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Flug 4U9525: Die Suche nach der Wahrheit

Als die Sonne in Marseille am Donnerstag ihren Höchststand erreichte, erreichte auch das Drama um Flug 9525 einen neuen Höhepunkt.  Nach den Worten des zuständigen Staatsanwalts war die Tragödie von Flug 9525 kein schicksalhaftes Unglück, sondern ein willentlich herbei geführter Absturz durch den Kopiloten Andreas L.  Ein Massenmord also, wenn man einmal alle beschönigenden Ausflüchte weglässt. Aber wie so oft, wenn Neptun das bestimmende Element ist und, wie im Ereignis-Chart am MC steht, bleiben Zweifel.  Bestenfalls.

Schlimmstenfalls sind das alles nur vage Vermutungen die neuen Zündstoff für Verschwörungstheorien bieten, und dem Leid der Opfer und Angehörigen neue Schmerzen hinzufügen. Denn ertragen kann man solch einen Verlust meist nur, wenn man zumindest mit der harten, aber eindeutigen Wirklichkeit dieser saturnalen Erfahrung im wahrsten Sinne seinen Frieden machen kann. Der Gedanke aber, dass ein anderer Mensch den Tod der Liebsten willentlich und wissentlich herbeigeführt haben könnte, trägt in aller Regel nicht dazu bei.

Insofern darf man an dieser Stelle wohl auch die berechtigte Frage stellen, wieso die Behörden in Rekordzeit solch eine These auf dem Boden von Audio-Fragmenten eines Bordcomputers als letztendliche Wahrheit in die Welt posaunen? Auf denen vom Täter laut Angaben der Staatsanwaltschaft nur gleichmäßiges Atmen zu hören ist, keine Bekenntnisse, keine Erklärungen, ja nicht mal die berühmten letzten Worte sind darauf zu hören. Dieses vorschnelle Vorgehen ist in sich schon wieder äußerst neptunisch und erinnert ein wenig an die waghalsigen Suchvorgaben der malaysischen Regierung beim Verschwinden von MH-370. Auch da war man schnell der Überzeugung, dass einer der beiden Piloten selbst ein Täter sein könnte und aufgrund dessen startete die größte Suchaktion in der Geschichte der Luftfahrt. Bis heute ohne Ergebnis, vermutlich deshalb weil an völlig falschen Orten gesucht wurde.

Eine sehr naheliegende Möglichkeit, dass nämlich MH 370 kehrt machte, weil es technische Probleme gab und dann über dem Festland abstürzte (weshalb auch immer…), wurde nie näher untersucht. Ähnliches geschieht nun auch in diesem Fall, dort wo sich in den vergangenen beiden Tagen die Stimmen mehrten, die auf ein technisches Versagen hinwiesen, herrscht jetzt verständlicherweise fassungsloses Schweigen. Zu unfassbar, zu unbegreiflich ist die Vorstellung einer bewussten Massentötung durch den Co-Piloten der Maschine.

Natürlich haben auch wir schon gestern versucht, die Geburtsdaten der beiden Piloten in Erfahrung zu bringen. Erschwert wurde die Suche danach durch die vorschnelle und falsche Bekanntgabe des Alters der Piloten. Aber sofern man den Angaben der New York Times glauben kann, die sich ausdrücklich auf lokale Behörden beruft, gibt es jetzt ein Datum.

Demnach wurde der momentan verdächtige Andreas L. am 18. Dezember 1987 geboren (Uhrzeit ist nicht bekannt). Eine Schütze-Sonne in Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum, genau wie der von so vielen geliebte und verehrte aktuelle Papst Franziskus sie als Wesenskern in sich trägt. Allerdings, und das gibt einem im ersten Moment dann schon etwas zu denken, ist diese Sonne eingebunden in eine Konjunktion von Uranus, Saturn und Merkur, alle auch in engster Verbindung mit dem Zentrum unserer Galaxie. Was einen Menschen, der unter solch einem Signum geboren wurde, letztendlich wirklich definiert und ausmacht, kann erst mal nur vermutet werden. Nur eins ist sicher, als Individuum bewegt man sich hier immer in Grenzbereichen der Erfahrung, die man meist weder mitteilen kann, noch selbst wirklich versteht.

