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Mars: Der Macho und die Jungfrau

Zeichenwechsel der „äußeren“ Planeten bringen ja immer auch frischen Wind mit sich, es finden Themenwechsel statt, neue Ausrichtungen und Fokussierungen. Je nach Planet handelt es sich dabei dann um Initiationsriten, oder um die Weiterführung und Transformation bestehender Inhalte. Heute, gegen 11:05 h (UT) hat Mars gewechselt, vom feurigen Löwen in die eher erdbezogene Jungfrau. Anschub-Energie also, klassisch gedeutet für alles, was mit Logik und Verstand zu tun hat, auch mit Handlungen und Umsetzungen, die existenzielle Grundlagen sichern helfen. Bildlich gesprochen werden die Sonnen-Impulse jetzt auf die Erde gebracht, das Ich oder Selbst definiert sich nun mehr über seine Fähigkeiten, mit der Umwelt in eine direkte und unmittelbare Verbindung zu treten. Und bewegt sich so auch ein wenig weg von sich selbst, hin zu den Anderen.

Das sollte Hoffnung machen für manchen aufgeblasenen Spannungsbogen, wie zum Beispiel die Egomanien um den amerikanischen Haushaltsstreit (USA: Der Letzte macht das Licht aus...). Besonders deshalb, weil Präsident Obama in diesen Wechsel zweifach eingebunden ist. Im Grundhoroskop steht seine Sonne im Löwen, in der ersten harmonischen Resonanz aber auf 0° Jungfrau (siehe auch: Harmonische Resonanzen). Er könnte als zum Träger der Mars-Impulse werden, jetzt wieder mehr seine pragmatische Seite in den Vordergrund rücken (die ja auch durch die Sonnen-Stellung in Haus sechs gegeben ist). Und sich auf einen Kompromiss einlassen, der für alle Seiten zwar Abstriche von den löwe-haften Ansprüchen mit sich bringen wird, aber zumindest wieder Lohn und Gehalt, Ver-Dienst also, in die Taschen derer spült, die Opfer der bisherigen Stammeskriege zwischen Regierung und Opposition waren.

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Ratgeber für Ratsuchende (3): Horizonte

Nachdem in Teil 1 und 2 dieses Ratgebers vor allem die Gefahren und Grenzen angesprochen wurden, die sich beim Thema „Astrologische Beratungen“ zeigen, soll es im dritten und letzten Teil um die besonderen Möglichkeiten gehen, die solche Beratungen bieten können. Natürlich immer vorausgesetzt, dass der oder die Berater/-in über fundierte und tiefer gehende Kenntnisse verfügt und sich nicht nur mittels Schnellkursen und Büchern ein oberflächliches, theoretisches Wissen angeeignet hat.

Denn die eigentliche Weisheit des astrologischen Modells erschließt sich meist erst nach vielen Jahren des Studiums, der Selbstbeobachtung und der praktischen Anwendung des theoretischen Hintergrunds. Und kann folglich auch erst dann an Dritte sinnvoll weiter vermittelt werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass trotzdem jeder Astrologe einen sehr speziellen Zugang zu dieser Weisheit finden wird und dementsprechend auch nur einen Ausschnitt des Ganzen sieht. In der Anerkennung dessen, dass diese verschiedenen Ansätze aber nicht nur eine Einschränkung sind, sondern auch Ausdruck einer universellen Ordnung, in der alles seinen Platz und seine Richtigkeit hat, spiegelt sich vielleicht schon einer der wichtigsten Aspekte des astrologischen Modells. Es gibt eben nicht nur einen einzigen, angemessenen Lebenszugang, sondern unendlich viele. Und diese Vielfalt steht in ständiger Verbindung, im fortwährenden Austausch, und selbst extreme Widersprüche bedingen sich letztendlich gegenseitig. Das Ganze ist immer mehr als nur die aneinander gereihte Summe seiner Teile, und dieses "Mehr" ist meist mit herkömmlichen Beschreibungen und Systemen kaum zu erfassen. Das astrologische Modell bietet hier eine Alternative, nicht nur um sich selbst oder den eigenen Partner besser zu verstehen, sondern auch die Welt als Ganzes aus einem neuen und dynamischen Blickwinkel wahrzunehmen.

