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Der Bombenanschlag in Bangkok

Die Zeichenwechsel Jupiters sind leider oft auch mit Ereignissen verbunden, die sich mit Donner und Schrecken ins kollektive Bewusstsein einbrennen, ganz im Sinne der alten Symbolbilder von Göttervater Zeus (siehe auch Malaysian Airlines: Erneute Tragödie). Das Unglück in China vor knapp einer Woche zählt dazu, genauso wie der Bombenanschlag in Thailands Hauptstadt Bangkok.

Kurz nach 18:55 Uhr explodiert am Erawan-Shrine im Herzen der Stadt eine Bombe, die 20 Menschen in den Tod reißt und über 120 Menschen verletzt (LINK zu SPON). Genau dann, als Jupiter gerade im Westen untergeht, während Saturn am höchsten Punkt des Abendhimmels steht. Die Suche nach den Tätern war bisher ergebnislos, zwar gibt es ein Video, das womöglich einen Verdächtigen zeigt, aber entgegen den Gewohnheiten terroristischer Gruppen hat sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt, Motive und Hintergründe sind noch unklar.

Ein nationales Unglück ausgerechnet an einem Ort, der gebaut wurde um Katastrophen und Unfälle zu verhindern. Denn als die Regierung 1953 an der Ratchaprasong-Kreuzung mit dem Bau des alten Erawan-Hotels beginnt, häufen sich die Unglücksfälle und die Arbeiten enden mit dem Ausbau des dritten Stockwerks. Mal brechen Träger ein, dann versinken Schiffsladungen mit Marmor im Meer, Arbeiter sterben und werden verletzt.

Schließlich entscheidet der damalige Admiral Luang Suwicharnpat, daß dies alles nur daran läge, weil ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt zur Grundsteinlegung gewählt wurde und gleichzeitig Bäume gefällt wurden, in denen bestimmte Ortsgeister wohnten. Luang Suwicharnpat gilt als astrologischer Fachmann und Experte (was in asiatischen Ländern fast immer eng mit System des Feng Shui verbunden ist), und veranlasst den Bau des Erawan-Shrines (Erawan ist eine spezielle Form des hinduistischen Schöpfergottes Brahma).

Die feierliche Einweihung des Schreins fand am 9. November 1956 statt (Uhrzeit leider bisher nicht bekannt), geozentrisch betrachtet mit einer Sonne-Merkur Konjunktion im Skorpion. Wichtiger aber ist wohl, dass es kurz zuvor zwei gravierende Zeichenwechsel gab: Neptun wechselte von der Waage in die Skorpion-Phase, Pluto vom Löwen in die Jungfrau. Was also vorher vielleicht zu vielen Unwägbarkeiten geführt haben mag (zwei Langsamläufer auf den letzten Zeichengraden können durchaus auch ein Symbol für gewisse Instabilitäten sein), wurde jetzt symbolisch in die „neue“ Zeit integriert, das jedenfalls mögen die Beweggründe für die Auswahl des Zeitpunkts für die Einweihung des Schreins gewesen sein.

Mit dem überraschenden Ergebnis, dass fortan der Bau des Hotels relativ reibungslos und ohne größere Unglücksfälle zu Ende geführt werden konnte. Seitdem gilt der Schrein im Herzen von Bangkok als „wunscherfüllend“, jeden Tag werden Opfergaben gebracht, Räucherstäbchen angezündet und große und kleine Wünsche an Brahma, den Schöpfer des Universums, gerichtet (LINK zu Wikipedia).

Fast 50 Jahre lang bleibt dann auch alles ruhig im Umfeld der Statue, bis am 21. März 2006, gegen 1:30 Uhr morgens, ein angeblich geistesgestörter, thailändischer Moslem, die Statue mit einem Hammer zerstört. Unmittelbar danach wurde er von zwei Passanten überwältigt und getötet.

Am 21. Mai desselben Jahres wird in einer feierlichen Zeremonie die neue Statue eingeweiht. Um 11:39 Ortszeit wird sie enthüllt und auch dabei scheinen astro-logische Überlegungen wieder eine große Rolle gespielt zu haben. Denn nur wenige Minuten zuvor wechselte die Sonne vom Zeichen Stier in die Zwillinge und stand nun fast am höchsten Punkt des Himmels, während gleichzeitig Neptun am Deszendenten unterging.

Betrachtet man nun diese vier bekannten Daten und ihre astrologischen Stellungen, dann zeigen sich erstaunliche Übereinstimmungen.

Dass ausgerechnet dieser Ort und diese Statue zu Symbolen des jetzigen Jupiter-Übergangs liegt zum einen an der Null-Grad Zwillings-Sonne der erneuerten Statue, vor allem aber auch an der Null-Grad Jungfrau-Stellung von Pluto bei der ursprünglichen Einweihung. Gleichzeitig zeigt sich bei einem heliozentrischen Vergleich, dass genau jetzt der zweite Saturn-Return seit der ersten Einweihung stattfindet (zum Zeitpunkt des Anschlags stand Saturn heliozentrisch betrachtet auf 4°15 im Schützen, zum Zeitpunkt der Einweihung auf 4°48).

Die Mars-Stellung (heliozentrisch) findet sich bei 24° im Widder, beide Anschläge (2006 und 2015) finden bei exakt Mars auf jeweils 23° Krebs im Quadrat dazu statt. Daneben gibt es noch andere Auslösungsketten, in denen sich immer wieder ähnliche Stellungen im Zodiak zeigen.

Demzufolge könnte es gut sein, dass beim oder kurz nach dem Zeichenwechsel der Sonne in die Jungfrau (am Wochenende) die Täter und ihr Motiv deutlicher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Titelbild: By ThailandPhoto (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

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