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Dschungelcamp: Es kann nur Eine geben

Nun ist es also amtlich – Olivia ist nicht nur tough beim Lästern, sondern auch eine echte Dschungelamazone. Ein rothaariger Skorpion mit Bullenkräften, der selbst Georgina´s Krebsmond Flügel verleiht, und einer ganzen Generation sexuell desorientierter Kids endlich einmal ohne Umschweife erklärt, was Sache ist.

Und zudem noch grundehrlich selbst bei Fragen von Stierchen Joey bleibt: „Was ist eigentlich echt an dir?“
Antwort: „Nichts…“

Willkommen in einer perfekten Illusion namens Dschungelcamp und seinen besten Momenten. Denn jede Nation bekommt das Spiegelbild, dass sie verdient. Und wer immer noch glaubt, das alles sei ein niveauloses Spektakel ohne tieferen Sinn, glaubt vermutlich auch noch, daß die Medien unserer Zeit ein Abbild der Wirklichkeit liefern würden und müssten.

Während manch anderen langsam dämmert, daß Realität immer auch eine Frage des Standpunkts und der Perspektive ist. Und wer es versteht, den Fokus so zu lenken, daß nur noch ein bestimmter Eindruck entstehen kann, der schafft neue Wirklichkeiten. Ob in der Politik, im Dschungelcamp oder im Alltagsleben. Allen voran die Medien unserer Zeit und das Camp ist eine Lehrstunde darüber, wie das neptunische Prinzip zusammen mit uranischen Möglichkeiten am Ende neue Weltbilder erschafft.

 

Elf Menschen, die sich aufmachten eine neue Karriere zu starten oder zumindest einige Altlasten abzutragen, werden vor den äußerst bestechlichen Augen der Kameras in Archetypen verwandelt. In Kunstfiguren, deren Image scheinbar durch jedes Wort, jeden Blick und jeden Pups als wahr und endgültig bestätigt wird:
- die bulimische Lästerzicke, die glaubt ein Model zu sein, aber eigentlich Jungfrau ist;
- die verheulte Vatertochter, die sich immer noch nicht befreit hat und ihrer Krebs-Sonne alle Ehre macht;
- die Möchtegern-Zwillings-Diva aus der Provinz, die ihrer Waage-Tochter Konkurrenz machen will;
- die selbstverliebte Bachelor-Torte, die hysterisch durch den Dschungel kreischt (siehe oben);
- der geniale Ex-Knackie, der sich manchmal nicht mehr an den eigenen Namen erinnern kann (was aber nicht am Fische-Merkur liegt);
- der erfolglose Sänger, der sich leer befriedigt hat (was war der doch gleich wieder?);
- die gesichtslose Schöne, die man noch verkuppeln muss (als Wasserman am besten mit sich selbst);
- der überdrehte Tarzan für ganz Arme, ein Möchtegern Brasilianer aus Anatolien (Löwe-Mond lässt grüssen);
- das dröge Walroß mit dem ekligen Gehänge, daß alles und jeden gerne mal antatschen möchte (aber ebenfalls Jungfrau ist).

Last not least - die schrille Drag-Queen mit dem guten Herzen vor allem für das gehirnamputierte Jungtier der Horde, das zwar nicht bis drei zählen kann, aber genau deswegen höchst unterhaltsam ist.
Wer immer sich also besonders über eine der frisch erschaffenen Illusionen aufregt, darf sich am Ende jeder Sendung gerne auch fragen: „Wer bin ich eigentlich und warum so viele?“

Joey hätte seine Frage auch an diese schöne, neue Welt stellen können: „Was ist eigentlich echt an dir?“ Nur die Antwort wäre nicht so ehrlich ausgefallen wie bei Olivia.

Genau deswegen hat sie es verdient schon heute als Dschungelkönigin 2013 gefeiert zu werden. Denn bei aller Professionaltät im Umgang mit dem Medium Fernsehen, die sie auch schon in der Vergangenheit gezeigt hat - Olivia ist ein Mensch wie du und ich, vielleicht etwas schriller, größer und bunter, aber trotzdem immer noch Oliver Knöbel, der auszog, seine eigene Verwirrung über sich selbst und die Welt zum Mittelpunkt seiner Lebensreise zu machen.

Sonne-Neptun Konjunktion im Skorpion eben, mit dem Kommunkationskanal Merkur im Schützen, direkt angeschlossen an die Sendezentrale. Da bewegt einen mehr als nur das Aufblitzen von Wahrnehmung und Interpretation derselben, Welt und Leben ist ein großer Ozean in dem man eigentlich nur verloren gehen kann. Als Person, als Ich, als Oliver. Der ist auch schon lange verschwunden in den Tiefen von etwas, was größer ist als alle Teile zusammen. Ungreifbar, unfassbar, und genau so empfindet man sich selbst.

