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Hustender Batman & Uranus' Corona

Was hat Batman mit SARS zu tun? Genau soviel oder so wenig wie die ungewöhnliche Corona des Planeten Uranus oder seines Mondes Miranda mit den gleichnamigen Viren oder auch den "geflügelten Wesen", also Vampiren. Alles letztlich eine Sache von Feldern, von sich überlagernden Bezügen - denn auch mit denen arbeitet ja der bildhaft-assoziative Zweig der Astrologie. Die Wurzel reicht bis tief hinein in mythologische Zusammenhänge, aus denen auch sternenkundliche Analogien einmal entstanden.

Wenn aktuell immer wieder neue Erkenntnisse über Mutationen im Zusammenhang mit den Corona-Erregern auftauchen (wie jüngst in England) und plötzlich entdeckt wird, dass tatsächlich enge Verwandte der für den Menschen gefährlichen SARS-Spezies ausgerechnet in Fledermäusen besonder häufig wohnen, wird es Zeit für eine Spurensuche. Und die fängt lange vor Batman, dem "humanen Fledermaus"-Archetyp aus dem Comic an. Und führt zu ganz merkwürdigen, astrologischen Querverbindungen mit Blick auf die Geschichte der Entwicklung von Corona-Viren.

Diese Erreger mit vielen unterschiedlichen Gesichtern, die neuerdings jedes Jahr für neue Ängste sorgen, weil sie in Tieren und Menschen vorkommen und offenbar als "Zoonosen" zu Übertragungen und Mutationen zwischen beiden Spezies führen, galten einmal als ganz harmlose Gesellschaft. Der Mensch bekam Erkältungen oder kleinere Darmprobleme, wenn sie ihn auf's Korn nahmen. Seit 2003 aber geht die Angst um vor genetischen Überkreuzungen um, die dann unter Umständen zum lang schon befürchteten Super-Virus führen könnten. Zur Zeit, unter Uranus-Pluto und Neptun im eigenen Zeichen, scheinen die Viren erneut heftiger zu mutieren. Das ist nicht neu. Skorpion- und Wassermann-Herr hatten immer schon mit Seuchen zu tun. Von 12 Erkrankten dieses neuen Corona-Typus starben weltweit immerhin 5 (ARTIKEL ZEIT). Offenbar haben die Viren inzwischen "gelernt", das Abwehr-System regelrecht zu umgehen. Die schnelle Entwicklung der letzten Jahre kam plötzlich, ein Hinweis darauf, dass, wie bei allen Mutationen, die ins fixe Kreuz gehören, astrologisch Uranus beteiligt ist. Aber es gibt noch weitere, spannende Analogien, die einem erst dann ins Auge fallen, wenn man die gesellschaftlichen Mythen der Befreiung vom Tod (Saturn-Uranus-Pluto) in ihrer Historie näher verfolgt. Schon stößt man auf die Vampire und einen Traum, den eine junge Frau namens Stephenie Meyer am 2. Juni 2003 hatte...

Uranus steht seinerzeit gerade noch recht frisch in den Fischen und seitdem in plaktischer Anspannung zum Pluto, der seit einigen Jahren Schütze durchläuft, das Zeichen des ungehinderten Wachstums. Die Mormonin aus Phoenix Arizona träumt, dass ein Mädchen und ein Vampir sich auf einer Waldlichtung unsterblich ineinander verlieben. Eben davon wird Meyers Buch "Twilight oder Bis(s) zum Morgengrauen" später handeln, das in der Zeit des folgenden Uranus-Pluto-Quadrats mit seinen Nachfolgern zum Weltbestseller werden soll und ab da die Träume der sogenannten "Emo"-Jugend prägt. Kids, die zunehmender Virtualität starke, demonstrative Empfindsamkeit entgegensetzen - im Guten wie im Schlechten. Manchmal wirkt dieser neue Drang zur Melancholie und Todesnähe schön, manchmal zu süß, manchmal technisch oder sogar tödlich. Denn eine der neuen Moden dieser Kultur heisst: Ritzen. Man schneidet sich, bis Blut kommt, man lebt - zumindest gedanklich - schwarz-weiß. Man lässt es darauf ankommen, unendlich zu werden. Was früher zu Störungsbildern wie dem Borderline-Syndrom gehörte, wirkt jetzt trendig. Die Zeichen der Zeit hissen ihre Flaggen. Eine neue Blut-Linie im melancholischen Sinne erobert das Bewusstsein.

Fast genau vier Monate vor Meyers Traum passiert aber auch noch etwas anderes, das gut in diese Zeit des Lebens und Sterbens und der Koketterie damit passt. Der Arzt Carlo Urbani, der für die WHO in Hanoi arbeitet, wird zu einem Patienten gerufen, der unter einer ganz neuen Art hoch gefährlicher Infektion leidet. Der Epidemologe erkennt im Frühjahr sofort, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Am 28. Februar trifft er den eigenartigen Kranken, und vermutet und klassifiziert sofort einen überaus neuen Virentyp. SARS ist "geboren", die Krankheit, die seit November 2002 offenbar von einem einzigen Bauern in Süd-China ausging und sich in einer Pandemie mit über 1000 Todesopfern dann von Hongkong aus über die Welt verbreitete. Ein völlig unbekannter Corona-Virus-Typ schien ihr zugrundezuliegen. Urbani, der Mahner, steckt sich sofort an und stirbt einen Monat später selbst an dem mutierten Virus. Die mundane Saturn-Pluto-Opposition nimmt seinen Radix-Jupiter in die Zange, Uranus selbst transitiert scharf seinen Pluto.  

