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Das Thema

Finale: Wenn der Zeitgeist zweimal klingelt

(Aktualisiert um 14:07) Nun ist es also so weit – nach vier Wochen voller Kampf, Jubel, Drama und Begeisterung wird am Sonntag der neue König gekürt. Und nicht seine Herkunft wird entscheidend sein, oder die Anzahl seiner Anhänger, sondern ausschließlich eine Fähigkeit: er muss es schaffen, im engen Rahmen der vorgegebenen Zeit sein Bestes abzurufen. Es wird eine Entscheidung fallen, es wird nur noch ein Entweder-Oder geben. Und diese Entscheidung wird die Einen jubeln und feiern lassen, und die Anderen verzweifeln und trauern. Denn es gibt nichts Schlimmeres als kurz vor dem Ziel doch noch zu scheitern.

All das trägt die Handschrift und das Signum eines astrologischen Archetyps:

Saturn, Saturn und nochmal Saturn.

Natürlich wird auch in diesem Endspiel alles zusammen kommen, hier ein Prise Glück (Jupiter), dort ein Hauch von Eleganz (Venus), gemischt mit Durchsetzungskraft und Willen (Mars) und der Fähigkeit mit seinen Teamkollegen zu kommunizieren (Merkur). Man wird mit der Grundstimmung des Augenblicks (Mond) in Übereinstimmung kommen müssen, muss einerseits wach und präsent sein (Sonne), und andererseits jedes Zuviel an Ich-Haftigkeit zugunsten eines Eintauchens in die Gesamtheit (Neptun) aufgeben müssen (Pluto). Und trotzdem wird es immer wieder Momente geben, die sich jeder Planung und Taktik-Vorgabe entziehen (Uranus) und auf die man nur spontan als Team reagieren kann (Uranus), weil der Einzelne alleine das Netz des Erfolges nicht genügend spannen kann.

Das alles wird nur gelingen, wenn man jedes überflüssige Detail, jeden überflüssigen und störenden Gedanken, jedes zweifelnde und hemmende Gefühl ausblenden kann. Um sich mit aller Kraft und Energie auszurichten auf das Wesentliche, denn nur das wird zählen, wenn der Schwarze Mann das Spiel mit dem Schlusspfiff beendet.

Saturn, Saturn und nochmal Saturn.

Ja, Fussball ist nur ein Spiel, und natürlich geht das Leben danach weiter. Und trotzdem ist es schon erstaunlich, welche Faszination diese WM auf einen großen Teil der Menschheit wieder ausgeübt hat. Ob in Europa, Amerika, Asien, Afrika oder Australien. Vermutlich mehr als eine Milliarde Menschen werden dieses Finale gleichzeitig sehen, ein kollektiver Fokus, der sich sonst nur bei schlimmen Ereignissen und Katastrophen zeigt. Wenn die Welt aus ihren Angeln fällt, wenn zum Beispiel Erdbeben, Tsunamis oder Wirbelstürme das Gleichgewicht der Kräfte gefährden. Und unabhängig davon, wer am Ende den goldenen Pokal in Händen hält, ist es vielleicht gut sich daran zu erinnern, dass wir Menschen, trotz vieler Unterschiede, immer auch in der Lage sind, Gemeinsamkeiten zu finden und unsere Freude darüber zu teilen. Auch wenn es nur um ein simples Spiel geht und selbst wenn die eigene Mannschaft verloren hat.

Kann wirklich nur Einer gewinnen?

Als wir vor einigen Wochen diesen Kurs zum Staunen und Wundern angekündigt haben, konnten wir noch nicht ahnen, daß es zumindest ein Spiel geben wird, durch das sich die Gültigkeit des astrologischen Modells auf eine Weise zeigen würde, die selbst Skeptiker überraschte. Ein Abend, an dem acht Tore fielen, Treffer die sonst nur spärlich auftreten (was auch den Reiz des Spiels ausmacht), kamen im Minutentakt und vollkommen analog zu den kosmischen Uhrzeigern (alles dazu in WM: Mit Samba ins Finale und wer gleich etwas über die Final-Zeitpunkte lesen möchte klickt HIER).

