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Die Post ist da: Lieber Rolf Hochhuth!

Ein paar offene Briefe zum Zeitgeschehen: Über Albernheit, Scham + Druck der Transite

Leider, leider lieber Rolf Hochhuth, sind Sie kein Astrologe. Sonst wäre das nicht passiert. Oder auch: Was für ein Glück. Wären Sie nämlich einer, dann hätte Loop! sich nicht aufregen können. Und Sie wüßten selbst, dass Ihre schlechte Laune zur Zeit keineswegs direkt auf Ihren alten Moralisten-Konkurrenten Günter Grass und seine "Albernheit" (Ihr Zitat) zurückzuführen ist. Sondern auf äußersten Druck folgender Transite: Pluto Quadrat Sonne, Mars auf Neptun und Saturn exakt in Opposition zu Ihrem wilden, wilden Widder-Merkur. Der - falls erst mal angestochen - lieber einmal weniger nachdenkt, obwohl er in der Anlage doch sein etwas starrsinniges Saturn-Quadrat mitbringt.

Trotzdem verdanken Sie dieser zornigen Ratio Ihren Hang zum offenen Kettenbrief-Schreiben. Heute war es also wieder mal so weit. Merkur ließ sich durch Saturn und seinen Wunsch, bestimmend zu werden, nicht etwa drosseln, sondern war nicht mehr zu stoppen. Diesmal haben Sie als Adressat ausgerechnet jenen trotzigen Nobelpreisträger auserwählt, der Ihnen 1999 den Pokal quasi vor der Nase weggeschnappt hat. Übrigens, als Saturn genau auf Ihrem Chiron stand. Was übersetzt auch heisst: Untröstlichkeit. Jetzt wird wenigstens klar: Der Mann und die Jury damals haben sich verhoben.

1. indem er ein Gedicht verfasste, das gar keins ist. Und 2. indem er - frech wie Nachbars Lumpi - einfach alle zivilisierten Angewohnheiten normaler Schriftsteller aushebelt. Israel hat er diskriminiert, sich wieder mal in die Nesseln gesetzt, Deutschland den Deutschen erklärt. Was eigentlich doch Ihre Aufgabe ist. Wofür ist man denn mit soviel Widder in Spannung zum Jupiter am deutschen Krebs-Aszendenten, zum Dramatiker mutiert? Denn diese dreiste Person da (Schriftsteller möchte man gar nicht mehr sagen) kassiert nun für Dumm- und Albernheit (wie gesagt, Ihr Zitat) auch noch fassweise Aufmerksamkeit.

Also haben Sie einfach mal forsch losgeschrieben. Agitiert von jenem unglücklicherweise etwas fanatischen Mundan-Pluto auf dem Wellenkamm der Super-Rechtlichkeit im Steinbock, der Ihre Sonne-Uranus-Konjunktion im Quadrat zu Jupiter seit einer Weile schon richtig durchnudelt. Es genügt eben nicht, wenn in Göttingen jetzt das erste Grass-Denkmal mit SS-Parolen beschmiert wird. Nein, besser ist es, man tritt da noch mal richtig nach. Damit es auch alle verstehen. Offener Kampf ist nun mal Widder-Domäne. Was wäre die Welt, sagte man ihr nicht, was wirklich los ist. Recht typisch für plötzliche, plutonische Tönungen der Sonne.

Nun wird das Zitat, für das Sie am bekanntesten sind ("Ich bin stolz darauf, ein Pinscher zu sein!") durch ein anderes in der Hitliste ersetzt werden. An den Nobelpreisträger: "Auch ich, nur vier Jahre jünger als Du, doch auch bis zu meinem 14. Geburtstag Hitler-Pimpf gewesen [...ah was? Wirklich? Ui, ui, ui! Wieso wußte ich das gar nicht? Anmerkung der Lektorin] – zwei Tage später wurde Hessen von den Amerikanern befreit –, schäme mich als Deutscher Deiner anmaßenden Albernheit, den Israelis verbieten zu wollen, ein U-Boot deutscher Produktion zu kaufen..."

