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Astrologie + Zeitung

Zufalls-Artikel aus "ASTRO-LABOR"

Nina Gryphons Wahl-Forschungen

Einsicht per Widder-Ingress Ein Crosspost des amerikanischen ANS zum aktuellen US-Wahlthema: Ihr erstes Astrologie-Buch las Nina Gryphon im Alter von erst zehn Jahren in ihrer Heimat Tschechoslowakei. Heute, mit 31, ist sie eine international bekannte Astrologin in Chicago, dazu Investorin und Wirtschafts-Anwältin in der High-Tech-Industrie. Ihre Faszination für Astrologie hat nie nachgelassen. Gryphon zog kurz vor der Pubertät mit ihrer Familie nach Seattle, erwarb einen BA, MA und JD-Abschluss in Rechtswissenschaften an der Stanford University in Kalifornien. Sie fuhr aber fort, traditionelle Astrologie zu studieren, auch während ihres… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "MIND MAPS"

Im Hut der weißen Kaninchen

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Guten Morgen, hier spricht dein Uranus: Veränderung ist ein Tu-Programm, was aber zuerst als schneller, flüchtiger Geistesblitz hereinkommt und Wassermann-Stier-Probleme aufbringt. Die besten Ideen über Veränderung durch Prinzip 11 kommen heute Abend gleich über den wunderbaren "Fools Moon": Die Chancen des "Anfängergeists" mit den beiden Lichtern in einem schönen Sextil zu Uranus. Das schreit alles nach Änderungen, danach, vieles zu nullen, wo derart stark die Energie der Unbeständigkeit leuchtet. Wassermann bricht ja Formen auf und das ist gut so, weil es unsere festgefahrenen Angelegenheiten kurzfristig wieder richtungslos macht. Neu.… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "DAS THEMA"

Mesut Özil - der Grenzgänger

In den letzten Tagen stand er im Fokus der Medien. „Sein schwächstes Länderspiel überhaupt“, „nervöser Hellseher ohne Ideen“, und einiges mehr in dieser Richtung durfte Özil über sich lesen. Schade, dass gerade Sportjournalisten wenig mit astrologischen Hintergrund-Informationen arbeiten. Dann wüssten sie nämlich, dass Mesut Özil gerade tatsächlich schwere Zeiten durchmacht. Özil „hat Saturn“, ähnlich wie bei unserem Papst wird gerade die Spreu vom Weizen getrennt. Mit Waage-Sonne und Schütze-Mond lebt er im Normalfall von einer gewissen inneren Unbeschwertheit. Da aber seit einiger Zeit Saturn über seine Sonne läuft, bildet sich gerade ein… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "BUNTES"

Arme Anna Freud: Von Beruf Tochter

"Alles, was man über mich sagen kann, lässt sich in einen Satz zusammenfassen: Sie verbrachte ihr Leben mit Kindern." Das, was Schützin Anna Freud (mit Sonne-Pluto) da über ihr Leben meint, eine kluge Frau, die heute, zum 119. Geburtstag, ein Google Doodle bekommt, ist nicht nur kokette Bescheidenheit. Denn sie trug regelrecht ein Brandzeichen ihres Vaters. Wahr an all dem Understatement ist, dass ihr Leben damit (auch astrologisch übrigens) stark und klar überlagert war. Von fremdem Ruhm, der sich in ihrem Radix schon in 4, am Ursprung der Familie, findet. Beim Jupiter, im Feld dieses Löwe IC' auf den berüchtigten 0. Grad. Was schon darauf… weiterlesen ~>

Zufalls-Artikel aus "NEWS"

"Kleiner Mann kann nicht raus!"

