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Verloren in den Wassern des Neptun

"Es klingt komisch, jetzt noch zu sagen: Wir liebten Felix. Aber viele von uns taten das!" (SUCHVIDEO der Freunde)

Er hat diesen schwierigen, sehnsüchtigen, identitätslosen Mond-Neptun im Schützen im Konflikt mit den manchmal so stofflichen Sehn-Süchten von Venus-Jupiter in den Fischen. Dann aber war all das plötzlich weg - er, sein Leben und 60 Millionen Euro. Ein prominenter Produzent, Abenteurer mit Händchen für Geld und diesem brutal schwierigen Zeichen-Quadrat zwischen Vision, Projekt, Suche nach Superlativen, viel Weh und einigen Brillianzen, wie es manchmal Hochstapelei erzeugt. Auch in viel kleinerem Maße, stets gezogen von Träumen. Dieser Felix Vossen ist zwar nicht Felix Krull, aber wie der ein unverbesserlicher Selbst-Sucher und einer, der lieber hoch als tief stapelt.

Ein Filmemacher mit Kontakten von London bis Hollywood, Aktionär, Aktienhändler, Verwalter eines riesigen Geld-Depots von Bekannten, deren ganze Existenz teilweise an ihm und seinen Tipps hing. Vermögen, das jetzt mit ihm verschwand, spurlos. Offenbar nach einem Leben zwischen Dichtung (Schütze) und Wahrheit (Fische), im Jet Set, im Materie-Bad, in tiefer innerer Not. Anders ist diese Wendung auch nicht erklärbar, genauso wenig die Trauer der Freunde um einen Menschen, der sie betrog. Untergetaucht in Neptuns großen Wassern, an diesem 3. März, bei einer Fische-Sonne und jenem Neptun gerade in Felix Vossens Radix so klassisch auf 5 Bogen-Sekunden exakt über Fische-Jupiter laufend. Betäubend, saugend, öffnend, was die Zeichen-Schere Schütze-Jupiter dann intensivst aktiviert. Schon unglaublich, wie sie einen zusammen bewegen und wohin. Nun suchen den Deutschen, der im nobelsten Zürich wohnte und gerade dahin zurückgeflogen war, FBI und Scotland Yard. Nebst den Freunden, die ihn, den Charismatiker, so liebten und die er dafür so betrog, dass sie es nicht fassen wollen oder können.

"Wusstest du damals schon, dass du uns eines Tages betrügen würdest? War je etwas an dir wahr? Aber es ist zu spät jetzt. Er ist mit unserem Geld verschwunden." (SUCHVIDEO Freunde)

Alles, was neptunisch angelegt ist, zieht ja zu leicht Mythen nach sich. So beschreibt auch dieses fast verzweifelte Video haarklein merkurisch die Angewohnheiten des Mannes, der zum Phantom wurde, eines großen Kindes mit Widder-Sonne-Chiron. Vossen war offenbar jemand, der Impulse für das Dasein zündete - mit all der göttlichen Inspiration des Schützen. Einer, der seinem mit Mars-Saturn im Zwilling aber unausgedrückt auch alles "versichern" konnte, selbst die Wahrheit eines falschen Lebens. Psychologisch schien dieser Felix, der Glückliche, darunter verzaubert, im Bann der vielen unbewussten Wahrheiten aus den Wassern der Fische und des Systems, in dem er aufwuchs. Es gab wie überall Verdrängungen und vielleicht sogar mehr als anderswo. Die astrologische Fährten-Suche führt jedenfalls in Abgründe emotionaler Fluchten, in das immerwährende Risiko aus Spannung zwischen Jupiter und Neptun: Deren Verbindungen zeigen sich da schon bei den Alten damals, wo Neptun/Poseidon als "Meister der Rosse" gilt und Jupiter/Zeus auch Regengott sein kann. Der eine Herr über die Erdbeben, denen er mit seinen unterirdischen, unsichtbaren Öffnungen den Weg bahnt, der andere über Donner und Blitze. Bote des namenlos Heiligen oder Heiliger der von Menschen gemachten Götter. Dazwischen die Grauzone, wo viele Konflikte blühen, Niemandsland, wo Sog entsteht.

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Transite: Farben der Zeit

Bei uns häufen sich in letzter Zeit die Mails von Lesern, die uns ihre Freude und Anerkennung mitteilen wollen, gleichzeitig aber darauf hinweisen, dass sie astrologisch absolut „ungebildet“ sind und dankbar wären, wenn es zu den Grundlagen ab und an ein paar Erklärungen gäbe.

