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Heiter weiter - Mars goes Waage

Endlich. Nach 235 Tagen hat Mars, der Funkenträger und Initiator aller Neuanfänge, seine Jungfrau verlassen. Seine deshalb, weil er in den letzten Jahren wohl nirgends solange geblieben ist, wie hier. Und seit heute, 14:31h (MESZ) steht er am Beginn des nächsten  Abschnitts, seinem Exilzeichen Waage. Ein kurzer Besuch, verglichen mit dem letzten, in knapp 51Tagen wandert er schon in sein altes Domizil Skorpion weiter.

Trotzdem lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen dieses Durchlaufs, denn schon in Kürze dürfte ihm wieder die Rolle des Zündlers und Feuerlegers zufallen. Dann nämlich, wenn er das Quadrat zwischen Uranus und Pluto schließt.

Nichts liegt natürlich näher als jetzt die alten Weisheiten aus der Mottenkiste zu holen und ein paar nette Dinge über das zu schreiben, was mit einem Mars in der Waage seit alters her konnotiert wird. Wer Spaß daran hat, wird sicher auf den einschlägigen Seiten im Netz fündig werden. Aber man kann es ja, mit den heutigen Mitteln auch etwas differenzierter versuchen.

Drin ist, was drauf steht

Was aber wahr bleibt: Mars in der Waage zieht den kollektiven Fokus allgemein mehr auf das Äußere, fremde Gegenüber. Aktivitäten und Handlungen beziehen sich jetzt mehr auf das oder die Anderen, richten sich dementsprechend aus. Das ist prima für alle Beziehungsbelange, die einen neuen Impuls brauchen, im privaten Bereich genauso wie im öffentlichen Leben. Aber wie das dieser Energie nun mal zu Eigen ist - es geht nicht ganz ohne Reibung ab. Denn Reibung erzeugt erst die Energie, die gebraucht wird, um vorwärts zu kommen.

Wenn das dann zu hitzig verläuft und in Streits und Endloskontroversen endet, liegt das weniger an Mars selbst, als an den natürlichen Widerständen. Saturn /Steinbock achtet sorgsam darauf, dass alle Neuerungen und Impulse in bestehende Maßstäbe integriert werden, Mond / Krebs möchte daran auch emotional angebunden bleiben (im Zweifelsfall auch über destruktive Empfindungen) und die eigenen Wurzeln nicht aufgeben müssen, während Venus / Waage in diesen Prozessen auch permanente Anpassung an die Umstände einfordert. Wird all das zu viel, behindert das den natürlichen Mars-Ausdruck zu stark, kommt es erst zu einer Bewegungsstarre. Um die dadurch aufgestaute Energie schließlich in einem lauten Knall zu entladen.
Und auch wenn Mars in der Waage als geschwächt gilt, es ist trotz allem ein Kardinalzeichen, dass er jetzt als Bühne benutzt. Es wird also Bewegung und Veränderung geben.

 

Die ganze Welt als Bühne

Möchte man einen globalen Ausblick auf die nächsten 6 Wochen bekommen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Zum einen zeigt das Chart selbst schon einige Besonderheiten, die erste Hinweise geben können.

Allen voran die fast exakte Mond-Pluto Konjunktion im Quadrat zu Uranus. Die Achse des Umbruchs wird also jetzt nochmal rot markiert, und Mond meint: wir alle sind betroffen. Betrachtet man die Dispositorenketten wird das nochmals unterstützt. Fast alle Grundenergien sind involviert, egal an welchem Ende man die Reise beginnt, zumindest die Signaturen von Sonne, Mond, Merkur, Venus und Saturn finden sich immer wieder.

Wichtig auch – wie schon beim letzten Übergang in die Jungfrau, haben wir wiederum auch Vollmond. Das gesamte Chart ist also spannungsgeladen, es geht um Umsetzung, Handeln und Ausdruck, aber auch um Gegensätze und Kontroversen. Glücklicherweise liegt die Lösung dafür aber auch schon in der Grundanlage.