Für diejenigen, die sich schon länger mit diesem Thema beschäftigen, ist das nichts Neues, ein Phänomen, das sich seit Jahrzehnten beobachten lässt und auch durch die Metagnose vergangener Spiele immer wieder bestätigt wird.

Dass sich dieses Phänomen ausgerechnet beim Fußball zeigt, ist eigentlich nur einem Umstand zu verdanken: der akribischen Auflistung aller jemals gefallenen Tore und Ereignisse, meist minutengenau. Wo man sonst als astrologischer Forscher zwecks fehlender Zeitgenauigkeit oft im Trüben fischen muss, kann man hier aus dem Vollen schöpfen. Und was sich durch diese Retrospektive systemisch zeigt, kann natürlich auf die Zukunft übertragen werden, wird sich wiederholen auf die eine oder andere Weise. Das aufzuzeigen, zumindest in Teilen, war unser Ziel.

Die Frage danach, wer morgen gewinnt, ist in einem anderen Artikel schon beantwortet worden:

Wer denn der nächste Fußball-Weltmeister wird, steht sicher nicht in simplen Leuchtbuchstaben „in den Sternen“. Wenn überhaupt, dann wohl nur in einer Sprache, in der es keine Worte mehr für Sieger und Verlierer gibt.

(aus Jenseits der himmlischen Sterne )

Aber auch in dieser Sprache gibt es Zeichen und Hinweise darauf, wer von bestimmten Zeitströmungen profitieren könnte, und wer damit vielleicht weniger im Einklang ist. Aber eben nur Hinweise, keine endgültigen Statements und Offenbarungen. Natürlich liegt es nah, den Fehler im System der Astrologie zu suchen, sie und ihre Anhänger der Unfähigkeit zu bezichtigen und das Ganze als Unsinn abzuschmettern.

Nur – vielleicht gibt es da gar keinen Fehler. Vielleicht liegt es einfach daran, dass es nicht eine einzige, festgelegte Zukunft gibt, die immer so und nur so kommen kann. Vielleicht verzweigt sich jeder gegenwärtige Augenblick in eine Vielzahl von Möglichkeiten, die alle in sich das Potential tragen, eine unumstößliche Wirklichkeit zu werden. Wenn denn die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden. Und vielleicht ist die Idee der unendlich vielen Parallelwelten nicht nur eine tollkühne Vision, sondern etwas, was letztendlicher Wahrheit näher kommt, als wir das für möglich halten.

Und in der einen wird Phillip Lahm, eine Skorpion-Sonne aus Deutschland, den World-Cup in die Höhe halten, und in einer anderen ist es Lionel Messi, eine Krebs-Sonne mit Neptun-Opposition aus Argentinien. Manches was man astrologisch deuten kann, spricht für den Einen, und manches für den Anderen. Die interessanteste Frage von allen könnte aber sein – in welcher dieser Welten werde ich selbst nach dem Schlusspfiff leben?

Das klingt vermutlich noch verrückter, aber manches spricht eben dafür, dass die Zukunft weitaus vielschichtiger sein könnte, als wir uns das gerne vorstellen. Denn eines darf man ja als gegeben voraussetzen – unter all den Millionen Fans der deutschen Mannschaft, werden zumindest einige Hundertausend sein, die just zum Schlusspfiff des Finales grandiose, positive Auslösungen über Transite und Direktionen haben. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Dasselbe gilt aber auch für die argentinischen Fans.

Wie könnte es denn nun sein, dass all diese Fans nicht am Ende des Spiels jubeln, mit all den kosmischen Segnungen im Rücken? Gut, man hat „schon Pferde kotzen sehen“, und es soll auch Menschen geben, die unter Jupiter-Transiten höchst verzweifelt sind und anlässlich eines Venus-Trigon zu ihrer Sonne in tiefste Depression versinken. Nur ist das nicht die Regel, sonst wäre das ganze Modell der Astrologie mit all seinen schönen Zuordnungen ja hinfällig. Also müssen all diese Menschen, zumindest die Mehrheit von ihnen, doch etwas Großes und Phantastisches an diesem Abend erleben.

