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Mit Angst Scherze machen

gasEtwas wie der zweimalige Reizgas-Alarm in Hamburg ist immer etwas mysteriös und die astrologische Abbildung darum manchmal aufschlussreich. Aber diesmal steht Neptun in 10 und die Ursachen bleiben diffus: Die Wassermann-Sonne befand sich zwar gestern genau am MC, als der Flughafen ab 12.32 (Quelle verschiedene Zeitungen) anderthalb Stunden lahmgelegt wurde, weil offenbar jemand etwas in Lüftungs-Schlitze gesprüht hatte, was da nicht hingehört.

Weshalb bald Menschen über Übelkeit und Schwäche klagten. Der uranische Sonnenstand bildet damit zumindest den Flugbetrieb als Basis ab und ganz kurz zuvor war auch Chiron von Spitze 11 (also plötzlich) ausgelöst worden, der in den Fischen immer auch eine Analogie für Gase darstellt. Gleichzeitig wanderte Spitze 8 in Hamburg über Pluto und zeigte eine otionale Gefahrensituation an.

Auch heute nun haben sich wieder 9 Mitarbeiter aus der Sicherheitskontrolle krank gemeldet, weil sie Atemwegs-Probleme und Augenjucken hatten. Man fand aber erst mal nichts. Anders als am Sonntag, wo später offenbar eine leere Pfefferspray-Dose entdeckt wurde. An den Schulen sollen im Norden gerade solche "Scherze" modern sein, wobei die (nicht nur in Terrorzeiten) mit leicht auslösbarer Panik die Verursacher teuer zu stehen kommen. Die Sperrung muss mit hohen Folgekosten bezahlt werden, wenn man den Veruracher findet.

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Saturn: Der mutige Richter

robart1"Es ist besser, dass ein Richter zum Mitgefühl neigt als zur Strenge". (Miguel de Cervantes, Saturn 0° Steinbock).

Und dann kam also doch noch der alte Prinzipal Saturn mit seiner Festigkeit als grandioser Lehrer - nun im Schützen. Oder war es eher Pluto im Steinbock, auf den man immer gehofft hatte, der jetzt mit seiner Tiefe und Durchschlagskraft im letzten Moment gegen den Uranus im Präsidenten zu Felde zog, der bei dem ja neben Sonne und dem "Schlund" des giftigen Orcus steht?

Er tat dies in Gestalt einer aufrechten Jungfrau-Sonne, eines einzelnen Bundes-Richters aus Seattle nämlich, namens James Louis Robart. Eines Mannes, der gern Fliege trägt (was seinem Uranus in Zwillinge entspricht, den er dem nur ein Jahr älteren Don Trump auf die Sonne setzt), der dazu sechs asiatische Pflegekinder großzog und der gerade unter Saturn Opposition Uranus steht. Damit setzt er sich mit der Entscheidung, den König zu stürzen, zwischen die Stühle, das besagt der Aspekt.

Trumphobart0Mit seinem Präsidenten hat er ein wirklich heftiges Composit - rechts, zum Vergrößern klicken: Sonne-Mars-Saturn und Merkur-Pluto-Stellium mit Venus, alles im Löwen. Ganz, ganz schwierig, würde man bei Verlobten sagen, das geht so gar nicht, falls es nicht zufällig 100 % zusammen gehen sollte. So haben die beiden (Motto: Antipathie auf den ersten Blick) gegenseitige Behinderungen zu befürchten, auch synastrisch, siehe Vergleich. Und dann wird der Richter zum Ausdruck des Zeitklimas. 

