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Das Omen: Im Reich der Finsternisse

Dies war wieder eine ganz besondere Nacht: Wenn der Dunkelmond, normalerweise in seiner Schatten-Phase unsichtbar, sich nah den Mondknoten zwischen Erde und Sonne schiebt, bestimmt er plötzlich das kosmische Geschehen überaus  augenfällig. Er schwärzt die Sonne. Solche Finsternisse galten auch astrologisch klassisch als Omen. In ihrem Umfeld wurden Ereignisse aus dem Reich des Bösen genauso vermutet, wie plötzliche Umschwünge in langwierigen Prozessen, Natur-Katastrophen oder kriegerische Wendungen. Und oft stimmte das sogar. Zufall?

Die heutige Finsternis (Grafik links aus Astro-Wiki) war ringförmig und über Deutschland nicht zu sehen. Dafür rasteten in Asien und Teilen der USA Mensch- und Tierwelt einmal mehr aus, als die Sonne zum Feuerkranz um den schwarzen Mond wurde. Was ist nun dran am Phänomen der Finsternisse? Sind sie astrologisch auswertbar oder nicht?

Um das herauszufinden, bietet sich eine Himmels-Erscheinung an, die im August 1999 nicht nur zu immensen Unken-Rufen, sondern auch einem Run auf Finsternis-Brillen führte. Die totale Eklipse dieser Ära, die kurz vorm Jahrtausend-Wechsel über Mitteleuropa stand und nach 1887 als vorerst letzte vor 2081 für zwei Minuten den Tag zur Nacht machte. Astrologisch ein weites Übungsfeld, um Auswirkungen und Reichweiten zu analysieren. Um ihre Effekte für bestimmte Länder, aber auch die Wirkung auf das persönliche Chart auszulesen, konnte man ihre bogensekunden-genaue Kumulation auf die jeweiligen Hauptstädte, bzw. den eigenen Wohnort berechnen.

Beim Jahrhundert-Ereignis zeigte sich damals in Berlin ein fixes Achsenkreuz von 18 Löwe-Wassermann und 4,5 Skorpion, wobei Sonne-Mond in der Himmelsmitte standen. Besonders machte diese Finsternis aber auch die Besetzung von Mars, Uranus und Saturn in den nächsten Fix-Zeichen ab Löwe, in eigenartiger Genauigkeit. Das große Quadrat, das so entstand, wies auf beträchtlichen Druck, Spannungen und Konflikte hin. Außerdem jedoch auch auf großen Machtzuwachs, immense Bdeutung und Selbstbespiegelung der Hauptstadt. Und so kam es dann auch. Wenn man das Geburts-Hororskop dieser Finsternis nun ganz speziell auf Deutschlands Radix und seine prominenten Köpfe bezieht, zeigen sich faszinierende Genauigkeiten:

- Für die BRD zeichnet die damalige Sonnen-Finsternis extreme Wechselprozesse: Die gesamte fixe Figur betrifft den deutschen Mars in 4 am Stier-MC (als alter Herr 10), der auch für den Wohlstand und die Abgrenzung gegenüber anderen Staaten, sowie die deutschen Altlasten zuständig ist.

- Angela Merkel, die 2005 Kanzlerin wird, hat eine Saturn-Lilith-Konjunktion auf dem AC der Finsternis und deren Jupiter-DC-Konjunktion in Opposition dazu. Jupiter-Saturn bezeichnet die neuen Könige. Ihr Mond als Sonnenherr (was zusätzlich die Wichtigkeit der SoFi für sie belegt) wird fast exakt von Uranus (als Herr am Finsternis-IC) angetroffen. Ein radikaler Wechsel deutet sich hier an.

- Gerhard Schröder, der 1998 als Kanzler kommt und mit Merkel geht, findet Aufstieg und Fall in dem Himmelsereignis nachgezeichnet: Sonne-Mond-MC berühren sein MC und Jupiter, die mundanen, fixen Planeten quadrieren die Konstellation, SoFi-Jupiter sitzt auf seinem Merkur.

- Christian Wulff hat einen Neptun, der für so viel Ärger sorgte. Der steht exakt am AC der SoFi. Man weiß nicht, wie einem geschieht. Die Venus-Mars-Uranus-Konjunktion im Löwen sitzt außerdem im Orbis der Hauptkonstellation und angespannt zu deren Konfliktwinkeln.

- Joachim Gauck setzt das Ereignis den Saturn auf den Uranus und steht selbst mit anhängendem Quadrat-Gepäck in Spannung dazu. Aber Gauck teilt mit der Finsternis, die in sein 10. Haus fällt, dann eben auch die Achsen und hat damit das Zeit-Signum im eigenen Horoskop gespiegelt.

Auffällig war, dass im direkten Gefolge der Finsternis 1999 Erdbeben und andere Katastrophen auftraten - eben nicht nur in Mitteleuropa, sondern weltweit. Bei den Ereignissen rund um das WTC sitzt die SoFi außerdem genau auf der Venus als AC-Herrscherin und heliozentrisch SoFi-Mars exakt in Opposition zum Jupiter. Der Tsunami 2004 zeigt heliozentrisch exakt SoFi-Uranus auf Neptun, Jupiter Quadrat Saturn, Merkur Opposition Jupiter. Hier ist die Genauigkeit beeindruckend.