Was ist Reinkarnation? Ein Hobby von unausgelasteten Eso-Freaks, die keinen Spaß am eigenen Leben haben? Nicht, wenn man die manchmal merkwürdigen Zufälle rund um einen Wiedergeburts-Verdacht betrachtet - wie bei James Madison Leininger, Widder-Sonne in 7 mit Waage-Mond in 1. Die Alpträume beginnen, als er zwei Jahre alt ist und Pluto und Chiron exakt im Quadrat zu seinen Radix-Knoten in 6/12 stehen. Plötzlich wacht das Kleinkind fast jede Nacht auf und schreit: "Flugzeug, Wasser! Kleiner Mann kann nicht raus!" Die 2. Folge unserer Serie über Wiedergeburt erzählt seine sehr ungewöhnliche Geschichte. Sie handelt von einer Verbindung über den… weiterlesen ~>

Shitstorms und Schwarmintelligenz

Was für eine Woche. Denn dem Himmel sei Dank beweist sich immer wieder aufs Neue, dass hinter dem astrologischen Modell mehr steckt als nur eine Wellness-Pille für einsame Hypochonder. Die sich in ihren schlaflosen Nächten bei den Lebensberatern diverser Hotlines ein wenig Verständnis und Zuspruch erkaufen.

Oder glaubt jemand im Ernst, dass Markus Lanz, das RTL, die Dschungelcamper und diverse andere Zeitgenossen, erst mal einen Astrologen fragen, wie sie sich denn entsprechend der aktuellen Konstellationen am besten verhalten sollten? Um sich anschließend buchstabengetreu ans kosmische Drehbuch halten? Das hätte dann schon den Charme einer sehr außergewöhnlichen Verschwörungstheorie, die wohl nur bei Hardcore-Skeptikern auf Gegenliebe stoßen würde.

Ansonsten darf man nüchtern konstatieren – Venus in Konjunktion mit Pluto, eingebunden in den atmosphärischen Hintergrund des Großen Quadrats, holt genau die Themen ins Scheinwerferlicht, die man solchen Zeitphasen blind zuweisen würde. Der „Aufschrei“ um Lanz und Wagenknecht ist ein Aspekt davon. Feindbild sucht Feindbild und findet am Ende Feindbild. Erst Lanz in Wagenknecht, dann diese mitsamt Anhängern wiederum in Lanz. Der sich heute live bei Wetten Dass durch die Sendung quälen darf und hoffentlich darauf verzichtet (im eigenen Interesse), einen seiner beliebten Scherze darüber zu machen (über die in der Regel höchstens die bestellten Claqueure noch gequält lachen).

Um es mal anders auszudrücken – wenn mich morgen Herr Lanz in seine Talkshow einladen würde, weil ich „Uns-Angie“ in einem Artikel als Kanzlerin ohne Vision bezeichnet hätte, dann wüsste ich, was mich erwartet. Eines sicher nicht, eine niveauvolle Debatte in sachlicher Atmosphäre, in der ich auch nur den Hauch einer Chance hätte, meine Argumente angemessen vorzutragen. Genauso wenig, wie ich von einer Teilnahme im Dschungelcamp erwarten dürfte, dass die diversen Prüfungen nur meinen Heldenmut und meine Großartigkeit beweisen sollen.

Nein, manche Talkshows und Dschungelcamps haben heute bisweilen die Funktion eines öffentlichen Prangers. Wer Glück hat wird eingeladen, weil er gerade oben auf einer Zeitgeistwelle schwimmt, kurzfristig betüttelt und hochgejubelt. Aber kommt Zeit kommt Neid und Hohn und all das andere übliche, und am Ende findet man sich eben bestenfalls im Dschungelcamp wieder. Doch während man im Mittelalter nach der Prangervorstellung zumindest noch ins nächste Dorf ziehen konnte, um vielleicht unter einem anderen Namen neu anzufangen, bleibt man heute national (und wenns ganz schlimm kommt auch international) geächtet und als Verlierer bekannt.

Vor allem das Netz vergisst ja kaum etwas und wer damit nicht klar kommt, sollte Öffentlichkeit meiden wie die Pest. Jeder Gewinner der breiten Meinungsgunst befindet sich auf deren Höhepunkt schon in einer Abwärtsbewegung, die nur eine letztendliche Konsequenz kennt – den Shitstorm. Spätens hier sieht man, was es mit der sogenannten „Schwarm-Intelligenz“ auf sich hat. Sie ist leichtestens manipulierbar, so authentisch wie eine Liebesgeschichte im Dschungelcamp und hat einen IQ, der knapp unter dem eines Toastbrots liegt.