Vielleicht wählte James Robart, der Mutige mit seiner Pluto-Saturn-Konjunktion, es ja angesichts des Chaos' in seinem Land aus Gespür lieber selbst, den Saturn oder Pluto transitierend für's Thema des Ganzen zu übernehmen. Die Versklavung, die sich da gerade allgemein zuträgt, länger, eskalativer, durch Pluto im Steinbock abgebildet als Gefahr. Weshalb er sich kopfschüttelnd über die neuen Angewohnheiten Amerikas mit dessen neuen Göttern anlegt und kurzerhand Don Trumps Edikt kippt, sein riesengroßes Einwanderungsland für unliebsame Einwanderer erst mal zu sperren. Das muss man bringen. Und kann es nur, wenn man in Trump etwas wittert, was die Verfassung, die Identität und die Freiheit der USA einreißt, wenn man nicht gegensteuert. Also steuert man. Und Twitterfürst Trump twittert direkt persönlich, wie gesagt, giftig wie immer mit seiner Sonne-Uranus-Orcus-Konjunktion, wenn er kritisiert wird:

„Der Richter öffnet unser Land für potenzielle Terroristen und andere, die nicht die besten Absichten haben. Böse Leute sind sehr glücklich!“

Wie auch immer - um so zu entscheiden, muss auch ein Richter sehr menschlich sein, selbst wenn Gesetze sonst oft weniger mit Gerechtigkeit zu tun haben als mit Formen. Richter Robart hat mit Mr. Trump solche Formen der Wechselwirkung in den Radix-Bildern, dass man ahnt: Hier liebt man sich wirklich nicht. Da wäre Robarts Neptun, der Trumps Merkur fast gradgenau quadriert, was Trumps Radix-Quadrat exakt macht, samt aller Wahrnehmungs-Probleme. Es wäscht der eine aus, was der andere denkt. "Sogenannter" Richter nennt ihn darauf postfaktisch der Präsident.

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Die Schüsse am Louvre

louvreMars im eigenen Zeichen ist immer stark bewegungsbereit, und bei begleitenden Merkur-Verletzungen kommt es unter Umständen auch zu aggressiveren Übersprungshandlungen. Darauf hatten wir ja bei den Wochen-Aspekten hingewiesen. Nun hat heute morgen ein Mann nah dem Pariser Louvre vermutlich mit einer Machete ein Team Soldaten der "Operation Sentinelle" attackiert und "Allahu Akbar" gerufen, was die ganze Stadt angesichts der Pariser Geschichte des Terrors sofort alarmierte.

Der Angreifer, der nicht mit seinen Rucksäcken ins nahe Einkaufszentrum gelassen werden sollte, wurde bei der Abwehr selbst schwer verletzt. Das Drama spielte sich in einem Treppenhaus ab, von dem aus man ins Carrousel du Louvre gelangt. Als der Mann von der Schutztruppe (eingesetzt als Konsequenz der 2015er Tragödien) nach den Gepäckstücken gefragt und aggressiv wurde, wollten man ihn offenbar zuerst mit "Nahkampf-Techniken" aushebeln. Aber als das nichts half, feuerte ein Soldat fünfmal.

Was in weniger marsischen Zeiten nicht unbedingt so reflexhaft passiert. Aber Widder-Mars und die zwar abgelaufenen, aber wieder über Haus 11 ausgelösten Pluto- oder Uranus-Verbindungen zu Merkur erzeugen Druck. Wie schon bei den viel schwereren November-Anschlägen 2015 in Paris findet das Geschehen heute erneut astrologisch unter eher zu Wut tendierender Grundstimmung statt. Der Mars stand damals, in der skorpionischen Terrornacht, noch in Opposition zum heutigen, in der kosmischen Spalte, seinerzeit ausgelöst (direkt überlaufen) vom IC. Heute passiert die Auslösung erst auf der anderen Seite, im Widder, nachdem sich der Vorfall ereignet hat und alle Räder in Paris dann zunächst stillstehen. Letztlich ist alles gut gegangen. Auch Venus befand sich ja erst vorm Übergang in den Widder, noch in den ausschwemmenden Energien der Fische.