Während andere, gemäß ihrer Polung auf den Zeitgeist über Saturn-Quadrate und Pluto-Oppositionen, mit gesenkten Köpfen und hängenden Schultern um die vergebene Chance ihrer Mannschaft trauern werden. Gleichzeitig, anlässlich des selben Ereignisses. Wie will man diesen Widerspruch in Übereinstimmung bringen, außer es gäbe eben für all das auch entsprechende Welten, die dem jeweiligen Hintergrund auch gerecht werden?

Mag sein, dass das Unsinn ist, aber ich gebe zu bedenken, dass es wenig andere Modelle gibt, die diese gleichzeitige Unvereinbarkeit von Erfahrungen, erklären könnten.

Und wem bei diesem Gedanken nur noch schwindlig wird – dies würde nicht bedeuten, dass es keine Wirklichkeit gäbe. Denn da wir scheinbar immer nur in einer dieser Parallelwelten gleichzeitig existieren können, hat deren Erscheinungsform mitsamt allen Gesetzmäßigkeiten und Konsequenzen absolute Gültigkeit für uns und alle anderen, die sich dort ebenfalls aufhalten. Am Ende des Prozesses, dort wo sich Zukunft zu Gegenwart wandelt, gibt es also tatsächlich nur noch eine Realität, eine Welt mit einem Ergebnis. Aber jetzt, solange dieser Prozess noch in der Zukunft liegt, ist noch vieles offen, kann gestaltet und verändert werden. In jedem Moment.

Paradoxe Welten

Nehmen wir den freundlichen älteren Herrn, Alejandro Sabella, als Beispiel. Pünktlich zum Finale darf er sich über Auslösungen freuen, die man nur als Jackpot-Transite bezeichnen kann. Jupiter aktuell steht nur wenige Bogenminuten vor seiner Rückkehr zum Radixstand des argentinischen Trainers. Etwas, dass man nur alle zwölf Jahre erlebt, also durchaus dem Anlass eines Titelgewinns gerecht werden würde.

Denkt man klassisch-astrologisch, dann darf es eigentlich nur Einen geben. Denn keiner seiner 32 Kollegen konnte auch nur ansatzweise Ähnliches vorweisen. Deswegen steht Sabella zu Recht jetzt im Finale. In seinem Geburtsbild vereint sich Jupiter zudem noch mit Uranus, beide stehen im Trigon zu seiner Skorpion-Venus. Zu allem Überfluss wird ein Großteil des Spiels unter der Herrschaft eines Waage-MC stattfinden, „Venus rulez“ also. Und noch schlimmer für alle deutschen Fans – am Ende der regulären Spielzeit stehen beide „Jupiters“, der aktuelle, äußere und Sabellas innerer, zusammen am westlichen Ende einer der vier Haupt-Zeitachsen (am Deszendent also).

Vergleicht man das nun mit seinem deutschen Kollegen wird man ernüchtert feststellen – da ist nichts auch nur annähernd Vergleichbares.

In einer Welt, in der nur die klassischen, astrologischen Zuordnungen gelten, muss der zukünftige Weltmeister-Trainer Alejandro Sabella heißen, alles andere wäre quasi „kosmisch irregulär“.

In einer anderen aber nicht. Denn dieses Finale hat ein seltsames Signum. Wo sonst am Ende der Herrscherketten meist nur noch ein oder zwei Planeten den Ton angeben, gibt es diesmal ein breites Spektrum an Herrscherbezüglichkeiten. Fast alle Planeten bleiben in der Konsequenz für sich selbst bestimmend, aber einer tanzt doch aus der Reihe. Es ist Merkur, bezogen auf die Achsen und Häuserspitzen. Wie weit man diese Bezüge auch zurück verfolgt, immer landet man beim Meister der Taschenspieler und Trickbetrüger. Oder freundlicher ausgedrückt – dort wo Klugheit und Wendigkeit das Sagen haben.

