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Nachspiel-Zeit: Ein finaler Rückblick

Hinterher ist man immer schlauer. Wer das Spiel gestern Nacht live gesehen hat, weiß jetzt auch, warum eine Prognose kaum möglich war. Es sei denn, man wäre von Anfang an davon ausgegangen, dass der Gewinn des bedeutendsten Vereinstitel der Welt am Ende tatsächlich nur über die unberechenbarste aller Spielvarianten entschieden werden kann – das Elfmeterschießen.

Hans Christian Meier-Parm hat einmal gesagt: „Glück ist eine Sekundensache“. Und er meinte das durchaus im astrologischen Kontext, nachdem er jahrelang an den Roulette-Tischen dieses Glück akribisch studiert hatte. Folgt man ihm, dann gab es gestern circa 8000 Sekunden, die über Sieg oder Niederlage entschieden haben. Weil jeder dieser Augenblicke eine bestimmte Qualität von Wirklichkeit (oder besser – Wirksamkeit) zum Vorschein brachte.

Wenn dem so ist, dann muss man als astrologischer Forscher auch anerkennen, dass unser Zeitraster ein relativ Grobes ist. Was liegt dann näher, als darin hauptsächlich nach symbolischen Bildern zu suchen, über deren Deutung man z.B. das Ergebnis eines Fußballspiels prognostiziert? Denn der andere Weg ist steinig und über lange Strecken auch frustrierender. Es gibt auf ihm erstmal keine schnellen Ergebnisse und Erfolgserlebnisse. Wenn man Zeit nicht mehr als ein ungreifbares, philosophisches Element versteht, sondern als das Medium, dass unsere Wirklichkeit stärker durchdringt, als wir es vermuten, dann zeigt sich Astrologie in einem neuen Bild.Es geht dann immer um Wandlung, Dynamik und Veränderung, um eine komplexes Netz von Beziehungen. Dann öffnet sich der der Blick auf andere Wirklichkeiten, sieht Verknüpfungen und gegenseitige Bedingtheit. Es gibt dann nicht mehr eine Sache zu beurteilen (in diesem Fall „DAS FINALE“), sondern alle Komponenten und Teile, die in ihrer Gesamtheit das Bild des Spiels erzeugen.

Zwar beginnt dann das gestrige Spiel immer noch um 20:45 h mit einem Skorpion Aszendenten auf 29°. Aber es endet erst, als der Aszendent auf 3° Steinbock steht. War es also am Anfang Mars-Pluto, der die Szenerie „beherrschte“, übernahm nach knapp 5 Minuten Jupiter das Zepter (AS Schütze). Und zwar für den längsten Teil der regulären Spielzeit. Und erst kurz vor Schluss, fast exakt mit dem Beginn des Elfmeterschießens, wurde Saturn zum ausschlaggebenden Faktor. Aber selbst das ist verkürzt dargestellt. Denn auch die anderen Achsenherrscher wurden zu maßgeblich gestaltenden Elementen. Die bei näherer Betrachtung aber wiederum von anderen Kräften beeinflusst und in ihrem eigentlichen Ausdruck verändert wurden.

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Fussball total: Das Finale dahoam

Bayern München - Chelsea London

Es gibt Fußballspiele, da reicht ein kurzer Blick und man erkennt zumindest eine klare Tendenz. Und es gibt andere wie dieses, da ist man nach einer Woche Analyse-Arbeit auch nicht schlauer als vorher.

Man sollte ja meinen, dass sich in den Charts der Bayern-Spieler und -Verantwortlichen zumindest einige Glücks-Konstellationen finden lassen. Denn man hat ja immerhin den Traum wahr gemacht, das „Finale dahoam“ erreicht. Aber nach einer durchwachsenen Saison und der Pokalschlappe letzten Samstag sieht man eigentlich nur eins:

Angst essen Seele auf. Der Stolz ist gebrochen, die Arroganz vergangener Jahre verschwunden.
Gut so. Denn wer sich schon vor dem Spiel als Sieger wähnt, der darf sich nicht wundern, wenn einem Saturn, Uranus und Neptun am Ende einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen.

Die Qual der Wahl

Um das Ergebnis eines Fußballspiels zu prognostizieren, gibt es verschiedene Ansätze. Die meisten davon funktionieren nie. Einige wenige haben sich in den vergangenen Jahren bewährt, vor allem die Vorgehensweise des unbestrittenen Königs astrologischer Prognosen John Frawley (mit dem wir gerade ein Interview geführt haben, das demnächst im Loop! erscheint).

