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Astro-Labor

Airbus: Dreamliners Jungfernflug

Wenn Airbus seine Bugfiguren in die Luft bringt, schaut die Welt ganz genau hin. Auch astrologisch lohnt sich immer ein präziser Blick auf die Zukunfts-Aussichten der ganz großen Flieger. Der Münchner Astrologe ROLF LIEFELD, unter anderem Experte beim Lexikon ASTRO-WIKI vom Astrodienst, hier mit seiner Analyse für das jüngste Baby des Beförderungs-Riesen:

Airbus hat am 14. Juni seinen neuen Hoffnungsträger, den A350, erstmals starten lassen. Um Punkt 10 Uhr hob der Flieger am firmeneigenen Flugplatz im französischen Toulouse ab. Nach der Pannenserie beim A380 hat Airbus nun Erfolge bitter nötig. Der neue A350 soll in Konkurrenz zum Dreamliner von Boeing treten und Airbus dabei helfen, verlorenen Boden wieder gutzumachen. Das Horoskop des Jungfernflugs enthält so etwas wie den Schicksalsplan des A350, und ist es somit wert, eingehend untersucht zu werden. Anschließend werden noch der Horoskop-Vergleich (Synastrie) des A350 zu Airbus, sowie Komposit- und Kombin-Horoskop der beiden untersucht. 

Große Hoffnungen werden in den A350 gesetzt, und er ist angetreten, sie auch zu erfüllen. Welcher Aszendent wäre besser geeignet, eine Vormacht-Stellung zurückzuerobern und diese auch zu verteidigen, als einer im königlichen Löwen? Mit diesem Luftvogel wird Airbus sagen können: wir sind wieder wer! Freundlich bestrahlt von der Venus im Sextil, was als Glücks-Konstellation gelten kann, aber auch von Uranus, der gelungene Innovationen andeutet. Chiron im 8. Haus im Quinkunx zum Aszendenten, der noch dazu sehr exakt ist (nur drei Gradminuten), lässt allerdings eine Fehlerquelle oder ein späteres Unglück vermuten, das dem A350 sehr zu schaffen machen wird, jedoch ist dies nicht der hauptsächliche Eindruck, dieser bleibt positiv.

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Astro-Logics VIII: Das scharfe Schwert

Wer sich mit Astrologie nur theoretisch beschäftigt, könnte leicht dem Irrtum verfallen, dass sie ein statisches und unbewegliches Menschenbild beinhaltet. Da gibt es zwölf Archetypen, denen gewisse Charaktereigenschaften zugeordnet werden. Wer einmal als Skorpion geboren wird, dem haftet dann eben all das an, was sich im Laufe der Zeit als astrologische Zuschreibung angesammelt hat. Im Grunde sind das alles irgendwie düstere Zeitgenossen, mit denen nicht gut Kirschen zu essen ist. Während man das übernächste Zeichen, den Steinbock mehr oder weniger offen als Spaß-Bremse abstempelt. Und die Jungfrau darf neidisch auf den jovialen Schützen blicken, dem der Erfolg quasi schon in den Mutterschoss gefallen ist, während sie immer hart dafür arbeiten muss.

All diese Überzeichnungen stammen aus dem, was Insider astrologische Kochbücher nennen. Mars in den Fischen ist so, im Widder dann ganz anders, die feststehenden Eigenschaften anderer Planeten werden als zusätzliche Umschreibungen oben drauf addiert, aber die Kernaussagen bleiben unverändert bestehen. Woher nimmt Astrologie diese Sicherheit? Warum beschreibt sie Menschen meist eher als Karikatur, so als wären sie aus kosmischem Stein gemeißelt ? Und bezieht sich nur selten auf eine unserer besten Eigenschaften – die Fähigkeit zur Wandlung und Veränderung? Oder liegt es nicht am System Astrologie, sondern an einem grundlegenden Missverständnis derjenigen, die sie benutzen? Darüber, womit das System Astrologie eigentlich arbeitet.

Raum oder Zeit?

Ja – was genau beschreibt das Modell Astrologie eigentlich? Beschreibt es die Aspekte des Raums, also das was wir mit unseren Sinnen erfassen können. Was sichtbar, hörbar, spürbar und fassbar ist? Die Struktur und Beschaffenheit von Materie zum Beispiel? Oder beschreibt es vorrangig die Entwicklungsphasen dieser Formen innerhalb des Raumes, arbeitet also hauptsächlich mit dem Prinzip der Zeit?