Ja, genau. So ist es doch. Oder auch das: "Du bist geblieben, was Du freiwillig geworden bist: Der SS-Mann, der das 60 Jahre verschwiegen hat...". Immer schön vorwärts mit den jungen Pferden (81 Jahre). Hossa! ruft der Radix-Sonne-Jupiter! Auf dass der fehlgeleitete Kollege endlich begreift, dass mit Leuten unter einer klarsichtigen Neptun-Konjunktion mit Venus gar nicht gut Kirschen essen ist. Unter dem großen Vernebler lassen Autoren wie Sie sich offenbar kein X für ein U vormachen. Wie wär's also, lieber Rolf Hochhuth, Sie schrieben dem alten "Tartuffe" (Ihr Zitat. Für unsere Leser, die des Französischen oder Literarischen nicht mächtig sind, das bedeutet: Betrüger!) morgen doch noch schnell einen Zweit-Brief, in dem Sie fordern, dass er den Nobelpreis postwendend nach Stockholm zurückschickt? Unter Kniefällen und Entschuldigungen?

Die Ehrung hat dieser Blender ja nun ausgerechnet u.a. für sein politisches Engagement bekommen. Das gibt's doch gar nicht! Da hätten die doch nun wirklich bessere Kandidaten gehabt! Egal, der einzig wahre Nazi der Republik ist nun endlich dingfest gemacht. Die Zeit hat ihn geoutet. Nein, leider er selbst. Ja, so zeigt sich anständiges Denken in Zeiten von Steinbock-Pluto und Fische-Neptun (Pest und Cholera):

Saturn und wie er die Welt sah.   

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Grass' Schuldfragen: Mit letzter Tinte

 Über ein Gedicht, das ein Zankapfel ist 

Karfreitag kommt. Jemand muss ans Kreuz. Einer, der sich astrologisch als frisches Bauernopfer von Saturn Waage und Uranus-Pluto-Quadrat eignet. Mit all den Kategorie-Hülsen, Flügel-Kämpfen und Projektionen. Gesucht wird einer, der ein bisschen Schuld für andere trägt. Auf den man mit Fingern zeigen kann. Wie in der Waschmittel-Reklame: Nun haben wir wieder ein reines Gewissen. Um’s kurz zu machen: Der Mann ist gefunden. Günter Grass. Nobelpreisträger und seit der „Blechtrommel“ moralische Instanz Deutschlands. Saturn zur Zeit am Ac, Uranus-Pluto-Transit zum Mond. Zeitklima ins eigene Schicksal eingebunden. Er hat einen Fehler gemacht. Ein GEDICHT geschrieben. Im Lande der Dichter und Denker.

"Was gesagt werden muss", heisst es. Es kommen aber leider auch Worte darin vor, die sich unter Waage-Saturn aufpumpen lassen. Zu geistig brutal attackierbaren, abstrakt-formalistischen Klischees. Worte wie Israel, Verschweigen, Lüge, Strafe und Mitschuld. Dagegen hat man hierzulande eine Allergie. Aus guten Gründen. Das ur-deutsche Dilemma von Schuld bricht wieder auf. Von Vergangenheit. Passend zum Transit von Neptun Quadrat BRD-Sonne, der – gerade jetzt – exakt ist. Samt Pluto über AC und Quadrat zu Neptun im 8. Radixhaus. Grass‘ politisch-menschliches Manifest hat nämlich unter anderem diese wenig poetische Aussage: Nach dem Trauma des Holocaust dürfe in hiesigen Breiten über Israel besser nicht mehr wie sonstwo geurteilt werden. Und er greift Israel an. Das gibt den Medien die Steilvorlage für eine neue Delegation von Schuld. Haben wir dich endlich! Da steht der wahre schwarze Peter.

Seit Saturn die Waage stempelt,  berechtigt sich Öffentlichkeit ja dazu, Projektion zum Denkmal eigener Unfehlbarkeit zu machen. Was jetzt, hier, passiert, berührt deshalb auch nicht nur das Drama eines Mannes, der bei der Wanderung von Steinbock-Herrscher über sein aufsteigendes Zeichen letzte Einsichten in die Welt schicken will. Sondern auch das alte Drama Deutschland (im Radix Sonne Quadrat Saturn und Chiron) in traditionell-nationaler Erstarrung gegenüber eigenen Fehlern. Alten und neuen. Plus Schuld, als akutes Pluto-Neptun Thema. Der Zwang zum Tabu.

