Loop!

Astro-Labor

Sterne der Kreuzigung und Auferstehung

Ostern astrologisch:

Sollten die biblischen Erzählungen über Jesus von Nazareth nicht nur eine rätselhaft fiktionale Geschichte sein, sondern Berichte eines wahren Lebenswegs, wurde Jesus wie jeder Mensch an einem bestimmten Tag geboren und auch die Tage seiner Kreuzigung und der Auferstehung wären reale historische Daten. Der Schweizer Archäoastronom und Philosoph Dieter Koch (der u.a. zusammen mit Dr. Alois Treindel vom Astrodienst, die Swiss Ephemeris kreierte), hat sich mit diesem Thema sehr ausführlich beschäftigt und ist zu faszinierenden Ergebnissen gekommen:

In meinem Artikel über den Geburtsstern Jesu (Loop! Artikel) habe ich gezeigt, daß Jesus, zumindest nach frühchristlicher Vorstellung, am Morgen des 1. September 2 v.Chr., einem jüdischen Neujahrsmorgen, geboren wurde.

Der Stern war die Venus, die gerade ihren Erstaufgang als Morgenstern vollzogen hatte. Läßt sich auch die Frage klären, wann Jesus gekreuzigt wurde? Die Antwort scheint hier sehr viel einfacher. Zumindest sind sich die Gelehrten weitgehend einig, daß Jesus entweder im Jahre 30 oder 33 am Freitag vor dem Passah-Fest gekreuzigt worden sein muß. Wie kommen sie darauf? Lukas schreibt, daß Johannes der Täufer im 15. Regierungsjahr des Kaisers Tiberius am Jordan zu predigen und taufen begann. (Lukas 3,1ff.) Auch Jesus kam zu Johannes und ließ sich taufen, wobei der Heilige Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Zu diesem Zeitpunkt war Jesus gerade etwa 30 Jahre alt. (Lukas 3,21ff.) Nun weiß man, daß Kaiser Tiberius den Thron am 19. August 14 n.Chr. bestieg. Sein 15. Regierungsjahr dauerte demnach vom August 28 n.Chr. bis zum August 29 n.Chr. Jesus muß also nach diesem Zeitpunkt gekreuzigt worden sein.

Jesus begann nach seiner Taufe öffentlich aufzutreten. Wie lange dauerte sein öffentliches Wirken?

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Wieder leuchten die "Blutmonde"

"Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf; die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden..." (Joel 3, 3-4).

Heute leuchtet der 3. "Blutmond" aus der ungewöhnlichen Serie (2. Tetrade seit 2000) - ein Phänomen des roten Mondes, das wir schon im Frühjahr umfassender beschrieben haben. Darum hier noch einmal der stark aktualisierte Spot (mit den aktuellen Horoskopen) auf die Symbolik der lunaren Erscheinungen, die sich mundan dominant auf Heimat-Themen und Identifikations-Fragen auswirken können.

Individuell geht es intensiv um das Empfinden für das Wesen-tliche. In Menschen, Dingen, Worten und Werken. Klare Bezüge zeigen die Finsternisse dabei speziell in Richtung Israel und allgemeiner, in uns allen, zur "Erlösungs-Sehnsucht". Bei Waage-Widder-Vollmonden geht es ohnehin immer auch um die Themen von Gegnerschaft oder Begegnung. Hier nun sehnen wir uns besonders und fast schmerzhaft stark nach Rettern und Rettungen und nach den eigentlich irrealen Halb-Götter-Lösungen des Jupiters in der scharfen Endlichkeit. Es sind ja zwei Projektionsmonde, die als erster und dritter der Tetrade aufscheinen. Man kann anderen dabei viel überheben. Schuld und Sühne, wo Neptun darunterliegt. Diese astrologische Zeit ist ohnehin nicht gut für eher instabile, abergläubische Geister - denn sie kommt so voller Zeichen, Wunder und Omen daher, die sich auch famos übertreiben lassen. 

