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Buntes

Dschungelcamp - Herde sucht Zicklein

Nun sind sie also im Camp. Alle elf, mehr oder weniger wohl behalten angekommen, es durfte schon geheiratet, gelästert und gestritten werden pünktlich zum diesjährigen Steinbock-Neumond.
Alleine das wird dieses Dschungelcamp zu einem besonderen machen – wir werden die komplette Entwicklung einer Mondphase erleben, das Finale findet ebenso pünktlich zu Vollmond statt (allerdings dann im Spannungsfeld von Löwe-Mond und Wassermann-Sonne).

Da lacht das astrologische Forscherherz und möchte heute gleich dem Anlass entsprechend in die gruppentherapeutische Arbeit einsteigen. Denn neben den üblichen Beobachtungen von Anlage (Radix) und Auslösungen (Transit) bezogen auf die einzelnen Personen, bietet das astrologische Methodenspektrum ja noch jede Menge andere Spielarten, um den energetischen Hintergrund, vor dem die Teilnehmer agieren, deutlich zu machen.

Denn die Anlagen des Einzelnen werden ja erst in der Interaktion mit dem Zeitgeist (Transite) und der Umgebung (Radixanlagen der Anderen) sichtbar. Und verändern ihren Ausdruck je nachdem, ob dieses Umfeld als passend oder störend empfunden wird. Das alles zusammen zu beobachten, kann manchmal etwas verwirrend werden, man sieht den astrologischen Wald vor lauter Planetenbäumchen nicht mehr. Aber auch hier kann man manches vereinfachen.

 

Erste Wahl in einer Gruppensituation ist dann auch die Erstellung eines Gruppencombines. Man nehme also alle elf Teilnehmer und finde den gemeinsamen zeitlichen Schnittpunkt. Im Falle unserer Camper wäre das der 06. Mai 1973, die Sonne stelle ich auch hier aufs MC, da die Geburtszeiten der Teilnehmer nicht bekannt sind.

Sonne, Merkur und Venus im Stier zeigen uns gleich auf, dass wir es hier nicht mit einer Gruppe im uranischen Sinne zu tun haben, sondern eher eine Herde oder Horde. Eine Zweckgemeinschaft also, die nur dann funktionieren kann, wenn jeder und jede sich auf bestimmte Regeln einlässt. Ganz oben auf der Herdenagenda stehen die existentiellen Bedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen und Stuhlgang. Feingeistige Strukturen kommen erst danach

Der vermeintliche Mond im Krebs schafft auch eine unmittelbare emotionale Anbindung, die Horde ist gleichzeitig auch Familie im mütterlichen Sinne, man möchte sich aufgehoben und eingebunden wissen. Die eigenen Be- und Empfindlichkeiten spielen eine übergroße Rolle, wollen verstanden und wahrgenommen werden.
Wohlgemerkt, dieses Chart hat nur solange Gültigkeit, bis sich der erste Teilnehmer verabschiedet. Im Moment ist es aber das gemeinsame Gesicht und spiegelt die Ausrichtung der Gruppe wieder. Ob und wie sich nun jeder Einzelne damit arrangieren kann, zeigt der direkte Vergleich zwischen dem Gruppencombine und den einzelnen Geburtsbildern.

Joey Heindle

Über ihn konnte man bisher nur staunen. Die genaue Opposition von T-Uranus zu seinem Jupiter führt bei Joey zu einer seltsamen Neuordnung von Sinnzusammenhängen.

Bestes Beispiel: auf die Frage, ob er besser hören kann, wenn er seine Schutzbrille (bei der Dschungelprüfung) abnehmen würde, war die Antwort: „Ja, ich bin ja auch kurzsichtig…“.

Und sein Kommentar zu Allegras Versagen auf der Brücke: “Das ist halt wie bei einer Geburt, da muss man auch viel pressen. Und bei einer Prüfung pressen eben die Gefühle und die Angst…“.

Eine Wundertüte also, nicht wundern muss man sich warum er gestern so sehr im Mittelpunkt stand. Seine Sonne steht in Konjunktion mit der Gruppen-Sonne, fast exakt auch auf deren Venus. Der Gruppenmars auf seiner Mond-Saturn Konjunktion zwingt dazu, sich allen dementsprechenden Inhalten zu stellen, inklusive seiner Bindungs-Angst vor den Damen des Camps.  Seine größte Befürchtung war demnach bei der anstehenden Dschungelprüfung mit dem Titel „Hochzeit“, dass er tatsächlich Fiona Erdmann ein verbindliches Ja-Wort geben müsste. Da sind Kakerlaken und Schleimbeutel keine Herausforderung mehr.