Seit alters her beobachten Menschen die BEWEGUNGEN der Himmelskörper. Ihre unterschiedlichen Stellungen innerhalb eines Jahres und anderer Zeiträume. Gleichzeitig werden analog dazu Ereignisse und das Verhalten einzelner Menschen in Beziehung gesetzt. Und daraus ein scheinbar ursächlicher Zusammenhang konstruiert. Im Ergebnis führt das dann zu den oben beschriebenen Kochbüchern, in denen diese Beobachtungen fest gehalten wurden und werden. Steht der Mond also im Krebs, dann ist man besonders gefühlsempfindlich, steht er im Widder wird man schnell laut und grob. Oder es regnet in Strömen. So funktioniert das eben, in allen empirischen Wissenschaften, wenn Voraussetzung A erfüllt ist, entsteht zwingend Ergebnis B. Daraus wird dann im Laufe der Jahrtausende ein Sammelsurium an Konzepten und man vergisst leicht, dass es sich dabei trotzdem immer nur um eine Augenblicksbeschreibung handelt. Man hat den Zeitfluss einfach eingefroren, und beschreibt ein energetisches Standbild, nicht weniger, aber auch nicht mehr.

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Astro-Logics VII: Panta rhei

Gleich mit jedem Regengusse,
ändert sich dein holdes Tal,
Ach, und in dem selben Flusse,
Schwimmst du nicht zum zweiten Mal.

In seinem Gedicht „Dauer im Wandel“ brachte Goethe es poetisch auf den Punkt: Nichts in diesem Universum ist statisch. Außer vielleicht manche Vorstellungen, die wir in Bezug auf uns selbst und unser Leben haben. Oder Modelle, die wir entwerfen, um Leben und Welt besser verstehen zu können.

Dank Albert Einstein wissen wir heute, das Raum und Zeit nicht getrennt voneinander existieren, dass sie sich gegenseitig bedingen und der innere Hintergrund des Einen sich im Ausdruck des Anderen wieder findet. Und während sich die klassischen Wissenschaften mehr und mehr auf die Untersuchung des Raumes und all seiner Erscheinungsformen konzentriert haben, befasst sich Astrologie seit alters her mit dessen Zwillingsschwester Zeit. Als Basis dieser Untersuchungen benutzen Astrologen räumliche Koordinaten und lesen aus den Bewegungen der Himmelskörper ab, welche Farben die Zeit gerade hat oder in Zukunft haben könnte.

Dabei wird unterschieden zwischen einer „Großen“, allgemein gültigen Zeitqualität, und einer „Kleinen“, subjektiv erfahrbaren Variante. Die Große Zeit zeigt sich über die aktuellen Stände der Planeten, die „Kleine Zeit“ findet ihre Voraussetzungen zum Zeitpunkt unserer Geburt, ist quasi unsere individuelle, innere Uhr, deren Eigenheit sich anhand unseres Geburtsbildes zeigt.
In dem wir beide Zeiten über bestimmte Methoden wie Transite und andere zusammen bringen, miteinander vergleichen und daraus Schlussfolgerungen ziehen, können wir die Rhythmen und Zyklen beider Zeiten besser verstehen und unser Handeln entsprechend ausrichten.

So weit, so gut und allgemein bekannt. Allerdings hat die ganze Sache einen Haken, dann wenn wir vergessen, dass das Wesen der Zeit fließend ist.

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Zeichen + Wunder: Die Golden Goals segensreicher Astrologie

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Diesen Artikel sollten alle lesen, die immer noch davon überzeugt sind, dass Astrologie - wenn überhaupt - dann höchstens als symbolische Fata Morgana  "funktioniert". Denn Robbens Golden Goal gestern war eine Sternstunde der Sternen-Kunde. Nicht verstanden? Dann kommt hier die Aufklärung, samt einer persönlichen Geschichte. Bis gestern, kurz vor dem Entscheidungs-Treffer der Bayern, haben Herr Meta und ich uns die Köpfe halb ab diskutiert, wie das Spiel ausgehen könnte. Seine Theorie war: Die Bayern gewinnen, meine, dass Dortmund extreme Vorteile hat. Bingo, das hat ja prima geklappt. Ich wurde ein Sonne-Neptun-Opfer. Aber über eins waren wir uns wieder mal einig: Die möglichen Tor-Zeitpunkte, speziell diesen letzten Knaller, ab 21 Uhr 28 englischer Zeit, wenn Uranus im engem Orbis von IC Widder steht (und dazu Mars, Saturn und Neptun genau auf Häuserspitzen).