Wo das eine vorbei ist, entsteht immer Raum für Neues: Uranus und Pluto liefen in diesem Zyklus insgesamt sieben Mal ins Quadrat - wir haben es jetzt hinter uns. Nun muss der Schutt beiseite geräumt werden. Dass ausgerechnet die 7 manchen als Sonderzahl gilt, weil sie auch für die alten "Planeten" steht, sprich, astrologischen Faktoren, also die klassischen 7 Wanderer oder "Wandelsterne", verleiht dem Prozess vielleicht noch mehr Druck.

 

Und der Uranus-Pluto-Zyklus nun berührte den anderen, die Mond-Phänomene: Als am 21. April 2014 die Spannung zwischen Herrn der Revolte und Herrscher der Transformation zum 5. Mal auftrat, hatte eine Woche zuvor bereits die Tetrade angefangen. Was geschieht da astronomisch? Der Waage-Mond leuchtete schon mit der Premiere dieser speziellen Folge von vier totalen Finsternissen vom 15. April 2014 (bei Venus-Neptun in den Fischen), nämlich in Serie bis zur letzten, besonderen Eklipse am 28. September 2015 gespenstisch rot. Sonne, Erde und Mond stehen damit auf einer Linie. Bei Vollmond fällt nun einerseits der Kernschatten der Erde über Frau Luna und schafft die Verdunklung, andererseits dringt wegen der Brechung der Sonnenstrahlen durch die Erd-Atmosphäre ein Rest von langwelligem Licht aus dem rötlichen Spektrum bis zu ihm durch. Der Mond "blutet". Man könnte es auch als Schröpfung oder Aderlass sehen - einen Heilungs-Weg.

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Was passiert im Herzen der Eklipse?

Die SoFi + Veränderung:

"Es ist kein Wunder, dass so falsche und idiotische Dinge von den Verfassern von Jahresprognosen geschrieben werden, da sie sich in Ptolemäus’ Regeln nicht auskennen, denn Ptolemäus ist schwer zu verstehen und Albumasar einfach.“ (Agostino Nifo, *1473, via AKADEMIE AKTUELL).

Das mittelalterliche Urteil des Philosophen dürfen wir uns ruhig heute noch anziehen, auch wenn man's softer ausdrücken könnte. Ja, es drohen drei ungewöhnliche Himmels-Ereignisse in einer Woche. Und schon wieder deutet die modern prickelnde Prosecco-Astrologie für hoffnungslos Sehnsüchtige die Phase der Phasen hinein, Zeit aller Zeiten, Sekt statt Selters, ohne viel Mühe.

Denn nun kommt ja auch noch diese Eklipse, hier partiell, aber ziemlich dunkel für örtliche Zustände, direkt nach dem Finale des Uranus-Pluto-Quadrats und knapp vorm astrologischen Neujahr. Das muss doch Aufbruch bedeuten und überhaupt: Glück. Wirklich?  Am besten noch Verbesserung, die von oben segnet und nicht wieder auf Knien kellerwärts erschrubbt ist. Wobei Zufriedenheit meist Arbeit braucht, was man öfter erlebt als Gratis-Gaben. Willkommen im Club! Man nennt diesen Job auch Leben, selbst wenn es den Mega-Optimisten nicht passt. Weshalb deren astrologisches Verständnis in der Rolle der Hausapotheke für Gutgläubige steckenbleibt, der ewigen Durchbrüche, die leider nicht wirklich gegen das anstrengende Dasein ankommen. Obwohl man doch astrologisch trendy das gefragte Schöner-Wohnen-Prinzip gleich auf das ganze Sein überträgt. Bequem wäre es natürlich schon, wenn man tatenlos unter den aufregenden Konstellationen im Vorgarten darauf warten könnte, ob das Gras nicht doch schneller wächst, wenn man nur mental noch etwas mehr daran zieht. Aber die Schwellen-Grade der Fische, wo die Eklipse kurz vor knapp auf den letzten Metern in Neptuns Swimming-Pool stattfindet, sind trügerisch. Und deshalb tut etwas mehr stabile Rückbesinnung auf unsere Wurzeln dem Fach, mit dem wir arbeiten, auch ganz gut. 

Es ist auch nicht sicher zu urteilen, wenn der Mond in den letzten Graden eines Zeichens steht..."