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AfD sortiert aus: Mut zur Lücke

luckeWie nach Plan folgen nun von Rechts massive Versuche, die Pressefreiheit zu beschneiden. Solche Muster der "Gleichschaltung" sind vom Widder-Uranus gegenüber Waage-Jupiter aus 1934 bekannt, daher vorhersehbar, aber doppelt brutal, wenn sie 1:1 auftreten (siehe Loop! Artikel: KOMM, WIR GEHN DIE PRESSE BASHEN!). Unter Merkur-Pluto und Mars 0° Widder (auf Merkur des AfD-Gründungsparteitags) wurde am Wochenende unter Beifall der Delegierten ein Journalist aus dem Saal des sächsischen Parteitages geführt. Der Reporter sollte durch dem Ausschluss nach mehrheitlich angenommenem Antrag daran gehindert werden, frei zu berichten. Grund: Er hätte "Hetzartikel" verfasst, was in AfD-Sprech heißt: Jemand war kritisch.

Schützenhilfe gab es für diesen Reporter der Sächsischen Zeitung dann durch Kollegen und Berufsverbände, die anderseits teilweise immer noch geschockt erstarren über die Experimente mit "beschränkter Meinungs-Freiheit", die sich gerade rechts abspielen. Einen Hoffnungsschimmer lieferte die MoPo Sachsen (Bilder), die aus Solidarität mit einen leeren Artikel erschien und die AfD im Gegenzug dann selbst ausblendete. Gute Aktion.

mogenpost

Wo jemandes Meinung politisch ausgeschaltet wird, weil sie einem nicht passt oder man sie nicht kontrollieren kann, nennt man das Zensur. Diese Form der Aggression gehört ins mehrfach benannte längst überholte, diktatorische Zeitklima und stammt leider auch aus den Werkzeugkisten der vielen rechten selbst ernannten Revolutionäre "gegen journalistischen Mainstream", die kardinale Spannung Luft-Feuer eindimensional egozentrisch auslegen und gut erforschte Mechanismen bewusster Demagogie fördern. Aber AfD geht auch gerade ins Uranus-Quadrat über ihren populistisch und polemisch ausagierenden Mond-Jupiter als Herrscher-Aspekt des Krebs-AC (Gründungsparteitag *14.4.2013, 11.10 h Berlin). Da sollte sich bei den Kampf-Widdern (Sonne-Mars!) noch einiges ändern. Denn dies hier ist inakzeptabel.

 „Das ist ein Angriff auf die Pressefreiheit, den Demokraten so nicht akzeptieren können“, sagte LPK-Vorsitzende Uta Deckow. Die LPK ist eine Arbeitsgemeinschaft landespolitischer Journalisten in Sachsen, in der rund 70 Kollegen verbunden sind. Auch der Deutsche Journalistenverband Sachsen (DJV) protestierte gegen den Ausschluss. (Sächsische Zeitung)

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Weltmacht mit drei Buchstaben? Ich.

lib trump

"Gehen ich werde. Gute Beziehungen zu den Wookies ich habe." (Yoda, StarWars III)

Es ist vollbracht, um Punkt 12 Uhr dort, mit herdengetriebenem Stier-AC: Ein Donald John Trump regiert bei Merkur im Zulauf auf Pluto ab sofort "getreulich" (und wenn man ihm zuhört, wird er ein vollverrostetes, verwüstetes, in Blut gebadetes Amerika endlich wieder auf Zack bringen). Mit äußerst kurzen, aber riesigen Wortwolken, mit Uranus auf Sonne und direkter Leitung zum Gott. Mr. Liberty. Einer von den Harten.

Weltmacht mit 3 Buchstaben. Ich, nun unter einem kleinen Sextil Uranus-Sonne stehend. Auf seiner Spitze 9 genau. Er kauf sich all das auch ab. Potus und Flotus Obama traten bereits leise ab und diese Welt der neuen Chauvinisten wurde sofort wieder ein paar Grade kühler. Manchmal muss man bei Neptun in den Fischen wohl einfach loslassen und wissen, wo man nicht mehr weiterkommt mit dem Gemecker über das Zeitklima (das offenbar so schrecklich wie es ist, nun noch eine Weile bleibt).