Und nun stellt man erstaunt fest, dass Herr Sabella ausgerechnet in Bezug auf diesen Merkur an genau diesem Tag ein energetisches Problem hat. Gerade deshalb, weil seine Jupiter-Auslösungen so dominant sind. Denn sowohl im eigenen Geburtsbild, wie auch in der aktuellen Auslösung, hat er Jupiter im Quadrat zu diesem Merkur stehen. Das was vielen, einzelnen Informationen (Merkur) erst einen Sinn gibt (Jupiter) passt bei ihm nicht so ganz zusammen. Muss erst in einem schwierigen Prozess zusammen gefügt werden.

Praktisch ausgedrückt – Herr Sabella könnte eine Vision entwickelt haben (Jupiter Konjunktion Jupiter) über seinen Gegner (da beide am Ende des Spiels am Deszendent stehen). Wie man ihn schlagen und bezwingen kann. Unter dem aktuellen Jupiter-Einfluss ist er vielleicht davon im Moment auch sehr begeistert, das liegt in der Natur eines solchen Transits. Zu anderen Zeiten wirkt Herr Sabella eher wie ein netter, älterer Herr der in der Buchhaltung eines Fußball-Vereins beschäftigt ist, dank seiner Sonne-Saturn Konjunktion. Man spürt zwar die emotionale Tiefe (beide stehen im Skorpion), aber er gehört wahrlich nicht zu denen, die sich sonst durch euphorische Gefühle aus dem Gleichgewicht bringen lassen würden.

Aber nun könnte genau das geschehen, Sabella lässt sich, statt von Saturn diesmal von Jupiter beraten. Und übersieht dabei eine winzige Kleinigkeit, Merkur eben im Quadrat zu dieser Vision. Das mag sich dann vielleicht darin äußern, dass er seinen Spielern zwar diese Vision vermittelt hat, wie man Deutschland schlagen könnte, aber womöglich sehen die den „Wald vor lauter Bäumen nicht“, und die Kommunikation untereinander findet nicht oder nur spärlich statt.

Und am Ende des Finales geht seine Vision zusammen mit Jupiter am westlichen Horizont unter, übrig bleibt sein Merkur am MC, der dann bestimmend wird.

In einer anderen Welt also, in einer merkurischen, wird der Sieger nicht Alejandro Sabella heißen, weil dieser vermaledeite Jupiter ausgerechnet an diesem Sonntag im Quadrat zu seinem Merkur stand.

Hier taucht dann wieder die wirklich wichtige Frage auf – in welcher dieser beiden Welten möchte ich leben? Natürlich in der zweiten, dort wo Deutschland den Pokal gewinnt. Also werde ich demgemäß alles was ich sehe, auch in diese Richtung deuten.

Wenn ich nun Glück habe (das habe ich vermutlich, denn auch bei mir steht Jupiter gerade in Konjunktion mit sich selbst), dann werde ich morgen in einer Welt aufwachen, in der die deutsche Elf ihren vierten Stern geholt hat. Es sei denn, mein Neptun-Quadrat zu Jupiter, macht mir wie so oft einen Strich durch diese Rechnung. Frei nach dem Motto – immer kurz bevor es am schönsten wird, löst sich alles plötzlich im Nebel auf. Lustigerweise hat auch Herr Sabella denselben Aspekt, nur eben noch Neptun in Konjunktion mit Merkur.

Zu guter Letzt

Ich weiß, ich kann hier noch solange über Parallel-Universen philosophieren, die meisten Leser scharren jetzt trotzdem schon ungeduldig mit den Hufen und wollen endlich wissen, wer denn nun gewinnt.

Und ehrlich gesagt, es ist alles genauso, wie ich es hier schildere. Platt betrachtet, gewinnt (leider) Argentinien. Wenn man damit nicht leben möchte und nach Auswegen aus dieser Misere sucht, findet man tatsächlich Hinweise, dass es auch anders kommen könnte.

