Loop!

Das Thema

Ein paar Minuten für Neptun: Die Party

Liebe Leser,

heute ist ein ganz besonderer Tag. Eigentlich sollten Champagnerkorken knallen, Parties stattfinden und um 20.03 h unserer Zeit (19.03 GMT) müsste die ganze Welt ein Neues Jahr begrüßen. Oder besser, eine neue Zeitepoche. Neptun, der Planet der Rätsel, des Mitgefühls, der großen Wahrheiten und Symbol für das Absolute, wandert endlich nach Hause, in sein Zeichen, die Fische. Das geschieht nur etwa alle 160 Jahre.

In vielen Kulturen spielt das Jahr 2012 eine ganz spezielle Rolle. Viele fragen sich immr noch, was es damit auf sich hat. Die gute Nachricht: Heute beginnt tatsächlich eine Veränderung. Eine fast unmerkliche Verschiebung der Atmosphäre. Ein kleiner Shift in der Zeit, der große Wirkungen haben kann.

Aber wie bei jeder Veränderung kann es auch schwierige Umbrüche geben. Letztendlich werden sie allerdings dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort für alle wird. Wir möchten diesen Augenblick gern mit euch feiern. Und würden uns freuen, wenn ihr - jeder für sich, aber in Gedanken zusammen - diese besondere Party mitgestaltet.

Praktisch ist, dass ihr nirgendwo hinfahren, keine Vorbereitungen treffen und nichts von dem absagen müsst, was ihr vorhabt. Seid da, wo ihr gerade eben seid. Auch das ist Neptun: Er greift nicht ein. Das einzige, was nötig wäre: Nehmt euch eine Viertelstunde Zeit. Die kleine Party zum Neptun-Übergang beginnt um 20 Uhr unserer Zeit (19 h Greenwich, in anderen Ländern entsprechend ihrer Zeitzone) und endet um 20:15 h MEZ (19.15 h GMT).

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Die Puppe, das Salz und der Neptun

Blogs anderer Astrologen: Mag. Stefan Hofbauer zu Neptun in den Fischen

"Eine Puppe aus Salz reiste tausende von Meilen über Land, bis sie schließlich ans Meer kam. Sie war fasziniert von dieser seltsamen, sich bewegenden Wassermasse, die ganz anders war als alles, was sie bisher gesehen hatte. „Wer bist du?“, fragte die Salzpuppe das Meer. Lächelnd erwiderte sie: „Komm herein und sieh selbst.“ Also watete die Puppe ins Meer. Je weiter sie hineinging, desto mehr löste sie sich auf, bis nur noch sehr wenig von ihr übrig war. Ehe der letzte Rest verging, rief die Puppe überrascht: „Nun weiß ich, wer ich bin!“Über Neptun zu schreiben ist schwierig. Neptun entzieht sich der Sprache, umso mehr als er demnächst in sein eigenes Zeichen Fische eintreten wird. Natürlich kann man ein paar Begriffe finden, die das Zeichen Fische charakterisieren. Das wären dann zum Beispiel:

  • Auflösung
  • Transzendenz
  • Grenzüberschreitung
  • Hingabe
  • Opfer
  • reines Sein
  • Überwindung des Getrenntseins, um in etwas Größerem aufzugehen
  • Überwindung des Egos
  • Eins Sein mit Gott, der Natur oder dem großen Spirit

Aber was sollen diese Begriffe eigentlich bedeuten? Was bedeutet Auflösung überhaupt? In der Physik können wir diesen Begriff recht einfach erklären. Gebe ich Salzkristalle in Wasser, so kommt es zu einer Interaktion zwischen Salzkristallen und Wasserteilchen. Auflösung bedeutet hier die kontinuierliche Abtrennung von Ionen aus dem Kristall und Hydratisierung der Ionen. Zuletzt ergibt sich eine homogene Salzlösung aus Wasserteilchen und hydratisierten Ionen. Bleiben wir in diesem Bild, so sind wir Menschen offenbar die Salzkristalle und das, worin wir uns hier auflösen, ist was? Das Leben, das Sein, die Natur oder Gott?"