Grass drückt aus, was andere schon gedacht haben. Deutschland kann nicht gleich unter Gleichen sein. Denn: Deutschland hat nach wie vor keinen Umgang mit seinen Altlasten. Sie zeigen sich astrologisch durch ein scharfes Pluto-Quadrat zum Mars auf dem deutschen Stier-IC, dem Grass‘ Merkur im Skorpion gegenüber steht. Der den Finger - wie so oft - in die Wunde hält. Sprich, die Deutschen liefern für ihn als eine Art Kompensations-Geschäft unendlicher Schuld am Holocaust Israel U-Boote, die dort wiederum kriegerische „Erstschläge“ möglich machen. So öffnet der Schriftsteller nicht nur sperrangelweit die Tür für Vorwürfe, alte antisemitische Positionen wieder aufzubringen. Sondern auch Schuld-Fragen an sich, die neue Schuld nach sich ziehen. Wenn kein Ausgleich gefunden wurde. Als Kampf-Pflaster. Ein bekanntes Phänomen der Neptun-Thematik mit Pluto-Einschlag.

Nur gibt es im Leben eben Traumata, die schlicht nicht wiedergutzumachen sind. Wie die Shoa. Passend zu Ostern taucht mit Grass nun ausgerechnet in deutschen Landen auch das alte Christen-Trauma des ewigen Martyriums des einen oder anderen wieder auf. Prinzip Komplex, Prinzip Neurose, Prinzip Buße. All das, was religiös delegierbar ist. Zur Not eben auf den Himmel. Unter Transit Jupiter im Kurs auf Mars-IC und Quadrat Pluto. Also ran an den Feind und ächten: Grass war's. Er provoziert (im Radix ebenfalls Mars Quadrat Pluto). Er mahnt. Er möchte nicht mehr schweigen. Er will Wahrheit sagen. Da schlägt ein Land, das sich gedemütigt fühlt, schnell zurück. Das inhaltlich mit sich selbst noch nicht fertiggeworden ist. Lenkt ab. Umgeht.

Wenn die innere Welt in Bewegung oder Aufruhr gerät, findet sie eben immer einen Spiegelpunkt in den äußeren Erscheinungen. Bei Menschen, die wie Grass in der Öffentlichkeit stehen, dreht sich aber die selbst-erschaffene Übertragung des Drucks von Transiten auf Welt-Probleme auch wieder um. Wendet sich gegen sie.  Am Ende landet nun mal überall alles doch nur immer wieder da, wo es einmal angefangen hat. bei sich selbst. Ob man nun Grass heisst, oder Deutschland.

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Virus H5N1: Die Büchse der Pandora

Forschung und Leere: Sinnbefreites Job-Sharing mit Mutter Natur in Zeiten von Uranus-Pluto 

Manche Nachrichten gehen in den Informations-Fluten des Medien-Zeitalters leider unter. Ihre wahre Bedeutung zeigt sich oft viel später. Vor allem bei Saturn in Waage, dem Zeichen des Ver-Öffentlichens frei flottierender Ideen, deren Wichtigkeit Steinbock-Herr häufig erst beim Rückwärtslauf hierarchisiert. Gern mit Verzögerung. Wie diese Info: Im Herbst 2011 hat ein Forschungs-Team um den holländischen Virologen Ron Fouchier (Skorpion-Merkur) entdeckt, dass es nur fünf kleine Veränderungen am genetischen Code des berüchtigten H5N1-Virus braucht, um eine Übertragung von Mensch zu Mensch flott und leichtgängig zu ermöglichen.

Zur Erinnerung: Das H5N1-Virus ist der Mutterstamm von Spanischer, Vogel- und Schweinegrippe. Vorgestellt wurde Fouchiers Information ursprünglich bei einer Konferenz auf Malta. Seitdem tobt eine Diskussion darüber, ob die genauen Forschungs-Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen und sollen. Oder ob nicht doch erhöhte Gefahr besteht, mit solchen „Gebrauchs-Anleitungen“ ungewollt eine Bio-Waffe ungeheuren Ausmaßes zu erzeugen. Einsetzbar von Terroristen, Despoten oder skrupellosen Regierungen. Ein Thema, das sowohl zum mundanen Uranus-Pluto passt (der auch genetische Veränderungen beinhaltet), als auch zur Seuchen-Analogie des Neptun im eigenen Zeichen.