Schon die rein klassische Variante, eine Sonne-Saturn Konjunktion mit eingebundenem Merkur, hat ihre Eigenheiten und auch Tücken. Gerade im Schützen, wo sich doch alles um Erweiterung und Expansion dreht, wird hier dem eigenen Selbstverständnis und Entfaltungswillen permanent ein Riegel vorgeschoben. Dadurch entsteht eine extreme Komprimierung der Energien und Inhalte, was sich auf vielerlei Weise zeigen kann. Im positiven als starke Fähigkeit zu fokussieren und sich auf Dinge zu konzentrieren, im negativen kann das dann aber auch zu einem sturen Beharren auf einmal eingenommene Positionen führen. Und entweder wird man selbst zu einer Autorität, die bestimmend wirkt, oder man selbst wird bestimmt durch vermeintliche Autoritäten.

Im zweiten Fall ist man dann aber auch ein hervorragender Untergebener, der pflichtbewusst immer mehr tun möchte als von ihm erwartet wird, der aber meist auch an den Herausforderungen und den eigenen, überhöhten Ansprüchen scheitert. Das Ganze ist dann auch noch Teil der eigenen Gedankenwelt und Assoziationen, wobei hier noch hinzu kommt, dass die Fähigkeit locker und frei zu kommunizieren eher eingeschränkt ist. Aber das alles ist ja nur ein Teil des energetischen Puzzles, hier ist ja auch noch Uranus bestimmend.

Und der stellt das ganze Prinzip permanent auf den Kopf. Stellt die Autoritäten in Frage, wehrt sich gegen die empfundene Behinderung und versucht laufend innerhalb der wahrgenommenen, engen Grenzen Möglichkeiten zur Befreiung und zum Ausbruch zu finden. Das sind dann oft Kleinigkeiten, die kaum von Anderen dingfest zu machen sind, man muss also nicht wirklich als Umstürzler oder Revolutionär auffallen, wie das ohne die Einbindung von Saturn in dieses Stellium vermutlich der Fall wäre. Je nachdem, in welchen Häuser-Hintergrund diese geballte Kraft dann eingebunden ist, sucht man sich ein entsprechendes Umfeld oder Ziel, um all das, was eigentlich unvereinbar ist, trotzdem "unter einen Hut" zu kriegen. Der Traum vom Fliegen, nicht als Zuschauer oder Passagier, sondern als verantwortliches Individuum, dass im Bodenlosen bestimmen kann und soll, ist sicher ein Ausdruck all dessen und kein wirkllich schlechter.

Aber nun kommt zu all dem die Anbindung ans Zentrum unserer Milchstrasse. Dort wo andere Menschen noch die Freiheit haben, diesen permanenten Hintergrund eines universellen, weissen Rauschens isoliert von sich selbst wahrzunehmen, kann jemand wie Andreas L. das nicht trennen. Hier wird der innere Rahmen komplett gesprengt, in jeder Hinsicht und in jede Richtung. Was also schon mit den normalen Planetenzutaten nicht einfach zu leben ist, wird durch die Einbindung des GZ zu einer Lebensaufgabe der Integration, die letztendlich aber ohne entsprechenden geistigen Hintergrund nicht zu schaffen ist. Entweder findet sich im Leben solch eines Betroffenen ein spirituelles Umfeld, dass die Dimension dieser energetischen Vereinigung zumindest einigermaßen fassen kann, dann ist eine innere Entwicklung möglich, die ebenfalls jeden üblichen Rahmen sprengt. Oder man bleibt in den "normalen" Verhältnissen stecken, findet keine Erklärungen für das was einen laufend bewegt und bleibt letztendlich alleine damit.

In all dem ist genügend Potential enthalten, um alle üblichen Rahmenbedingungen immer wieder zu sprengen. „Normalerweise“ wäre Andreas L. mit solch einer Konstellation vielleicht einfach nur ein "Nerd oder Freak" geworden, der sich allen Konventionen verweigert hätte. Aber durch die Einbindung Saturns entsteht dann meist gleichzeitig auch der ungeheure Anspruch nach Übererfüllung des scheinbar Verlangten. Man muss immer wieder an die eigenen Grenzen gehen und sich selbst überfordern, um so zumindest wieder Rahmenbedingungen zu finden, die einem selbst und dem eigenen Leben Halt geben. Man versucht sich anzupassen, Teil der Gemeinschaft zu werden, mit der man sich gedanklich identifiziert, aber bleibt doch immer ein Aussenseiter. Das wird dann noch durch Mond, Mars und Pluto im Skorpion unterstützt, eine seltsame Mischung aus Zurückgenommenheit und Leidensfähigkeit, verbunden mit einem „extroversen“ Energiecocktail im Schützen, den man wirklich nur als hochbrisant bezeichnen kann.