Bestes Beispiel wiederum das diesjährige Dschungelcamp. Schon am ersten Tag war klar – als Oberzicke kann es nur Eine geben. Dumm, doof und absolut daneben, mit einem Wort: Bla-Rissa. Am 18. des Monats titulierte sie BILD (dir eine Meinung…) noch als Dschungelnatter, und sah 7 Millionen Zuschauer nur kopfschüttelnd vor dem Fernseher sitzen, fassungslos ob der überheblichen Art der neuen Dschungelzicke. Aber auch das Moderatoren-Duo einigte sich schnell, dass dieses Mädchen einfach nur eine Zumutung war und ihre Camp-Mitbewohner, allen voran Wutfried Glatzeneder und der imposante Mola, waren hauptsächlich damit beschäftigt, sie anzupöbeln und auf übelste Weise zu diskriminieren. Ein Aufschrei ging jetzt natürlich durchs Netz, Petitionen wurden verfasst: „Rettet Larissa…“.

Fehlanzeige, lediglich der Spiegel mutmasste, dass es sich bei  Bla-Larissa auch um  „Ein Staunerle, das noch nicht ahnt, welche Schlangen im Branchendschungel warten“ handeln könnte.  Und „das prompt mit Dreck beworfen und verleitet werden soll, seine Nahrung zu erbrechen“.

Acht Tage später titelt derselbe Spiegel „Larissa muss gewinnen“, in der Bild liegt sie uneinholbar auf Platz Eins des Votings. Mittlerweile werden ihre „dummen Sprüche“ von letzter Woche schon gehandelt wie die neuen Weisheiten der La-O- Ze(ter).

Was all diese Wendungen und Transformationen jetzt mit Venus-Pluto zu tun haben, muss man hier wohl nicht weiter erläutern. Und man liegt wohl auch nicht völlig verkehrt mit der Annahme, dass sich im Laufe der nächsten Woche noch weitere Kandidaten finden werden, die sich die Negativ-Projektionen einer breiten Masse via Facebook-Kommentar und Tweet einverleiben dürfen. Denn für die  Schwarm-Intelligenz, angeführt vom Medien-Mob, sind Namen nur Schall und Rauch. Und die Anprangerung von Mißständen wie der Lanz-Show allenfalls ein Katalysator, um der eigenen Unzufriedenheit, dem eigenen Lebensfrust zumindest vorübergehend ein Gesicht zu geben.

Deswegen ist die Alternative, um Flegel wie Lanz aus der öffentlichen Wahrnehmung zu verbannen, ja auch keine wirkliche. Denn die ultimative Macht in einer Mediendemokratie liegt im Ausschaltknopf der Fernbedienung. Man stelle sich vor, all diejenigen, die schon immer wussten, wessen Geistes Kind Herr Lanz  ist, würden davon Gebrauch machen. Ebenso die Gäste, die einfach jede Einladung ausschlagen würden. Wie lange wohl würde es das Format noch geben? Oder anders – stell dir vor es ist Dschungelcamp und  keiner schaut zu?

Damit kein Mißverständnis aufkommt  - ich finde das Dschungelcamp Klasse. Und rege mich jedes Mal auf. Zum Beispiel über den reisspuckenden Wutfried oder den Besser-Wessi Mola, wenn sie Larissa wieder mal „die Welt und wie sie funktioniert“ erklären. Um dann selbst grandios zu scheitern. Aber – in der Konsequenz halte ich es mit dem neuen Liebling der Nation: „Ich vergesse nichts, aber ich verzeihe.“ Sprachs und nahm den „armen Mola“ in den Arm, um ihn zu trösten. Gestern im Dschungelcamp…

Titel-Bild: (c) RTL/Stefan Menne - alle Infos bei RTL-Spezial Ich bin ein Star - holt mich hier raus 

Mittwoch, 1. Mai 2024

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