Auch im außereuropäischen Ausland zeigt sich, dass die Heads der Welt in den Einflussbereich der Finsternis stark eingebunden sind. Am Beispiel des amtierenden und letzten amerikanischen Präsidenten wird das besonders deutlich:

George Bush Junior über Aszendent, Pluto-Merkur und Venus im Löwen, die sowohl von der Finsternis-Figurine, als auch von dem großen Quadrat betroffen sind und in deren Spannung geraten. Heliozentrisch zeigt sich ein enges Saturn-Pluto-Quadrat. 

Barack Obama ist ein ebenso klarer Fall von Verbindung: Bei ihm trifft Sonne-Mond genau den Deszendenten. Heliozentrisch sitzt der Neptun der SoFi exakt auf seinem Jupiter.

Das interessante an der ring-förmigen Sonnen-Finsternis von heute Nacht ist - obgleich hierzulande unsichtbar - ihr "deutscher" Bezug zur großen, 13 Jahre älteren Schwester. Der Aszendent für Berlin steht fast genau am Uranus der damaligen Finsternis. Lilith auf ihrem Saturn und heliozentrisch Uranus in nicht mal einem Grad Abstand zum damaligen Merkur als Herr 8 und 11. Er verweist schon auf das aktuelle Uranus-Pluto-Quadrat.

Die Änderungen, die eben jenes bereits ahnen lässt, werden über den Vergleich der Finsternisse noch einmal astrologisch bestätigt. Geld-Angelegenheiten (Pluto ist neben seiner Signifikanz als stattlicher Macht-Faktor - im Steinbock - auch Anzeiger für das "Geld der anderen") und die Frage sozialer Gerechtigkeit, die gegen einander stehen, werden vom damaligen Finsternis-Merkur deutlich betont, wenn er nun über Uranus angetriggert wird.

Was die Finsternisse im individuellen Chart zu bedeuten haben, entdeckt man am besten, wenn man die große Finsternis von 1999 auf das eigene Radix legt und den Einfluss der Achsen und des Spannungs-Quadrats darin ausdifferenziert. Der Vorteil an Metagnose ist nun mal, dass man die eigene Geschichte schlicht rückwärts besser buchstabieren kann als vorwärts. Und sich darum gut nachvollziehen lässt, wie sich bereits geschehene Ereignisse über die Synastrie der SoFi mit dem individuellen Chart ausgewirkt haben.

Erfahrungsgemäß ist es so, dass sich tatsächlich bei sehr genauen Bezügen der Wohnort-Achsen oder Finsternis-Konstellationen zu persönlichen Faktoren auch sehr klar Bezüglichkeiten zu den betreffenden Themengebieten zeigen. Dabei sollte man die "Ansagen" solcher kosmischen Events nie überbewerten. Ein "Omen", im mittelalterlichen Sinn, sind sie einfach nicht. Wohl aber eine Art Fingerzeig, der wie ein astrologischer Laser bestimmte Themen für das Bewusstsein aktivieren und vor allem ins Licht der Konfrontation, der Arbeit am Selbst, rücken kann.

Wenn eine Eklipse wie die von 1999 über Planeten- oder Achs-Kontakte eine dominante Einbindung in die persönliche - geographische - Zeitqualität zeigt, ist auch nicht zu unterschätzen, dass spätere Transite zu diesen Punkten wirklich bedeutsam werden können. Bedeutsamer jedenfalls, als wenn der Fokus Finsternis nicht auf diesen speziellen Überlauf hingewiesen hat. Die Analyse folgt dann frei nach dem Motto: Die Sonnen-Finsternis ist der astrologische Stunden-Zeiger, der Transit der Langsam-Läufer der Minuten-Zeiger, der bestimmte Konstellationen und damit Entwicklungen aus dem Untergrund holt und in ein ganz besonderes Licht setzt.

Wichtig dabei: Für alle Angelegenheiten, die Sonnen-Finsternisse betreffen, bietet es sich besonders an, auf den Mond als "Brille" der Wahrnehmung mehr zu achten, als auf das sonst so bedeutsame Zentralgestirn. Sonnen-Angelegenheiten treten bei Berührung durch das Chart der Eklipsen vor einer emotionalen Wahrnehmung von inneren oder äußeren Ereignissen und Prozessen in den Hintergrund. Die Sicht wird einerseits verdunkelt und gerät andererseits nah an die oft so ausschlaggebenden Bereiche des Seelischen, die wiederum stark wirksam sein können. Im Netz der Gefühle, das bei Kontakten mit Finsternis-Geschehen sehr oft unerwartet heftige Wandlungen durchmacht. 

Bilder: Astro-Wiki + (bearbeitet) sgbeer via Wikimedia Commons 

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Montag, 18. November 2019

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