Mars steht im Trigon zu Jupiter, es gibt also Hoffnung auf neue Wendungen und Lösungen, die bisher noch nicht wahrgenommen wurden. Venus, Herrscherin der Waage, steht zudem im Sextil zu Uranus und Merkur, auch das ein Hinweis darauf, dass neues Denken und Kommunikation zu einer Harmonisierung der Gegensätze führen können. Trotzdem bleibt das große Quadrat zwischen Mond-Pluto, Uranus und Sonne bestimmend, denn Mars wird sich schon in den nächsten beiden Wochen in diese Spannung energetisch „einklinken“.

Astrogeographische Zeitknoten

Das Übergangschart hat einen zwar einen globalisierten Zeitpunkt (12:31 UT), je nach Stand- und Aufenthaltsort ergibt sich aber eine komplett andere Hausbesetzung durch die einzelnen Planeten. Über die Astrogeographie ist es heute möglich, einfach und schnell heraus zu finden, welche Orte in den kommenden Wochen (zumindest was alle Mars-Themen anbelangt) eine besondere Bedeutung bekommen könnten. Interessant sind dabei vor allem die Orte, an denen sich wichtige Planeten an den Achsen (AC-DC, MC-IC) befinden, wenn für den Übergangszeitpunkt ein lokales Radix erstellt werden würde. Unter all denen sind wiederum diejenigen besonders auffällig, in deren Charts sich gleich mehrere Planeten an verschiedenen Achsen wieder finden. Sie können quasi zu Schnittstellen der globalen Entwicklung werden, was sich aber nicht immer unbedingt auch in einem entsprechenden Medienecho niederschlagen muss.

Der Blick zurück

Zum Vergleich - beim Jungfrau-Wechsel waren folgende Orte besonders gekennzeichnet:
China (durch Sonne am MC und Mond am IC), Syrien (durch Sonne am AC, Mond am DC und Mars am MC), Europa (vor allem Deutschland) durch Saturn am AC. Und als kleiner Gag nebenbei – in Polen und der Ukraine stand Jupiter am DC.

Planeten am AC und MC deuten meist auf eine initiative Rolle dieser Region hin, es sind oft die Regionen, von denen etwas ausgeht, an denen sich Ereignisse auch konkret zeigen können (MC). Planeten am DC zeigen eher auf, dass dort etwas passiert, was außerhalb des Zugriffs der betreffenden Region liegt. Der IC symbolisiert oftmals Entwicklungen, die nur die Region selbst betreffen (zB Naturkatastrophen etc.). Oder man agiert eher im Hintergrund, ist aber trotzdem an bestimmten Entwicklungen beteiligt.

Bestes Beispiel dafür sind die syrischen und amerikanischen Auslösungen. In Syrien steht die Sonne am AC (es passiert also tatsächlich hier und das Land selbst ist im Fokus), der Mond am DC (man ist beeinflusst durch die Meinungen und Stimmungen anderer) und der Mars am MC (das eigentliche Geschehen, in diesem Fall der Krieg).  In den USA steht Mars am AC (das Land ist diesbezüglich aktiv), Mond am MC (die Stimmung kommt aus dieser Region und wird hier zum Ausdruck gebracht) und Sonne am IC (man selbst bleibt aber im Hintergrund, agiert aus dem Verborgenen).

Ein anderes Beispiel: In Deutschland stand Saturn am AC. Das Land wird also maßstäblich, erscheint aber saturnisch (Sparkurs, zu dominant, zu bestimmend) und erfährt dadurch auch Ablehnung (bis hin zum Scheitern).


Der Blick nach vorn

Überträgt man dieses Schema, fällt zu allererst die Verlagerung von Sonne-MC nach Europa auf.  Vor allem England befindet sich im Schnittpunkt dreier Auslösungslinien (Sonne-MC, Mond/Pluto-IC und Uranus-DC), aber auch Spanien (Sonne-MC).