Nun liegt es uns fern, hier eine Art „Schule der Astrologie“ via Loop! ins Netz zu stellen, aber mir persönlich ist es auch wichtig, dass zumindest die einfachsten Grundgedanken zu aktuellen Ereignissen auch von „astrologischen Laien“ nachvollzogen werden können. Zumindest was das dahinter liegende Prinzip angeht, andernfalls könnte man ja den Eindruck bekommen, dass wir hier esologisch vor uns hinorakeln oder über ein geheimes Spezialwissen verfügen, dass dem „Normalsterblichen“ verwehrt bleiben muss. Deswegen möchte ich hier in loser Folge in den nächsten Wochen und Monaten das Prinzip der Transit-Auslösungen vorstellen, ganz einfach und grundlegend, aus meiner ganz persönlichen Perspektive.

Die sich, das muss ich auch klar und deutlich sagen, in manchen, wichtigen Punkten sehr von der klassischen Sichtweise unterscheidet. Das beginnt schon bei der einfachen Frage, womit sich das System der Astrologie eigentlich beschäftigt.

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Sonne-Jupiter: Wünsch dir was

Das ist die Sehnsucht:
wohnen im Gewoge und keine Heimat haben
in der Zeit.
Und das sind Wünsche:
leise Dialoge täglicher Stunden
mit der Ewigkeit.

Rainer Maria Rilke - Motto

Mal ehrlich – wer von uns würde sich nicht wünschen, daß die eigenen Wünsche mal einfach so in Erfüllung gehen. Dass also endlich die gute Fee um die Ecke kommt und einem die obligatorischen drei Wünsche offeriert. Nun – wenn überhaupt, dann wäre heute Nacht der ideale Zeitpunkt dafür. Denn am Montag morgen um 7:33 Uhr unserer Zeit stehen Sonne und Jupiter in Konjunktion miteinander und wenn es denn überhaupt einen günstigen Zeitpunkt gibt, an dem man Wünsche äußern sollte, damit die Chance auf eine Erfüllung auch gegeben ist, dann wäre dies einer der besten.

Völlig unabhängig davon, ob man nun an Astrologie „glaubt“ oder nicht.

Allerdings muss man ehrlicherweise gleich eine Einschränkung vorne weg machen – es kann leider nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen. Was nicht an diesem durchaus magischen Moment liegt, auf den wir uns gerade zu bewegen, sondern an der generellen Natur bestimmter Wünsche. Vor allem wenn diese sich auf sehr konkrete Dinge beziehen, die wiederum bestimmten Gesetzmäßigkeiten unterliegen, die erst einmal erfüllt werden müssten, bevor dann die eigentliche Erfüllung eintreten könnte. Selbst die gute Fee könnte vermutlich den Sechser im Lotto nur dann möglich machen, wenn der Wünschende auch mal Lotto spielen würde. Also müsste man abwarten bis denn die nächste Ziehung überhaupt stattfindet, vorher zur Annahmestelle gehen, Schein ausfüllen und sogar noch etwas dafür bezahlen. Ein ziemlicher Aufwand und vor allem nicht innerhalb des schmalen Zeitfensters zu schaffen, in dem die heutige Sonne-Jupiter Konjunktion stattfindet.

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Jupiter-Jungfrau: Juwel und Lotus

Wann immer ein Planet von einem Zodiak-Zeichen in das nächste wechselt, symbolisiert dies auch die Entstehung einer neuen Welt. Zuallererst in uns - als grundlegende Erfahrung. Gleichzeitig aber auch als eine Art atmosphärischer Hintergrund um uns herum, der Wahrnehmungen begünstigt und Aktivitäten unterstützt, die dem inhaltlichen Urgrund des jeweiligen Zeichens entsprechen.