Ganzen Artikel (umfangreiche Betrachtung über Neptun in den Fischen) weiterlesen in Stefan Hofbauers Blog "Gestaltastrologie"

A Hymn In Praise Of Neptune

Thomas Campion  (1567 - 1620)

Of Neptune's empire let us sing,
At whose command the waves obey;
To whom the rivers tribute pay,
Down the high mountains sliding:
To whom the scaly nation yields
Homage for the crystal fields
Wherein they dwell:
And every sea-dog pays a gem
Yearly out of his wat'ry cell
To deck great Neptune's diadem.

The Tritons dancing in a ring
Before his palace gates do make
The water with their echoes quake,
Like the great thunder sounding:
The sea-nymphs chant their accents shrill,
And the sirens, taught to kill
With their sweet voice,
Make ev'ry echoing rock reply
Unto their gentle murmuring noise
The praise of Neptune's empery.

Thomas Campion ist mit einem großen Quadrat über alle vier fallenden Zeichen geboren: Schützemond Quadrat Fische-Pluto Quadrat Zwillinge-Neptun Quadrat Jungfrau-Saturn. Er war Dichter, Komponist und Arzt und starb vermutlich an der Pest.

 

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Traumwelt und Weltentraum

Back to the Roots

Wie bei Uranus, Pluto und allen neu entdeckten Objekten, muss auch bei Neptun die Frage nach der eindeutigen Zuordnung noch offen bleiben. Sie alle fallen aus dem bisherigen Raster der klassischen Astrologie heraus, denn verglichen mit den „alten“ Planeten, war die Zeitspanne zur Beobachtung ihrer Wirkungen relativ kurz.

Ausgehend davon, dass Astrologie schon seit vielen tausend Jahren in den verschiedensten Kulturen angewandt wurde, sind 172 Jahre (seit Neptuns Entdeckung) gerade mal ein zeitlicher Wimpernschlag. Erst vor knapp neun Jahren, am 11. April 2009, kehrte Neptun in die Position seiner Entdeckung zurück und vollendete zum ersten Mal einen kompletten Umlauf.

Dementsprechend schwer fassbar sind auch seine konkreten, astrologischen Entsprechungen.
Verständlicherweise, denn seine Zuordnung als Herrscher des Abschnitts Fische entspricht auch der Ordnung der Planeten von der Sonne aus gesehen. Und Fische als Ausdruck des 12. Hauses beschreibt nun mal eine Phase, in der es tatsächlich mehr um Auf- und Erlösung geht, als um zielgerichtete Impulse.

Trotzdem zeigt sich das Prinzip Neptun auch als Erscheinungsform, als wahrnehmbarer Ausdruck und nicht nur als ungreifbare geistig-seelische Energie. Und warum sollte man nicht das Entdeckungschart vom 23. September 1846 für eine Deutung seiner Wirkungen heranziehen?

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Der Eisriese Neptun und die Fakten

Neptun und Erde

Astronomische und physikalische Grundlagen

Neptun ist der viertgrößte Planet in unserem Sonnensystem mit einem Durchmesser von ca. 49 000 km. Im Vergleich dazu: die Erde hat einen Durchmesser von 12 700 km, Jupiter als größter Planet einen Durchmesser von ca. 140 000 km. Er gehört zur Klasse der Gasplaneten. Zusammen mit Uranus bildet er die Unterkategorie der „Eisriesen“.

Neptuns Umlaufzeit um die Sonne beträgt rund 164 Jahre und 288 Tage. Ein Neptun-Tag (also eine Umdrehung um seine eigene Achse) dauert 15h 57min 59sek.