Insofern ja – wenn man nach Grundanlagen sucht, die den Boden für solch eine wahnwitzige Tat liefern, dann findet man diese tatsächlich in Andreas L. Geburtshoroskop.Und sollte sich der jetzige Verdacht erhärten und zu einer Gewissheit werden, dann könnten die Ursachen für sein Verhalten in den Jahren 2005 bis 2007 entstanden sein. In dieser Zeit überläuft Pluto seinen Merkur, seinen Saturn, seine Sonne und seinen Uranus, eine geballte Initiation in die emotionalen (Unter-) Welten seiner eigenen skorpionischen Anlagen. 

Entsprechend dieser energetischen Dynamik, die sich allen Konzepten entzieht, finden sich dann auch seltsamste Merkwürdigkeiten wie an einer Perlenschnur der astro-logischen Absurditäten aufgereiht, wenn man auf vergangene Ereignisse blickt, in denen sich ähnliche Unglücksfälle ereigneten.

Denn Piloten, die willentlich ihre Passagiere mit in den Tod rissen, gab es auch schon früher. Zumindest schienen alle Fakten nach eingehender Untersuchung in diese Richtung zu weisen, wie zum Beispiel beim Flug 185 der Silk Air im Jahre 1997. Circa eine halbe Stunde nach dem Start stürzte die Maschine senkrecht aus 3700m in einen Fluss nahe der indonesischen Stadt Palembang und nach relativ kurzer Zeit waren sich die Behörden sicher, dass der Absturz  absichtlich durch den Flugkapitän herbei geführt wurde. Dies geschah am 19. Dezember 1997 unter einer Mars-Neptun Konjunktion. 

Während sich die Schütze-Sonne in Konjunktion mit dem Galaktischen Zentrum befand…

Allerdings wurde die angebliche Schuld des Kapitäns im endgültigen Bericht drei Jahre später widerrufen, was genau die Ursache des Unglücks war, konnte bis heute nicht eindeutig festgelegt werden.

Aber es gibt noch weitere astro-logische und seltsame Parallelen. Im November 2013 stürzte Flug 470 der Linhas-Aéreas-de-Moçambique über einem Nationalpark von Namibia ab. In einem vorläufigen Unfallbericht vom Januar 2015 heisst es:

Minutes before the crash the co-pilot left the cockpit for the lavatory. The captain then manually changed the altitude preselector from 38,000 feet to an altitude of 4,288 feet. … The airspeed was manually selected several times until the end of the recording…On the cockpit voice recorder sounds were heard of someone pounding on the cockpit door. The investigators stated that the reasons for these actions are unknown at this time.

Quelle: Aviation Safety Network

Die Ähnlichkeit mit dem jetzt vermuteten Ablauf ist verblüffend, noch verblüffender ist aber der Umstand, dass dieser Absturz an einem 19. November stattfand. 23 Jahre zuvor, ebenfalls an einem 19. November startete der jetzt verunglückte Germanwings Airbus zu seinem allerersten Flug.

Das mag jetzt Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, die momentan der Meinung sind, dass Andreas L. der Schuldige an diesem Drama sein muss. Aber was dem objektiven astrologischen Beobachter bei all dem fehlt, sind aktuelle und zwingende Auslösungen auf die Radix-Daten des vermeintlichen Täters. Es kann natürlich sein, da wir keine Kenntnis der Geburtszeit haben, dass sich über die Hauptachsen solche Auslösungen finden ließen. In jedem Fall braucht es für eine solche Tat, wenn sie denn willentlich und bewusst geplant und durchgeführt wurde, immer bestimmte energetische Voraussetzungen, damit ein Täter sein Vorhaben überhaupt durchführen kann.