Wir können zur Not ja auch bald auf dem Mars wohnen gehen, mit Gottes und des Trumps Hilfe. Wenn's einem hier zu unwirtlich zumute wird, wird er da gern unterstützend tätig werden. Astrologisch entlarvt sich unabweisbarer als durch unser kleines Urteil, was die Welt offenbar braucht. Einen wie ihn, Zukunfs-Beschwörer. Diese Jupiter-Götter, die auch menschengemacht höchst pokern. Eisern, wenn noch Selbstbespiegelung dabei ist. Oft nicht zum Guten. Heute ist so ein denkwürdiger Tag der Kapitulation vor dem, was größer ist, als wir selbst und unser Wille. Auch wenn wir - nur mal angenommen - gar nicht einsähen, dass dieses Universum nun auch noch eine geschwätzige Zwillinge-Sonne namens Donald Trump benötigte, neben allen anderen Kinderkrankheiten von Mutter Erde.

0zeit

Aber keine Angst, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wurde: Schauen wir uns die Konstellationen mal an. Der Eid wurde zu High Noon geschworen und die Würde damit diesem fähigen Löwe-AC des Trump mit seiner starken 11. Feld-Besetzung und eigenwilliger (wenn man so will) Frisur auch die Bestimmung über das Volk, die CIA, verschiedene Ölfelder im fernen und nahen Osten und vieles mehr verliehen.

Eine etwas Veranstaltung, aber immer schön bedeutend absurd, wie es Mr. Trumps 10. Haus mit Sonne-Uranus ja auch will. Uranus braucht am meisten, wer von Saturn die Nase voll hat - und das ist kein gutes Omen, jetzt. Wo sowieso so viel bricht. Wenn nun aber mundan ausgerechnet Held Uranus bei einem Staatsakt wie der Inauguration des neuen US-Königs in 12 verdrängt steht und auch noch Herr der Wassermann-Tagessonne ist, bleiben möglicherweise wirklich positive Änderungen danach eher unsichtbar und sind vermutlich auch gar nicht notwendig. Wobei 'Verbesserung innerhalb Veränderung immer relativ ist. So oder so: Science Fiction wurde Wirklichkeit, man kommt sich vor wie bei Star Wars. Amerika wird seit heute 12 Uhr Washington-Zeit von einem Oligarchen regiert und Donald Trump gestern nach einer Motte benannt. Oder war's umgekehrt? Neopalpa Donaldtrumpi, ein nicht ganz so hübsches Tier, aber beeindruckend. 

Die Welt ist ja voller Symbole und dieses Mottending passt zum Ereignis, es sagt alles über das, was uns seit dieser unendlich scheinenden Fische-Dominanz vom Himmel auf den Kopf gefallen ist. Und genauso viel über den naiven Himmel, der mit all seinen Unwirklichkeiten plötzlich als Erhörung der Gebete vieler Wähler für diesen Selfmade-Gott (Trumps Mond am GZ Schütze) auf Erden existiert. Nur dass er da leider gar nicht hingehört. Schon diese demagogische Rede (Symbol des fesselnden Merkur-Pluto im US-Radix)  ist heftig, mit der er Amerika zur Rostlaube erklärt, damit man dann auch ein Arbeitsfeld schafft als Präsident.

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Komm, wir gehn die Presse bashen!