Man nehme das Anpfiff-Chart des Spiels, ordne AC und MC (samt klassischen Herrschern) dem vermeintlichen Favoriten zu (in diesem Fall wäre das Bayern München). DC und IC gehören dem Außenseiter (Chelsea).

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Facebook - die Leichtigkeit des Scheins

Es ist vollbracht. Facebook, das virtuelle Zuhause von mittlerweile 900 Millionen Menschen, gehört seit heute zu den großen, börsennotierten Unternehmen der Finanzwelt. Und Mark Zuckerberg, Stier-Sonne mit Skorpion-Mond, wird vermutlich allein dadurch zu einem der reichsten Männer dieses Planeten.

Was damals, am 4. Februar 2004, unter einer Sonne-Neptun Konjunktion im Wassermann begann, hat mittlerweile das Sozialverhalten ganzer Generationen verändert und wird nun auch zum Symbol eines Wirtschafts-Systems, das nur noch zwischen der Angst vor dem totalen Absturz und dem nächsten Hype hin und her pendelt.

Aus Facemash wird Facebook

Wie so viele große Ideen ist wohl auch Facebook aus ganz normalen Beziehungs-Problemen entstanden. Mark Zuckerberg wird Ende 2003 (unter Saturn Opposition Jupiter und Neptun Quadrat Venus/Saturn) von seiner Freundin verlassen. Wie es sich für eine Mond-Mars-Saturn-Konjunktion im Skorpion (Opposition zur Stier-Venus) gehört, werden die verletzten Gefühle in ein Rache-Konzept gepackt. Auf 'Facemash' durften Studenten die Attraktivität ihrer Kommilitoninnen bewerten, ein großer Spaß mit bösen Folgen für die Betroffenen. Denn Zuckerberg hatte natürlich keine Erlaubnis für die Veröffentlichungen eingeholt. Damit war das Projekt nach kurzer Zeit schon wieder gestorben.

Zusammen mit seinen Studentenkumpels Chris Hughes, Dustin Moskowitz und Eduardo Saverin gründete Zuckerberg dann an jenem besagte Februar-Tag den Nachfolger. Facebook. Betrachtet man das Gründungs-Chart, fällt vor allem die Sonne-Neptun-Konjunktion auf. Wie so oft geht es bei Neptun um den Schein, die Illusion von etwas. In diesem Fall von einer Gemeinschaft, die keine Grenzen kennt. Herrscher Uranus Anfang Fische verstärkt das Ganze. Das genutzte Medium (Internet) entwickelt sich gerade rasant und so steht dem Aufstieg des Unternehmens kaum etwas im Wege.

Das Gründungs-Chart trägt in sich aber nicht allein den Kern dieser Erfolgsstory. Interessanter noch ist da das Gruppen-Combin der vier Gründer. Der Zeitgeist spiegelt sich am deutlichsten in einer fast exakten  Konjunktion von Neptun und dem Galaktischen Zentrum. Als Gemeinschaft werden die vier jungen Leute damit zum Träger einer Generationsgeschichte.

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Röttgen: Aus für "Mamas Besten"

Ach, du lieber Uranus! Manchmal macht Rechthaben überhaupt keinen Spaß. Wie Loop! schon Wochen davor angekündigt hatte, endete die NRW-Wahl für Norbert Röttgen und die CDU in einem Desaster. Und dann das: Heute – wie überraschend – gab Angela Merkel in einer eilig anberaumten Pressekonferenz den Rausschmiss ihres bisherigen Musterschülers bekannt. Schluss mit Hotel Mama für Röttgen.

Was aber noch viel erstaunlicher ist – das Timing von Madame Urania. Über Röttgens aktuelle Transite muss man nicht lange nachdenken. Transit-Pluto Opposition Krebs-Sonne, unterstützt von Transit-Uranus-Quadrat, zeigt nur wieder, wie das aktuelle Zeitgeist-Schema Menschen trifft, die Verbindungen dazu haben. Irgendwie riecht es nach Revolution und Veränderung, aber meistens rollen statt alter Zöpfe nur alte Köpfe. Und wie es Pluto eben auch gerne hat, am besten eignen sich Bauernopfer, die damit quasi Verantwortung stellvertretend aufgeschultert bekommen.