Zwei Ereignisse, die nichts miteinander zu tun haben? Kausal nicht. Keine Ursache-Wirkung.

In den Bilderwelten schon. Es war im Jahr 1680, als Saturn und Pluto aus dem Krebs im Quadrat zu Uranus im Widder standen. Plötzlich kam es in serbischen und slawischen Dörfern zu den allerersten Berichten über Vampire. Sie vervielfachten sich in den nächsten hundert Jahren. Ein famoser Archetyp für Angst, aber auch das Skorpionische (z.B. das Konzept des Todes, der Machtlosigkeit bringt und damit existenzielle Bedrohung wie die Pest in den Jahrhunderten vorher), der heute auch die seuchenhafte Bedrohung durch Krankheiten wie SARS bebildert (rechts das Horoskop der Entdeckung des ersten Patienten durch Dr. Urbani, Mittags-Zeit), kam mit Saturn (dem tatsächlichen Ende des Lebens) und Uranus (den Homunculi, also künstlichen Lebensformen, aber eben auch den Flugwesen) am Himmel in Kontakt. Damals hatten London und Wien gerade "zufällig" schwerste Pest-Ausbrüche hinter sich, die Mutter aller Epidemien, deren Name schlicht Seuche bedeutet. Hier kam es in jenen Jahren seit der ersten Welle des "schwarzen Todes" immer wieder auch zur hoch-infektiösen Lungenpest. Das ist eine der wenigen Todes-Ursachen, die nach letzten Erkenntnissen über denselben Mechanismus akuten Organ-Versagens arbeiten, wie wir sie auch aktuell noch kennen - bei SARS, der Vogel- oder Schweinegrippe. An diesem Punkt schon finden sich erste Überschneidungen von planetarischen Konstellationen mit offenbar virenbedingten Seuchen (übertragen von Tieren) und dem Mythos der fledermaus-ähnlichen Gestalten statt. Ein sofflicher, ursächlicher Zusammenhang (ARTIKEL über Sars-Verwandte in Tieren) wird aber erst viele Jahrhunderte später hergestellt werden.

Schon damals aber wusste man längst, dass Knoblauch, der später auch gegen Vampire verwendet wurde, "dem Husten guttut und das Keuchen stillt" (Macer Floridus, um 1000). Außerdem behandelte man auch die Pest mit Aderlass, also dem Abzapfen von Blut, was ebenfalls an den bald danach blühenden Vampir-Mythos erinnert. Als 1798 Goethes "Braut von Korinth" ihren Geliebten mit ins Grab nimmt und damit der bekannteste frühe, literarische Archetyp aus dem Reich der Toten und Untoten erscheint, laufen Uranus und Pluto in Fische-Jungfrau in die oppositionäre Anspannung hinein. Im Jahr davor beschreibt Herschel erstmals Uranus' Ringe, der aber als Illusion abgetan wird. Der Planet wurde übrigens entdeckt, als die letzten europäischen Pest-Pandemien ausliefen. 1897 erscheint dann bei Saturn-Uranus im Skorpion Bram Stokers (weite Ur-Plu-Konjunktion) Dracula, Vater aller modernen Vampir-Figuren. Wieder kommen auch Corona-Viren-Themen auf - nur das sie damals noch nicht so heißen. Weil man sie erst viel später benennen kann.

Kurz danach nämlich entdeckt Geheimrat Friedrich Loeffler das erste Virus überhaupt in Tieren anhand der Maul-und Klauenseuche. So wird er Mitbegründer der modernen Virologie. Marker Uranus, Pluto und Saturn formen ein Stier-Stellium in seinem Radix. Aber das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte. 1932 stehen Uranus und Pluto im Quadrat im Widder. Der Film Vampyr kommt heraus und man fahndet parallel und ohne Kausalität nach dem Erreger von infektiöser Bronchitis. Synchronizität wird das durch Jung genannt werden. Das erste Corona-Virus, auf dessen Boden später SARS wächst, kann jedoch erst 1937 isoliert werden, als Pluto in den Löwen wechselt. 1939-40, während Saturn in den Stier geht und sich nun dort mit Uranus aufhält und danach eben diesen Löwe-Pluto im Quadrat ansteuert, bricht die Batmanie aus, der Hype um einen Comic-Fledermaus-Mann, der Züge jener Vampirwesen aufweist, die seit einigen hundert Jahren bereits ihr Unwesen in menschlichen Köpfen treiben. 