Das gängige Bild der Astrologie, als ein mittelalterliches Medium, das ausschließlich mit simplen Vereinfachungen und irrationalen Methoden arbeitet, Menschen durch banale Zuordnungen versklavt und den Glauben an ein unentrinnbares Schicksal unterstützt, wird vielleicht dem Umgang mancher Esologen mit ihr gerecht. Aber das, was sie auch heute zu einem erweiterten Verständnis von Lebens- und Sinn-Zusammenhängen für viele Menschen leisten kann, ist soweit von diesem Klischee entfernt, wie unsere Erde vom Zentrum unserer Milchstraße.

Meist sind es Fragen zu drei Lebensbereichen, die in einer astrologischen Beratung gestellt werden. Wer und wie bin ich, passt mein Partner zu mir und wie sieht meine Zukunft aus? Welche neuen Sichtweisen selbst bei der Beantwortung dieser einfachen Fragen durch eine fundierte, astrologische Beratung entstehen können, sollen die nachfolgenden Gedanken dazu aufzeigen. 

Wer bin ich und wenn ja wie lange?

Das gängige Bild von „Ich bin wie ich bin“ hat ja oft etwas sehr Statisches. So als wären wir schon fertig auf die Welt gekommen und hätten uns seitdem kaum und hauptsächlich nur äußerlich verändert. Und weil wir eben sind wie wir sind, unterscheiden wir uns auch von anderen. Aber, nimmt man das astrologische Modell ernst, ist das nur die halbe Wahrheit. Sicher gibt es Anlagen, die schon bei Kindern sichtbar werden und als eine Art atmosphärischer Hintergrund auch in späteren Jahren erhalten bleiben. Trotzdem sind wir ständig eingebunden in Zusammenhänge und Umstände, die wir keineswegs als „Ich“ empfinden oder bezeichnen würden. Sondern als Du, als Ihr, als Welt und als Universum. Und selbst wenn es so wäre, dass wir uns nie wirklich verändern würden, diese „Welt“ tut es fortwährend. Und zwingt uns laufend mit diesen Veränderungen zu interagieren, mit dem, was von Anderen an uns herangetragen wird, auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Es ist ein beständiges Hin und Her, ein nie endender Austausch, und da die Welt sich ununterbrochen verändert und bewegt, müssen wir ihr es gleich tun. Auch wenn wir weiterhin das Empfinden haben, dass dies alles auf einer statischen Grundlage geschieht.

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Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Dieser Artikel wurde 2013 kurz vor dem Jungfrau-Neumond geschrieben und veröffentlicht. Er ist zeitlos und immer noch aktuell, für alle Leser die ihn noch nicht kennen, also sehr empfehlenswert. Gerade heute (am 7.9.2018) zur Opposition von Sonne und Neptun, wo es in den Medien wieder mal um Wahrheit und Lügen geht, wäre es besonders sinnvoll sich einmal mit den Grundlagen unserer Wirklichkeit auseinander zu setzen.     

Das hier ist ein Experiment. Ich will etwas herausfinden. Zum einen über Astrologie, ob sie denn wirklich so funktioniert wie ich glaube. Denn ich habe noch keine Ahnung, worüber ich schreiben werde. Aber schon ein paar Bilder im Kopf. Es soll irgendwie um Wahrheit gehen. Oder um Wirklichkeit. Oder auch um das, was wir Realität nennen.

Es ist kurz vor Neumond und Saturn steht gerade punktgenau am Aszendent. Astrologisch gesehen also zumindest zwei sehr gute Voraussetzungen, um sich mit mit all dem zu beschäftigen. Und ja, es ist ein heißes Eisen, aber andererseits, worüber will man sonst schreiben, wenn man diesen Punkt für sich noch nicht geklärt hat? Auch in Bezug auf das astrologische Modell taucht ja immer wieder die Frage auf – was kann Astrologie?

