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Frau Secret Boss: Michelle La Belle

Man sucht es sich ja nicht wirklich aus, die wichtigste Ehefrau der Welt zu werden. Man liebt einfach einen Löwen mit Wassermann-AC namens Barack, heiratet, bekommt zwei süße Babies - und auf einmal ist man MIG (Most Important Gattin) des bekannten Kosmos. Was für eine Herausforderung für eine struktur-hungrige Steinbock-Lady mit sensiblem Hintergrund-Touch. Dass auch bei den Obamas hinter einem großen Mann eine fast genauso große Frau (1,80) mit tollen Oberarmen steht, ist ein alter Hut. Nur kann man Michelle, La Belle, mit ihrem Sonne-Mars im Radix beim besten Willen nicht auf solche Bizeps-Portraits reduzieren. Drum hier die astrologische Binnensicht.

Michelle LaVaughn Robinson Obama, zur Zeit auf Europa-Tour, ist abends in Berlin gezwungen, der Form halber so umstrittene deutsche Spezialitäten wie Schmor-Gürkchen, Rote Beete und Bienenstich zu speisen. Yummy! Ob sie nun will oder nicht... Aber abgesehen von freundlich absolvierten Ess-Zwängen eignet sie sich nicht als rein dekoratives Präsidenten-Anhängsel. Auch wenn sie kraftvoll hübsch ist und (wie mit Kanzler-Gattin Joachim Sauer Merkel) Damen-Programme absolviert. Das bringt den Planeten dazu, als Frage Nummer 1 ihre Kleider zu debattieren. Für's Protokoll: Meist casual, beim Anflug auf Tegel tiefschwarz leger, vormittags dann oben weiß, unten schwarz, wieder mal mit Oberarm-Panorama.

Damit lassen wir es gut sein mit den Garderoben- oder Wasserhund-Bo-Themen. Eigentlich sind Saturnikerinnen wie Mrs. Obama ja eher gedacht als die Frauen an der Spitze, Wächterinnen, ganz oben in der Hierarchie, die natürlichen Herrinnen der Ringe von Recht, Gesetz, Pflicht, Maßstäblichkeit und eigener Bedeutung. Sie dienen nicht, sie herrschen. Aber während ihr Barack morgens den deutschen Bundespräsidenten herzt, der bei der gnadenlose Hitze in einem zur Festung umgebauten Berlin hechelt, und später seine alte Freundin Angie küssen wird, muss Michelle mit den Kids Malia (Krebs) und Sasha (Zwilling) durch brandheisse Kulturstätten deutscher Geschichte stiefeln. Und ein interessiertes Gesicht machen. Auch nicht unbedingt natürlich für einen ehrlichen Steinbock-Merkur. Die Mädels und Tante Auma (Baracks Halbschwester) haben sich ihre Freizeit sicher auch anders vorgestellt. Aber Mensch, sind die alle groß geworden! Mrs. Obama, die hochbegabte Anwältin, hat ihren Stab prima im Griff und weiß bestens, was sich gehört. Sie zieht das Damen-Ding knallhart und souverän durch, ohne auch nur mit einem Bizeps zu zucken. Sie hat einen ganz eigenen Kopf mit Lilith Quadrat Venus-Mond. Wenn sie sich ärgert, dann schön privatissima - dass es manchmal knallt im Privattrakt hinter dem Oval Office, kann man sich lebhaft vorstellen. Sonne-Mars (letzterer im Wassermann), sucht ja auch durchaus Widerstand.