Dass es aber überhaupt Diskussionen über solche Prognosen gibt, verwundert doch. Denn in anderen Fällen wurden schon weitaus weniger Bedenken geltend gemacht. Wenn es beispielsweise um nationale oder internationale Sicherheit geht. Bei Millionen von potentiellen Opfern, also Panik- und Schreckensszenarien, die man kaum andenken mag, scheint nun dennoch das Recht auf freien Informationsaustauch plötzlich enorm wichtig zu werden. Was Gegner und Befürworter der Freigabe nicht wissen können (oder wollen): Die Menschheit ist durch solche Aktionen gerade dabei, Mutter Natur ihre bisherige Arbeit in Teilen abzunehmen. Denn wenn man den Ausbruch und den Verlauf vergangener Epidemien astrologisch beobachtet, fällt einem schnell ein Phänomen auf:

Häufiger als statistisch wahrscheinlich, befand sich Mars dabei im Durchlauf durch das tropische Zeichen Jungfrau. Und in besonders schweren Fällen (Spanische Grippe 1917-1918 oder dem ersten Ausbruch der Vogelgrippe 1997) auch besonders lang. Dank seiner ausgeprägten  Rückläufigkeit. Das ist nun erneut der Fall. Erst am 14. April wird die diesmalige, rückläufige Phase abgeschlossen sein.

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Vorwärts nimmer, rückwärts immer

Margot Honecker: Mars + Pluto grenzfrei - Astrologischer Unterboden eines Starrsinns

Auferstanden aus Ruinen: Immer noch ist sie die Urmutter aller eisernen Ladys, ein Widder im schwierigsten Sinn und nicht umsonst mit einem Vornamen beschenkt, den manche "Mar-Gott" buchstabierten. Frau Honecker, die Gattin, ist wieder da. Unter Saturn über Mond und Sonne bricht sie endlich ihr mehr als 20jähriges Schweigen in den Medien. Wenn auch nur, um dem nachzugehen, was sie stets so gut konnte: Die Wirklichkeit, wie sie im Auge eines Fische-Merkur-Uranus nun mal ist, wieder gerade zu rücken, bis sie die Welt davon überzeugt hat. Sprich, heute erzählt die ehemalige Volksbildungs-Ministerin (in der Dokumentation "Der Sturz", 2. April, 21 Uhr, ARD) die einzige GESCHICHTE, die sie nun mal kennt. Alles war, wie ich es erlebt habe. Oder: Margot H. und wie sie die Welt sah. Damals, heute und immer.

Zur Zeit begutachtet Frau Ex-Gattin ihre Vergangenheit zwar von Chile aus, aber selbst der Great Attractor, zu dem es die ganze Galaxie hinzieht, könnte kaum weiter entfernt von gewesenen Realitäten sein, als diese genormte Erinnerung. Übrigens eine Saturn-Mond-Analogie, passend zum aktuellen Transit von Margit Honecker. Nicht die Spur anders hört sich all das jedenfalls nach so vielen Jahren an, als in der damaligen, gelebten Direktheit einer idyllischen, toleranz-feindlichen Deutschen Demokratischen Republik. Vorwärts nimmer, rückwärts immer.

An solchen wunden Stellen im Raum-Zeit-Kontinuum wird klar: Es gibt sie tatsächlich, die Fische-Schütze-Version einer Art Alien-Wahrheit, in der andererseits aber - bei etwas mehr Achtsamkeit auf Tatsächliches - soviel Tiefe stecken könnte, dass sie Leben wirklich ein Stück besser machen würde. Chance vertan. Mit Fische-Jupiter wird entweder Wahrheit oder eben auch Lüge sehr groß. Letzteres eher bei real existierenden Menschen, die auf ihre Bilder des Subjektiven (Konzepte und Systeme) so sehr bestehen, dass sie schließlich unrevidierbar sind.