Eine weitere Besonderheit teilt der Planet ebenfalls mit Uranus: Beide besitzen, im Gegensatz zu allen anderen Planeten, zwei Magnetpole. Anders ausgedrückt: ein neptunischer Kompass würde jeweils zwei Nordpole bzw. Südpole anzeigen.

neptun zeichnungenAuf Neptun besteht die Atmosphäre aus etwa 80 % Wasserstoff, 18 % Helium und 1,5 % Methan. Er besitzt die drittgrößte Masse aller Planeten (nur Jupiter und Saturn liegen noch vor ihm) und ebenso wie Jupiter und Saturn scheint er eine innere Wärmequelle zu haben. Die Auswirkung: Er gibt das 2,7fache der Energie wieder ab, die er von der Sonne empfängt.

Auf Neptun gibt es wie bei uns Jahreszeiten. Allerdings dauert ein Neptun-Sommer stolze 41 Jahre. Bis heute wurden ihm 13 Monde zugeordnet, der größte davon, Triton, hat einen Durchmesser von 2707 km (zum Vergleich – unser Mond dagegen 3476 km).

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Neptun: Die Heimkehr


Am 3. Februar 2012 wechselt der rätselhafte Planet Neptun in den Tierkreis-Abschnitt Fische. Eine Nachricht, die auf den ersten Blick unspektakulär klingt und den klassischen Leitmedien dieser Welt vermutlich nicht mal eine Fußnote wert sein wird. Aus astrologischer Sicht haben wir es hier aber mit einem echten Jahrhundert-Ereignis zu tun.

Es handelt sich dabei auch nicht etwa um eine theoretische Kopfgeburt, etwas rein Symbolisches also, das sich nur versierten Astrologie-Jüngern erschließt. Nein, es geht vielmehr um eine spürbare, fundamentale Veränderung im Zeit-Raum-Gefüge, die konkrete, erfahrbare Auswirkungen hat und haben wird. Auch für Nicht-Astrologen.

Die Leitmedien dieser Welt werden sehr wohl darüber berichten. Und tun dies im Prinzip auch heute schon. Sie beschreiben aber bislang nur die Auswirkungen des planetaren Übergangs, die sie verständlicherweise jedoch nicht in einen kosmologischen Bezug setzen. Den sie zumeist gar nicht kennen.

Loop! will hier einen kleinen Ausgleich schaffen, um dem, was die Welt in den nächsten Jahren begleiten wird, angemessen Rechnung zu tragen. Auf dieser Themenseite werden sich deshalb in den nächsten Tagen und Wochen Hintergrundinformationen zu Neptuns Weg zurück nach Hause finden. Dabei hoffen wir natürlich, wie immer, auf rege Beteiligung seitens anderer Autoren...

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Wenn das Gestern zum Morgen wird

Thema Prognosen: Sache der natürlichen Grenze

Prognosen sind das Salz in der astrologischen Suppe. Gerade 2012 wird es eine Vielzahl astrologischer Deutungen geben, von denen die meisten bestenfalls Unterhaltungswert haben. Denn wer sich ernsthaft um nachvollziehbare Aussagen über die Zukunft bemüht, muss sich gleich mit zwei Unbekannten auseinandersetzen. Zum einen mit dem Phänomen Zeit und seinen Ausdrucksformen. Zum anderen mit den Möglichkeiten der Astrologie selbst, ihren zahlreichen Methoden und Ansätzen, die allesamt mit diesen Ausdrucksformen von Vergangenheit (Metagnose = Rückschau und Rückschluss), Gegenwart (mundane Konstellationen) und Zukunft (prognostische Methodik) arbeiten.

Sich mit dem Phänomen Zeit ernsthaft zu beschäftigen und dabei die eigene Erfahrung laufend einzubeziehen, kann ziemlich schnell verwirrend werden. Denn wir haben es hier mit etwas nicht Greifbarem zu tun, das scheinbar sehr klare und deutliche Grenzen hat (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), dessen Bezugspunkte aber fließend sind. Was eben noch Zukunft war, wird jetzt zur Gegenwart, während die kurz zuvor erlebte Gegenwart schon wieder Vergangenheit ist.