Wenn es um Michelle Obama geht, wird gern eine der Lieblings-Formulierungen gründlicher Hilflosigkeit gebraucht. Sie stammt aus "einfachen Verhältnissen". Und das ist auch gut so, weil es - entsprechend ihres Charts - den Präsidenten-Job nach der Besetzung durch Upper-Class Modelle - doch etwas erdet. Michelles Vater war Maschinist, einige Vorfahren Sklaven, aber sie sucht beim Europa-Trip jetzt auch nach irischen Ahnen, die sie im Stammbaum vermutet. Ein Ur-Ur-Ur-Opa (weiß) hatte sich eine Ur-Ur-Ur-Oma (schwarz) auserwählt. Mond-Venus-Nessus-Geschichten eben. Michelle, mit ihrem ausgewiesen saturnischen Ehrgeiz (und nebenbei einem Merkur-Jupiter Quadrat noch im Orbis) wurde das Sternchen der Family, stolz, talentiert, zielbewusst. Ackern für ein selbst bestimmtes Leben. Wegen ihrer Herkunft, die das Wort Afrika beeinhaltet, musste sie sich rund um die Luxus-Brutstätten gepflegter Arroganz der amerikanischen Ost-Küste einige Geschmacklosigkeiten gefallen lassen. Bis hin zu bösen Bildern, die sie mit einem Orang Utan verglichen. Venus-Lilith zieht solche stillosen Urteile gern überhaupt mal auf sich. Dafür zeigt sie - mit Erde-Ausstattung - nicht nur Stabilität, sondern auch Biss, wenn's Not tut. Was immer die Präsidenten-Frau das seit der Erst-Wahl gekostet haben mag (viel, soviel sei astrologisch verraten).

In Barack, den damaligen Praktikanten in der Anwalts-Kanzlei, wo auch sie jobbte, verliebte sie sich bei Steinbock-Cluster von Saturn, Uranus und Neptun rund um ihren Merkur (und Baracks Venus). Sie wurde seine Mentorin, nicht er ihrer. Und ihr erstes Date fand - was für eine schöne, astrologische Begebenheit - beim Spike Lee-Film Do The Right Thing statt. Hier war der Titel dann wohl ein saturnisches Omen. Denn sie taten "the right thing", indem sie sich 1992 auch rechtlich verbandelten. Heirat bei verträumtem Rebellions-Transit von Uranus-Neptun im Quadrat zu Mond-Merkur-Lilith Waage im Combin (links - das übrigens eine Skorpion-Sonne mit Saturn-Quadrat hat!). Worum es bei Konflikten in dieser Ehe später gehen würde, die nicht windschnittig ist, aber zweifellos Liebe als Boden hat, scheint angesichts des Wesens ihrer Beziehung nicht schwer zu erraten: Schönes Außenbild, komplizierte, existenzielle Erfahrungen und Macht-Kämpfe nach innen. Denn Michelle, ehemals LaVaughn Robinson, heute Obama, ist einfach nicht das Heimchen, das zuhause sitzt und begeistert und genügsam seinen Frieden darin findet, seine Kinder aufzuziehen und schön zu sein. Darin ähnelt sie Hillary Clinton, der Doppel-Skorpionin.

Beträchtliche Anpassungs-Leistungen sind gefragt, wenn jemand, der frei handelt (Wassermann-Mars mit all seinen politischen Begabungen) und eigenmächtig denkt (Steinbock-Merkur) zum Bild für eine ganze Nation mit heftigen Bedürfnissen auch nach weiblichen Archetypen werden soll. Obama wurde Präsident unter einer genauso archetypischen, transpersonalen und schicksalshaften Konstellation für seine Frau, als Neptun genau auf ihrem Saturn stand und ihr Radix-Saturn-Neptun-Quadrat auslöste.