Natürlich hat Norbert Röttgen Fehler gemacht. Aber wer will es ihm verdenken, dass er unter genau diesen Transiten Angst um seine sicher geglaubten Pfründe hatte? Dass er deswegen seine Kandidatur als Herausforderer von Hannelore Kraft eher als Kurzurlaub betrachtete und sich genau deshalb auch nicht festlegen wollte? Harte Oppositionsbänke? Nein, danke! Dann doch lieber schnell wieder zurück ins Hotel Mama, wo die selbige auch noch vorgestern verkünden ließ, dass ihr Lieblingsminister keine Angst vor Konsequenzen haben müsste. Um ihn heute - ganz wassermännisch wie ihr Mond - im Eilverfahren abzuservieren.

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Alles neu: Die über's Wasser gehen

NRW-Stimmwunder Lindner + Röslers trauriges Aha-Erlebnis: Wenn die anderen feiern

Jesus lebt! Oder: Jetzt geht die FDP über's Wasser. Partei suchte Gott. Nun hat sie ihn endlich gefunden. Und Gott ist Steinbock, heisst hinten Lindner, wie die Butter, aber man munkelt, dass der Liberalen-Vorsitz schon überlegt, nun doch besser ganz NRW samt Aufsteiger per Partei-Programm von der Weltkarte zu streichen. Um sich selbst vorm drohenden Aufstieg neuer Mächte zu retten.

Denn die zusätzlich von Neptun gebeutelte Fische-Sonne Philipp Röslers muss dem strahlenden Wahlsieg ihrer Mannen (und des Saturnischen) im schönen Westfalen entgrenzt, zunehmend aufgelöst und eher tatenlos zuschauen. Während der kometenhafte Lindner-Effekt die allfällige Ohnmachts-Neigung bei Röslers Pluto-Transit auf Steinbock-Mars ins Unerträgliche steigert. Hier zeigt sich wieder einmal prima, wie gleiche Prinzipien zum gegenseitigen Aussortieren neigen.

In den Charts von Rösler, Westerwelle und Lindner spiegelt sich bereits die Re-Inkarnation des Konservativismus, der das Dogma Saturn traditionell in der FDP so beliebt macht: Teile mit, dass du allein herrschst! Zugleich zeigt sich zwischen Rösler und Lindner auch Mars-Pluto, der gegen Mars-Pluto kämpft, bei zwei unterschiedlichen Sonnen-Anlagen. Denn der brandneue Konkurrent aus Wuppertal hat nicht nur Mars im selben Zeichen wie Rösler (und Westerwelle), sondern auch noch Sonne in Konjunktion (wie Westerwelle allein). Das macht ihn schlicht härter. Dem saturnischen Zeit-Zeichen sei Dank, blüht in der FDP jetzt der Bedarf nach solchen plutonischen Macht-Menschen.

Wer jetzt die Wahl-Nachlese liest, findet ihn, der sich mit besessenem Herumgereise und hyper-fokussiertem Eigennutz bekannt machte, bereits als Messias der TITELZEILEN. Seine Stimm-Wunder sind durch Plutos Anschub im Geburts-Chart immer denkbar. Vor allem im Wahl- und Macht-Kampf. Lindner hat dabei mit seiner knallharten Radix-Konstellation leider nicht gerade die tausend-prozentige Scheu vor unfeinen Mitteln gepachtet. Bei so jemandem geht es um Dominanz. Im Steinbock gern um politische. Saturn über's Zeichen und Pluto über den Aspekt = Pluto im Steinbock = das Signum der Aktualität. Deshalb gewinnt er. Noch, bis Uranus-Pluto scharf werden und frischer Gegenwind anbläst.

Einzelgänger-Aktionen fühlen sich für Lindner bislang so richtig an, dass es gar nicht falsch sein kann, über die Parteifreunde einfach hinwegzustiefeln. Plutos fanatische Seite - immer zur Rechten der Schöpfung. Eine Art existenzieller Darwinismus: Wo sehr ähnliche Planeten-Prinzipien miteinander ringen, kommt meist eins weg. Das ist astrologische Erfahrung. Schon spricht man vom SCHEIN-VORSITZENDEN Rösler, der passenderweise momentan auch Neptun überm Zentralgestirn hat, was wie eine kosmische Tarnkappe wirkt. Niemand sieht ihn, so sehr er auch winkt und schreit. Dazu Mundan-Mars, der eine Saturn-Neptun-Opposition im Quadrat (persönliche Bankrott-Gefühle) aufpoppen lässt. Dieser Mann empfindet die Lindner-Sause wohl wie traurige TV-Weihnachten: Wenn die anderen feiern... 