Auch Skorpion als dritte Station des fixen Kreuzes (und Nachfolger des Löwen) macht's möglich. Nur dass Margot Honecker im Chart gar keine Skorpion-Betonung hat. Und einen Pluto, der bestenfalls als unangebunden an's restliche Radix bezeichnet werden kann. Ein rasender astrologischer Faktor, der völlig befreit von Ausgleich wie eine abgeschossene Gewehrkugel durch ihr Radix teichelt. Frei nach LIZ GREENES Bild von unaspektierten Planeten, die wie weggesperrte Untermieter immer wieder einfach so durch die Wohnungs-Decke brechen. Genau das ist der springende Punkt.

Neben einem außer Rand und Band geratenen Out-Of-Bounds-Mars, der Frau Honecker, die Gattin, über die Jahrzehnte, als sie Geschichte schrieb, zu einem Lebenskampf sondergleichen verleitete. Prinzip Widder, Prinzip "Mit dem Kopf gegen jede Wand, die sich anbietet."       

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Alles hängt mit allem zusammen

Noch eins in eigener Sache: Wir bitten um etwas Geduld, bis Loop! aktualisiert wird

Eigentlich wäre heute ein guter Zeitpunkt zum Feiern gewesen. Loop! hat in den letzten Tagen so viel unerwartetes, positives Feedback bekommen. Wir haben uns darüber wirklich sehr gefreut. Aber vielleicht habt ihr auch gemerkt, dass gerade jetzt unser redaktioneller Teil weniger aktuell war als sonst. Das ist für Loop! ja eher ungewöhnlich. Und es liegt nicht nur daran, dass die neue COMMUNITY uns beiden viel Kleinarbeit brachte. Sondern auch an anderen, ganz besonderen Umständen. Die möchten wir kurz erklären, um damit die Bitte zu verbinden, uns bis Sonntag noch etwas Zeit zu lassen. Bevor wir uns wieder ganz auf die Aktualität, euch Leser und unser kleines, feines Projekt konzentrieren. Samt der Freude, die es uns als Machern sonst immer bringt. 

Alles hängt aber mit allem zusammen. So auch „Loop!“ mit einem für uns sehr wichtigen Menschen, der heute, um 3.24 Uhr nachts (Nepali Time) in Kathmandu, Nepal, gestorben ist:

Kyabje Tenga Rinpoche, unser tibetischer Freund und Lehrer. Der aufrichtigste, mitfühlendste, bescheidenste und freundlichste Mensch, den wir beide je kennengelernt haben.

Er machte zwar nicht die Sonne und den Regen. Aber er kam für uns sehr nah an ein menschliches Wunder heran. Nein, ehrlicherweise war er wirklich eines. Solche Menschen sind so selten. Und wenn es sie irgendwo gibt, muss man sie erst einmal finden. Es ist dann ein Segen, ihnen zu begegnen. 

Kyabje Tenga Rinpoche hatte ein sehr großes Herz für alles auf der Welt. Und besonders auch für die Astrologie. In den letzten Jahren hatte er uns deshalb immer wieder ermutigt, sanft ermahnt oder gebeten, unsere Ideen, Gedanken und astrologische Arbeit endlich mit anderen zu teilen. Gegründet auf eine Einstellung, die er selbst allen, die das große Vergnügen und die Ehre hatten, ihn kennenlernen zu dürfen, wie kaum einer sonst im Alltag täglich vorgelebt hat.

Tenga Rinpoches Leben war nämlich ein einziger, sehr lebendiger und fröhlicher Ausdruck der allerbesten Fähigkeiten, die uns Menschen nun mal ausmachen würden - wenn wir sie nicht so oft im Alltag untergehen ließen: Liebe, Mitgefühl, Weisheit und aktives Handeln zum Wohl aller Wesen. Diese tief in ihm verankerte Haltung hing sicher einerseits damit zusammen, dass er Buddhist war. Ein wichtiger Lehrer der tibetischen Karma-Kagyü-Linie. Aber eben vor allem auch mit seinem ungewöhnlich guten Herzen, einem sehr klaren, starken Geist und einer manchmal kaum fassbaren Aufrichtigkeit und Bereitschaft, das Wohl anderer dem eigenen immer und ohne Ausnahme voranzustellen. 

