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Sonne-Neptun: Die Insel ist weg!

Da sage noch einer, es gäbe keine Geheimnisse mehr auf der Welt: Pünktlich zum Sonne-Neptun-Quadrat mundan verschwinden überall Dinge. Zum Beispiel eine ganze Insel. Sie heisst "Sandy Island", liegt im  schönen, blauen Pazifik zwischen Neu-Kaledonien und Australien und sie ist weg. In Worten: Fort, aufgelöst, nicht da. Zwar offenbar nicht erst seit gestern, denn das Nachforschungs-Komitee hat akribisch vorgearbeitet und sich erst beim mundanen Neptun-Aspekt jetzt - wie auf astrologisches Kommando - entschieden, der eigenen Wahrnehmung zu trauen und der staunenden Öffentlichkeit mitzuteilen: Sandy Island mit seinen vermuteten Traumstränden ist ein Phantom. Passender könnte sich die aktuelle Zeitqualität gar nicht zeigen. Wo doch Mond auch noch in Fische stand und Skorpion-Merkur rückläufig ist (Stichwort Detektiv-Arbeit). 

Die Frage nach nicht-existenten Orten, die trotzdem auf Karten verzeichnet sind (siehe auch links oben Google Maps, wo Sandy Island als mysteriöser schwarzer Fleck erscheint) ist geradezu eine Offenbarung in Sachen Neptun. So geht es, wenn es richtig geht: Ein Thema kommt bei bestimmten Konstellationen hoch und lässt all seine astrologischen Lieben (Verzweigungen) in den unastrologischen Artikeln auftauchen, die mit seinen Angelegenheiten zu tun haben. Hier Rätsel, Verschwörungen, Suff und Halluzinationen. Damit wird der Fall Sandy Island (das anderswo auch Sable Island heisst) zum klassischen Lehrstück der Analogien von Astrologie. Auch wenn kaum einer der Schreiber wissen wird, wie sensibel er damit auf die Strömungen reagiert, die mundane Konstellationen am Himmel bebildern. Archtypen ploppen einfach ins öffentliche Bewusstsein. Was genau ist also passiert?

Eine Abordnung der Universität Sidney macht eine Expedition. Ja, so etwas gibt es heutzutage immer noch, weil inzwischen ja genauere und bessere Entdeckungs- und Kartierungs-Methoden genutzt werden, um mögliche grobe Fehler der Vergangenheit bei der Welterkundung auszuradieren (Neptun) und durch die Früchte gründlicherer Beobachtung und Sinnzuschreibung zu ersetzen (Merkur). Kurz: Die Achse Jungfrau-Fische mit ihren vielschichtigen Aufgaben mit Blick auf Wahrnehmung und ihre Fehler spukt in diesen Zeiten ordentlich in den Köpfen.

Man befährt also die Coral Sea, will jungfräulich genau den Meeresgrund (Neptun) kartieren und kommt auf die Idee, auch mal einem gewissen Sandy Island einen Besuch abzustatten, das eine junge Mitarbeiterin auf den See-Karten entdeckt (MARIA SETON, vermutlich mit starkem Jungfrau-Fische-Einschlag im Radix). 15 mal 3 Meilen misst das Eiland, ist also gar nicht mal so klein. Könnte doch sein, dass sich dort noch irgendetwas befindet, was der Menschheit nützen kann. Rohstoffe beispielsweise werden ja in diesen schwierigen Zeiten immer mal wieder gebraucht. 

Aber weder von Bodenschätzen, geschweige denn von der ganzen Insel auch nur eine einzige Spur. Eine Weile fahndet man nach ihr, zumal sie übereinstimmend selbst in Kartenwerken auftaucht, die von der CIA erstellt, kontrolliert bzw. nachgebessert werden. Und die müssten es schließlich besser wissen. Der Kapitän wird schon ganz nervös, weil er ständig denkt: Kann nicht sein, was nicht sein darf - wenn wir Pech haben, werden wir zur Titanic (Sonne-Neptun = Titanic-Aspekt) und dann fahren wir gleich gar noch auf Sandy Island auf. Im Falle, dass die Insel zum Beispiel untergegangen sein sollte. Man misst allerdings überall eine sehr tiefe Tiefe des Wassers von über 1300 Metern. Da dürfte sich eigentlich kein verschollenes Eiland aufhalten. Tut es auch nicht. Neptun mit seinen Geheimnissen sorgt schon dafür, dass Nebel Nebel bleibt. Undurchdringlich.

Entweder gab es Sandy Island nie. Oder Mysterien leben. Schon werden erste Verschwörungs-Theorien gewoben (haben natürlich auch mit den Geheimdiensten zu tun). Denn Sandy Island, dieser vermutete Hort der pazifischen Schönheit, ist nicht die einzige Insel, die kartiert wurde, aber augenscheinlich nicht existiert.  Bermeja vor Mexico ging es vor drei Jahren genauso. Und es gibt viele andere. Man erklärt sich das (unter Auslassung der Verschwörungen) so, dass in früheren Zeiten oft bei langen Seefahrten Alkohol im Spiel war (Neptun), sich die Besatzungen irgendetwas einbildeten (Neptun) oder die Entdecker schlicht logen (Neptun), weil sie sich wichtig machen wollten. Nur, wie kommt Sandy Island dann als schwarzer Fleck auf die Google Maps per Satelliten-Funktion? Wer weiß - gibt es letztlich bei irgendetwas echte Sicherheiten?

Falls Fische beteiligt sind, nie, außer Jungfrau gewinnt. Also wähnen die Forscher weiter, verschwören die Theoretiker und träumen die Träumer. Das eben ist die Verzauberung, die Neptun auch bringt. So lange es nur um ungeklärte Insel-Existenzen geht, eigentlich eine feine Sache.

Unastrologisches zum Insel-Verschwinden: SPIEGEL-ARTIKEL.

 

 

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Dienstag, 21. Mai 2019

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