Das wusste damals schon William Lilly in seiner Christlichen Astrologie, Buch 1 (Chiron Verlag). Drum Vorsicht bei der allzu begeisterten Prognose dieser Eklipse und ihrer Folgen. Die Interpretations-Grundlage (rechts auf den Nullmeridian in Greenwich berechnet, zur besseren weltweiten Übertragbarkeit) mit all ihren grandiosen Versprechen oder Gefahren (je nach Standpunkt) ist und bleibt irritierend irritabel. Das werden wir dann schon spüren. Vielleicht sagt hier eine Besonderheit auch schon mehr als genug über die zwiespältige "Wirkung" der Finsternis als Spiegel der Ereignisse: Dass die Lichter diesmal ausgerechnet in Jerusalem genau am MC stehen, während Pluto dort nah dem DC sitzt, ist auffällig.

Es malt sowohl die immense, neptunische Sehnsucht nach den Erlösern deutlich aus (die übrigens nun wirklich heimlich geboren werden könnten). Wie auch die große Gefahr von Hinterhalt, Zerstörung und noch heftigeren Anschlägen aus religiösen Konzepten heraus. Die Täuschbarkeit in Zeiten der Not (für Greenwich steht Pluto immer noch Spitze 8) bleibt ebenfalls groß und auch der auslaufende Merkur-Neptun bestätigt, dass durch das Ende des Konflikt-Quadrats, Eklipse und Äquinoktium in einer Woche kein reiner Jubel, sondern gemischte Gefühle aufkommen.

Überhaupt kann die Eklipse nur da wirken, wo Mensch Chancen und Risiken mit seinen Anlagen, die im Radix berührt sind, tatsächlich anders beantwortet. Erst sie erzählen ja die persönliche Geschichte der nächsten Monate. Oder, wie Fische-Sonne Einstein sagte: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

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Zwei Hubschrauber + vier Skorpione

Manchmal ballt sich das Unglück klassisch zusammen und bringt astrologisch überraschend starke Signifikanzen mit: Mars wanderte gefährdend auf den Uranus im Widder und das Quadrat zu Pluto zu, als zwei Helikopter in Argentinien kollidierten und 10 Menschen, die für die Reality-Serie "Dropped" (Ausgesetzt) unterwegs waren, starben. An sich erschütternd, aber nicht so außergewöhnlich, wären nicht vier von den fünf Opfern, deren Geburtsdaten bisher bekannt sind, Skorpion-Sonnen.

Eine sehr eigentümliche Häufung, wie sie selten vorkommt, aber wenn, dann oft mit Bezügen zu ausgelösten Konstellationen. So auch hier: Der unglückliche französische Sender TF1, für den die Show produziert wurde und der schon 2013 durch 2 Todesfälle Schlagzeilen machte, befand sich nämlich am Unglückstag nur noch 16 Bogenminuten vom Überlauf Plutos zur 11. Haus-Sonne im Steinbock entfernt. Eine tragisch exakte Spiegelung der plutonischen Opfer-Konstellationen in den Horoskopen der nun toten Kandidaten. Beispielsweise über den Radix-Bildern von Schwimmerin Camille Muffat, Skorpionin und Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerin 2012, ihrer Mit-Reisenden, Mit-Skorpionin und Seglerin Florence Arthaud, mit Muffat am selben Tag geboren (nur älter), von Skorpion und Boxer Alexis Vastine, Bronze-Medaillen-Gewinner 2008 und schließlich von Laurent Sbasnik, Kameramann, Regisseur und vierter Skorpion, der sein Leben ließ. Besonders bezeichnend, dass sich das Konzept von "Dropped", einer Art Dschungelcamp, hier seltsam verdreht wiederfindet, wo nun aus dem publikumswirksamen Spiel mit Todes-Gefahren ein tiefer Ernst wurde.