Kann sie die Zukunft „vorhersagen“, konkrete Ereignisse beschreiben, in allen Details? Falls die Antwort eines Astrologen darauf JA wäre, wäre auch klar, in welcher Wirklichkeit dieser Mensch lebt. Denn zweifelsohne kann man nur etwas klar und deutlich vorhersagen, wenn die Zukunft bereits feststeht. Also keinerlei Spielraum mehr vorhanden ist, um von hier und heute aus, das Kommende, das Morgen, zu verändern. Zwingende Konsequenz: es spielt überhaupt keine Rolle, wie ich mich heute verhalte, was ich tue, ich könnte genauso gut den ganzen Tag im Bett bleiben, denn was morgen kommt, steht ja bereits in den Sternen, liegt fest, kann nicht mehr verändert werden. Im Grunde bin ich dann mehr oder weniger eine ferngesteuerte Marionette, mein freier Gestaltungswille ist ein virtuelles Placebo. Gefangen in der MATRIX.

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Die wundersame Welt der Esologen

Manche Begriffe mag man eigentlich nicht mehr hören. Und auch beim Schreiben tut es irgendwie weh. Esoterik ist so einer. Ursprünglich mal eine feine Sache, diente der Unterscheidung zwischen dem, was sich auch der breiten Allgemeinheit auf den ersten Blick offenbart, und den Offenbarungen besonderer Menschen, die ihr spezielles Wissen aber nur im engsten Kreis und sehr direkt weiter gaben.

Was heute davon übrig ist, kann man auf den einschlägigen Webseiten sehen. Es gibt eigentlich nichts, was nicht im weitesten Sinne esoterisch, also irgendwie besonders und geheim ist, beziehungsweise so präsentiert wird. Ganz oben auf der Angebotsliste steht alles was mit Zukunft und Schicksal zu tun hat, dicht gefolgt von Beziehungsempfehlungen aller Art. Aber, so krass muss man das mal sagen dürfen, das Meiste ist ein einziger Etikettenschwindel. Ein kunterbunter Eintopf aus allem möglichen, das weder geheim noch sonst wie besonders ist. Und wenig bis nichts mit Esoterik im ursprünglichen Sinne zu tun hat, sondern eigentlich etwas völlig Neues darstellt – die Esologie.

Esologen sind im Unterschied zu den alten Esoterikern meistens höchst öffentliche Menschen. Sie halten überhaupt nichts davon, im Verborgenen zu agieren, sondern suchen im Gegenteil die breite Aufmerksamkeit. Je mehr desto besser. Somit gehören sie also zu den Exoterikern, denjenigen, die einer großen Anzahl von Menschen etwas über die Welt und ihre „Wahrheiten“ erzählen wollen. Während früher jedoch diese Wahrheiten höchst subtil waren (und genau deshalb nur bestimmten Suchenden offenbart wurde), sind die heutigen Erkenntnisse der Esologen alles andere als subtil. Sie benutzen zumeist einen bunten Mix aus allen möglichen Weltbildern, aus denen man dann, je nach Situation, das geeignete „Weisheits-Karnickel“ aus dem Hut zaubert.

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Hoffnung auf eine Wissenschaft?

So lautete der Titel eines Buches von Theodor Landscheidt, bezogen auf Astrologie. Landscheidt, selbst Astrologe, Forscher und begeisterter Verfechter eines neuen Denkens, wollte damit die Kluft zwischen der alten Dame und den modernen Natur-Wissenschaften überbrücken. Aber selbst 30 Jahre später ist die Meinungsvielfalt unter Wissenschaftlern zum Thema Astrologie immer noch relativ eingeschränkt. Entweder komplett ignorieren, oder gleich die Grundannahme (These), dass Planeten irgendeinen Einfluss auf uns Menschen haben könnten, für völligen Unsinn erklären – zumindest bis vor kurzem waren das die einzigen beiden Haltungen, die man als rational denkender Mensch anscheinend einnehmen konnte.

