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Griechenland: Aus die Maus

Sparmobil Euroland gescheitert

Morgen fliegt Griechenland aus der EURO. Es sei denn, es geschieht ein Wunder und die Griechen besiegen Russland. Fußballtechnisch gesehen.

Politisch kommt das „Ende der EURO-Zugehörigkeit“ höchstwahrscheinlich einen Tag später. Am Sonntag finden die nächsten Parlamentswahlen im Mutterland der Demokratie statt und wer geglaubt hatte, dass die griechischen Wähler jetzt endlich wieder vernünftig werden, der wird eines Besseren belehrt werden. Sie werden anders wählen als beim letzten Mal, vielleicht noch konsequenter in eine Richtung, die dem Rest Europas nicht gefallen wird. Aber wer will es ihnen verdenken. Denn das, was von außen als die Rettung des Landes propagiert wird, führt bei den Menschen zu einem Verlust an Lebensqualität, die selbst die Sparzwerge der EU, wir Deutsche, nicht widerstandslos hinnehmen würden. Die Arroganz derer, die von den wirtschaftlichen Vorteilen der EU immer bestens profitieren, gegenüber denen, die nicht zu den Exportweltmeistern gehören, ist kaum noch zu überbieten. Und während die „armen“ Banken schon wieder Schlange an den Druckmaschinen der Notenbanken stehen, sollen knapp 11 Millionen Griechen zumindest einen Teil dieser Zeche zahlen.

Die Schere kommt - Uranus und Pluto

Uranus Quadrat Pluto wird am 24. Juni exakt, Jupiter Quadrat Neptun einen Tag später. Und Griechenland passt als scheinbarer Auslöser mit seinem Landeschart von 1830 wunderbar ins Konzept. Der Radix Jupiter ist von Pluto besetzt, der Radix-Pluto von Uranus. Und die Sonne-Saturn Opposition zeigt auf, warum die Idee von „Sparen hilft bewahren“ sich so konsequent an Griechenland fest macht. Aber letztendlich ist das alles ein grandioses Spiegelgefecht, mit dem wirklicher Umbruch und wirkliche Veränderung verhindert werden soll. Griechenland darf anscheinend ruhig noch mehr ins Chaos stürzen, damit es für alle anderen (die vielleicht langsam auch auf den Gedanken kommen, dass etwas grundsätzlich faul ist an unserem Wirtschaftssystem), ein abschreckendes Mahnmal wird, und aufzeigt wohin solche Aufmüpfigkeit führt. Aber dazu braucht es am Sonntag auch ein entsprechendes Wahlergebnis mit geeigneten Protagonisten. Ein Blick auf die Spitzenkandidaten der vier größten Parteien sollte da Klarheit schaffen.

 

Die Konservativen

Die Nea Demokratia unter Andonis Samaras ist genau genommen, die Verursacherin des ganzen Spektakels. Als es nämlich Ende letzten Jahres darum ging, die EU-Forderungen umzusetzen, verweigerte sie ihre Zusammenarbeit mit dem damaligen Ministerpräsidenten, was letztendlich zu Neuwahlen führte. Nun könnte die Rechnung zumindest zum Teil aufgehen. Denn anders als noch vor einigen Wochen steht zumindest Jupiter jetzt Anfang Zwilling und somit direkt auf der Sonne-Mars Konjunktion von Samaras. Zwar wird er dadurch auch zum Träger des kommenden Quadrats zwischen Neptun und Jupiter, aber zumindest könnte er diesmal wieder ein wenig Boden gut machen.

Als Person ist er aber denkbar ungeeignet, Griechenland aus der Krise zu führen.  Im Radix finden wir ein Mond-Jupiter Quadrat auf Griechenlands Jupiter-Pluto Aspekt. Was Samaras für sich nicht auflösen kann, wird er auch nicht stellvertretend für andere tun können. Unter seiner Führung würde das Problem nur verschleppt werden, solange bis es sich an seiner Person festgesetzt hat. Und er scheitern wird.
Zudem steht T-Uranus im Quadrat zu seiner Venus-Uranus Konjunktion, die jetzt notwendigen Veränderungen schmecken ihm also gar nicht.

Die Alt-Sozialisten

Die „Panellinio Sosialistiko Kinima“ hat den härtesten Absturz bei den letzten Wahlen im Mai erlebt. Von einstmals 44% auf 13% abgerutscht, führt sie im Moment nur noch ein Nischendasein in der griechischen Parteienlandschaft. Aber auch sie wird aller Voraussicht nach am Sonntag wieder zulegen können. Evangelos Venizelos ist ein Prototyp der alten Politiker-Garde. Sonne und Mond im Steinbock weisen ihn als Strategen und Taktiker aus, der weiß wie Politik langfristig „geht“. Pech für ihn, dass das Uranus-Pluto Dilemma genau auf seiner Radix-Sonne stattfindet. Auch er also ein Ereignisträger der Krise, auch er aufgefordert seine persönlichen, energetischen Hausaufgaben zu machen und die Anforderungen der Zeit an ihn, nicht auf dem Rücken seines Landes auszuleben. Bisher leider ohne sichtbaren Erfolg.
Auch von ihm ist also nichts zu erwarten, was die Griechen auch nur einen „Euro“ weiter bringen würde. Und selbst wenn sich seine Partei am Sonntag wieder leicht erholen sollte, wird eine Regierung unter seiner Führung nicht lange Bestand haben.