Kyabje Tenga Rinpoche war es, der uns beigebracht hat, was auch bei der astrologischen Arbeit so immens wichtig ist: Alles Wissen dieser Welt kann nur hilfreich sein, wenn ihm der Wunsch zugrunde liegt, andere damit in jeder Hinsicht zu unterstützen. Das umzusetzen, ist uns sicher viel zu selten gelungen. Was immer aber bisher in Loop! an Gutem, Schönen oder auch Wahren entstanden sein mag - an Anregungen, Motivation und Neugier auf astrologische Erkenntnis - das entwickelte sich für uns letztlich auf dem Boden von Kyabje Tenga Rinpoches Freundlichkeit und Güte.

Anders kann man das, was er seinen vielen Schülern überall auf der Welt geschenkt hat, nicht nennen. Auch wenn es altmodisch klingt: Alles wurde mit ihm einfach. In seiner Nähe war die Welt der gute Ort, der sie mit etwas mehr Verständnis für die Menschen und ihre inneren und äußeren Verwicklungen sein könnte.    

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In eigener Sache: Alles neu bei Loop!

 Pilot-Versuch Forum + Spacebook: Ab heute können registrierte User Loop!s Community testen


 

Sonne-Uranus-Konjunktion hat's kurz nach dem astrologischen Neujahr möglich gemacht: Auf unseren Seiten gibt es ab sofort ein paar kleine und zwei große Änderungen. Das Wichtigste zuerst: Ab jetzt haben wir ein neues Baby - die Loop!-Community. Alles ist mit allem verbunden und entsteht aus allem wieder neu. Das Fische-Motto kommt bei Loop! öfter vor und ihm tragen wir mit dem Pilot-Versuch für mehr Austausch untereinander Rechnung. 

Wichtig dabei: Dies ist erst die sogenannte Beta-Phase. Sie dauert vier Wochen und läuft damit in die Domäne des Sonnenzeichens Stier hinein. Hier wird alles zu Stoff. Erst unter Venus' Herrschaft entscheidet das Loop! Team darum nach den ersten Erfahrungen, ob die Neuerungen so beibehalten werden, für euch und uns sinnvoll und machbar sind und einen guten Weg ins Gemeinsame bedeuten. Dafür sind wir auf euer Feedback, Mitarbeit und vor allem Freude an der Sache dringend angewiesen. Wir bieten die Tools. Aber die Community seid ihr! Klima und Entwicklung bestimmt ihr stark mit.

Ab heute starten wir deshalb - für's erste nur mit unseren registrierten Usern - in die Testphase für die beiden neuen Mitmach-Komponenten: Das FORUM und Loop! SPACEBOOK. (Links können nur Eingeloggte öffnen). Das Spacebook ist ein von Loop! eingerichtetes, soziales Netzwerk für alle, die sich mit der Astrologie verbunden fühlen. Anders als der "große Bruder" Facebook ist es also nur für astrologisch Arbeitende oder Interessierte gedacht. Und garantiert ihnen Sicherheit mit Blick auf ihre persönlichen Daten. Die bleiben in den eigenen vier Wänden. Den Usern sollen die beiden Komponenten mehr Möglichkeiten als bisher schaffen, sich mit Menschen zu vernetzen, die ihr Universum auch aus einem größeren, kosmischen Blickwinkel sehen wollen.

Nur registrierte User können jetzt die beiden neuen Bereiche auf den letzten beiden Reitern - oben im horizontalen Menü - finden. Sie sind vom System automatisch freigeschaltet worden. Aber es kann sich jeder ganz frei entscheiden, ob und wie er die Neuerungen überhaupt nutzen will. Wer sich (in der Spacebook-Rubrik für alle Bereiche) kein Profil einrichten möchte, für den bleibt alles eben beim Alten.