Genau genommen entsteht also nichts neues, sondern eigentlich verändert sich „nur“ der Wahrnehmungsfokus aller Wesen, es entsteht eine „neue“ Perspektive, aus der heraus dann wiederum aber tatsächlich neue Ursachen gesetzt werden, die in der Konsequenz eine neue Welt erschaffen. Bis hierhin mag das noch einfach und überschaubar klingen, solange es sich um einen Planeten und einen Zeichenwechsel handelt. Da das astrologische Modell aber mit mindestens zehn beweglichen Himmelskörpern arbeitet, die gleichzeitig durch zwölf verschiedene Entwicklungsphasen wandern, kann man sich leicht ausmalen, dass der generelle atmosphärische Hintergrund eher einem unendlich großem kosmischen Ozean gleicht, auf dem sich fortlaufend unzählige kleine und große Wellenberge auftürmen und wieder versinken. Und da jedes Wesen, jeder Mensch, auch einen ganz bestimmten und einzigartigen „Standpunkt“ inmitten dieses Ozeans hat, ergeben sich noch weitaus mehr verschiedene Perspektiven, als sich Wellen auf diesem Ozean bewegen.

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Das Geheimnis der fehlenden Wolken

Als ich das erste Mal vor einigen Jahren von dem dänischen Forscher Henrik Svensmark (Sonne und Mond in den Fischen) hörte, machte ich denselben Fehler, den ich immer wieder auch astrologischen Skeptikern vorwerfe: alleine die viel gemachte Aussage, dass Svensmark ein „Klimaskeptiker“ wäre, löste bei mir nur Abwehr gegen seine Thesen aus. Stark genug um mich nicht einmal damit zu beschäftigen, geschweige denn etwas von ihm zu lesen..

Heute weiß ich, dass dies ein Fehler war, denn Svensmark hat im Grunde nur eine Aussage gemacht, die die meisten Astrologen wohl bestätigen würden:

Das Universum beeinflusst unser Leben auf der Erde nachhaltig und maßgeblich.

Henrik Svensmark hat dies anhand des Klimas, seiner Veränderungen und deren möglichen Ursachen aufgezeigt. Demnach sind vor allem die Sonne und die generelle, kosmische Strahlung für mittel- und langfristige Erwärmungen und Abkühlungen verantwortlich, der Einfluss des Menschen war zumindest bisher eher zweitrangig. Anfangs verwahrte sich Svensmark auch energisch gegen eine Vereinnahmung seiner Thesen durch die Fraktion der Klimaskeptiker. Allerdings unterschätzte er den Einfluss seiner eigenen Sonne auf sein inneres Klima, denn wenn einer eine Sonne-Pluto Opposition im Geburtshoroskop hat, dann muss er davon ausgehen, dass er als Person häufig auch negativen Projektionen ausgesetzt sein wird. Was im privaten Umfeld dann schon schwierig genug ist, wird fast unerträglich, wenn man mit einer kontroversen These plötzlich im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht.

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Alte Schulden: Als wir Griechen waren

"Schulden sind wie eines Nilpferds Fußstapfen" (Sprichwort aus Nigeria).

Denn man wird sie - trotz oder wegen vieler Entschuldigungen - selten einfach so wieder los. Schulden sind emotional besetzt und besetzbar, plutonisch, neptunisch. Und vielleicht hört deshalb auch das Chaos um Griechenland einfach nicht auf, weil darunter noch eine ganz andere Geschichte steckt. Es war einmal in Deutschland: Als wir noch die Griechen Europas waren, 1953, stand am Himmel gerade der Konkurs-Aspekt. Saturn-Neptun auf dem Waage-Südknoten des noch jungen Radix der BRD (für Berlin).

Nicht nur finanziell hatte dieses Land ja Schulden, sondern auch diese immense Schuld. Ab da, spätestens 1945, als es auch der Letzte begriffen hätte haben können (aber nicht alle es begriffen) nicht mehr auflösbar, weil geschehen, weil erlebt. Schuld klebt, haftet, umso mehr, je weniger man sie annimmt. Immer auch eine Machtfrage, auch Sache von Pluto und Neptun, zweien, die Taten und Opfer vielleicht am besten beschreiben, wie sie im Leben kaum vermeidbar sind. Nur er-tragbar.

Mit dem Londoner Schuldenabkommen (auch: Abkommen über deutsche Auslandsschulden), das nach langwierigen Verhandlungen am 27. Februar 1953 unterzeichnet und am 24. August 1953 ratifiziert wurde, erklärte die Bundesrepublik Deutschland, Teile der Vorkriegsschulden zu begleichen. Gekoppelt damit wurde die Teilrückzahlung von Nachkriegsschulden an die drei westlichen Besatzungsmächte vereinbart. (WIKIPEDIA)