Die Anlage der großen Konjunktion am GZ ist zwar durchaus als kritisch und in diesem Sinne auch als potentiell gefährlich einzustufen, aber das alleine hätte schon in der Vergangenheit bei Andreas L. zu Auffälligkeiten führen müssen. Das jemand aus dem Nichts, auch ohne zwingenden „kosmischen Druck“ solch eine Tat plant und sie dann auch begeht, ist höchst unwahrscheinlich. Möglich ist allerdings tatsächlich, dass es zu einem "spontanen, geistigen Blackout" kam, dass sich der jahrelange innere Druck durch eine falsche Bemerkung, durch eine falsche innere Assoziation plötzlich zu einer fast zwanghaften Handlungsanweisung wandelte. Und man ganz den üblichen Klischees entsprechend plötzlich eine innere Stimme hört, im Zweifelsfall auch die einer höheren Macht, und nur noch ihren Anweisungen folgt.

Allerdings bietet sich auch eine andere Version des Ablaufs an, die tatsächlich durch eine sehr konkrete Auslösung unterstützt wird. Nimmt man die heliozentrischen Planetenstände, sowohl der Geburt wie auch des Absturzes, wird sichtbar, dass der aktuelle Neptun zum Zeitpunkt des Geschehens in exakter Konjunktion mit der Venus von Andreas L. stand, wenn dieser am frühen Abend des 18. Dezembers geboren wäre. Zudem stehen im mundanen Ereignischart beide Planeten, Venus und Neptun, an den Hauptachsen AC und MC, als der Kontakt zum Flugzeug abbricht.

Nur sind diese beiden Energien nicht wirklich dafür bekannt, aktiv und gestaltend zu wirken. Vor allem im Zusammenspiel, wenn Neptun der Auslöser ist, kann man davon ausgehen, dass auch der Co-Pilot im weitesten Sinne ein passives Schicksal erlebt hat, dass dann gravierende Folgen hatte.  Dafür gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder stand er massiv unter dem Einfluss von Drogen, Tabletten oder Alkohol, was dann ebenfalls zu solch einer unvorstellbaren Reaktion führen kann, wenn solch ein Transit gerade exakt ist. Aber auch das wäre nicht geplant gewesen.

Möglich ist aber auch, sofern Andreas L. in der Vergangenheit keine Suchterkrankung hatte, das Auftreten eines aerotoxischen Syndroms, das sich nur in der Flugkabine selbst zeigte. Gerade unter einem heliozentrischen Transit von Neptun auf Venus besteht die Gefahr akuter allergischer Reaktionen und/oder auch eine Überreaktion auf giftige Dämpfe etc., die zu anderen Zeiten weniger stark ausfallen würde. Dies könnte dann in der Folge zu akuten Wahrnehmungsstörungen führen bis hin zu Halluzinationen und völliger geistiger Abwesenheit.

Vielleicht wird sich in den kommenden Tagen herausstellen, dass die Ermittler noch auf viel deutlichere „Beweise“ zurück greifen konnten, als auf das „regelmäßige Atemgeräusch“, aus dem sie schlussfolgerten, dass der Co-Pilot bei Bewusstsein war und die Maschine absichtlich zum Absturz brachte. Oder dass das hier angegebene Geburtsdatum falsch ist. Falls nicht, sollte man vielleicht zumindest in Erwägung ziehen, dass hier eine Kette von Umständen zum Tragen kam, in der alle Beteiligten auf die eine oder andere Weise zum Opfer wurden.

Aber auch das ist im Moment nur eine Vermutung, keinesfalls eine Tatsache oder ein Fakt. Im Sinne der Angehörigen ist zu hoffen, dass es zumindest in absehbarer Zeit Klarheit und Gewissheit darüber geben wird, was am 24. März 2015 um 10:51 Uhr über den französischen Alpen wirklich geschehen ist. 

Nachtrag: Die gesamte Argumentation beruht auf der Annahme, dass das Geburtsdatum der New York Times richtig ist, welches auch in einem Bericht der Welt bestätigt wird.  Andernfalls müsste man (bei einer Geburt am 28. Dezember 1987) völlig andere Schlüsse ziehen

Titelbild: Karte: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Kommentare

ja, ich kenne den text, da hat van heeren gut recherche geleistet. das obige datum bleibt offiziell nicht umsonst die entdeckung, denn vorher ist plut...
Robert van Heeren hat das genau recherchiert:
http://www.kentauren.info/plutchir.pdf

Mit Grüßen
Hallo Meta

Diese Verhältnisse Tag/Jahr oder Rotation/Revolution habe ich mal versucht als Progressionsschlüssel nach dem Vorbild 1 Tag = 1 Jahr zu ...

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