Alle, die jetzt neugierig sind, aber bislang unregistriert mitgelesen haben, dürfen gern auch dabei sein. Es genügt eine Registrierung für alles als Mitglied bei Loop! (hier auf der Seite über den Registrierungs-Link unter der Log-In-Box unten rechts. Also nicht in der Login-Box selbst...). Jeder neu registrierte User erhält den Sofort-Zugang zur Community. 

Außer diesen großen Neuerungen gibt es auf der Seite aber noch einige kleinere, aber wichtige Änderungen: 

  • In der senkrechten Menübox rechts findet ihr ab jetzt auf jeder Seite alle frisch eingestellten Artikel auf einen Blick, neue Tools (siehe unten), den Wegweiser zu unserer umfangreichen Link-Sammlung und zum Kontaktformular. 
  • Unsere praktische Such-Funktion hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Sie sitzt unter der Menübox rechts und bietet eine sehr schnelle und gut funktionierende Möglichkeit, per Stichwort Loop!-Artikel mit bestimmten Themen, Konstellationen oder Namen schnell auflisten zu lassen.

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Saturn-Neptun: Türen aus Rauch

Die letzten Tage der Ära Schlecker

Das Drama der unpersönlichen Planeten in der Astrologie ist ja, dass man sie oft erst ernstnimmt, wenn sie in Bezug zu privateren Faktoren stehen. "Nur ein Generations-Aspekt" heißt es häufig, falls zwei Langsamläufer sich in einem Chart begegnen. Zum Beispiel Saturn und Neptun. Konkurs, schwache Rechts-Positionen oder Paranoia werden dem Aspekt nachgesagt.

Dass selbst dieser Nur-ein-Generations-Aspekt aber augenfällige Folgen haben kann, zeigt sich an einem Imperium, das bald keins mehr ist. Name: Schlecker, Alter: 37 Jahre, Status: in Insolvenz. Falls bis Mittwoch keine Staats-Bürgschaft vorliegt, wird an 11 000 Mitarbeiter die Kündigung verschickt. 

Saturn-Neptun heisst in der Münchner Rhythmenlehre auch "Türen aus Rauch", weil der Aspekt Materie mit dem Namenlosen verbindet und dabei einfach die dazu notwendige Erfahrung überspringt. Die beteiligten Planeten stehen ja für die erste und letzte Station des vierten Schicksals-Quadranten. Steinbock (das Irdische) und Fische (das Himmlische) sind aneinander gekettet. Was dazwischen fehlt, ist Wassermann. Uranus. Das unmittelbare Erleben. Insofern schafft Saturn-Neptun immer "imaginäre Spielwiesen" oder Versteinerungen.

Anton Schlecker, der Drogerie-König, hat diesen Aspekt. Ausgerechnet bei der Saturn-Rückkehr 1975 (als sein Konkurs-Quadrat getriggert wurde) gründete er die erste imaginäre Spielwiese. Einen kleinen Laden in Ehingen, im "Ländle", aus dem später ein Imperium wurde, das er knallhart verregelte. Ohne links oder rechts zu schauen. Nichts passt besser zu dem Aspekt. Die Bestimmung des Eigentlichen. Durch Saturn-Neptun leuchtete aber ein Konkurs gerade deshalb beim Start schon als Schluss-Option.

Nun, wo Uranus in genauer Opposition zum Neptun steht, geht es um alles. Schlecker, in seiner unter Ausschluß von Flexibilität gebastelten, versteinerten Gegenwelt, spielt nicht mehr. Weit vorher hätte er radikale Änderungen (vor allem in sich) einführen müssen, um dem Bankrott-Aspekt Uranus (als unmittelbare Erfahrung, die Spannung ableitet) zwischenzuschalten. Wer das nicht tut, dem löst Neptun die Bestimmungs-Attitüde schleichend auf. Dann kommt der nötige Uranus eben wie Kai aus der Kiste. Durch eine andere Wassermann-Analogie: Kündigungen.

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Saarwahl: Auftakt für die Jagdsaison

Der politische Frühling kommt: Nachdem gerade der neue Bundespräsident vereidigt wurde, darf nun das kleinste Bundesland einen neuen Landtag wählen. 

Vor knapp drei Jahren wurde im Saarland die erste deutsche Jamaika-Koalition ins Leben gerufen. Jetzt haben SPD und CDU allerdings die Nase voll von kleinen Konkurrenten. Eine Elefanten-Hochzeit kündigt sich an. 