Und während andere energetische Verbindungen bis zum Schluß nach einer Erklärung oder einer letztendlich gültigen Antwort suchen, kann Neptun-Sonne-Merkur irgendwann loslassen und versinkt einfach in diesem ursprünglichen Sein mit all seinen Facetten und Auswüchsen. Akzeptieren heisst ja nicht mehr, die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen, sondern was immer da aufscheint und entsteht ist genau das womit man sich auseinandersetzt. Wie auch immer man das dann, entsprechend den eigenen Anlagen tut.

Oliver alias Olivia tut das zumindest auf eine sehr unterhaltsame und konsequente Art. Und selbst wenn sie in manchen Momenten droht, wie wir alle komplett in der eigenen Befindlichkeit unterzugehen, bringt sie Neptun irgendwann wieder an den alten Ausgangspunkt zurück. Im Sinne von Artur Rubinstein: „Wenn du das Leben liebst, liebt es auch dich.“ Wer aus eigener Erfahrung weiß, wie sich Transite ala Neptun Quadrat Merkur, Sonne Quadrat Jupiter, Venus Quadrat Uranus, Saturn Quadrat Mars und einiges mehr an Unerquicklichem anfühlen, wenn sie alle gleichzeitig ihre Segnungen über einem ausschütten, der kann nur größten Respekt vor Oliver alias Olivia und ihrem Umgang damit haben.

Und trotzdem, nichts ist echt an ihm und ihr im Sinne von einer Wirklichkeit, die alle anderen überragt. Es ist die Kunst sich an den beständigen Fluß der Veränderung anzupassen, die neptunische Menschen prägt. Ohne jedoch das Wesentliche, das Ur-Menschliche völlig zu verlieren. Die Liebe eben.
Für einen Skorpion mit Skorpion-Venus findet sich die am leichtesten in einem entsprechenden Umfeld. Sei es auf der Reeperbahn, in den Dark Rooms dieser Welt, in den dunklen Ecken der menschlichen Psyche oder eben im Dschungelcamp unter all den verlorenen Seelen, die immer noch hoffen, irgendwie und eines Tages „richtig“ wahrgenommen zu werden. Von allen anderen, damit sie selbst sich endlich auch in einem anderen, besseren Licht sehen können.

Olivia ist ein Kind dieser Zeit, das gelernt hat, mit deren Möglichkeiten zu spielen. Sie zu nutzen und zu einem Bild zu fügen, daß ihr zwar letztendlich genauso wenig entspricht wie jedes andere. Aber ihr und ihm auf dem Weg zur Perfektionierung dieser Persona zumindest genügend Orientierung gibt, um nicht völlig unterzugehen.

Das skorpionische Prinzip mag da extrem hilfreich sein, denn Neptun hin oder her, es bleibt immer noch genügend übrig, über das man sich auch aufregen kann. Eine verlogene Moral zum Beispiel, der man immer wieder gerne den Spiegel vorhält, auch was die eigene Selbstverliebtheit angeht. Aber immer verbunden mit dieser besonderen Art von Humor, die skorpionische Menschen an sich haben, wenn Neptun seine Arbeit machen darf.

Oder wie es Hermann Hesse einmal formulierte: „Aller höhere Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.“

Und Olivia ist nicht ins Camp gekommen um als humorloser Verlierer nach Hause zu fahren. Der Titel einer Dschungelkönigin mag ihr dabei sogar herzlich egal sein, es geht um die Marke Olivia, der sie neuen Glanz verleihen will. Und diese Marke hat eine klare Botschaft – nutze deine Möglichkeiten, statt dich benutzen zu lassen. Und wenn du etwas nicht ändern kannst, dann mach trotzdem das Beste daraus. Oder zumindest einen Witz darüber.

Genau deswegen werden wir sie auch nächstes Jahr wieder sehen, nicht im Camp, sondern oben im Baumhaus. Als legitime Erbin von Dirk Bach, als bunten Paradiesvogel, der manchen Ghostwriter und professionellen Sprücheklopfer arbeitslos machen wird. Die skorpionische Sonne-Neptun Konjunktion Olivia neben der Stier-Sonne in Opposition zum eigenen Neptun Sonja Zietlow.

Die Sprüche werden dann noch etwas schärfer werden, die Farben schriller und der Humor rabenschwarz.

Das Motto wird aber das gleiche sein:

Willkommen im Dschungelcamp,
blick in den Spiegel und erkenne dich selbst.


Alle Artikel zu "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" gibts unter der entsprechenden Rubrik: DSCHUNGELCAMP 2013

Titelbild und Bild von Joey und Olivia: (c) RTL  - Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de

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