So erscheinen uns Zukunft und Vergangenheit als Haupt-Variablen in diesem Tanz der Zeit. Die Gegenwart, das Jetzt, wird eher als Konstante erlebt. Wobei Zukunft immer das ist, was vor uns liegt, auf das wir uns unaufhaltsam zubewegen, das wir aber weder erkennen noch greifen können, die Vergangenheit dagegen kann wieder und wieder in Erinnerung gebracht werden. Oder wie Sören Kierkegaard es ausdrückte: „Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“

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Wester-Welle rückwärts?

Der immer noch amtierende deutsche Aussenminister hat ein hartes Jahr hinter sich (Pluto-Übergang Radix-Sonne). Aber was kaum jemand für möglich gehalten hätte – er ist immer noch da. Und in Kürze wird sich entscheiden, ob das auch im nächsten Jahr so bleibt. Die wohl dümmste Idee, die ein Werbestratege jemals hatte, war Guido Westerwelle zum Spaßmobil umzudesignen. Das brachte zwar kurzfristig ein paar Wählerstimmen mehr, langfristig aber wurde sein Image in einer Weise festgelegt, die ihm nie entsprochen hat.

Denn mit Steinbock-Sonne (Konjunktion Mars) und Jungfrau-Mond (Konjunktion Pluto/Uranus) entspricht er eigentlich in bester Manier dem deutschen Entwurf eines soliden Nachkriegspolitikers. Wenn man so will, ist er ein bißchen aus der Zeit gefallen und all das, was ihn wirklich auszeichnen könnte, wurde zugunsten einer Spass- und Gas- Kampagne ins Gegenteil verdreht. Als Aussenminister sah sich Herr Westerwelle plötzlich genau den Realitäten gegenüber, die Politik ausmacht. Und hat seine ersten, vorsichtigen Schritte auf diesem Parkett öffentlich wirksam in den Sand gesetzt. Zum einen, weil eine Sonne-Mars Konjunktion auch im Steinbock oft schneller handelt als man denkt und damit Fakten schafft, zum anderen weil es den Erdzeichen-Menschen oft nicht leicht fällt, Fehler einzusehen und öffentlich dazu zu stehen. Sie brauchen dazu manchmal etwas länger.

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Putins neues Russland

Der russische Präsident, ein geopolitischer Stratege par excellence (Sonne-Waage in Konjunktion mit Saturn), und der starken Neigung dazu, verborgene Fäden zu ziehen (Merkur Konjunktion Neptun, vermutlich in Haus 12), hat ein hartes Jahr hinter sich. Denn die heimlichen Absichten des Kreml-Herrschers wurden mehr ins öffentliche Rampenlicht gestellt, als ihm lieb sein konnte (Saturn im Überlauf über Sonne, Saturn, Merkur und Neptun). So blieb jemandem mit seiner Anlage scheinbar nur die Option der Härte und Unnachgiebigkeit, um seine Interessen zu wahren. 2012 sollte ihm aber zumindest kurzfristig wieder mehr Zustimmung und Anerkennung bringen (ausgeprägter Jupiter-Transit über sich selbst und Mond), vor allem gegen Ende des Jahres.

Wladimir Putin ist der geborene Machtmensch. Einerseits hart und kompromisslos, wenn es um Durchsetzung und Absicherung eigener Interessen geht (Sonne-Saturn in der Waage), andererseits auch sensibel genug, um schon den Ansatz eines Hustens feindlicher Flöhe zu hören (Merkur – Neptun Konjunktion in Haus 12). Und entsprechende Gegenmassnahmen zu ergreifen.Bei all dem geht es ihm aber auch tatsächlich um ein Gleichgewicht der Kräfte und Umsetzung seiner Ideale (Waage Betonung). 2012 könnte ein Jahr werden, dass ihm hilft, sich mehr  in diese Richtung zu positionieren.

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Freitag, 3. Juli 2020

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