Seit dieser Fussball-Astrologie-Experte mich vor Jahren davon überzeugt hat, dass ausgerechnet das Spiel die Stimmigkeit der Astrologie beweist (ich war in der Hinsicht eine harte Nuss!), geht das immer so. Wir streiten, wir wägen ab, wir erklären uns die Welt. Er sagt im Ergebnis hü, ich hott. Nur die möglichen Tor-Zeitpunkte, die sehen wir beide fast auf die Minute gleich. Daran ist nichts Geheimnisvolles - man kann sie ja in den meisten Fällen sehr gut berechnen. Selbst wenn Herr Kunkel und die anderen Skeptiker das vornehm übersehen, ja, fast möchte man sagen: verschweigen. Und immer noch eine statistische Seitentür für die Unmöglichkeit des Wirklichen finden. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Zum Beispiel, dass Astrologen sagen: Nur in dem und dem Zeitfenster wird es wirklich heftig, eng, erfolgreich oder verlustreich auf dem Platz.

Aber nein, es soll immer gleich das genaue Ergebnis sein. Wenn nicht, fällst du durch. Das ist so, als würde man vom Astrologen fordern, er soll nicht nur wissen, dass man zuhause ausgezogen ist und sich gerade scheiden lässt, sondern auch noch den Namen der Frau zu kennen. Wie wär's stattdessen mit ein paar Prognosen für Treffer-Zeitpunkte? Klar war Astrologen beim gestrigen Spiel jedenfalls: Es musste kurz nach 21 Uhr 28 in Wembley etwas passieren - nur für wen? Beide erwarteten wir Plötzlichkeit und einen extremen Umschwung. Beide, dass die bisherige Tendenz komplett umgeworfen wird. Aber während ich als Ruhrgebiets-Kind wähnte, dass Dortmund bis dahin in Führung liegt und höchstens zuallerletzt noch der alte kosmische Störer unter Sonne-Neptun des Tages Klopp wieder mal zum ewigen Zweiten in der "Geeignetheits-Konkurrenz" (Wolfgang DÖBEREINER) machen könnte, ging Herr Fussball-Astrologe von einer sensationelleren Wende aus, auf dem Boden eher stärkerer Bayern. Und bestritt eisern die Verlängerung. Nun, was passierte wirklich? Ein Tor natürlich (siehe Metas Live-Ticker-Kopie rechts, vor allem den Vorlauf - zum Vergrößern und lesen gern klicken!). Ausgerechnet Robben! Der Loser der Partie, Wassermann-Sonne (sic!), mit Transit-Saturn auf Mars, wird zum Goldjungen des Matchs, als sein Sonnen-Herrscher direkt ausgelöst wird und Mars (Widder) gleich mit. Er überwindet kurzfristig Saturn. Was sich dann aber zeigte, als wir alle beteiligten Radix-Bilder über das Tor stellten, war in der Genauigkeit kaum zu fassen. Kein Tor-Zeitpunkt funktioniert nämlich stabil ohne Bezugs-Horoskop, das mindestens einen Mitspieler der Situation dominant zeigt. Hier lagen sie alle auf dem Präsentierteller (siehe Vergleichs-Bild weiter unten).

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Prognose: Alles nur Zufall?

Wer unsere astrologischen Berichte und Analysen zu aktuellen Ereignissen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, dass wir eben nicht nur Ereignisse meta-gnostisch kommentieren, sondern das auch durchaus vorher tun. Pro-Gnose eben. Allerdings finden sich dabei immer astro-logische Begründungen und Hinweise auf Zusammenhänge, die für die meisten Leser mit dem entsprechenden Hintergrundwissen nachvollziehbar sind. Trotzdem tauchen auch immer wieder Fragen dazu auf, so wie jetzt anlässlich der Artikel über die Vorkommnisse in den USA.

