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Astrologie: Tierische Effekte

Crosspost ANS (Astrology News Service): Astrologie und Tiere

Kein Haustierbesitzer zweifelt daran, dass sein Liebling Persönlichkeitsmerkmale zeigt, die manchmal bemerkenswert menschlich erscheinen. Gibt es eine Möglichkeit, das rational zu erklären? Ein BUCH beschreibt die ungewöhnliche und originelle Forschungs-Arbeit der inzwischen verstorbenen, preisgekrönten französischen Wissenschaftlerin SUZEL FUZEAU-BRAESCH (Chart Astro-Data), die in Experimenten nachgewiesen hat, dass Menschen und Tiere - speziell Hunde-Welpen und geklonte Kühe  - davon beeinflusst werden, wo in ihren Geburts-Horoskopen wichtige Planeten stehen.

Fuzeau-Braesch war nicht irgendwer, sondern einflussreiches Mitglied des renommierten Centre National de Recherche Scientifique in Paris und Honorar-Forschungs-Direktorin des National Center for Scientific Research (CERN) in Frankreich. Sie erwarb ihren Doktor an der Universität von Paris und veröffentlichte während einer langen und erfolgreichen Karriere mehrere Bücher, 150 wissenschaftlichen Publikationen und erhielt verschiedene akademischen Ehrungen, darunter den Preis Gaveau de Kerville. 25 Jahre leitete sie auch ein Forschungslabor an der Universität Paris XI - Orsay, wo sie Lebensstil, Pigmentierungen und cerebrale, biochemische Verhaltensweisen bei Tieren erforschte. Und, zum Leidwesen verschiedenen Skeptiker-Gruppen, auch deren Beinflussbarkeit durch astrologische Einflüsse.

Zunächst selbst Skeptikerin, beschloss Fuzeau-Braesch, die Genauigkeit und Zuverlässigkeit einer schriftlichen, astrologischen Analyse zu überprüfen, auf die sie zufällig in einem Oxford Street Shop in London im Jahr 1970 gestoßen war.  Die Wissenschaftlerin erinnert sich, wie "genau und unheimlich" diese astrologischen Profile einige enge Familienmitglieder beschrieben. Diese Erfahrung löste eine jahrzehntelange Faszination aus. Sie wollte herausfinden, "ob astrologische Werkzeuge und Konzepte durch harte Wissenschaft bestätigt werden können."

Nach Jahren unabhängiger Untersuchungen, die sie zwischen ihre regulären Lehr-und Forschungsaufgaben packte, gründete Fuzeau-Braesch 1992 mit einigen Kollegen „Researches Astrologiques Methodes Scientifiques (RAMS)“  und veröffentlichen auch eine astrologische Fachzeitschrift. Ihr eher an ein Nicht-Fach-Publikum gerichtetes Buch „Astrologie Off The Beaten Track: A Scientific Study of Planets and Personality“ wurde nach ihrem Tod 2008 in den Vereinigten Staaten von Anomalist Books heraugegegeben.

In ihrem bahnbrechenden Zugang untersuchte die Autorin Motive und Methoden und beschrieb auch laufende oder schon erfolgreich abgeschlossene Studien von Mitgliedern der RAMS-Gruppe. Darunter zwei neuartige Experimente, um astrologische Prämissen zu testen. Fuzeau-Braesch hob hervor, dass Astrologie im Laufe von mehr als zwei Jahrtausenden „konstruiert wurde“ und eine Vielzahl von kulturellen und mythologischen Vorstellungen in sich aufnahm. Ein solch aufgeschlossener Zugang ist wichtig, wenn wissenschaftliche Methoden auf das alten „Handwerk“ angewendet werden sollen.  Herauszufinden, ob sich die astrologische Disziplin auf das Verhalten von Tieren auswirkt, ist „wissenschaftlich gültig, weil Tiere in ihrem Handeln natürlich sind und nicht durch Kultur oder vorgefassten Ideen beeinflusst werden", schrieb Fuzeau-Brasch.

Ihre Annahme stand im Mittelpunkt eines Fünf-Jahres-Studie, mit der sie feststellen wollte, ob das Verhalten von 500 reinrassige Welpen, die sie während der ersten acht Wochen des Lebens beobachtete, astrologisch dadurch beeinflusst wurde, wie die Planeten am Himmel genau im Moment der Geburt ausgerichtet waren. Die Studie, die im Journal for Scientific Exploration erschien, umfasste im Großraum Paris 12 Hundezüchter und 15 verschiedenen Rassen - von winzigen Chihuahuas bis hin zu viel größeren Labradoren und Deutschen Schäferhunden.