Als um 1965 die ersten menschlichen Corona-Viren im Reagenzglas angezüchtet werden, stehen Uranus-Pluto diesmal  in Konjunktion in der Jungfrau und Saturn oppositionär. Es erscheinen die Filme Blut für Dracula und Tanz der Vampire. Fast 40 Jahre später kommt es zur oben erwähnten Vampir-Mode über den unerwarteten Erfolg der Bis(s)-Bücher und Filme. 2005, zeitgleich mit deren Erscheinen, finden mehrere Studien in chinesischen Fledermäusen unvermittelt sars-ähnliche Viren-Kolonien. Man wundert sich. Bis jetzt, unter Uranus-Pluto, bestätigt wird, dass es vermutlich wirklich die Nacht-Säuger sind, die hauptsächlich lebende Reservoirs für jene Viren bilden, die auch den Menschen bedrohen. Die Flugwesen selbst tolerieren die Erreger ohne große Krankheitszeichen.

Bis hin zum Tod leiden allerdings menschliche Organismen an den plötzlich aggressiven, einst harmlosen Auslösern. Obwohl die Fledermäuse selbst im Mittel von doppelt so vielen Erregern bewohnt werden, wie Ratten oder Mäuse. Wieso das so ist? Keiner weiß es. Selbst die Wissenschaft nicht. Auch Astrologie kann nur übersetzen, wo die Stränge laufen: Dass Pluto, das Unfertige, durch Uranus, Mutations-Bereitschaft (oder das Aufbrechen der Konzepte) solche Prozesse bebildert. Dass solche Analogien auf eigenartige Wege führen und sich am Ende meist als viel weniger wahnwitzig herausstellen, als man annehmen würde. Das Leben ist eben ein Feld mit endlosen Resonanzen.

Es gibt kein Jetzt. Nur Geist

Uranus' Rolle bei sich wandelnden Infektions-Erregern wird deutlich, wenn man die Marker seines Enntdeckungs-Radix (oben links) ansieht, die immer auch mit den astrologischen Inhalten eines Planeten korrelieren. Ein Skorpion-Ac belegt die existenzielle Wirkung, Herr 10 (saturnbezüglich) ist Sonne in den Fischen, die auch den Bereich von Ansteckungen, Verunreinigungen und schleichenden Krankheiten abdecken. Das Zentralgestirn steht im Quadrat zu sich selbst in Feld 8 und Mars und Saturn, den klassischen Übeltätern im Schützen. Hier ahnt man die "Bösartikeit", die Uranus in seiner Radikalität hin zum Bruch mit dem Gewohnten manchmal an den Tag legt. Es macht seinen Bezug auch zur Mutation der Corona-Viren noch interessanter, wenn man weiß, dass der Planet unter anderem den Ruf als "Seitenspringer" unter den kosmischen Schauspielern wegen seiner ganz ungewöhnlichen, dominant erweiterten Corona hat. Die möglicherweise ähnlich wie die der Viren funktioniert. Mit Saturn zusätzlich heisst Uranus-Pluto aber an sich nichts Lebensschädliches, sondern nur: Dieses System, was sich da verändert, hat handfeste, fühlbare Folgen.

All das muss keineswegs immer gleich aus Tod bestehen. Die Panikmache der sich entwickelnden "Mega-Erreger" gehört deshalb auch in eine kosmische Dauerschleife, ein immerwährendes, frustriertes Schema von Weiterentwicklung der Wesen in Bezug aufeinander, die das menschliche Bewusstsein nur ungern akzeptiert, weil sie das Ego schüttelt (Wassermann als Gegenpol zur Rettung des Subjektiven im Löwen). Wo immer etwas andererseits mutiert, ist das auch ein Anpassungs-Prozess, der "objektiv" aussortiert, was dem Leben an sich nutzt. Das beinhaltet eine gewisse Kühle gegenüber selbstverliebten Interessen. Systeme werden dennoch dabei für- und nicht nur gegeneinander geöffnet. Auch das kann man sich über die Sprache des Kosmos klar machen.

Und am Ende hat die Menschheit als Ganzes all das immer überlebt. Uranus macht nämlich auch den Weg frei, für neue Entwicklung. Nur der Mensch ahnt nicht immer, wofür die gut sein soll. Es steckt ein eigener Rhythmus, eine eigene Ordnung darin. Saturnische Struktur, plutonische Transformation, uranische Veränderung. Womit wir wider am Anfang angekommen wären: Vampirismus heisst auch, dass andere, mikroskopisch kleine Lebewesen von menschlichen Organismen zehren. Es gibt kein Gut oder Schlecht in der Natur. Keine Zeit. Kein hier und heute. Selbst spirituelle Slogans ziehen nicht. Jetzt ist für den Corona-Virus immer. Nur für uns ist der Moment, hier auf Erden, Bedrohung oder Erfüllung. Ob mit Erregern, ob ohne. Wir sind ein Teil dessen, was einfach passiert. Dieses Wissen steckt vielleicht auch in den zahllosen Kids, die sich in den Jahren von Uranus-Pluto so sehr an den alten, unendlichen Geschichten der Vampire, des Lebens nach dem Tod, erzählt auf eine andere, neue, romantische Weise, betrinken. Deren Geheimnis ist letztlich neptunisch: Es gibt kein Jetzt. Nur Geist.       

  

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