Ein Konkurs des Eigentlichen, Bankrott der Selbstbestimmung und jeder frei gewählten Verregelung ihrer speziellen Maßstäblichkeit für ihr Leben. Die Princeton-Absolventin gewann damit zwar indirekt mehr Macht, aber nicht wegen eines Selbst, das dort anlangt, wohin es will, sondern an der Seite ihres Mannes. Eine zweischneidige Erfahrung für eine Selfmade-Frau, ein Dreh, der sich genauso bitter und hoffnungslos anfühlen kann wie erfreulich erweiternd. Denn Jupiter bewegte sich andererseits gen Geburts-Sonne. In den Jahren danach hatte Michelle Obama vielleicht die größten Herausforderungen ihres Lebens zu bewältigen: Barack stieg auf und ab, sie musste als Apostroph der Protokolle mit. Neptun lief auf Venus-Mond zu, bei denen man astrologisch wegen fehlender Geburtszeiten nicht sagen kann, ob sie noch im Wassermann oder den Fischen stehen. Angesichts ihres sonstigen Charts und der Feinheit und Sensibilität, die manchmal - gerade als Beziehungs-Mensch - durchblitzt, würde man für die Fische plädieren. Wie übrigens auch für einen Scorpio als aufsteigendes Zeichen.

Es müssen sehr, sehr problematische Jahre gewesen sein. Ein Selbst wird - was die weiblichen Anteile betrifft - geradezu ausgelöscht (Neptun) und wie in einem Sieb bleibt das, was wirklich wichtig ist (Saturn), im Netz der neptunischen Ausschwemmung liegen. Michelle, die Disziplinierte, musste sich in ihrer Weiblichkeit, als Frau an seiner Seite, völlig neu erfinden - und dabei das Gute würdigen und als Substanz behalten. Die Angriffe der Öffentlichkeit mögen auch zu der Müdigkeit geführt haben, die bei beiden, ihm und ihr, in der ersten Präsidentschafts-Periode manchmal regelrecht greifbar war.

Der wichtigste synastrische Aspekt in dieser Ehe: Barack setzt ihr lebenslang seinen Saturn auf die Sonne, seine Notwendigkeiten verregeln also ausgerechnet sie, der es doch so sehr um Selbstbestimmung geht. Aber sie beleuchtet umgekehrt durch bloßes Dasein auch für ihn, den anerkennungs-durstigen Löwen, all die kleinen, harten Mühen der Ebenen, die nun mal in einer Beziehung und in einem Leben durchzustehen sind. Solche Ehen sind zwar nicht unbedingt im Himmel gemacht, aber sie halten oft über unendliche Blockaden hinaus und werden immer besser, mit jedem Konflikt, den man durchsteht. Das fällt ihr letztlich wegen ihrer saturnischen Anlage und immenser Power zum Durchhalten leichter als ihm, der in 12 den Saturn lieber verdrängt hat.   

Im Moment sind für Michelle Obama neue Rufe zu hören: Uranus-Pluto eng wecken ihren Jupiter, das Saturn-Neptun-Trigon erweitert ihren Radix Spannungs-Aspekt der beiden wichtigen Riesen in Richtung eines natürlicheren Flusses.

Während der inzwischen schwerst ergraute Gatte zwar strahlt und strahlt, es aber mit Saturn über seinen leichtlebigen Löwe-Anlagen aktuell überhaupt nicht einfach hat (was sich wie eine dauerhafte Blockade anfühlen kann), lebt sich Michelle in gewisser Weise frei. An jeder "Glaubenskrise" (Transit Pluto Quadrat Jupiter), die ihr nun begegnet. Ihr Horoskop hat ohnehin eine Anmutung von "Die Letzten werden die Ersten sein", ähnlich wie bei der schon genannten Hillary Clinton (Loop! ARTIKEL "Wille, dein Name sei Skorpion!"). Da kann noch einiges kommen von dieser taffen Lady, die viel zu schlucken hatte durch die Öffentlichkeit. An Streitlust, politischem Talent, das sich auch umsetzt, Ideen und vor allem an neuen Impulsen für eine gar nicht so alte Nation, die genau solche Frauen nötiger hat, als sie glaubt. Dann mal los, Michelle, zieh die Sache durch. Schick die Bemerkungen über Bizepse, Affen oder fehlende Demut einfach sofort dahin zurück, wohin sie gehören - in die Hamster-Räder der ewig Gestrigen, die es immer nachher besser gewusst haben.

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