Aber man soll den Glauben an die guten Eigenschaften objektiver Forscher nie aufgeben, wie jüngste Ergebnisse zeigen. Denn wirklich Wissens-Suchende haben ja zumeist wenig bis keine Vorurteile, sie beobachten einfach das was ist. Selbst wenn sie dadurch dann ungewollt heilige Kühe schlachten.

Der Mond

Gestern erschien im Spiegel (LINK) ein kurzer Artikel über die Auswertungen älterer Versuche in einem Schlaflabor. Und wieder einmal waren es Schweizer Forscher, die Erstaunliches zutage förderten. Der Mond mit seinen Phasen beeinflusst nachweislich unseren Schlaf, seine Tiefe, seine Stärke und seine Dauer. Und das hat nichts mit hell (Vollmond) und dunkel (Neumond) zu tun, die Versuche fanden unter Bedingungen statt, in denen Licht keine Rolle spielte.

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Harmonische Resonanzen

Es war vor ungefähr 38 Jahren. Ein schwüler Tag im Sommer 1981 neigte sich dem Ende zu, die ausgeflippte Landkommune hatte gemeinsam zu Abend gegessen, es gab Kartoffeln mit selbstangebautem Gemüse und ein paar Soja-Schnitzeln.

Es war eine aufregende Zeit, ich hatte ein Jahr zuvor Hans Taeger kennengelernt, war dem tibetischen Buddhismus begegnet und gerade dabei, meinen ersten Astrologie-Kurs selbstständig zu planen. Die Abende auf dem Land waren meist ruhig, es gab noch kein Internet und nur wenige Fernsehkanäle, man las ein Buch, unterhielt sich oder berechnete mühsam per Hand ein paar Horoskope, um neue Ideen und Gedanken zu überprüfen.

So auch an diesem Abend und, nach endlos langen Grübeleien über Sinn und Unsinn mancher astrologischer Ableitungen, schlief ich irgendwann kurz vor Mitternacht ein.

Der Traum

Ich kann nicht sagen, wann genau der Traum anfing, die Zeit in dieser anderen Wirklichkeit hat eigene Gesetze. Ich weiß nur noch, dass mich eine Männerstimme in einer seltsamen Sprache „weckte“. Im Traum öffnete ich meine Augen und vor mir standen – schwebten - waren zwölf lustige Gestalten, in lange Gewänder gehüllt, farbenfroh, mit einer grundfreundlichen Ausstrahlung. Sie begrüßten mich wie einen alten Bekannten und begannen sofort auf mich einzureden. Einer nach dem anderen, wie bei einem Staffellauf wechselten sie sich manchmal schon inmitten der Sätze ab. Es war ein seltsamer Singsang, mehr Klang als Sprache – aber ich verstand jedes Wort.

Es ging um Astrologie, um das Einfache im Komplexen, das oft übersehen wird. Die alten Herren waren offensichtlich Meister ihres Faches und ohne Umschweife, begannen sie mir Grundlagen der astrologischen Weltsicht zu erklären:

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Das Trigon-Ticket: Zug aus dem Dunkeln

"Erleuchtung erlangt man durch das Erkennen der eigenen Dunkelheit." (CG Jung)