Im Vergleich mit dem Silvester-Vollmond 1933 wird klar: Wir leben astrologisch in einer gefährlichen Phase, an der wir jetzt noch einiges ändern können, wenn wir es versuchen. Bevor sie abgleitet in etwas, was man so "nie gewollt" hat. Und das hat mit Panikmache nicht das Geringste zu tun, sondern mit Verantwortung aller für alle. Am Tag darauf trat damals nämlich das "Schriftleiter-Gesetz" der Nazis gegen die Presse in Kraft. Es bedeutete "Gleichschaltung". Die inhaltliche Ähnlichkeit der Zyklen ist eindeutig und zeigt sich in immer stärkeren Auswüchsen, wie der aktuell unglaublichen Schelte der Medien (nicht durch die Medien!). Uranus ist ja Krönung von Luft und Geist, und auf merkurischer Ebene war schon um das 18. Jahrhundert die "Preßfreiheit" ein Kulturgut. Unabhängigkeit, nicht Dienst an Mächtigen. Wenn den Schreibenden nun aber ausgerechnet das wieder vorgeworfen wird, Zensur oder Unterdrückung, wogegen sie endlos kämpften, um bürgerlicher Ausgleich von Macht zu bieten (Uranus als Korrektiv für Pluto), dann machen hier rechte politische Drückerkolonnen den Bock zum Gärtner. Presse erst in ihrer Autonomie anzugreifen, dann auszuschalten und später zu benutzen, war immer eine der bewährten, parallelen Ausdrucksformen von Tyrannen moderner Zeiten. 

Die beobachtende "vierte Gewalt", die Untertanen "objektivierbar" aufklären kann und für diktatorische Umtriebe gefährlich ist, muss offenbar heute aus Kalkül wieder gebasht, gemobbt und weggedrückt werden, wo man allein schalten und walten will.

Hier der astrologische Vergleich, der einen wie ein Schlag trifft. Am 1. Januar 1934 wurde kriegsvorbereitend die deutsche Pressefreiheit endlich auch offiziell abgeschafft. Damals herrschte am Himmel auch dieses berüchtigte kardinale Triumvirat, schockierend ähnlich dem jetzigen. Jupiter in Waage stand gegenüber von Uranus im Widder (fast auf denselben Graden wie jetzt), derd im Quadrat zum Pluto, dieser nur auf der anderen Seite als heute, im Krebs. Dazu kam aber auch noch Krebs-Vollmond und der heutige Merkur sogar kristallklar abgebildet auf dem letzten Schützegrad.

Was passierte? Die Nazis machten an dem Tag mit besagtem "Schriftleitergesetz" (verabschiedet am 4.10.1933 bei Merkur-Uranus-Pluto Konflikt) die Zeitungen schließlich richtig zu ihrem langen Arm. Ein Jahr nach den Ermächtigungsgesetzen. Pressefreiheit wurde dadurch ausgeschaltet. Der Weg in den Abgrund, durch Zensur und Beeinflussung im großen Stil. Wenn man nun sieht, dass unterm gleichen Signum mit dem gleichen Selbstverständlichkeit auf einer Trump-Presse-Konferenz Journalisten-Fragen schlicht verboten werden, ohne dass es jemanden noch wundert, ahnt man, was dem öffentlichen Bewusstsein die Stunde schlägt. Und auch, was unter anderem die US-"Regentschaft" als Symbol der neptunischen Verirrungen für ziviliatorische Errungenschaften der freien Presse in der ganzen westlichen Welt bedeutet. Sie wissen nicht, was sie tun, die Erfinder des Mythos von der "Lügenpresse".

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'Elphi': Wenn Raum unendlich Zeit braucht

"Zum Raum wird hier die Zeit" (Saturn-Motto des Eröffnungskonzerts Elbphilharmonie).

Es ist heute soweit - sie setzt endlich die Segel - aber genau das ist nach allem ein ganz und gar wunderliches Wunder, was endlich doch bei Venus-Neptun und Sonne-Pluto nächste Woche wahr wird: Die Elbphilharmonie eröffnet (der man schon vorm ersten öffentlichen Ton einen "warmen Klang" nachsagt), ein "Überwältigungsbauwerk", wie jemand schrieb. Sie ist damit Steinbock mit Pluto in 6 (oder auch "Anker", nach den "Hamburger Sternzeichen, siehe hier).