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Grippe: Welle der ewigen Mutanten

Ja, wir surfen tatsächlich gerade mal wieder in allen deutschsprachigen Ländern hoch oben auf der Grippe-Welle - wie nicht anders zu erwarten war, beim extrem uranischen Jahres-Beginn. Der sprach für frühe und manchmal auch stärkere Mutationen als sonst, wie sie für die Hoch-Phasen der dominantesten Erkältungs-Krankheit typisch sind, die man allgemein kennt. Das Gespenst der "Influenza" hatte mit Astrologie von Anfang an schon allein durch dieses Wort mehr zu tun, als man denkt. Denn diese harte, kaum zu mildernde Seuche galt im Mittelalter als dem Einfluss, also der "Influenz", der Gestirne unterlegen. Deshalb auch später der Name. Grippe dagegen kommt ursprünglich vom Wort "greifen" (ist aber vielleicht auch verbunden mit dem saturnischen "Gerippe", weil sie schwächt bis in die Knochen). Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) spricht jedenfalls jetzt von einer "stark erhöhten" Influenza-Aktivität.

Die positiven Virusnachweise haben sich von Woche 3 bis 7 des Jahres in Deutschland bislang insgesamt sogar verzehnfacht - wenn auch die Aktivität von Woche zu Woche stagniert. In den Nachbarländern sieht es genauso aus. Wie schon zu Neujahr prognostiziert, geht es in diesem Jahr eben durchaus mehr als sonst um die im wahrsten Sinne des Wortes virulenten Themen des hoch aktiven Wassermann-Prinzips. Gerade in diesem 1. Quartal 2015 bringt das die verbundenen Mutations-Risiken Uranus' auf, da der Mars durch das letzte Tierkreis-Drittel läuft und Infektionen dort alle paar Jahre stärker "entgrenzt" als vorher. Denn die die Abwehr ist in diesen Phasen viel schwächer als sonst. Gerade die kosmische Spalte um 0° Widder wirkt bei Mehrfach-Überläufen wie jetzt Grippe bezüglich. Mond-Venus-Mars aktivi(e)ren gerade entzündliche Prozesse.

Experten machen in der 2. Kalenderwoche rückblickend bereits den Beginn der diesjährigen Grippewelle aus. Auch astrologisch war schon bei der Jahres-Vorschau zu sehen, dass dieses Mal das Feld der Ansteckung mit mutierenden Viren direkt nach dem Vollmond bei einem streuenden, veränderungs-flexiblen Merkur auf 0° Wassermann aufkommen sollte, der dann zudem im Zeichen rückläufig wurde und damit alle Qualitäten (die nicht immer positiv sind) aufheizte. Und überhaupt sind auch andere Krankheiten Thema, wie die Masern, die jetzt in Berlin ein ungeimpftes Kind töteten, was wiederum Prinzipien-Fragen gegeneinander aufbringt. Impfen oder nicht?

Die anspringenden Themen sind denn auch gebrochen vielfältig, nicht nur nach wie vor die "Revolutionen", sondern z.B. auch Mutationen von Viren [...]. Auch mental ist die Ansteckung Thema." (Loop! "Wie wird 2015?")

Die Grippe gibt es alle Jahre wieder, ausgeprägt in starken Schwankungen, aber gefährliche Pandemien, wie man sie so sehr fürchtet, kommen meist nur um die dreimal pro Jahrhundert vor. Sie stehen dann häufig unter Jupiter-Beteiligung, während ein auffälliger Merkur erst mal für eine "kleine" Erweiterung der Grippe-Fälle spricht. Da sich die Erreger beim Menschen im Atemtrakt vermehren, für die er astrologisch zuständig ist, lässt sich das gut nachvollziehen. Bei Vögeln (Wassermann-Uranus), den Wirten, in denen besonders gern mutiert wird, passiert die Viren-Explosion im Darm = Jupiter, was die großen Ausbrüche dann später mit anschiebt. Von einer drohenden Pandemie kann aber noch mitnichten die Rede sein - die kommenden drei Wochen werden zeigen, wohin sich diese Welle entwickelt..

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Felder-Auslösungen: Tag der Attentate

Wenn man bisher noch nicht wusste, dass Dänemark einen Widder-Mars genau auf Spitze 8 hat, über den nun Uranus-Pluto letztmalig transitierte (RADIX Astro-Databank), schwante einem doch etwas an diesem Wochenende. Denn die Dramatik der Attentate (vermutlich mit politischem Hintegrund) war nicht zu übersehen. Die tragischen Ereignisse (Terror-Anschlag Samstag, Schüsse vor einer Synagoge in der Nacht zum Sonntag und schließlich eine Schießerei an einem Bahnhof vorm Morgengrauen) bebilderten erneut das aufgeheizte kosmische Klima des Uranischen, das auskeilt.