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Sonnen-Spots: Der kosmische Föhn

Wenn das Zentralgestirn spuckt: Wessen Faktoren im Geburtschart sind betroffen? 

Dass die Sonne immer wieder spuckt, wenn sich heliozentrisch auffällige Konstellationen im Kosmos bilden, verbreitet Loop! inzwischen wie eine Gebetsmühle. Die Zusammenhänge zwischen astrologischen Spannungs-Aspekten und Sonnenaktivität ist unübersehbar. Egal, ob es sich hier um akausale Synchronizität oder geophysikalische Ursache-Wirkungs-Ketten handelt: Verbindungen sind erkennbar und können astrologisch nachvollzogen werden. Wie oben, so unten - wenn es also sonnentechnisch spannt, zwickt es auch auf der Erde. Aber wie zeigt sich das genau? Und wen trifft es am härtesten?

Die Sonne kocht zur Zeit - links ein Foto, das Amateur-Astronom David Maidment von Sohar, Oman, aus am Donnerstag von einem M5-Ausbruch machte. Der Eindruck eines explodierendes Kochtopfes. Solche Erschütterungen des Zentralgestirns müssen Konsequenzen haben - ob sie nun von geomagnetischen Stürmen gefolgt sind oder nicht. Welche, das lässt sich am besten im Selbsttest herausfinden. Wie wir bereits vor einigen Tagen ankündigten, steht gerade jetzt, am Sonntag, wieder ein solares Highlight ins Haus. Heliozentrisch tritt Erde-Mond (das Pendant der geozentrischen Sonne im Chart) in Opposition zum Jupiter.

Die Wissenschaftler der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) kündigen - nach starker Unruhe auf der Sonne in den beiden letzten Tagen für die nächsten 24 Stunden eine 75prozentige Wahrscheinlichkeit von M-Klasse-Ausbrüchen mit geo-effektiven Ergebnissen und eine 20prozentige Wahrscheinlichkeit von X-Flares an (siehe SONNEN-WETTER-VORHERSAGE). Das hat diesmal - wie ebenfalls schon gestern deutlich spürbar - erfahrungsgemäß insbesondere für die Menschen starke und unmittelbare Auswirkungen, die im individuellen Chart Faktoren zwischen 18 und 28 Grad (geo- ODER heliozentrisch) in den fixen Zeichen angelegt haben. Je näher, umso eindeutiger. Der Hauptpunkt liegt bei 23 Grad fix, insbesondere Stier ist hier betroffen und speziell anfällig.

Aber generell bezieht sich die Empfänglichkeit auf alle mit obigen Positionen. Sie sind nun besonders feinfühlig, aber eben auch dünnhäutig, was die Auswirkungen der aktuellen Sunflares angeht. Insbesondere die unter ihnen, die sich unter dem Einfluss anderer, längerer Transite befinden (ob sie nun in völlig anderen Zeichen stehen oder nicht), werden feststellen, dass die Sonnen-Eruptionen schon seit den letzten zwei Tagen wie ein Brennglas für ihre individuellen Überläufe wirken.

Der Fokus des Erlebens verschiebt sich nun unmerklich immer stärker auf diese Transit-Themen und Energien der beteiligten Planeten. Einerseits entwickelt sich durch direkten Einfluss der Sonnenaktivität eine stark schwankende Verfassung und damit ein hoch sensibler, zerbrechlicher, energetischer Zustand. Aber andererseits bricht genau das notwendigerweise bislang "feste" physische und psychische Haltungen auf. Damit erst werden echte Änderungen in erstarrten inneren und äußeren Situationen möglich. Die Sonne bringt es buchstäblich an den Tag.

PHILIP SEDGWICK, einer der Pioniere der neuen Astrologie, die sich mit den Auswirkungen solarer und anderer kosmischen Phänomene beschäftigen, empfiehlt für die nächsten Tage Achtsamkeit und möglichst viel Erdung: "Zeit in der Natur zu verbringen, kann sehr erfrischend sein. Nimm dir den Extra-Augenblick vor der Reaktion und tu alles, was du dir vorstellen kannst, um festgefahrene Energien loszuwerden."  