Was viel sagt über die vielen Alltags-Schocks zuvor, gegen die sich die fast unbrechbare Bestimmung des Saturnischen dann ganz am Ende doch noch durchsetzte. Eine einzige Mühe. Mitten in die (Hafen-) Geschichte gebaut, umstritten, 12. teuerstes Gebäude der Welt, auf den Knochen des alten Kaiserspeichers Hamburg. Da, wo auf den Sekundenbruchteil genau einst Punkt Mittag immer der "Zeitball" fiel, ausgelöst von einem Astronomen der Sternwarte. Ein optisches Signal, nach dem Seeleute ihre Uhren täglich präzis stellten. Zeit und Raum spielen für das Prunk-Projekt überhaupt eine riesige Rolle, weil sie chronisch übergangen wurden.

Spricht für Neptuns und Saturns Prinzipien, beide sehr stark, in Konkurrenz. In dieser Reibung hat sie's doch geschafft, die "Elphi": Mit Löwe-AC zum Eröffnungskonzert.

Die Seele aller Klischees: Auch dieser unendlich aufgepushte, leuchtende Mythos, stolz, kaum in Gold aufwiegbar, nur in Geld oder anders Absurdem, wie Flugzeugen: Schwer wie 722 Düsenjets oder: mehr als 400 000 Konzertflügel (NDR). Man kommt bei Neptun und Uranus ja immer auf Ideen. Groß, sehr groß und teuer, sehr teuer. Aus ursprünglich 77 geplanten Millionen wurde fast eine Milliarde, munkelt man, und schon die Grundsteinlegung (zu Vollmond!) mit Wassermann-Mars zeigte: Gigantomanie, auch mangelnde Demut. Hier kommt eine dieser ganz seltsamen und seltenen Visionen zwischen Raum und Zeit in die Gegenwart, die eigentlich eher himmlisch bleiben und als reine Träume gedacht sind. Waren vielleicht nie da, würden vielleicht nie werden, sind vielleicht nie wirklich wirklich. Ein eigenartiger Effekt, eine Atmosphäre fast wie unter Glas oder in einer Blase um das Objekt. Was auch Eröffnungs-Mars belegt, genau auf dem engen Merkur-Uranus-Mondknoten des damaligen Starts, auf Grundstein-Herrn 12 in den Fischen plus Uranus, die eine Kette technischer und politischer "Störungen" brachten.

Der markante, wellenförmige Glasbau der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron ist an der höchsten Stelle 110 Meter hoch - und kommt somit nah an die St. Michaelis-Kirche mit einer Höhe von 132 Metern heran. Der gläserne Aufbau über dem Kaispeicher wiegt 78.000 Tonnen, die Glasfassade erstreckt sich über 16.000 Quadratmeter. Dafür wurden 1.100 unterschiedlich gebogene und bedruckte Glaselemente angefertigt. Die Scheiben halten Orkanböen und sinflutartigem Regen stand." (NDR)

Es ist: ein "Ding" - mit Schütze-Jupiter nah Galaktischem Zentrum bei der Grundsteinlegung. Ja, auch ein galaktisches Projekt, was eine unglaubliche Geschichte hinter sich hat, noch bevor es fertig wurde. Saturn wurde unterwegs verloren, immer wieder. Fast hätte es ohne Dach dagestanden, als Bauruine. Kein Ort, keine Zeit, nirgends, mit zweimal Mars-Neptun - beim Beginn und jetzt wieder. Einerseits famos unterstützend, grandios für die Musik, die ja neben den Träumen wohnt. Schlecht andererseits für alles, was mit Verwirklichung dealt. Aber Steinbock ist eben nicht nur zäh und kalt, sondern auch ausdauernd, er baut um Ewigkeiten herum, kühne Substanz, gebrochen nur von Uranus, gebeugt von Neptun.