Einfacher wird es, wenn ich mir vorstelle, Jogi Löw hätte angerufen und nachgefragt, wie er denn diese Jupiter-Phalanx des argentinischen Trainers überwinden könnte. Denn aktive Gestaltungsmöglichkeiten (bisweilen auch freier Wille genannt) gibt es immer.

Jupiter ist ja von seiner Natur her etwas unbeweglich. Er wird erst dann überaus dominant, wenn er richtig in Fahrt gekommen ist. Dann ist er kaum noch zu stoppen. Dass muss also unbedingt immer wieder im Keim erstickt werden (ich glaube im Fußball heißt das konsequentes Pressing). Aber dann muss man ihn auch  verwirren, eben genau durch merkurische Tugenden. Da geht es um Schnelligkeit, Unberechenbarkeit, flexible Taktik, die sich immer wieder neu ausrichtet an dem was der Augenblick gerade fordert. Mal ein bißchen Tiki-Taka, dann wieder im Stile einer drittklassigen englischen Kontermannschaft mit langen Bällen in die Spitze. Und wenn der Gegner sich gerade darauf ein- und umstellt, mit vierfach Doppelpässen Klose bedienen, bis der schon fast auf der Torlinie steht und den Ball nur noch abprallen lassen muss.

Und unbedingt vorher dumme Sprüche mantrahaft auswendig lernen lassen. Sowas wie „die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften“. Solange bis auch Verteidiger Höwedes das nicht mehr verwechselt.

Wenn ich hier ausdrücklich Klose nenne, hat das seinen Grund. Der stand als einziger schon mal in einem verlorenen Finale, er weiß wie weh das tut und wird sich das letzte Bein ausreißen, damit das diesmal anders wird. Und so wie es aussieht, das auch in zählbare Ergebnisse ummünzen. Sei es durch sich selbst, oder als genialer Scorer für zum Beispiel Thomas Müller. Der hat nämlich exakt Neptun im Trigon zu Saturn, das riecht förmlich nach einem Tor, das in die Geschichte eingehen wird. Und bitte auch Mesut Özil aufstellen, egal was der Mob wieder zu meckern hat. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der ausgerechnet im Finale sein Tor-Trauma überwindet und mitsamt dem Ball hinter die Linie stolpert, die über Wohl und Wehe entscheidet.

Selbst der „Basti“ könnte morgen sein Trauma überwinden und ganz löwe-like eine fast unheimliche Dominanz entwickeln. Inklusive Weitschüsse aufs gegnerische Tor, die auch mal wieder im Netz landen. Und für Standards kann es natürlich nur Einen geben – wenn alle Stricke reißen, dann wird Mats Hummels zur Stelle sein.

Beim Gegner sollte man auf folgende Spieler achten:

Lucas Biglio (läuft und läuft und läuft….), Lionel Messi natürlich (hat exakt Neptun Trigon Pluto) und Marcos Rojo. Die sollte man besser in der Nähe des eigenen Strafraums nicht zum Schuss kommen lassen. Dazu gehört teilweise auch noch Perez, den Rest bitte frei laufen lassen und mit Nichtachtung strafen. Das führt bei stolzen Südamerikanern meist zu erheblichen  Selbstzweifeln, und damit oft auch zu absoluter Ungefährlichkeit selbst aussichtsreichsten Situationen.

All das ist natürlich ohne Gewähr, wenns schief geht immer daran denken: in irgend einem anderen Universum hat das bestimmt geklappt.

Das Wichtigste zu Allerletzt

Nun bleibt noch die Frage offen, wann in diesem Finale was passieren wird. Ersteres ist leicht zu beanworten, letzteres weniger.

Wenn man Zeit nicht über Qualitätsmerkmale beschreibt, sondern wie bei uns üblich nur mit Ziffern belegt, dann sieht das so aus:

Erste Halbzeit:

16:23 h (Ortszeit): Löws Venus wird über den AC ausgelöst.