Der Pluto, der Dunkle, Reiche, Herr des 8. Prinzips, sichert das "Geld der anderen". Das, was wir bekommen oder uns nehmen. Auch die Erbschaft Schuld, die Schulden bringen. Neptun verheimlicht da, wo man auch nur den Hauch unehrlich ist. Er kontaminiert dann alles. Auch Geld und Geltung. Wenn, wie in Kürze, Venus rückläufig wird, ist es angebracht, gerade daraufhin die eigenen Maßstäbe zu überprüfen. 8 Jahre nach Ende des Kriegs, den dieses danach hoch verschuldete Deutschland verschuldete, machten die Europäer zumindest finanziell einen glatten Strich durch die alte Schulden-Rechnung. Viele Länder - darunter auch Griechenland, das im Krieg über eine halbe Million Menschen verloren hatte - unterschrieben eine massive Teil-Entschuldung des Landes, das sich heute als wohlhabender, ungerecht zur Kasse gebetener "Zahlmeister Europas" empfindet.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. (Vaterunser)

Nicht allzu lang vor dieser (für alle Beteiligten schmerzhaften) Bereinigung, die ein Neptun im besten Falle statt Chaos immer mitbringen kann (und besonders mitfühlend und großzügig eben bei so schwierigen, halbseidenen Verhältnissen und Verschuldungen), hatten dieselben Deutschen noch die Länder ihrer Nachbarn in Schutt und Asche gelegt. Nun ermöglichten genau diese Betroffenen der neuen Bundesrepublik einen neuen Anfang für zukünftig beste Verhältnisse an der Spitze Europas. In Reichtum und Arroganz.

Wenn das Londoner Abkommen bekannter wäre, würden die Deutschen in Bezug auf Griechenland vielleicht etwas weniger überheblich sein – sie wüssten dann, dass es auch hier schon einmal ähnlich war.“ (Ekkehard Kraft, Historiker, Focus)

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Wer Krisen nicht ehrt...

Wenn von Krisen die Rede ist, ist in aller Regel eine Lebenssituation gemeint, die wir astro-logisch als „Skorpion-Phase“ bezeichnen. Das achte Zeichen stellt quasi einen energetischen „Knack-Punkt“ in der evolutionären Entwicklung des zodiakalen Bilderkreises dar – hier fällt die Entscheidung, ob sich etwas oder jemand über seine Grundanlagen hinaus entwickelt, oder ob der Weg hier zu Ende ist. Es ist dieses „Stirb und Werde“, das dem marsisch-plutonischen Hintergrund solch eine Brisanz verleiht: eine Entscheidung muss und wird fallen…

Genau das bedeutet das altgriechische κρίσις ursprünglich – Meinung, Beurteilung, Entscheidung. Man könnte diese „Dreifaltigkeit“ schon als eine Art Entwicklungsweg sehen. Erst bildet sich eine Meinung, ein Standpunkt heraus, dann beurteilen wir ein Objekt oder ein entsprechendes Thema aufgrund dieser Meinung. Irgendwann aber wird jede Meinung von den Umständen heraus gefordert, es treten Schwierigkeiten und Hindernisse auf, schließlich muss eine Entscheidung getroffen werden, damit sich Leben weiter entwickeln kann. Aber das eigentliche Thema dieser Phase ist:  die ursprüngliche Meinung ist nicht mehr aufrecht zu erhalten, man muss eine neue Haltung finden und entwickeln, die den Umständen und Herausforderungen gegenüber angemessen ist.

Hier zeigt sich dann auch wieder einmal, wie genial das astrologische Grundbild aufgebaut ist. Denn der Skorpion ist ja nur die eine, die scheinbar dunkle Seite, des gesamten Themas. Die andere liegt gegenüber im Stier, sie bildet die Grundlage auf der solche Krisen überhaupt erst nötig sind und werden. Die Stier-Phase und alles was daraus an Bewusstheit und Umsetzung entsteht, sichert im weitesten Sinne unser aller Leben und Überleben ab. Dies geschieht auch durch eine Vereinfachung und Rationalisierung aller Impulse, die unser Leben ausmachen. Es wird wichtig (im Sinne des Überlebens) von unwichtig unterschieden und auf dieser Grundlage kann sich komplexeres Leben überhaupt erst entwickeln.