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Astrologisches Märchen vom Sterntaler

All unseren Lesern eine wunderbare Stille Zeit - und noch mal, weil es so schön ist, das Loop! Märchen, diesmal für alle Wanderer und alle, die ihnen helfen und guten Willens sind!

In einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein kleines Mädchen, dessen Vater und Mutter gestorben waren. Ein Astrologe hatte bei seiner Geburt geweissagt, dass es mit seinem Horoskop wenig Freude hätte. Denn es kam zwar mit einem Wassermond zur Welt, aber auch mit einem harten Saturn im 2. Haus. Leicht würde das alles also wahrlich nicht werden. Aber es fiel wegen seines Jupiters vorn auch immer wieder auf die Füße, selbst wenn sie ihm den Strom für den alten Laptop abschalteten. Denn dieses Kind konnte sich die Welt zurecht träumen. Die Eltern hatten ihm nichts hinterlassen und es war jetzt so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, um darin zu wohnen und kein Bettchen mehr, um darin zu schlafen. Aber es blieb mutig und das war die Hauptsache. Zu Weihnachten im selben Jahr, als der alte Gevatter Saturn gerade mal wieder im ungünstigen Winkel zum Neptun stand und allen die Knochen so klapperten und die Mäuse auf den Tischen tobten, besaß das Mädchen gar nichts mehr.

Außer den Kleidern am Leib und einer Brotkruste in der Hand, welches ihm ein guter Mensch mit einer mitleidigen Fische-Venus geschenkt hatte. Das Kind blieb darum trotzdem vertrauensvoll und stand abends in einem Abrisshaus und sah aus dem Fenster in den Himmel, wo die Sterne Purzelbäume schlugen und Feuer-Räder sich drehten und und der gute, helle Mond ihm so freundlich zuwinkte. Auch wenn es von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott und seine Jupiter-Kräfte irgendwann hinaus ins Ungewisse. Der neue Tag war dunkel, verschneit und kalt, und die Straßen leer und nur wenige Leute liefen schnell an dem Kind vorbei. Ihm taten schon die Zehen weh und aus den Fenstern der Häuser, wo die Stiere und Jungfrauen und Steinböcke wohnten, leuchteten die Weihnachtsbäume und in den Restaurants tafelten Löwen, Widder und Schützen, die Krebse, Skorpione und Fische dichteten Geschichten von der Liebe und Zwillinge, Waagen und Wassermänner riefen, erzählten oder sangen sich Lieder von der schönen Zukunft zu. 

Da begegnete dem Mädchen ein armer, alter, faltiger Mann, der Gott Saturn selbst war und es prüfen wollte. Und er sprach: "Ach bitte, ich bin so hungrig. Gib mir etwas Essen!" Da nahm das Kind sich zusammen, dachte „Himmel, was brauch ich diese alte Kruste?“, reichte dem mageren alten Kerl das letzte Stück Brot und sagte: "Gott segne‘s dir!" und ging weiter. Oben, über den Wolken, sah es den Jupiter mit dem Neptun tanzen, die funkelten und glänzten und schimmerten, dass es eine reine Freude und Begeisterung war.

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Standing Rock: Das gestohlene Herz

"Die Zeit ist zu klein, um sich darin ein Paradies vorzustellen."
(Adelheid Duvanel).

Sehnsucht führt aus Abhängigkeit in die Freiheit und manchmal offenbar nur durch Krieg. Das ist immer auch ein transpersonaler, großer Prozess, nicht nur ein privater. Deshalb prägt sein Zyklus die Folge Wassermann/Fische (mit ihrem Spiegel-Schatten Stier/Widder) dermaßen als Thema. Die übergroße Sehnsucht eines gestohlenen, bekriegten Herzens wurde damals auch am Standing Rock wiedergeboren - wie heute, da die Wunden aufgehen.