Eine Leserin äußert sich in einem Kommentar wie folgt: „Ich verstehe trotzdem nicht, wie man, wo doch Mars/Sonne auf der ganzen Welt aktiv war/ist, auf genau den jeweiligen Ort, die Zeit und das Land kommen soll, in dem man dann vor einer Katastrophe warnen könnte.“

Nun, zumindest das kann man, bezogen auf die Vorgehensweise klären.

Nehmen wir die zurückliegende Woche und die angesprochene Sonne-Mars Konjunktion als Beispiel. Natürlich ist es richtig, dass diese Konjunktion zum Zeitpunkt ihrer Exaktheit globale Gültigkeit hat. Das Zusammentreffen von Sonne und Mars fand rechnerisch am 18.04.2013 um 00:20 h Greenwich Mean Time (GMT) oder auch Universal Time (UT) statt. Unabhängig wie spät es in den unterschiedlichen Ländern der Erde in diesem Moment bezogen auf ihre eigene Zeitzone war, gab es keinen Unterschied bezüglich der Planetenstände (sofern man die Zeitunterschiede korrekt umrechnet).

Boston zum Beispiel liegt zeitlich gerade vier Stunden vor Greenwich, dort fand die Konjunktion noch am 17. April gegen 20:20 h statt, in Berlin (da wir zwei Stunden voraus zur UT liegen), war es der 18. April gegen 02:20 h. Berechnet man nun für beide Orte auf den jeweiligen Zeitpunkt bezogen ein Radix, findet man exakt dieselben Planetenstände. Allerdings in unterschiedlichen Häusern, da die Häuserachsen und –abschnitte immer abhängig vom Ort selbst sind. Schließlich geht die Sonne in Boston und Berlin nie zum selben Zeitpunkt auf oder unter, dementsprechend muss sich auch die Planetenstellung in den Häusern zeigen (AC = Osten, DC = Westen, MC = Süden, IC = Norden des jeweiligen Ortes).

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Smaragd-Tafel: Mein Drache fliegt

rosenkreuz

"Und wie alle Dinge aus einem entstanden, als einzige Vorbereitung, kamen von diesem einen Ding alle geborenen Dinge, als Anpassung." (Tabula Smaragdina)

Sehr oft, wenn ich als Kind im Dunkeln im Bett lag und meine kleine Schwester mich anbettelte: "Komm, erzähl mir eine Geschichte!" sagte ich: "Geht nicht, ich muss denken!" Aus Erinnerungen wurden Bilder wurden Gedanken wurde eine Zukunft wurden Träume, der übliche Übergang des Merkur zu Jupiter zu Neptun. Vom wachen Bewusstsein in den Schlaf, Fluch und Freude eines Haus 12, das über Neptun direkt mit Haus 6, Merkur, verbunden ist. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich dann auf die TABULA SMARAGDINA stieß. Es muss viel später gewesen sein, um die Zeit, als Neptun ins Quadrat zum Merkur ging, aus Haus 3. Das war bezeichnend für solche Findungen, Zu-Fälle, Einblicke. Smaragd-Tafel, allein das Wort leuchtete, da war es also, in  rund 12 Sätzen, die man, wenn man wollte, astrologisch zuordnen könnte, das Basic für die hermetischen Geheimlehren, die später zum Pop-Fragment einer boomenden, inflationären Esoterik verkamen. Verfasser: HERMES TRISMEGISTOS, jene mysteriöse Figur, die Denken und Fühlen, die Bereiche des Merkur, eines Tricksters, und des mondnahen, ibisköpfigen Thot, so unglaublich eindrücklich verband, wie die Spähen des Unsagbaren hier, auf der Tafel, mit dem Wort an sich verbunden wurde und auf einander rückwirkte:

Die Tabula Smaragdina ist so gesehen auch die Botschaft des fallenden Kreuzes in der Astrologie, über dem Merkur, der Götterbote, der Schütze und Fische auf die Erde bringt, wie ein flinker, wortgewandter Hüter steht und in dessen tiefsten Tiefen Jupiter und Neptun, die Vision des Glaubens an die Ganzheit der Welt in den Himmeln wie auf Erden und die unaussprechlichen Inhalte des "Wahren" wohnen.