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Von Merkozy zu Frangelina

Nun ist es passiert. Wie schon in unserem Artikel Der König ist tot, es lebe der König angekündigt, muss Nicolas Sarkozy samt Gemahlin Carla nach dem gestrigen Super-Vollmond den Elysee-Palast räumen. Und Europa zittert wieder einmal vor der roten Gefahr, diesmal in Gestalt von Francois Hollande, dem zukünftigen Präsidenten Frankreichs. Der Löwe ist los. Mit einem Pluto im Sonnen-Gepäck.

Alles wird schwieriger, Euro und Eurozone wieder in Gefahr. Denn Hollande möchte das Wirtschafts-Wachstum ankurbeln. Notfalls auch mit neuen Schulden. Und hat im Vorfeld der Wahlen schon mal angekündigt, dass er der deutschen Kanzlerin nicht so einfach das Ruder überlassen will. Ein neuer Kurs soll her und das neue französische Staatsoberhaupt wird sich auf dem Euro-Dampfer nicht mit der Rolle des Obermaats zufrieden geben. Löwe-Sonne benötigt eben individuellen Spielraum und Steinbock-Mond hat dazu rein emotional auch ganz schön hartgesottene Struktur-Vorstellungen. Das kann doch wohl nicht gut gehen. Soweit jedenfalls die offizielle Lesart. Der astrologische Blick hinter die Kulissen zeigt aber ein anderes Bild. Was heute noch als unvereinbar getitelt wird, kann sich morgen, spätestens übermorgen, als durchaus kompatibel erweisen.

Angela Merkel, ihres Zeichens Krebs-Sonne mit Wassermann-Mond verliert natürlich mit Nicolas Sarkozy einen Seelen-Bruder. Seine Sonne und ihr Mond im selben Zeichen, seine Venus und ihr Mars in Konjunktion (klar, wer hier die Hosen anhatte). Zu allem Überfluss auch noch Sarkozys Jupiter auf Merkels Sonne-Uranus-Konjunktion. Das sieht auf den ersten Blick nach einer Traumhochzeit aus. Aber wie in jeder Partnerschaft gab es neben Licht auch Schatten und Sarkozys unberechenbare Ausbrüche (seiner Mond-Mars Konjunktion im Widder geschuldet) haben ja des Öfteren die Planspiele der Bundeskanzlerin (Jupiter-Merkur im Krebs im Quadrat zu Sarkozys Mond-Mars) durcheinander gewirbelt.

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Chens Chiron: Lehre des Schmerzes

Es ist nur ein Zufall, dass alle drei mit denselben Buchstaben beginnen: Chen, China und Chiron. Trotzdem gehören sie auf eine merkwürdige Weise zusammen. Denn zwischen ihnen geht es um Wunden, die Menschen einander zufügen, weil sie selbst Wunden erlitten haben. Chirons Domäne. Herzen können verletzt sein, Situationen unter immer wieder aufreißenden Narben leiden und ganze Länder niemals verkraften, dass nichts als Heilung nötig wäre, damit alles sich ändert.

Wo und wie das passiert, zeigt astrologisch der erste der Kentauren, der eine Brücke in der Größe des Unvereinbaren, zwischen den Bahnen von Saturn und Uranus, baut. Sein Zuhause ist in jedem Chart die größte vorstellbare Verletzung. Als Aufgabe stellt sich ihm dann aber jene große Heilung, die erst möglich macht, dass aus einer Wunde irgendwann wieder ein Wunder wird.

Wie bei Chen Guangcheng. Da war also einmal ein kleiner Skorpion-Junge. Schon der Stand seines Chiron auf dem zehnten Grad des Widder wies darauf hin, dass seine Lebens-Verletzung etwas mit Kampf zu tun haben würde. Mit immer wieder aufbrechender Anfangs-Energie, Initiativen, schnellen, hitzigen Angriffen. Nach Reinhold Ebertin betreffen die Grade von 9 bis 11 des ersten Tierkreiszeichens die physischen Augen: Linsen, Augapfel, Sehnerv. Und so wurde Chen, der sich später mit den Köpfen der gesamten Volksrepublik anlegen sollte, schon als Kleinkind von einem heftigen Fieber erfasst und verlor - entsprechend seines wundesten Punktes -  das Augenlicht.