Fragt sich nur, wer die rot-schwarze Herde anführen darf. Annegret Kramp-Karrenbauer CDU) möchte natürlich gern Ministerpräsidentin bleiben. Sie ist ein hohes Risiko eingegangen, als sie am 26. Januar den Landtag auflöste. Ein schönes Beispiel dafür, dass auch Politiker ihre eigenen Transite gerne mal öffentlich ausagieren. Als Löwe-Sonne träumt sie selbstredend von klaren Mehrheits-Verhältnissen.

„Die Königin bin ich“ könnte ihr Wahlspruch sein. Nur leider wird das diesmal so nichts werden. Denn T-Jupiter läuft gerade ins Quadrat zu ihrer Sonne und in aller Regel weist das auf Einschränkungen hin, die zu einem Machtverlust führen. Denn diese Entscheidung traf sie einige Tage vor der exakten T-Neptun Opposition zu ihrem Uranus. Vielleicht hätte es ein Kurzurlaub nach Thailand auch getan, aber hinterher ist man immer schlauer.

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Toulouse: Rätsel der Profilmuster

Nach dem Tod des Schul-Attentäters: Wie astrologisch ein Rädchen ins andere greift

Der Mann, der Krieg gegen Frankreich führen wollte, ist tot. Wie Loop! zuvor prognostizierte ("Fadenkreuz Toulouse"), legten sowohl das Ereignis-Chart des Einsatzes, wie auch Mohammed Merahs Transite bereits nachts nah, dass es keine "gütliche" Lösung geben wird.

Schon vor der Stürmung der Wohnung war astrologisch ungewöhnlich deutlich die heftige, bis zuletzt dauernde Gegenwehr des Täters von Toulouse auszumachen. Tatsächlich sprang der 23jährige am Vormittag angesichts der Belagerung lieber aus dem Fenster, als sich zu ergeben. Dabei feuerte er weiter um sich und wurde schließlich im freien Fall von Scharfschützen getötet. Eine Frage des im höchsten Maße agitierten Widder-Mars' unter buchstäblichem Beschuss von Neumond, rückläufigem Merkur und Uranus. 

Das nervenaufreibende Terror-Geschehen nach dem Attentat an der Toulouser Schule lässt einen insgesamt zwar kaum mehr an Wunder, ausgewogene Lösungen oder Menschlichkeit glauben. Dafür aber umso mehr an die Schlüssigkeit der Astrologie. Merahs Tod ereignete sich bei Achs-Umkehrung zum Aszendenten des ursprünglichen Einsatzes, 32 Stunden vorher. Beide Achsen lösten sowohl das mundane Uranus-Pluto-Quadrat aus, als auch über Mohammed Merahs Mars sein kardinales Kreuz (Chiron, Sonne-Mond, Neptun und Mars).

Nach Mond, der gerade in den Widder gewandert war und die Atmosphäre stark zugunsten eines wirklichen Kampfes (Mars) änderte, sind die Achsbezüglichkeiten ausschlaggebend für den plötzlichen Umschlag des Klimas. Merahs Chiron, sein wundester Punkt im Radixchart, steht beim Tod am Aszendenten. Mars, der Herr des Widder-AC beim Attentat an der Schule gewesen war, befindet sich mundan nun als Anzeiger des Ursprungs, der Gründe, direkt am IC. Eine traurige, astrologische Schulstunde. Mit Blick auf alle Beteiligten. Was niemanden - auch nicht den getöteten Mörder - ausschließt.

Mars-Angelegenheiten, die sich wie Brandmale allen Stationen dieses Dramas einbohren, sind selten feinsinnig, sondern häufig nur wie ein schnelles, gedankenloses Auskeilen nach allen Seiten. Gerade, wenn es um Reflexe geht, seit Explosionsplanet Uranus im Widder steht und auch Sonne gerade erst den Frühlingspunkt auf 0 Grad überschritten hat. An solchen Stellen zeigen sich überscharf die Eigenschaften eines Zeichens.  

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Mittwoch, 8. Juli 2020

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