Merkur ist übrigens der bodennahe Schlüssel dazu, der kleinere, praktische Neptun, das doppelte Tor zum fallenden Kreuz, wo Worte (Zwillinge) und Taten (Jungfrau) zur Anpassung an die Realtität dienen, wo das Nadelöhr des Geistes das Geglaubte und Unausprechbare auf den Boden des Planeten entlässt. Davon wie das, was wir denken und so oft zu Unrecht als Wirklichkeit be-sprechen, bannen, festlegen, durchdrungen ist von den substanzlosen Mysterien einer feinen Welt jenseits von Beweisbarkeit, handelt auch die Tabula Smaragdina.

Das, was unten ist, ist gleich dem, was oben ist, und das, was oben ist, gleich dem, was unten ist, um hervorzubringen die Wunder aus einem einzigen Ding.

Und es gibt sie tatsächlich, die "Smaragd-Anlagen" im Chart. Menschen, die starke Bezüge über die drei beteiligten Planeten zum Oben und Unten haben. Jupiter, der Mythos, kommt ja über Zwillinge-Logos, Neptun über Jungfrau-Merkur in die Welt. Alle vier, der doppelgesichtige Götterbote unseres Denkens und die beiden anderen im Verein der cadenten Zeichen und Häuser (cadere = sinken, stürzen, sterben, opfern) belegen tatsächlich die größte Fallhöhe im Horoskop. Was halten wir für Wahrheit, wenn wir es erst taufen (Zwillinge) und dann im Dienst des Gedanken (Jungfrau) in die Tat umsetzen? Spiegelt sich darin unser Glaube (Schütze) oder die höchste Wahrheit (Fische) wieder?

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Zwei Päpste: Die ko(s)mischen Zufälle

Finsternis + Große Konjunktionen:

Von der Möwe auf dem Schornstein wollen wir gar nicht erst anfangen. Aber davon, wie punktgenau Papst-Landungen astrologisch sind, wenn man nur später weiß, wonach man auch noch hätte suchen können. Der Überraschungs-Papst, der da um 20.13 h, pünktlich zum Herrn 10 Mond genau auf dem Deszendenten, in die Öffentlichkeit fiel (siehe unsere Ahnung 20 Minuten zuvor im LIVE-TICKER) belegt auch ohne Geburts-Zeit, dass es Zufälle gibt, die es gar nicht geben kann.

Vom Profil her ein Loop! Wunsch-Kandidat - wir empfahlen vorher noch, am besten zum Suchbild des Konklaves Jungfrau-Fische-Betonung und als Pufferung des schwachen Jupiters einen Exilanten zu wählen - ist dieser Jorge Mario Bergoglio wie der Jupiter ein "Eingeborener", hier Italiener, der im Ausland lebt. Er bringt Schütze-Sonne Quadrat Neptun Jungfrau und Fische-Saturn mit. Erwünscht wäre jetzt noch ein Fische- oder Zwillinge-AC, um das Bild rund zu machen. Aber man kann nicht alles haben.   

Bevor die Geburtszeit klar wird (Astrologen weltweit fahnden), gibt es noch genug andere beeindruckende "Fügungen" (Jupiter), die auch so sichtbar sind. Schaut man sich nämlich die astrologisch höheren Weihen wie seine momentanen Sonnenbogen-Direktionen (Mittags-Chart) an und vergleicht sie mit Benedikts Radix-Ständen, ergibt sich das Bild oben  links - rechts nebenan die Tabelle dazu. Hier die Knackpunkte:

Franziskus' Merkur steht jetzt per Sonnenbogen dirigiert genau am Geburts-Merkur des alten Papstes, Jupiter eng auf dessen Radix-Jupiter

Und damit nicht genug: Franziskus Venus und der Mittags-Mond finden sich direkt auf Benedikts Sonne und sein Neptun exakt am Saturn von Joseph Ratzinger. Von 6 genauen synastrischen Trigonen ganz zu schweigen. Alles im Orbis von weniger als einem Grad. Und da kommt noch viel mehr. Das ABC von Finsternissen und Großen Konjunktionen...

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Juri Viktor Stork: "Die Entdeckung einer Sprache, die ich schon konnte..."