Wie häufig, wenn Probleme der Sicht auftreten, steht außerdem im Radix der Mars in großer Spannung zu Saturn und Neptun. Dazu berühren die Plejaden von Stier-Zwillinge aus die Quadrat-Figur. Von Alters her birgt das Siebengestirn, dem ein Mond-Mars-Charakter zugeschrieben wird, bei Bezug zu persönlichen Planeten ein gesteigertes Risiko für Blindheit. Beim kleinen Chen hatte das große Folgen. In seinem winzigen, chinesischen Dorf blieb er bis zur Pubertät Analphabet. Dann wurde der intelligente Junge mit Merkur, Venus, Jupiter und Neptun im Schützen auf ein Blinden-Gymnasium geschickt. Später studierte er traditionelle, chinesische Medizin und wurde schließlich eine Art "Barfuß-Anwalt" der Behinderten und Armen.

Und hier kommt Chinas Chiron ins Spiel. Er steht im 10. Haus der Volksrepublik. Und damit mitten im Schütze-Stellium des blinden Dissidenten Chen Guangchen, dessen Neptun,Venus, Merkur und Jupiter Chinas Wunden sehr groß, sehr offensichtlich machten. Für die ganze Welt. Nur so konnte es passieren, dass ein Mann, der nicht mehr tat, als anderen Behinderten zu helfen, sich ungewollt mit einer ganzen Weltmacht anlegte, deren Chiron-Stellung zeigt, was Chinas wundester Punkt ist: Die verlorenen Visionen einer uralten, hoch philosophischen Kultur. Die menschlichen Perspektiven, die Ideale, das Abenteuer des Anders-Denkens und die Hoffnung. All das, was Chen Guangcheng mit seiner Nähe zu Jupiter verkörpert. Mit Chens Verfolgung tut China nur eins. Es entledigt sich seiner ständigen Erinnerung an die eigene, nie vernarbte Verletzung. 

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Nord-Wahl: Klar Schiff zum Entern

Up ewig ungedeelt“ lautet der Wahlspruch des nördlichsten Bundeslandes zwischen Ost- und Nordsee. Und am Sonntag dürfen dort wieder 2,8 Millionen Einwohner wählen gehen. In Amerika würde dieser Tag von den Medien sicherlich als „Super Sunday“ bezeichnet werden, denn nicht nur hier, sondern auch in Frankreich (Präsidentschafts-Wahlen siehe Der König ist tot, es lebe der König) und in Griechenland (neues Parlament) ist Volkes Stimme wieder gefragt.

Ein allgemeiner, astrologischer Trend für alle Wahlen ist jetzt schon sichtbar: Zum einen wird sich der aktuelle Vollmond auswirken. Das Wechselspiel zwischen Skorpion-Mond und Stier-Sonne könnte ein Hinweis darauf sein, dass bestehende Regierungen abgelöst werden. Die Opposition zwischen Merkur (Widder) und Saturn (Waage) dürfte sich vor allem gegen die konservativen Kräfte der Länder wenden. Die Merkur-Mars-Verknüpfung (Herrscher in Rezeption, beide sind End-Dispositoren in fast allen Analogie-Ketten) beinhaltet eher einen Neuanfang als die Bewahrung alter Positionen.

Allerdings sind wir auch diesmal weit entfernt von einem wirklichen Umbruch oder gar einer Revolution. Das mundane Pluto-Uranus-Quadrat erzeugt zwar laufend kleine Erschütterungen und Brüche in den alten Strukturen, aber der Durchbruch, die radikale Erneuerung alter Systeme, kann sich noch nicht völlig durchsetzen. Sonne-Jupiter kommt aber an diesem Tag all jenen entgegen, die zumindest eine Vision anzubieten haben und Erneuerung als Hoffnung verkörpern.

Die Gründungs-Charts der Parteien sind meist ein unzuverlässiger Faktor für Prognosen dieser Art. Glücklicherweise stehen an den Spitzen der politischen Verbände immer auch Menschen, deren Schicksal eng mit dem Ausgang einer Wahl verbunden ist. An ihnen mag sich dann auch eher zeigen, ob sie mit kräftigem Auftrieb rechnen können oder vom Winde verweht werden.

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Mittwoch, 8. Juli 2020

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