Silva Gonzales

Auch über seinen Part durfte man sich wundern. Eigentlich eher jemand, den man unter ferner liefen verrucht hätte, stand auch er von Anfang an im medialen Mittelpunkt. Und siehe da, auch er hat eine Stier-Sonne in äußerst genauer Konjunktion mit der Gruppen-Sonne. Kein Zufall also, sondern astro-logische Konsequenz.
Allerdings mit einem wichtigen Unterschied zu Joey, sein Mond bekommt eine Spannungs-Opposition durch den Gruppenmars. Er war dementsprechend sowohl Zielscheibe der ersten Lästerkritik, wie auch selbst Initiator von derben Kommentaren zu anderen. Der Löwemond fühlte sich mehrmals genötigt darauf hinzuweisen, dass „Ich eben ich bin“. Danke Silva für dieses Lehrbeispiel.
Auch seine Unberechenbarkeit (Uranus Opposition Sonne) war Thema und wird es für die Gruppe wohl auch bleiben. Und seine Neigung, löwe-jupiterhaft Klartext zu sprechen steht im Widerspruch zum stierigen Merkur der Truppe, Silvas Weltbilder werden also kaum eine Chance auf allgemeine Anerkennung haben.

Olivia Jones

Der schillernde Paradiesvogel wurde seiner Rolle von Anfang an gerecht. Launische Sprüche und Kommentare, erster Teamchef des Camps, immer für jeden und alle irgendwie da. Allerdings auch höchst genervt, sobald eines der Küken aus der Reihe tanzt.

Kein Wunder, ihre Sonne-Neptun-Merkur Konjunktion steht unter Quadratbeschuß des Gruppenmars, andererseits  ermächtigt der gemeinsame Jupiter ihren Radix-Mars zur Anführerschaft. Doppelt gemoppelt inklusive Double-Bind, das kann ja noch heiter werden.

Ihre Skorpion-Venus steht in Opposition zur Stier-Sonne der Gruppe und damit auch zu den Sonnen von Joey und Silva. Alle drei fungieren also irgendwie auch als Liebestöter für Olivia, das mit den neuen sexuellen Erfahrungen, für die sie offen und bereit sei, wird wohl erst mal nichts werden.

Und ob ihre Integrationsfähigkeit auf Dauer Bestand haben wird, bleibt abzuwarten. Sie könnte auch in einen Konkurrenzkampf um den Titel „Zicke des Monats“ gegen Georgina und Fiona antreten, wenn ihr die skorpionisch – venusische Spannung fehlt. Das dürfte dann wirklich lustig werden, wenn man Sinn für rabenschwarzen Humor hat.

Georgina Bülowius

Apropos Zicke des Monats – stark im Rennen liegt da ja auch Georgina, von der wir jetzt auch die Geburtsdaten haben. Eine Widder-Sonne mit Krebs-Mond also, und wenn alles ist wie es sein soll, dann steht ihr Mond auch noch auf dem Combine-Mond der Gruppe. Spiegelbild der gemeinsamen Befindlichkeit, nachempfunden und ausgelebt von Georgina Fleur.

Und wenn es noch besser läuft, dann ist sie irgendwann frühmorgens geboren und hat jetzt genau Pluto Opposition Mond (wie auch die Gruppe). Das wäre dann natürlich kaum noch zu toppen und könnte schon in die Dimensionen einer Sarah Knappik oder Giulia Siegel vorstoßen. Allerdings eben nur als momentane Auslösung sprich Überforderung, denn für eine wirkliche Königszicke fehlen ihr die wichtigen Voraussetzungen von Waage- und Skorpionanlage.

Auch Fiona Erdmann wird im Vergleich mit den ehemaligen Nervensägen eher verblassen. Weder ihre Grundanlage (Löwe-Mond und Jungfrau-Sonne) noch ihre Einbindung ins Gruppenchart (okay, der G-Mars steht in Opposition zu ihrem Mond ähnlich wie bei Silva) machen da Hoffnung auf Verschlimmerung. Lediglich ihre Transitauslösungen (siehe auch Der Kandidatencheck - die Aussenseiter) könnten ihr im Kampf und die Z-Krone einen kleinen Vorteil verschaffen. Falls man ihr die Medikamente wegnimmt, mit denen sie ihre angeborene Grundnervosität (Mars Opposition Merkur) dämpft.

Bleibt eigentlich nur noch Claudelle. Der geht die Gruppe insgesamt gehörig auf die Nerven, G-Sonne auf ihrem Stier-Mars und G-Mars auf ihrem Mond. Dauerstrom also, man kommt kaum zur Ruhe und das probate Gegenmittel wäre Flucht in die Offensive. Also Streit vom Zaunbrechen wo es nur geht, jede Dschungelprüfung absolvieren, die einem angeboten wird und immer schön in Bewegung bleiben. Leider ist zu befürchten, dass sie mit ihrer Wassermann – Anlage eher versuchen wird, all ihre Befindlichkeiten rational zu entschärfen oder, falls sie doch einen Fische-Mond hat auf dem gerade Neptun steht, ihr Heil im inneren Rückzug findet.

Sorry Mädels, da müsstet ihr euch schon richtig ins Zeug legen. Wer Dschungelkönigin wird, mag noch offen sein, die Camp-Zicke 2013 heißt Oliver Knöbel.

Bild: Olivia Jones 1, Fotografin: Marina Nolte, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Alle Artikel zu "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" gibts unter der entsprechenden Rubrik: DSCHUNGELCAMP 2013

 

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Sonntag, 19. Mai 2019

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