Astrologie im Echtzeit-Chat – das ist die Serie „Sky-Pen“. Diesmal hat Loop! mit JURI VIKTOR STORK geskypt, Astrologe, Executive Director beim ASTRODIENST Zürich, Musiker und zweifacher Vater. Ein spannendes Interview mit einigen Anfangs-Hindernissen, das mit Krebs-AC in den letzten Graden, Widder-MC nah Uranus und Venus-Neptun genau auf Spitze 9 begann. Anfängliche Konfusion und Unterbrechung waren in diesem Gesamt-Paket also fast schon absehbar. Nachträglich haben wir „neuralgische“ Auslösungen durch Achsen und Häuser-Spitzen nachvollzogen und kursiv eingefügt. So lässt sich miterleben, wie auch in Gesprächen ungeplant Bilder der gerade überlaufenen mundanen Anlagen einfließen. Ein ganz praktisches Lehrstück in Astrologie sozusagen…

[14:00:02] Juri Viktor Stork: Hallo! Von mir aus können wir loslegen, bin gespannt.

[14:02:05] Loop: Hallo Juri! Schön, dass das so gut klappt!

Aber es klappte dann eben doch noch nicht. Denn nach dem ersten Austausch gesprächs-üblicher Freundlichkeiten steht um 14.06 h Spitze 5 genau am rückläufigen Saturn. Als Herr 7 wird er damit zur Blockade und die Leitung verabschiedet sich, bis zehn Minuten später Aszendent in den Löwen und Deszendent in den Wassermann überlaufen. Jetzt erst hält die Technik - und das Interview kann formell starten, weil Sonne mit stabilisierendem Trigon zu Saturn dominant wird und sich Uranus als neuer Austausch-Herr 7 in 10 verbindlicher, statt störend wie vorher zeigt.

[14:15:21] Loop: Juri, wie bist du zur Astrologie gekommen? Gab es da ein prägendes Erlebnis?

[14:22:59] Herr 7 Uranus steht direkt am Widder-MC -> 

Juri Viktor Stork: Ja, schon. Ich komme ja ursprünglich aus der Theater- und Musikwelt. Als 18jähriger bin ich mit viel Glück in ein Jugendtheater reingerutscht und habe dann beinahe 10 Jahre lang Theater und Musik gemacht. Aber kurz vor meiner Saturn-Return bin ich in eine existenzielle Krise geraten: Ich spielte in einer recht erfolgreichen Pop-Band, wir spielten genau die Musik, die ich am liebsten mochte, und wir waren direkt vor dem grossen Abflug, Preise bei Wettbewerben, erste CD usw. Dann, mitten an einem Konzert, war da plötzlich eine Stimme in mir, die sagte "Für was mach ich das eigentlich? Ist es das, was ich wirklich will?". Ich brachte diese Stimme nicht mehr aus meinem Kopf heraus und entschloss mich, alles an den Nagel zu hängen.

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Komet Panstarrs: Einsamer Wanderer

2013 sollte in vielerlei Hinsicht interessanter werden als die Jahre zuvor. Auch und vor allem am Nachthimmel erwarten uns mit ein wenig Glück aufregende Bilder. Den Auftakt macht in wenigen Tagen ein Bote aus der fernen Oortschen Wolke, ein Komet mit dem unpoetischen Namen Panstarrs.

Panstarrs hat eine lange, sehr lange Reise hinter sich. Seit einigen Millionen Jahren ist er auf dem Weg zur Mitte unseres Sonnensystems, bevor sich der Mensch also zum Herrscher über unseren kleinen blauen Planeten aufschwang, startete Panstarrs seine lange, einsame Wanderung.

Am 5. Juni 2011 gegen 23:20h entdeckten ihn Astronomen auf Hawaii zum ersten Mal. Mittlerweile ist er der Sonne schon näher als Venus und auf der südlichen Halbkugel seit ca. zwei Wochen gut sichtbar. Was nützt es uns, könnte man denken, aber C/2011 L4 ist gerade im Begriff den himmlischen Äquator zu überqueren und wird sich deshalb auch bei uns "Nordlichtern" zeigen.
Wie hell er dann am westlichen Abendhimmel aufleuchten wird, steht noch ein wenig in den Sternen. Denn seine Begegnung mit der Sonne wird Spuren hinterlassen, vieles scheint möglich zu sein. Auch dass er mit bloßem Auge für jedermann/-frau sichtbar sein wird.

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Freitag, 3. Juli 2020

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