Früher war das immer etwas Gutes für ihn, dann kam eine schwierige Zeit, in der es Gegentreffer hagelte bei dieser Auslösung (Pluto-Transit in Konjunktion), seit dem Brasilien-Spiel besteht wieder Hoffnung auf eine Rückkehr zu alten Tugenden. Aber Vorsicht, auch Argentinien liebt diese AC-Grade. 

16:26 h: Der MC wechselt von Jungfrau in die Waage.

Das Zusammentreffen mit Löws Venus-Auslösung macht einen Treffer höchstwahrscheinlich innerhalb dieses Zeitrahmens, da Venus jetzt Herrscherin des MC ist. Wer am Ende daraus einen zählbaren Vorteil zieht, ist schwer zu sagen. Denn beide Mannschaften hatten bei dieser AC-Stellung gute Chancen in den vergangenen Spielen. Im EM-Halbfinale gegen Italien, war das der Zeitpunkt, den die Italiener für einen erfolgreichen Konter nutzten. Und schnelle Konter sind auch eine Spezialität der Himmel-Weiß-Blauen.

16:38 h: Pluto geht auf. Steht also im Osten am Ereignis-Aszendent.

Man kann ihn zwar nicht sehen, aber er wirkt meistens trotzdem nachhaltig. Leider seiner Natur gemäß nicht immer jugendfrei, hier gabs in der Vergangenheit auch schon mal üble Fouls und ähnliches. Schlechter Zeitpunkt, um sich mit dem Schiedsrichter anzulegen, dessen Pluto wird jetzt vom MC überlaufen. Aber es gibt auch gute Nachrichten vom kleinen Doppel-Planeten - das erste Tor gegen Brasilien fiel genau hier. Torschütze war ein gewisser Herr Müller aus München, kurz nach dem Übergang...

16:43 h: Löws Saturn wird über den AC ausgelöst.

Damit begann gegen Brasilien der Torreigen, aber auch in anderen Spielen war das häufig eine Bank für einen Treffer. Es spricht absolut nichts dagegen, dass dies auch jetzt wieder passiert. Saturn ist AC-Herrscher und bleibt es während der gesamten regulären Spielzeit. Wenn nicht jetzt, wann dann, liebe Nationalelf? Und kleiner Tipp an Jogi Löw (falls er doch wieder mit liest): Sollte jetzt das erste Tor fallen, dann bleibt das Fenster für weitere Treffer noch ca. 5-7 Minuten offen. Also unbedingt gleich nachlegen, oder falls man doch in einen Konter gelaufen ist, zumindest den Ausgleich erzwingen. Auf jeden Fall kann hier schon eine Vorentscheidung fallen...

16:51 h: Löws Mars wird vom AC ausgelöst.

Dummerweise könnte das ausgerechnet in die Halbzeit-Pause fallen. Sonst wäre mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit das nächste Tor fällig. Aber manchmal verspätet sich der Beginn eines Finales ob des ganzen Hin und Her ja ein wenig.

Fazit: Wenn Deutschland Weltmeister werden will, sollte der Grundstein dazu in der ersten Halbzeit gelegt werden. Möglichkeiten wird es geben, ähnlich wie im Spiel gegen Brasilien (es sind die selben Auslösungen, aber vor einem geänderten Zeithintergrund). Nutzt man diese Chancen nicht äußerst effektiv, dann wirds in der zweiten Halbzeit schwer. Ein Tor ist also Pflicht, zwei wären schon die halbe Miete.

Zweite Halbzeit

17:20 h: Die Sonne geht unter in Rio, im Astrologen-Sprech: Sonne am DC

Offener Schlagabtausch, zwar hat jetzt keiner der beiden Trainer eine Auslösung, womöglich aber einzelne Spieler, die dann hier „ihr“ Ding durchziehen. Während der gesamten WM war diese Auslösung die Torgefährlichste. Und sowohl Deutschland wie auch Argentinien sind anscheinend auf diese Stellung positiv gepolt, nimmt man die letzten Spiele als Maßstab. Schwer zu sagen, wer hier die "besseren Karten hat", deswegen wäre ein Polster aus der ersten Halbzeit wichtig. Hier muss man die Zeitangabe auch relativieren, Sonnen-Auslösungen sind hoch energetisch, +/- fünf bis sieben Minuten um diese Zeitangabe herum, bleiben sie auf jeden Fall wirksam. Im Spiel gegen Brasilien fielen beim "Sonnenuntergang" vier Tore in nur sechs Minuten. Das wird im Finale wohl nicht passieren, aber ein Treffer sollte immer möglich sein.

