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BRD 2015: Heute schon gehackt worden?

Es klang am Anfang wie ein schlechter Scherz – kurz nach der monatlichen Konjunktion von Mond und Uranus meldete der Spiegel eine Hacker-Attacke auf den Deutschen Bundestag. Aber in Zeiten von NSA-Spionage und anderen Netzskandalen, in denen selbst das Abhören der deutschen Kanzlerin durch „befreundete“ Geheimdienste zum politischen Alltag gehört, war die Reaktion darauf eher verhalten.

Mittlerweile zieht der Angriff der bis heute unbekannten Hacker immer weitere Kreise und nach letzten Meldungen muss wohl das gesamte Computernetzwerk des Bundestages neu installiert und aufgesetzt werden. Denn bis heute ist es nicht gelungen, die Trojaner restlos zu entfernen und nach Expertenansicht wird dies wohl in absehbarer Zeit auch nicht gelingen. Die Alternative – über 20 000 Computer samt Soft- und Hardware müssen ausgewechselt werden, die Kosten dafür liegen im mehrstelligen Millionenhöhe.

Wann genau der Angriff erfolgte, ist bis heute ebenfalls nicht klar, auf jeden Fall muss dies einige Tage vor dem ersten Spiegel-Artikel erfolgt sein. Anbieten würde sich dafür aus astro-logischer Sicht die Nacht von Freitag auf Samstag am 08.-09. Mai. Zum Einen deshalb, weil auch da der Mond die alte „Quadrat-Spannung“ zwischen Pluto und Uranus wieder auslöste, diesmal durch die Konjunktion mit Pluto. Was es damit auf sich hat, haben wir bereits in 2013 Aufbruch (2) - Virtuelle Welten ausführlicher beschrieben:


Um es abzukürzen – ein zentraler Punkt 2013 und in den beiden Jahren danach wird sich um die Nutzung des Internets drehen. Bleibt es weiterhin offen, oder findet eine Regulierung statt? Wird es zum Schauplatz einer globalen neuen demokratischen Bewegung oder zum Schauplatz neuer Kriege und Terrorszenarien? Wird es die Grundlage eines neuen politischen Systems, in dem die Vielen unmittelbaren Einfluss auf die Entscheidungen der gewählten Vertreter haben, oder werden die Unmengen an Daten nur benutzt von einigen Wenigen, um noch mehr Kontrolle ausüben zu können?

(Anmerkung: Dieser Artikel entstand noch vor den Enthüllungen von Edward Snowden und allem was danach ans Licht kam…)

Mittlerweile ist der Cyber-War schon fast Alltag geworden, es wird ausspioniert was gerade geht und die Grenzen zwischen Freund und Feind sind längst aufgelöst. Manche Staaten wie Amerika, China und Russland haben sich darauf schon länger eingestellt und agieren jetzt entsprechend dominant in den virtuellen Welten, andere wie Deutschland haben die Signale zwar irgendwie gehört, aber offensichtlich nicht richtig interpretiert. Zwar nahm am 01. April 2011 das Nationale Cyber-Abwehrzentrum in Bonn seine Arbeit auf, allerdings nur mit zehn (!) festen Mitarbeitern. Daran hat sich bis heute nichts geändert und wenn wundert es unter diesen Umständen, dass Deutschland und seine Datennetze mittlerweile im Ausland fast so beliebt sind, wie deutsche Autobahnen. Man kommt überall relativ ungehindert in maximaler Geschwindigkeit hin, Sightseeing im BDW (BundesDeutschenWEB) je nach Daten- und Informationsbedarf scheint für Hackern mittlerweile weltweit äußerst erfreulich zu sein . Ja, sogar Kraft- und Wasserwerke werden hierzulande teilweise noch mit uralter Software betrieben, die selbst von Script-Kiddies leicht zu hacken ist.

Das nun ausgerechnet der Deutsche Bundestag Ziel solcher Attacken war, liegt auch ein wenig an seiner Einbettung in die aktuellen Zeitflüsse. Denn egal ob man seine 1. Sitzung am 7. September 1949 (damals noch in Bonn) als Bezugspunkt nimmt, oder die 1. Sitzung im Neuen Reichstag am 19. April 1999, überall zeigt sich eine Betonung der Achse Schütze-Zwilling und Jungfrau-Fische. Genau dort wo sich demnächst das neue „große Quadrat“ von Saturn, Jupiter und Neptun manifestieren wird, zeigen sich eben auch Lücken und Versäumnisse zuerst. Und um wieviel gefährdeter sind dann wohl erst alle privaten Computer, Handys und Tablets, oder die Netzwerke kleinerer, mittelständischer Unternehmen in diesem Land.

Aber es ist zu befürchten, dass wieder kein Ruck durch die Gemeinschaft der Internet-Nutzer gehen wird, und man die neuesten Erkenntnisse und Enthüllungen mit ähnlich stoischer Gelassenheit hinnimmt, wie die Enthüllungen von Edward Snowden.

Hauptsache, das eigene Handy geht noch, man kann die neuesten Likes für die eigenen Facebook-Einträge von überall her abrufen und ist rund um die Uhr erreichbar.

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