Da sind wir also. Nur ein paar Tage, bis der Zug endlich anfährt. Der Countdown ins Wassertrigon läuft. Mit all seinen Facetten, Strömungen, Eröffnungen und Risiken betrifft es nicht umsonst die Bewegungen und Kontinental-Verschiebungen der Seele. Dieses Dreieck, das letztlich für einige Tage den ganzen Zodiak umspannt, wird Möglichkeiten ins Bewusstsein bringen - und vielleicht auch am einen oder anderen Tag den ganz großen Fluss. Keine Glückssache, sondern eine Frage der Bereitschaft. Die Sterne stehen zwar günstig, machen aber auch diesmal nur geneigt, statt zu zwingen. Worte wie Transformation sind immer leichter dahergesagt, als man sie dann umgesetzt. Vor allem, wenn es um die dunkleren Ecken des Selbst geht. Ums Wasser, den Archetyp des Empfindens. In neptunischen Zeiten bleibt die Frage: Worum geht es hier eigentlich? Die Welt ist sowieso schon groß und veränderlich - und eben weil das so sehr stimmt, wird sich auch unter herrlichsten Umständen nicht plötzlich alles, was früher schwer war, spielerisch und leicht verwirklichen. Man muss ein Ziel dazu haben - das ist der Mars im speziellen Gefüge dieser Zeit. Man braucht eine Vision, den Jupiter. Aber vor allem einen sicheren Saturn, das gute Gefühl für Machbarkeiten.

Das Wassertrigon ist - Neptun hin oder her - nun mal kein Wunschring, den man dreimal dreht, um jede seiner Ecken, bis man sich in genau das Setting hinein geträumt hat, dessen Erfüllung bisher im Bereich der Fantasy lag. Dennoch ist diese Konstellation ganz besonders. Ein Kreis - kein Anfang, kein Ende. Genau wie die Gefühle, die nun mit dem astrologischen Element Wasser hochtauchen, überlaufen, ihre Richtung finden. Etwas wird bewusst, etwas erhebt sich, etwas fließt, wieder und wieder. Das große Trigon im Wasser ist deshalb auch wie ein Mantra: Da sind sie ja, die Wellen des Neptun, all dessen, was noch nicht in der Zeit ist, was jetzt bald von Jupiter erweitert, gehoben wird und sich am Saturn bricht. Anders als sonst, geschmeidiger. Lösungen kommen in Sicht. Das Feste, das Flüssige und der Impuls zur Vision werden eins. Wenn nicht jetzt, wann sonst? Die Frage ist nur, ob man auf den Zug aufspringen möchte oder an alten Standorten bleiben.

Denn jede Seelenreise ist ja wie die Fahrten auf den alten Schiffen über unbekannte Meere. Wo man sich mit dem Rätselhaften in sich selbst (Neptun) verbindet, können die Klippen (Saturn) hinter den Horizonten (Jupiter) gefährlich (Mars) und tückisch (Lilith) sein. All  das beginnt schon drei Tage vor dem 19. Juli, an dem das Saturn-Neptun-Trigon erst genau wird. Türöffner ist am Dienstag davor bereits der Mond, der im Skorpion den Saturn berührt (siehe Fahrplan oben, UT, auf Greenwich berechnet) und damit das irdische Bein der zulaufenden, großen Figur aktiviert und Materie mit dem Seelischen verbindet. Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, etwas an der Welt zu verändern und mit dem eigenen Inneren praktisch anzufangen. Kaum einer hat diese Vernetzung schöner ausgedrückt, als C.G. Jung, der die Gespenster und Schatten einst so mutig um seinen Turm am See singen und reden hörte: „Angesichts der tatsächlichen Weltsituation wird jeder intelligente Mensch bereitwillig zugeben, dass an unserer Einstellung etwas vollkommen falsch ist.“

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Transite: Das ABC der inneren Arbeit

Wir sind, was wir denken.
Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.

Buddha Shakyamuni

Wir leben nicht, um zu glauben,
sondern um zu lernen.

S.H. Dalai Lama XIV.

Zwei wunderschöne Zitate, aber was hat das mit Astrologie zu tun? Könnte man fragen und meine Antwort wäre – die Verknüpfung beider Aussagen führt zum Kernpunkt der astrologischen Arbeit. Mit uns selbst. Zu ihrer unmittelbarsten Anwendbarkeit, jenseits von Glaube und theoretischen Modellen. Dort wo sich die Frage nach ihrer Gültigkeit nicht mehr stellt, weil die eigene Erfahrung im Laufe der Zeit eindeutige Antworten gibt.

