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Der Schönling und das Biest

PKMerTruTitelHeute war es endlich soweit: der nette Mann mit der Schmalztolle aus den 50ern, der so gerne Mauern bauen möchte, trifft auf das irre Biest aus Europa, welches durch den Einsturz einer Mauer zur mächtigsten Frau der Welt wurde. Für „The Donald“ eigentlich der pure Albtraum, denn Angela Merkel ist weder durch Lobhudeleien zu bestechen, noch durch Beleidigungen und Kritik zu provozieren. Und sie ist auch noch eine Frau, der man nicht so einfach mal an die…., aber lassen wir das lieber.

Trotz allem wird das auf jeden Fall eine sehr leidenschaftliche Beziehung zwischen den beiden werden, etwas, dass man ansonsten eigentlich nur aus klassischen Drama-Inszenierungen kennt und das sich im gemeinsamen Composit von Kanzlerin und Präsident als eine exakte Venus-Pluto Konjunktion zeigt. Dazu dann noch eine Sonne-Uranus-Merkur Konjunktion im Krebs und Mars im ersten Haus.

Wow.

Wer möchte da nicht ein NSA-Abhörspezialist sein, der das Smart-TV von Trump als Empfänger nutzen kann, um heimlich die Gespräche der beiden mitzuhören, wenn der Rest der Welt draußen bleiben muss.

CompMerkelTrumpUnd nun also das erste Zusammentreffen im wirklichen Leben, das ja schon ganz typisch begann. Als die Kanzlerin am Dienstag schon im Flugzeug saß, um dann von Donald wieder freundlich ausgeladen zu werden, weil es in Washington gerade heftigst schneite.

Dann sollte die Pressekonferenz heute um 18:20 Uhr unserer Zeit stattfinden, mittlerweile ist fast eine halbe Stunde vergangen und noch niemand aufgetaucht. Wundert das jemand unter dem fast exakten Quadrat zwischen Sonne und Saturn?

Allerdings, Frau Merkel hat heute auch ein exaktes Trigon vom aktuellen Neptun zu ihrem Radix-Jupiter, während Trump sich über ein genaues Sextil von Uranus zu seiner Sonne freuen darf. Sollte es da vielleicht eine Überraschung geben, schafft es das Biest etwa dem Schönling klar zu machen, dass Präsident sein mehr braucht als nur ein paar nette Slogans und große Gesten? Erste Bilder von der großen Runde deuteten darauf hin, da sah man die Kanzlerin bestens gelaunt (wen wunderts unter Neptun Trigon Jupiter) neben Darling Ivanka Trump sitzen, während der Präsident eher unbeholfen versuchte, jeden Augenkontakt mit dem „Biest from the East“ zu vermeiden.

Und dann kam sie doch, die Pressekonferenz.

Und ja, wenn man sich vom oberflächlichen Gerede der beiden Staatsoberhäupter über fairen Handel, gleiche Lasten usw usw täuschen lässt, dann war alles wie immer. Aber wer Merkel kennt, weiß dass sie selten bis nie vergisst und verzeiht, wenn jemand schlecht über sie redet.

Und siehe da, während die amerikanischen, ausgewählten Journalisten brav nach Obama Care und anderen Dingen fragten, die Donald Trump gerne nutzte, um seine altbekannten Parolen abzulassen, stellten die beiden deutschen Journalisten genau die Fragen, die amerikanische Kollegen besser nicht bei solchen Pressekonferenzen mehr ansprechen, wenn sie nicht generell ausgeschlossen werden wollen.

PKMerTruChartWas denn mit dem Isolationismus wäre, wieso Trump Probleme mit der Meinungsvielfalt der Presse habe und immer nur von Fake News reden würde und ob ihm denn nicht ab und zu auch ein paar seiner Tweets leid tun würden…

Die Rache des “Biest from the East”. Selbst bleibt man freundlich und höflich, sozusagen unangreifbar, aber man lässt über ausgewählte Pressevertreter Fragen zu, die den Präsidenten in seinem eigenen Haus zumindest heftig schlucken lassen.

Und siehe da, im Angesicht der deutschen Kanzlerin, hatte der böse Wolf plötzlich Kreide gefressen und verhielt sich schon fast Merkel-like diplomatisch, in dem er entweder gar nicht oder nur sehr kurz auf unangenehme Fragen antwortete. Ja, er versuchte am Ende sogar einen Witz anlässlich der aktuellen, dipomatischen Krise mit England zu machen (was ebenfalls von einem der beiden deutschen Journalisten thematisiert wurde), der aber ziemlich nach hinten los ging.

Und nun sitzt Venus-Pluto beim gemeinsamen Mittagessen und man möchte so gerne wissen, was sich Angela Merkel noch alles an kleinen, aber feinen Gemeinheiten ausgedacht hat, um Herrn Trump spüren zu lassen, dass er auf der politischen Bühne der „Apprentice“ ist und in Zukunft etwas vorsichtiger sein sollte.

Wenn er vermeiden möchte, dass er demnächst die berühmt-berüchtigten Worte hören muss, die er früher in seiner TV-Show immer anderen an den Kopf geschmissen hat:

„You´re fired…“

Titelbild: Trump - By DonkeyHotey (Donald Trump- Caricature) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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