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Uranus-Neptun: Das blaue Iris-Wunder

"Iris fliegt auf dem Wind und bewegt sich wie eine Explosion heller Luft. Dass sie auch Regenbogen heißt, bedeutet, dass ihre Anwesenheit Zeichen der Hoffnung ist - oder Symbol für eine Brücke zwischen Himmel und Erde." (MYTHAGORA)

Eine Geschichte über Synchronizität, Bilder und Aspekte: Wie der Alltag zum Spiegel wird, ist ja Tag um Tag live erlebbar. Man kann sein Leben durchaus wie eine Rechnung lesen oder aber lieber über dessen Antworten auf Fragen, die man gar nicht gestellt hat, Stufe für Stufe mehr staunen. In die Entschlüsselung der Rätsel des eigenen Daseins hinein gibt es dabei viele Wege. Ob sie dann wahr sind oder falsch, wer will das sagen? Wichtig nur, dass sich wahrhaftig im Inneren etwas bewegt, die "Ladung" der Seele, die manchmal auch im Außen das Innen verstofflicht. Im Jung'schen Sinne der Synchronizitäten - besonders da, wo eine wichtige Zeit im eigenen Leben anbricht und die mundanen Aspekte sich stark auf das Radix beziehen.

Manchmal treffen sich dann Zeit und Zeitlosigkeit, zu einem mysteriösen Augenblick der Klarheit und es finden einen unverhofft neue astrologische Botschafter mit anderen Ideen zum selben alten Leben. Wie heute, am Tag, als Venus und Jupiter zusammen stehen und Neptun und Uranus sich immer noch exakt über die kosmische Spalte (0° Widder) aufeinander spiegeln. Plötzlich wogt ein blaues Blumen-Meer auf meinem Küchentisch, Schwertlilien, und ich lerne nur darum etwas über einen Asteroiden namens Iris, auf dessen Krebs-Jupiter der Entdeckung zufällig gerade Sonne steht und Venus-Jupiter an Löwe-Sonne. Ja, so funktioniert Astrologie auch. Analog. Pars pro toto. 

Ja, das Leben findet seine Bilder für dich. Den Teil für's Ganze, wo das Große das Kleine spiegelt, immer neu, immer frisch, süß und bitter. Für diese Magie ist astro-logisch Merkur-Jupiter zuständig, Füger des kleinen und großen Sinns, bevor der Un-Sinn des Merkur-Neptun dann den Funken der Energie, den Mars, hervorbringt. 

Vor allem, wenn - wie zur Zeit - rund herum ein kosmisches Klima herrscht, das über einen kaum greifbaren, aber heftigen Schatten-Aspekt von Uranus-Neptun das Unbewusste noch einige Tage überall ins Bewusstsein holt. Insofern fliegt Iris, die windfüßige Göttin, die sich rückwärts auch noch wie mein Autoren-Kürzel liest, sehr willkommen in meine Küche. Es schellt, als das Achsenkreuz genau auf meinen Achsen steht und Venus-Jupiter auslöst, das Geschenk, das just einen engen Aspekt zu meiner Sonne macht. Ein Bote schleppt mehrere Arme unglaublich blauer Blumen die vielen Treppen hinauf. Iris entert mein Leben. Ohne Absender, berührend. Ihr astrologisches Pendant, lerne ich danach, ist der 7. Asteroid, und das vierthellste Objekt im Asteroiden-Gürtel, zwischen Mars und Jupiter. Eine Art weiblicher Merkur, die Frauen-Seite des Denkens, wie Roderick Kidston meint. Irisierend wahr, mit neptunischen Schleiern, die Personifikation ausgerechnet der Winde und des Regenbogens, der Brücke zwischen den Welten (und zum Buddhismus, wo der "Regenbogen-Körper" als die Vorstufe des Aufgehens im Licht gilt). Wie Lilith an meiner Sonne, die zur Lilie gehört, nach der ich benannt wurde von meinen Eltern, steht Iris, die Schwertlilie, im Radix exakt auf meiner Venus. Das ist mir neu. Diese Welt ist eben voller Zu-Fall.  .

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Der glücklichste Mann der Welt?

Glück ist bestimmt keine Sache von 256 Sensoren, mit denen ein Kopf verdrahtet wird. Aber manchmal begreift Wissenschaft erst durch solche Messungen, was andere einfach erleben. Matthieu Ricard (von Zeitungen auch "Mr. Happy" genannt), französisch-stämmiger Mönch, Philosoph und Lehrer des tibetischen Buddhismus, ist sozusagen offiziell erforscht so etwas wie der "glücklichste Mensch der Welt". Die Ruhe, die er ausstrahlt, kommt wohl weniger von der Wassermann-Sonne auf Spitze 8 - eine Rolle spielt aber vielleicht die hoch sensible Krebs-Betonung in 12 mit Mars und dem festigenden Saturn. Aus den Tiefen des fühlenden Mond-Wassers, wie sie viele östliche Weise in ihren Radix-Bildern mitbringen, schöpft auch der Dalai Lama, ein Doppel-Krebs, der bald 80 wird und für den Matthieu Ricard schon lange übersetzt. Es braucht eben Mut, die eigene Gefühle bewusst durchzustehen, um die extreme Stärke des Mondigen (auch in der Selbst-Besessenheit) zu überwinden und in Mitgefühl zu verwandeln.