Rund um diesen sagenumwobenen Stein im Wasser des Porcupine Creek, wo 1871 noch kein Reservat stand und nur die Ahnen flüsterten. Bei Fische-Sonne und uranischem Merkur, als dann in jenem Jahr einer der 4 wichtigen Indian Appropriations Acts die Welt aller amerikanischen Ureinwohner endgültig vernagelte und feststellte, dass sie nun wirklich nicht mehr unabhängig waren. Sprich, mit all ihren Mythen dem weißen Mann (samt seiner Frauen und Kinder) gehörten. So könnte man das, was genau der festschrieb übersetzen - es gab keine faktisch verhandlungsfähigen Indianer mehr, da sie nicht mehr wie bisher als autonome Besitzer des Landes galten, das starrsinnige, flüchtige Europäer (samt ihren Dickschädeln und jupiterhaften Vorstellung von Göttlichkeit) besiedelten, besetzten und letztlich in seiner Eigenheit töteten. Widder-Venus mit Chiron lief auf Neptun zu - Enteignung kam schleichend, durch die Geschichte, ein Signum der "Untröstlichkeit", das auch Saturn mit Südknoten eng im Quadrat dazu bezeichnet.

Fast 400 Jahre vorher hatte Kolumbus mit dem Begriff "Indianer" die Leute belegt, die er auf den Bahamas entdeckte, ein Wort, das später sowohl für eine sehr weise Tradition stehen sollte, wie für edle Filme voller Geschichtsklitterung und Dramen ohne Gleichen. Damals schilderte er als Gesandter der "reiferen" Intelligenz die "Taino", die er dort vorfand, erst wie interessante Tiere, das heißt, durchaus freundlich, aber schon wie das, was später so symbolisch bleiben würde. Ein Teil der Menschlichkeit in den Knochen der "Indianer". Denn "der Wilde", der da ausgemerzt wird, ist das Abgespaltene in uns allen, unser unzivilisierbares Herz, bekämpft, verloren. Immer wird eine Gesellschaft ihre Abgedrängten behandeln wie ihr verstoßenen Seelenanteile. So staunte Kolumbus über "seine Indianer", die waren:

"...unschuldig und von einer solchen Freigiebigkeit mit dem, was sie haben, dass niemand es glauben würde, der es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Was immer man von ihnen erbittet, sie sagen nie nein, sondern fordern einen ausdrücklich auf, es anzunehmen und zeigen dabei soviel Liebenswürdigkeit, als würden sie einem ihr Herz schenken.“ (Kolumbus, Bordbuch über die Arawak, Taino, via Wiki)

Der Archetyp des Wilden, in seiner Nähe und Durchdringung von allem um ihn herum, ob nun später als Unbeherrschbares in uns weggedrängt = als unannehmbare Emotion, als Frau, als Kind, in abseitigem Verhalten, bleibt Merkur stets ein Risiko. Vielleicht eine Weile reizend, aber irgendwie ziemlich merkwürdig. Kolumbus köpft dann auch eins der ersten Forschungs-Objekte (unter Lupen der Besserer ist Mensch kein Mensch mehr) ein Jahr später, im November 1493, wieder bei Venus-Neptun, der Reviere löscht, und bei Merkur-Pluto = Bezwingung des Environments. Von da an ging es bergab, zwischen "Guten" und "Bösen". Standing Rock, das sechstgrößte der Reservate, die in den Jahrhunderten danach entstanden, befindet sich heute mit dem Protestcamp in einem Zeitklima, das durch Transit von Uranus über Neptun-Pluto des damals die Zukunft entscheidenden Acts schwerer Zerstörung Vorschub leistet. Wieder zeigt sich, wie stark astrologische Rückbezüglichkeit wirkt. Ur-Horoskope geben die Eckpunkte an, deren Überläufe zeigen die Folgen. Eine aktuelle Geradheit, Gegenwehr, ein Sich-Aufrichten gegen die größte und historisch stabilste und menschlich wie umfeldtechnisch zerstörerischste Landbesetzung, die es "legal" je gab und aus der eine Weltmacht entstand. 

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Freitag, 1. März 2024

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