Einen spiegelverkehrten Knotenpunkt finden wir in Neuseeland. Dort steht Sonne am IC, Mond/Pluto am MC und Uranus am AC. Plötzliche Erschütterungen, die nur das Land selbst betreffen, aber eine breite Öffentlichkeit schaffen?
Chinas Bedeutung wird jetzt lokal „verrückt“, und zwar in die Region Tibet mit ihrer Hauptstadt Lhasa (Sonne-DS, Mond/Pluto-AS, Saturn-MC). Ein möglicher Hinweis darauf, dass es im besetzten Tibet neue Aufstände gibt, die China mit aller Härte unterdrückt?
Weiterhin steht Amerikas Westküste im Fokus (Sonne-AC, Mond/Pluto-DC, Mars-IC und Uranus-MC). Auch hier sieht es nach einem lokalen Phänomen und Ereignis aus, die Region selbst ist betroffen und zwar in mehrfacher Hinsicht.
Und die Mars-MC Linie hat sich jetzt nach Pakistan und den Norden Afghanistans verlagert.

Dies könnten die globalen Brennpunkte der nächsten sieben Wochen werden, bezogen auf alle Mars-Themen. Und es sind zuallererst rein astro-mathematische Linien und Punkte, jenseits von Interpretation und subjektiver Einschätzung. Wie genau sich das dann äußern wird, werden die nächsten Wochen zeigen. Konsequenterweise müsste man für umfassendere Aussagen dasselbe Prinzip auf alle Planeten-Übergangs-Charts anwenden. Am Ende entstünde ein sehr feinmaschiges Netzwerk, das differenzierte Deutungen möglich machen würde. Hätte man die entsprechende Software dazu (wann kommen endlich die Forschungsgelder aus der EU?).
Apropos EU: in Deutschland bzw. Europa hat sich nicht viel geändert, Saturn steht weiterhin am AC, dessen Linie jetzt direkt durch Berlin läuft. Der Druck bleibt.
Der energetische Knackpunkt kommt Mitte Juli (16.-19.Juli).Dann sollte sich zeigen, welche dieser Regionen in die energetische Zange von Mars, Pluto und Uranus genommen wird, da sich dann auch der Mond im Krebs dazugesellt und das Quadrat an allen vier Ecken besetzt ist.

Im Kleinen wie im Großen

Unabhängig davon geht dieser Zeitabschnitt aber jeden von uns an. Eine Phase, in der man auch im privaten Bereich lang anstehende Umstrukturierungen oder gar kleine Revolutionen in Gang bringen sollte. Ohne deshalb gleich einen Krieg mit anderen Beteiligten vom Zaun zu brechen. Quadrate dieser Art haben einen äußerst formgebenden Charakter, wer also dann bewusst und weise entscheidet und gestaltet, wird sich gerne daran zurück erinnern. Wer sich von wilden Emotionen und Ängsten treiben lässt, wird mit den Folgen wohl weniger gut klar kommen.

Und da ja wirklich alles mit allem verbunden ist, sollte man gerade diese Momente auch als Aufforderung zu eigenverantwortlichem Handeln verstehen. Als Einzelner mag man sich oft ohnmächtig fühlen, aber viele kleine Wassermoleküle ergeben am Ende auch eine große Welle bzw. Bewegung, die vieles gestalten und entsprechend ihrer Dynamik mit verändern kann. Selbst wenn es sich nur über positive Gedanken und Wünsche ausdrückt. Aber irgendjemand im unmittelbaren Umfeld wird sich fast immer finden lassen, der etwas Hilfe und Unterstützung benötigt, damit man selbst, ganz im Sinne eines befreiten Mars, zum Wohle anderer aktiv werden kann.

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Freitag, 22. November 2019

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