Wirklich zu fühlen also (statt nur zu denken), wie es den anderen geht, und das Dunkel, das emotional immer wieder entstehen kann, "zum Wohle aller Wesen" in sich hell zu machen. Jeder einzelne zählt, der anders mit den Schwierigkeiten des Lebens umgeht, sie friedlicher und trotzdem klarer beantwortet, und damit manchmal sogar Schneeball-Effekte auslöst. Zumindest bei staunenden Merkuren/Wissenschaftlern. Oft haben die großen buddhistischen Lehrer ganz ähnliche Konstellationen in ihren Geburts-Bildern wie "hochsensible" Menschen, die viel durchlässiger als üblich für Eindrücke aus dem Gefühlsbereich und Empfindungen anderer sind. In diesen Horoskopen derer, die schon als Kinder einen fast zerbrechlichen Radar für das Dasein entwickeln, findet man meist mindestens einen von zwei Bereichen stark ausgeprägt: Der lunare Typ der Hochsensiblen hat eine deutliche Wasser-Prägung in Zeichen, Häusern und/oder und Aspekten (vielfach starke Monde und dazu andere dominante, persönliche Neptun-Verbindungen). Der merkurisch-neptunische Typ dagegen weist eine starke Jungfrau-Fische- oder 6./12. Haus-Betonung auf, mit sehr scharfen Sinnen, auch über Aspekt-Verbindungen. 

Dann gibt es Menschen wie den Dalai Lama, die beides vereinen und mit einer überdeutlich ausgeprägten Hyper-Sensibilität aufwarten. Das ergibt dann eine fast schon schwebende Empfänglichkeit, die seelisch-geistig Ungeschulte hierzulande oft extrem auszehrt. Sie profitieren vielleicht am meisten von Erkenntnis-Schulungen, wie der des tibetischen Buddhismus. Wie klar sich deren Übungs-Techniken und der altruistische Welt-Zugang auf die Fähigkeit auswirkt, trotz des allgegenwärtigen Leids der Welt Glück zu empfinden, begriffen die Wissenschaftler an der Universität von Wisconsin erst über Daten und Fakten. Matthieu Ricard war eins ihrer Versuchs-Kaninchen, an denen sie über Meditation, Zufriedenheit und Hirnströme forschten.

Zwar hatte man nach Studien an einigen Mönchen bereits hohe Erwartungen gehabt. Auch Astrologen ahnen angesichts von Ricards lunarer Dominanz mit Mond in 1 und dem Mars-Neptun von 12 nach 3 bei sonstiger Luft-Feuer-Lagerung, dass hier eine Anlage für mentales Training mit guten Ergebnissen vorliegt, aber: Ricards Gehirn erzeugte bei der Meditation über Mitgefühl einen wirklich erstaunlichen Grad an Gamma-Wellen (die ein Höchstmaß an Bewusstsein belegen). Dass seine Werte so ausgeprägt sein würden wie nie zuvor in der wissenschaftlichen Literatur, hatte niemand gedacht. In seinem Kopf fand sich die "Funktion" der Stille abgebildet, wie sie sich erweitern kann, wenn man den Strom der Gedanken nicht mehr für wirklich hält und ununterbrochen atemlos auf selbst-fabrizierte Ansichten reagiert.

Man entdeckte cerebral gewissermaßen einen Anker des Glücks, das viele von uns so sehr suchen. Nun ist Leben aber leidvoll. Ausgerechnet die "erste edle Wahrheit" Buddhas (stark mit Fische-Themen verwandt). Aber es gibt Wege, sich aus dem Leiden zu befreien. Der Prozess fängt im Kopf, mit Verstehen und Denken an, was sich an Menschen wie Matthieu Ricard, die diese Wege üben, dann tatsächlich auch wissenschaftlich erweist. 

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Samstag, 4. Juli 2020

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