Es geht um die innere Arbeit mit dem System Astrologie oder zumindest einem Teil davon. „The real Work“ wenn man so will, jenseits von Zukunftsprognosen und Eigenschafts-Zuschreibungen. Jenseits von Horoskop-Deutung und –Interpretation. Sei es auf einer äußeren, weltlichen oder auf einer inneren, psychologischen Ebene. Und es geht weniger um die Frage, was kann Astrologie und was nicht, sondern um die Frage „wie funktioniert der menschliche Geist?“ Und wie kann man mit ihm arbeiten. In anderen Traditionen nennt man das dann vielleicht schon Meditation und Geistestraining, ich nenne es erst mal „die kleine tägliche Übung um von A nach C zu kommen“.

Das ABC der Geistesverfassungen

A steht hier für eine geistige Verfassung, die man als Status Quo bezeichnen könnte. Wenn alles im Leben halbwegs gut läuft, ist A auch halbwegs aushaltbar. Allerdings – läuft es einmal nicht so gut, zeigt sich das eigentliche Gesicht von A. Alle erdenklichen und leidvollen Geisteszustände können gleichzeitig auftreten und zu einer eben solchen Anzahl von unangemessenen Verhaltensweisen führen. Nicht gut laufen heißt in dem Fall: Dinge entwickeln sich in eine Richtung, die mich ängstigen, mich einschränken, äußerste Abwehr hervorrufen. Inklusive aller damit verbundenen Empfindungen, je nachdem ob ich mich gerade im Flucht- oder Angriffsmodus befinde. Das sind in der Regel die einzigen beiden Alternativen, die Menschen wie ich im A-Zustand haben. Wenn Dinge aus dem Ruder laufen.

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Jupiter im Krebs: Am Ende Wird Alles Gut

Seit gestern Morgen um 3:36 h (MESZ) hat sich ein Teil der aktuellen Zeitqualität wieder mal generell verändert. Jupiter ist aus Erdsicht ins Zeichen Krebs gewandert, ab jetzt wird er unsere inneren Bilder (vor allem diejenigen, die sich auf uns selbst beziehen) und die damit verbundenen Empfindungen beständig mit neuer Energie versorgen. Sie werden sich erweitern und erweitern und erweitern... Und wer da gleich an platzende Luftballons denkt, liegt nicht ganz verkehrt.

Jupiter im Krebs ähnelt in gewisser Weise einer dauerhaften Jupiter-Mond Konjunktion. Im wirklichen, zeitbewegten Leben gibt es aber nur kurze Augenblicke, in denen sich die Qualität einer solchen Verbindung zeigen kann. Insofern sind die nächsten Wochen und Monate auch eine Chance, den eigenen inneren Spiegel (Mond) neu zu justieren und auf Inhalte auszurichten, die unserem Leben insgesamt eine hilfreiche Sinnhaftigkeit verleihen können (Jupiter).

Das kann viele Themenbereiche beinhalten, zum Beispiel die Frage nach der eigenen Herkunft. Im „normalen“ Mond-Alltag landen wir dann bei unserer weltlichen Familie, bei Vater und Mutter, bei Brüdern und Schwestern. In welcher Grundatmosphäre sind wir aufgewachsen, welches Bild von Welt wurde dadurch geprägt und wie zeigt sich das auch heute noch in unserem Grundempfinden? Die Jupiter-Variante dieser Fragen hat Georges Gurdjieff (Jupiter im Krebs - LINK zum Chart bei Astrodienst) seinen Schülern immer wieder gerne gestellt:

„Wer warst du vor der Geburt deiner Eltern?“

Wo also der Verstand (Merkur) an den Grenzen der eigenen Sinnes-Wahrnehmungen halt macht, geht Jupiter mindestens einen Schritt weiter. Nicht als Selbstzweck, sondern darin liegt genau das sinnstiftende Element, das ihm immer wieder zugesprochen wird. Neue Verbindungen aufzuzeigen, neue Zusammenhänge, die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft, auch in Bezug auf uns selbst, auszudehnen und zu erweitern.

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Donnerstag, 9. Juli 2020

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