17:27 h: Uranus am IC (auch „Robben-Mysterium“ genannt)

Immer gut für Überraschungen aller Art, aber auch Verletzungen, Auswechslungen etc. Wer noch einen Joker im Ärmel hat, wird ihn vermutlich jetzt einsetzen. Und wer im gegnerischen Strafraum dramatisch hinfällt, bekommt meistens einen Elfmeter. Es sei denn er hat gerade einen Saturn-Transit, dann gibt’s die gelbe Karte. Sabella hat um 17:31 h Chiron am Ereignis-AC stehen.

17:49 h: Endspurt oder Abpfiff?

Sabella, von dem ja hier kaum die Rede war, einfach weil er absolut keine Auslösungen hat in dieser Zeit, kommt jetzt endlich auch zum Zug. Uranus am DC ist aber eher mit Vorsicht zu genießen, in der Vergangenheit gab es da häufig auch mal Chancen für den Gegner. Da auch Schiedsrichter Rizzoli gleichzeitig Venus am Spiel-MC stehen hat, darf man wohl von einem einschneidenden Ereignis ausgehen. Das kann natürlich auch ein überraschend früher Schlusspfiff sein.

17:55 – 18:00 h:

Die energetischen Ereignisse überschlagen sich jetzt. Um 17:55 h steht Mars am MC und Jupiter zeitgleich am Deszendent. Eigentlich hört man schon den Fernsehsprecher ins Mikro brüllen: „Das Spiel ist aus, aus, aus. Deutschland ist zum vierten Mal Weltmeister.“ Zumindest in einer der möglichen Welten. In einer anderen jubelt vielleicht Sabella oder hat gerade die Verlängerung im letzten Moment erzwungen. Der AC wechselt um 18:00 h in den Wassermann, nach der Arbeit (Steinbock) kommt also die Party, mit anderen Worten: höchstwahrscheinlich steht der neue Weltmeister jetzt schon fest.

Allerdings, sollte dieser AC-Wechsel noch in die reguläre Spielzeit fallen (falls es Verzögerungen gegeben hat), dann ist eine Verlängerung so gut wie sicher. Nur das kann eben vorher noch niemand wissen. Falls dieser Fall eintritt, werden wir hier noch die weiteren Auslösungen anfügen, aber warten wir erstmal ab. Vieles deutet darauf hin, dass dieses Spiel schon in der regulären Zeit entschieden wird, wenn der übliche Zeitplan eingehalten wird.

Nachtrag eingefügt um 20:23 h:

Die Aufstellung sind da. Die deutsche Mannschaft tritt in der selben Besetzung an wie gegen Brasilien. Auch das dürfte wieder eine Premiere sein, Löw hat jetzt dreimal hintereinander nicht umgestellt. Geht man davon aus, dass in einem Finale immer nur Saturn bestimmt, wie das Ergebnis am Ende aussieht, dann hat er alles richtig gemacht. Ein paar Wermutstropfen gibt es trotzdem, ausgerechnet heute steht die aktuelle Sonne im Quadrat zur Team-Sonne. Erfolg gibt es also nur für wirklich harte Arbeit, so locker wie beim letzten Mal wird das nicht. Zudem steht Mars ziemlich genau in Konjunktion mit dieser Sonne, im normalen Leben macht das die Dinge auch nicht einfacher.

Aber hier geht es ja um Willen, Kampf und Durchsetzungsvermögen, insofern mag das beim Team-Combin einer Fußballmannschaft auch absolut positiv sein. Leider gibt es auch nicht allzu viele Auslösungen, die mit den obigen Zeitpunkten überein stimmen, eigentlich nur zwei. Gleich zu Beginn und gegen Ende der regulären Spielzeit.

