schlamassel, Charisma von allen Seiten - für eine Schütze-Betonung wie ihre sehr verführerisch. Man band sie, man forcierte, man überhäufte sie gleichzeitig mit exzessiven Liebesschwüren. Eine Angewohnheit, für die Tom danach als albernster Hollywood-Star des Jahrtausends gefeiert wurde. Was ihn aber keineswegs dazu brachte, mit den Übertreibungen der Kniefälle und Katie-Katie-Rufen aufzuhören. Denn mit dem Widder Suri war sein Glück perfekt geworden. Nicole Kidman hatte das nicht geschafft. Deren Körper schien sich jahrelang klugerweise gegen die Cruise'schen Befruchtungs-Bemühungen zwecks Komplettierung des scientologischen Family-Teams gewehrt zu haben. Er und sie konnten "nur" zwei Kinder adoptieren.

Wasser-Mond Katie dagegen (Skorpion) wurde im passions-gesteuerten Pluto-Taumel sofort schwanger. Bei Jupiter (Herr 5) Konjunktion Uranus (Herr 7) gebar sie ihr kleines Mädchen, Toms Kronpinzessin, als Symbol der Liebe, die von ihrer Seite zumindest sehr echt und tief und duldend war. Über Toms Taumel (Neptun Opposition Venus, als Suri kam) decken wir wegen des illusionären Charakters und demonstrativer Anfälle von Seht-her-ich-kanns! (Löwe-Venus) lieber den Mantel des Schweigens. Fakt ist, dass Suris Mond-Pluto auf dem Combin-MC die Ehe auch bildlich krönte und das Kind zum Himalaya einer Schau-Liebe erhoben wurde. Mini-High-Heels inklusive. Scientology ist ja modern.

Mit der Mama hat Suri eine wirklich bindende Sonne-Mond-Pluto-Konjunktion, mit dem Papa Jupiter-Venus-Uranus - klar ist da, dass sie die beiden wirklich brauchte. Und vermutlich auch beide dann noch zusammenhielt, als Pluto 2009 ohne richtige Atempause die Sonne-Uranus-Mars-Mond-Figur des Combin berührte und die Beziehung regelrecht zerriß. Als Uranus nachlief, wirkten die beiden Gatten distanzierter als zuvor. Jedem das Seine, schien das zu sagen. Auch wenn dem Ehemann das Waltons-Getue immer noch lockerer von der Hand ging als der Ehefrau. Sie wirkte manchmal sehr müde, depressiv, dann wieder aufgesetzt aktiv. Selbst durch Hochglanz der Magazinfotos kaum noch zu kaschieren. 

Katie Holmes hatte das Schlimmste, die allgemeine Verschattung, aber hinter sich, nachdem Neptun aus dem Quadrat zu ihrem späten Skorpionmond herausgelaufen war. Aller Wahrscheinlichkeit nach fanden die scientologischen Vernebelungs-Strategien nun keine Ankerpunkte mehr und ihr Jupiter-Return im Stier wird ihr eine Menge Power zum Überleben in verrückten Umständen gegeben haben. Dass sie die Scheidung einreicht, während Saturn in Waage wieder vorläufig wird und beginnt, ihre Sonne abzustützen, tut ein Übriges. Während sie, als Frau, damals, unter Pluto-Sonne die schmerzlicher Berührte zu Beginn der Auslieferung des Cruise-Pakets in ihrem Leben war, endet die Partnerschaft jetzt, wenn Pluto sich in den Orbis seiner Sonne im Krebs bewegt.

Da genügt dann jedweder harte Transit zum Combin mit all seinen inliegenden Spannungen, so dass nichts mehr zu retten ist. Hochachtung, Frau Holmes, kann man da nur sagen - und Daumen drücken, dass es mit der Scheidung dann auch wirklich klappt. Und sich nicht die langen Greifarme der "Kirche des Wissens" doch noch krakenhaft nach Mutter und Kind ausstrecken. Bzw. Tom sich nicht erneut auf Schwüre, öffentlichkeits-wirksame Liebeserklärungen oder demonstrative Show-Einlagen zur Bebilderung von Liebe und Leid verlegt. So schnell lässt Scientology jedenfalls keine Suri los, die mit Saturn Opposition Sonne bald starke Einschränkungen zu erwarten hat.

Das nächste Paar, das sich eigentlich astrologisch trennen müsste, wäre übrigens Brangelina (Pitt gleicher Sonenstand wie Holmes). Ihr Combin zeigt eine ähnliche kardinale Betonung unter aktuellem Uranus-Pluto-Mundan-Einfluss. Aber die wollen sich ja stattdessen das Jawort geben. Manche bauen sich eben ein Haus, wenn die Ehe nicht mehr zu retten ist, andere adoptieren noch ein Baby und wieder andere heiraten. So kann man es auch machen, damit wieder Aufregung ins Haus kommt.    


Bild (bearbeitet): Angela George [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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