Eine langsam zunehmende Spaltung des Radikalen, angestoßen durch Wassermann-Sonne, das sich jetzt langsam von der bisherigen Pluto-Bindung aus dem 90°-Aspekt emanzipiert. Zuvor aber wird die Schere dieser weltweiten Spannung  zum letzten Mal im März akut. Weshalb auch nun, auf den letzten Metern, im ersten, explosiven Quartal des Jahres (Prognosen 2015), noch einmal all die selbst ernannten Gotteskrieger losziehen und an eben den Schauplätzen, die Anbindungen an diese schwierigen Positionen von Konzeption versus Rebellion haben, noch einmal für Dramen sorgen.

Dänemark (per Radix der liberalen Verfassung von 1849, das Liz Greene verwendet), reagiert mit scharfem Proaktiv-Mars und Fische-DC ohnehin sehr fein auf diese neue mundane Anspannung.

Mars- und Venus sind ja als Signifikatoren der triggernden Knoten-Achse sowieso überall die reizbarsten Empfänger dieser Langsamläufer-Unterlage. Wobei der Widder-Mars des Landes sich jetzt (durch Geburts-Stellung auf Plutos-Hausspitze 8 doppelt) als Kanal regelrecht anbietet. Zumal ausgerechnet der Neptun- und Jupiter-Return im "Geburts-Bild" des Landes vor Kurzem erst abgelaufen sind. Genau jene brisante Verbindung einer (fast religiös inbrünstigen) Tabuisierung des Fremden also - das Grundthema in so vielen der jüngst stark auffallenden Radix-Horoskope mit ihrem Bezug zum Zeitfenster.

Dabei wird auch an dieser neuen Serie von Terror, bei der drei Menschen starben (Zeitschiene SPIEGEL), wieder klar, wie genau die Auslösungen in sich bereits die Verhältnisse tragen. Wann kommt es schon mal vor, dass vier Faktoren an einem Ort nahezu gleichzeitig von Felder-Spitzen ausgelöst werden? Samstags fielen die Schüsse bei der Veranstaltung in einem Kulturcafe, wo der Künstler Lars Vilks (unter anderem Mohammed-Karikaturist mit dem passenden Signum eines Neptun-Chiron-Jupiter-Stellium in Waage) an einer Gesprächsrunde über Kunst. Gottslästerung und Meinungsfreiheit teilnehmen wollte. Kurz vor 16 Uhr stand der Aszendent knapp vor Jupiter, Spitze 8 auf 0° Fische, Spitze 5 auf Saturn, Spitze 6 auf Pluto und Spitze 9 auf Venus. Ballungen, wie sie durch Häuser-Überläufe immer wieder vorkommen, wenn besondere Ereignisse direkt ausgelöst werden.

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Forschung: Der Stern von Bethlehem

Es ist wie eine astrologische Detektiv-Geschichte: Eins der größten, nie wirklich gelösten himmlischen Rätsel bleibt ein Licht-Phänomen, das vor Jahrhunderten von der Ankunft jenes Menschen auf der Erde zeugte, der als christlicher Erlöser bekannt werden sollte: Jesus, angekündigt vom Stern von Bethlehem. Viele Wissenschaftler haben sich später darüber den Kopf zerbrochen, wann genau das war. Aber nur wenige sind zu schlüssigen Ergebnissen gekommen, die Jesus' Geburt in einen nachvollziehbaren zeitlichen Rahmen setzen. Einer, der das Problem überaus gründlich betrachtet hat, ist der Schweizer Archäoastronom und Philosoph DIETER KOCH, einer der gegenwärtig besten astrologischen Forscher und mit Dr. Alois Treindl (Astrodienst) Kreator der Swiss Ephemeris. Mit der freundlichen Erlaubnis des Autors hier seine faszinierenden Forschungs-Ergebnisse, die erstmals im MERIDIAN erschienen:

Der Bericht vom Weihnachtsstern befindet sich im Matthäusevangelium, Kapitel 2 (Übersetzung des Verfassers, siehe auch die Grafik weiter unten rechts). Die gängige Theorie z.B., derzufolge der „Stern“ eine Jupiter-Saturn-Konjunktion in den Fischen im Jahre 7 v. Chr. gewesen sein soll, ist trotz scheinbar passender Symbolik unvereinbar mit den Aussagen des Matthäus. Es ist ja nicht von einer Konjunktion, sondern von einem einzigen Stern die Rede. Die beiden Planeten verschmolzen auch nicht optisch miteinander, sondern blieben bei ihrer größten Annäherung noch ein gutes Grad voneinander entfernt, also im Abstand von etwa zwei Mond-Durchmessern.

Eine der genannten fixen Vorstellungen ist die, daß der „Stern“ eine ganz außergewöhnliche Erscheinung gewesen sein muß, um die „Magier“ zu veranlassen, den weiten Weg von Mesopotamien nach Jerusalem auf sich zu nehmen. Doch dagegen spricht etliches:

  • 1. Herodes fragt die Magier nach der „Zeit des Sterns“. Das Phänomen war offenbar weder auffällig noch für jedermann ersichtlich.
  • 2. In der astrologischen Praxis, zeichnet sich ein außergewöhnliches Horoskop in der Regel nicht durch ungewöhnliche astronomische Phänomene aus, sondern durch eine besondere Gesamtkonstellation, in der allenfalls ein bestimmter Planet markant steht.
  • 3. Studiert man die Arbeitsweise der Magier im zitierten Text, so erkennt man, daß sie sich nicht nur auf Himmelsbeobachtung verlassen, sondern auch Träume und heilige Schriften zu Rate ziehen. Der Stern allein genügt also nicht unbedingt zur Messiasprophezeiung. Die Magier könnten z.B. einer Prophezeiung oder Vision folgenden Stils gefolgt sein:

„Geburt eines königlichen Kindes bei der nächsten morgendlichen Erscheinung von Stern x, im Lande Palästina“. Aufgrund der biblischen Prophezeiungen von Daniel 9,24-27 erwartete man zur Zeit Jesu die Ankunft des Messias. (Lukas 2,25-38) Nach Ansicht des apokryphen arabischen Kindheitsevangeliums folgten die Magier einer Prophezeiung Zarathustras.

Ich will nun zeigen, daß unter diesen Voraussetzungen eine ganz neue Deutung des Sterns von Bethlehem möglich wird, die viel realistischer, textnäher, jedoch keineswegs weniger spektakulär als alle anderen ist. Dies übrigens auch dann, wenn wir die Erzählung von den Magiern für einen bloßen Mythos halten. Sie berichtet gleichwohl von einer eindeutig identifizierbaren Konstellation.

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Das Geheimnis des Mondknotens (1)

Eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Modell Astrologie wird oft ja auch dadurch erschwert, dass von alters her mit ominösen Punkten und symbolischen Faktoren gearbeitet wird, deren Ursprung man selten bis nie wirklich nachvollziehen kann. Meist liegt es auch daran, dass sich astronomisches und astrologisches Wissen im Laufe der letzten Jahrhunderte immer mehr entkoppelt hat und das System Astrologie heute oft schon völlig losgelöst von realen Hintergründen begriffen wird. Reine Symbolik also und damit sind allen möglichen, obskuren Neuerfindungen und entsprechenden Zuordnungen Tür und Tor geöffnet. Nur – wenn man Astrologie nicht mehr vor dem Hintergrund realer, kosmischer Vorgänge verstehen möchte, dann braucht man auch kein Geburtsbild mehr zu berechnen. Man könnte es auch einfach aus purer Intuition heraus „channeln“ oder ein Kartenorakel mit den entsprechenden Zeichen- und Planeten-Symbolen legen.

Wer lieber bei den Wurzeln bleibt, muss dann aber keineswegs verzweifeln. Denn fast alles, was wir heute als Basics in der Astrologie verwenden, lässt sich mehr oder weniger einfach mit den astronomischen Gegebenheiten in Übereinstimmung bringen. Besser noch, manchmal hilft die reine, „sinnbefreite“ Sicht der Astronomie auch dabei, Hintergrund und Bedeutung mancher Faktoren besser zu verstehen und dadurch auch zu Deutungs-Erweiterungen zu kommen, die den Boden einer nachvollziehbaren Wirklichkeit nicht völlig verlassen.