Das selbe gilt auch für das Team-Combin der argentinischen Mannschaft. Und seltsamerweise stimmen die Zeitpunkte überein. Entscheidend könnte somit tatsächlich der "Sonnenuntergang in Rio" werden, dann wenn Sonne am DC steht (22:20 h unserer Zeit). Argentinien ist leider weitaus besser in den Zeitgeist eingebunden, besser im Sinne von harmonischer. Bleibt die Hoffnung, dass durch die fehlenden Geburtszeiten, manche Auslösungen, die so ziemlich exakt wären, schon vorbei sind.

Und auch Sabella hat nicht umgestellt, also die Saturn-Anforderung von Konstanz erfüllt.

Auf der einen Seite also spielt Fische-Sonne mit Jupiter Konjunktion (Argentinien), auf der anderen eine Waage-Sonne (Deutschland).

Muss man nicht weiter kommentieren, da kann sich jeder selbst ein Bild machen.

20:53 h: Paukenschlag die Zweite

Und gerade eben kommt die Nachricht, dass Sami Khedira nicht spielen kann und durch Christoph Kramer ersetzt wird. Das obige Team-Combin ist dadurch hinfällig und es geschieht etwas Unglaubliches: das deutsche Team hat jetzt den selben Sonnenstand wie das argentinische. Und die beste Nachricht ist - der nun mehr gültige Jupiter steht ganz am Ende der Fische, im Trigon zum aktuellen. Kramer ist für heute nicht schlecht aufgestellt, hier könnte das Schicksal wirklich im letzten Moment die Karten neu gemischt haben.

Der vierte Stern ist jetzt zumindest näher als noch vor wenigen Minuten, wir werden es gleich sehen.

Und dann noch das...

Einen Live-Ticker zum Finale wird es nicht geben, alle Deutung hat hier ein Ende.

Wir wünschen allen ein unterhaltsames Finale, möge der Bessere gewinnen.

Oder diejenigen, die es am meisten brauchen. Denn zur Erinnerung - das Sommermärchen 2006 hätte es nie in dieser Form gegeben, wenn Deutschland damals gewonnen hätte.

Alles hat eben mindestens zwei Seiten.

Und geben ist immer noch seliger als nehmen.

Also gebt alles Jungs...

 

 

PS: Trotz alledem – wer am Montag in einem Universum aufwacht, in dem Argentinien Weltmeister wurde, sollte sich nicht täuschen lassen, wenn der dann wieder etwas von "Meta" liest. Der Meta, der dann hier schreibt, ist ein anderer. Ich werde in jedem Fall in einer Welt leben, in der die Müllers, Kloses, Lahms und Neuers, die goldene Generation, die den Fußball wieder zum Spaßfaktor gemacht hat, am Ende jubelt. Und ich hoffe, wir treffen uns dann dort alle wieder.

PPS: Allerdings beschleichen mich manchmal auch Zweifel, ob ich nicht doch lieber Mitgefühl (Neptun) statt Euphorie (Jupiter) wählen soll. Dann sieht man sich in einem Universum wieder, in dem Messi schüchtern den Pokal küsste, an einem Sonntag Abend im Juli 2014.

PPPS: Auf jeden Fall, gilt: es gibt ein Leben nach der WM. Mit neuen Artikeln und Ideen jenseits des Fußballs. In allen Universen, so viel ist sicher...

Bilder: Nationalelf - By Agência Brasil ([1]) [CC-BY-3.0-br (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en)], via Wikimedia Commons; Pokal - By Sailko (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons; Löw + Flick - By Tomukas - Thomas Holbach (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons; Fransziskus - By Presidência da Republica/Roberto Stuckert Filho (Agência Brasil) [CC-BY-3.0-br (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en)], via Wikimedia Commons; Benedikt - By Ricardo Stuckert/PR (Agência Brasil [1]) [CC-BY-3.0-br (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/br/deed.en)], via Wikimedia Commons

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