Der Hoffnungsträger

Alexis Tsipras ist der Strahlemann der neuen griechischen Heldensaga. Von Null auf Platz zwei bei den Mai-Wahlen durchgestartet, erwartet nun die ganze Welt seinen Erdrutschsieg. Und als Hoffnungsträger bietet er sich allen Enttäuschten mit seinen Radix-Komponenten förmlich an. Die Löwe-Sonne vermittelt Souveränität und Unabhängigkeit, sein Jupiter in den Fischen verkündet Ideale, die zum neptunischen Zeitgeist passen und seine Mond-Neptun Konjunktion im Schützen weist ihn als jemand aus, der tatsächlich soziale Gerechtigkeit empfinden kann, und nicht nur auf einer oberflächlichen Ebene. Als Person also bestens geeignet, dem Land zumindest wieder etwas Stolz und Hoffnung zurück zugeben.

Dumm nur, dass ausgerechnet seine Venus-Saturn Konjunktion im Krebs auch ins Raster von Uranus-Pluto fällt. Noch dümmer, dass er damit eigentlich der beste aller griechischen Sparkommissare wäre, denn mit Saturn-Venus liegt einem die Selbstbeschränkung eigentlich im Blut. Merkur dabei noch angeschlossen, kann auch clevere Wege finden, um notwendige Einschnitte sozialverträglich umzusetzen.
Er müsste also von seinem kategorischen Nein zu jedem Sparkonzept abgehen, zumindest eigene Alternativen dafür finden, dann wäre er sicher für alle Beteiligten die ideale Wahl. Ob er aber tatsächlich mit seinem Interessenbündnis „Synaspismos Rizospastikis Aristeras“ so zulegen kann, dass er kaum noch auf andere angewiesen ist, bleibt sehr fraglich. Auch wenn die aktuellen Umfragen dies vermitteln.

Die Anderen

Denn die Kommunisten unter Aleka Papariga werden nicht in dem Maße zulegen können, wie andere Parteien. Somit fällt ein wichtiger Bündnispartner für Tsipras aus.

Dagegen können sich die Rechtspopulisten um Panagiotis „Panos“ Kammenos von ANEL wiederum auf Zuwachs freuen. Schon im Mai waren sie die zweistärksten Gewinner und dank dem Zulauf von T-Jupiter auf Radix-Jupiter von Kammenos könnte sich das auch wiederholen. Und auf eine seltsam bizarre Art könnte die ANEL auch zum Königsmacher werden. Denn Kammenos ist nun die wahrhafte Verkörperung des griechischen Zeitdilemmas. In seinem Radix finden wir Jupiter im Zwilling, Quadrat zu Pluto-Uranus-Mars in der Jungfrau. Ihm kommt der aktuelle Pluto also trigonal entgegen und damit könnte er einen Teil seiner Vorstellungen durchaus in eine Regierung einbringen. Allerdings – auch hier würde die Jupiter-Pracht nicht allzu lange währen, denn was jetzt vielleicht zu einem Zuwachs führt, schafft schon ein paar Wochen später Probleme in der Umsetzung. Und auch Neptun schickt sich ja an, etwas später zwar, aber dann umso nachhaltiger, Kammenos Erfolgskonzepte durch Opposition und Quadrat zu seinen Radix-Komponenten aufzulösen.

Fazit: Auch nach dieser Wahl wird nichts wirklich eindeutig und klar sein. Die beiden großen Blöcke in Griechenland (Konservative und Sozialisten) werden auf Augenhöhe verweilen, und wer immer seinen Platz im Regierungssessel einnehmen möchte, wird Kompromisse mit anderen finden müssen.
Vielleicht kommt es ja auf europäischer Ebene zur Löwen-Allianz zwischen  Hollande und Tsirpas, ein weiterer Schritt in die Umgestaltung der europäischen Idee. Das wäre ein gefundenes Fressen für die Banken, die sich dann an Mutters Geldtöpfen wehleidig wieder die ach so leeren Bäuche vollschlagen werden, aber für alle anderen vielleicht auch ein Schritt in eine bessere und sozialere Vision von den zukünftigen „Vereinigten Staaten von Europa“.

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Montag, 18. November 2019

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