Der Mondknoten ist ein wunderbares Beispiel.

Damals, als die Welt noch relativ groß war und man für eine Reise von Hamburg nach München einige Wochen oder gar Monate brauchte, waren die Deutungskünste der Astrologen vor allem in Bezug auf praktische Dinge gefragt. Niemand kam auf die Idee, psychologische Gutachten zu erstellen oder Charakterbeschreibungen abzuliefern. Es ging meistens nur ums Überleben und dementsprechend wollten Ratsuchende vorrangig nur wissen, was denn die Zukunft bringen wird. Ein guter Astrologie musste sich also daran messen lassen, ob er in der Lage  war, praktischen Rat zu geben, der auch einer Überprüfung stand hielt. Die Vorhersage von Natur- und Wetterphänomenen stand dabei in der Hitliste der Prognosen ganz oben und zu den beeindruckendsten Naturschauspielen gehörten damals wie heute die Sonnen- und Mond-Finsternisse. Diese dann zumindest auf den Tag genau „vorherzusagen“, galt als Gipfel jeder Vorhersage-Kunst.

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GZ: Magna Mama ist nicht weiblich

Am Anfang war das Wort, und das Wort hieß "GZ", übersetzt "Galaktisches Zentrum". Groß, edel, magnetisch. Wie die lyrische blaue Blume, nur schneller - mit einem Schimmer Raumschiff Enterprise auch eine astrologische Verführung, als hätten Captain Kirk und Spock zusammen gekocht. Der Punkt, zu dem die Galaxien in Licht-Geschwindigkeit zerren und ziehen. Halb Göttin, halb schwarzes Loch. Ein bisschen astrologische Attention-Whore und Neuzeit-Ikone, eine schwarze, unbekannte Madonna unter alten Bekannten. "Beam us up, Scotty!", ins Mysterium, zwischen die UFOs der klassischen Planeten und jüngere Brüder unter den Langsamläufern bis zum Pluto. Auf zur entgrenzten, riesigen Ausnahme-Veranstaltung, die jeder an fast demselben Ort im Radix hat. Um die 27 Grad Schütze, wohin sich alles in der Milchstraße drängt. Dieses Nadelöhr, Spur der alten Mutter-Weiten des Ur-Alls. Man fühlt den Sog fast physisch, wenn man davon liest. Denn das GZ ist mächtig. Sehr mächtig, wie überall, wo der Mythos der großen Mutter lockt und ruft. Hinter dieser Schallmauer im Kosmos, dem Tor zu den letzten Dingen, liegen ja erst die ältesten Galaxien des Universums.

Irgendwo Richtung Skorpion, hin zur alten Via Combusta. Die Tür war noch nie nie das Zimmer und das GZ ist deshalb auch vermutlich alles andere als die Mama Magna, der göttliche Archetyp aller weiblichen Archetypen, zu dem es ansatzweise manchen schon bei seiner Enteckung als astrologischer Schlüssel-Verwahrer den Weg weist. Letztlich auch wieder nur ein Vorstellungs-Event aus dem sehr männlichen Schützen, der sucht und sucht. Und in dem wie ein noch größerer Befehlshaber ja auch noch der Great Attractor sitzt (um 14 Schütze). Wohl der stärkste der starken Magnete des Alls. Und dahinter dann erst, im Dunkel, vielleicht etwas, was der Kategorie jener großen Mutter entsprechen könnte, die als Archetyp so gern ge- und verbraucht wird. Gott-Mutter, die nie männlich war wie Jupiter. Und von daher auch schon logisch wahrscheinlich mit dem GZ-Archetyp wenig zu tun hat. Soviel zum harten Kern der Botschaft. Das Galaktische Zentrum bildet die überrollende Extremität der Männer-Götter nur zu wundersam ab. Drum ist es als Papa Magnus auch vermutlich männlich und für Kolonialisierung gut zu gebrauchen.

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Dienstag, 4. August 2020

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