Im Verlauf der Forschung wurden 100 Würfe mit zwischen zwei und acht Jungtieren untersucht. Aus wirtschaftlichen Gründen (Käufer möchten in der Regel so viele Informationen über den neuen Hund, wie sie bekommen können) halten Züchter routinemäßig mehr Details für Welpen fest, einschließlich der genauen Geburts-Zeiten, detaillierte physikalische Beschreibungen und Anekdoten, die berichten, wie sich jedes Jungtier verhält und mit Wurfgeschwistern interagiert.

Züchter sind sich auch generell einig, dass sich typische Verhaltensmerkmale gut während der Zeit bis zum Alter von 8 Wochen herausbilden, bis die Welpen normalerweise verkauft werden. Für die Paris-Studie stellten sie Informationen in Umgangs-Sprache zur Verfügung, die dann wiederum von den Forschern mit dem Eysenck-Verfahren zum Verhaltens-Ausdruck organisiert wurden – entweder als Extraversion oder Neurotizismus. Die Persönlichkeits-Typen listete man als aktiv, dominant, reserviert, zärtlich, nervös und stabil - mit zahlreichen Unter-Zügen für jede Kategorie. Zum Beispiel gab es im Bereich „aktiv“ auch Eigenschaften wie wagemutig, neugierig und frech. Dominante Welpen konnten andererseits - genauer - aggressiv, angriffslustig, willensstark, entschlossen und „Chef des Wurfes“ sein, während Welpen in der „reservierten“ Kategorie auch als ängstlich, distanziert, einsam, schüchtern usw eingeordnet wurden.

Da Wurfgeschwister in der Regel nun mal mit dem gleichen Sonnen-Zeichen geboren sind, war es für diese Forschungen keine Option, die festgestellten Verhaltensmuster einfach auf den Sonnenstand der Astrologie zu beziehen. Stattdessen entwickelt Fuzeau-Braesch das Experiment so, dass sie die traditionelle astrologische Vorstellung überprüfen konnte, Planeten in der Nähe der "Winkel" (Achsen) des Geburtshoroskops (innerhalb von 10 Grad) würden Charakter und Persönlichkeit stärker beeinflussen. Fuzeau-Braesch nahm an, die Auswirkung der Stärke von Planeten an den Achsen zu untersuchen, sei ein glaubwürdiger Ansatz, weil die gestaffelte Geburt eines Wurfes sich über einen Zeitraum von mehreren Stunden erstrecken kann. Die Charts mit ihren Mustern über und unter dem Horizont änderten sich also fortlaufend, während sich der Geburt-Prozess entfaltete, so dass sich eine unterschiedliche astrologische Dynamik für jeden einzelnen Welpen ergab.

Die Forscher kamen auf etwas, was sie als "amazing" (erstaunliches) Ergebnis beschrieben: Dominante Hunde - die Führer jeder Gruppe - hatte Sonne und Jupiter so häufig in Achs-Positionen, dass es weit die Signifikanz überschritt, die für den Test festgelegt worden war. In der Human-Astrologie gelten Menschen mit solchen Platzierungen als charismatisch, dominant, stark, gesellig und einflussreich. In der Hunde-Welt waren die betreffenden Welpen oft die ersten, die essen durften, während der ganze Wurf das akzeptierte. Außerdem schoben sie die anderen einfach weg, um Aufmerksamkeit der Menschen oder mehr Bewegungsspielraum zu bekommen. "Diese Parallele ist bemerkenswert und kann nicht nur Zufall sein", meinte Fuzeau-Braesch.

Außerdem kam die Studie auch auf andere, wenn auch weniger beeindruckende, statistisch signifikante Ergebnisse. Zum Beispiel, dass ein „reservierter“ Charakter gern Saturn prominent auf einer der Achsen stehen hat. Aber es wäre eine größere Stichprobe nötig, um diese Ergebnisse statistisch mit größerer Haltbarkeit zu bestätigen, räumte die Forscherin ein. Die Wissenschaftlerin beschrieb auch eine viel kleinere Studie mit 30 geklonten Kühen, die zu ganz ähnlichen Ergebnissen kam. Trotz identischer Vererbung, wurden die geklonten Kühe zu verschiedenen Zeiten geboren und entwickelten sehr individuelle Verhaltensmuster, die "perfekt mit klassischen astrologischen Gesetzen korrespondierten." Bisher gebe es keine andere wissenschaftliche Erklärung (außer Astrologie), die solche beobachteten Unterschiede im Verhalten erklären könnten, bemerkte sie.

Den englischsprachigen Original-Artikel finden Sie auf der ANS-SEITE

Bilder (bearbeitet): Astro-Data, Meester (Own work) via Wikimedia Commons

 

 

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